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Veröffentlicht am 03.06.2020

Den Tränen nah

Love Challenge
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Ich bin keine Person, die bei Büchern weint. Genauso wenig lache ich. Ich werde so in die Geschichten hineingezogen, dass ich nichts anderes kann, als alles in mich aufzusaugen.

Ich weine bei Filme. ...

Ich bin keine Person, die bei Büchern weint. Genauso wenig lache ich. Ich werde so in die Geschichten hineingezogen, dass ich nichts anderes kann, als alles in mich aufzusaugen.

Ich weine bei Filme. Bei traurigen Szenen, romantischen Szenen, wenn ein Mensch stirbt, wenn ein Hund stirbt, wenn irgendein anderes Lebewesen stirbt.

Aber nie bei einem Buch.

Ok, ich schmunzel manchmal. Aber dann muss mir die Stelle auch echt gut gefallen. Und manchmal habe ich auch eine Träne im Auge. Aber weinen? Nie.

Und auch bei diesem Buch während des Lesens nicht geweint. Und ich weiß auch nicht genau wie es dazu kam. Und was der Grund dafür war. Ob es am letzten Kapitel lag, am Epilog, an der Anmerkung der Autorin oder der Danksagung. Oder alles zusammen.

Aber als ich die letzte Seite fertig gelesen hatte, fing ich an zu weinen wie ich noch nie bei einem Film geweint habe. Und selbst jetzt beim schreiben merke ich immer noch wie ich Tränen in den Augen habe, alleine vom Erinnern des Momentes.

Ich habe dieses Buch in einem ganzen Abend verschlungen. Und jede Seite war es wert zu lesen.

Ich kann nicht ins Detail gehen und genau analysieren, was mich an dem Buch so angesprochen hat und ich kann auch nicht sagen, was mir an dem Buch nicht gefallen hat.

Ich kann nur sagen, dass es ein meiner Lieblingsbücher geworden ist wenn nicht sogar mein Lieblingsbuch.

Ich hatte noch kein Buch, das mich in so einem Maße berührt hat. Und Charaktere mit denen ich so gut mitfiebern konnte oder deren Kopf ich so gerne gegen die Wand hauen wollte. Mehrfach.

Ich kann nur eins sagen: Lest dieses Buch. Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich war schon vorher ein großer Fan von Helen Hoang, aber sie zählt jetzt auf jeden Fall zu meinen Lieblingsautoren.

Vielen, Vielen Dank für dieses tolle Buch. Ich kann den dritten Teil kaum erwarten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2018

Schlüssig und spannend

Vicious Love
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Inhalt:
Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der ...

Inhalt:


Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten

"Vicious Love" ist der erste Band der Sinners of Saint Reihe von L. J. Shen

Charaktere:


Baron "Vicious" Spencer
Vicious ist einer der vier HotHoles von Todos Santos. Zusammen mit seinen drei besten Freunden leitet er das Unternehmen Vision Heights Holdings. Er hat das Emilia das Leben in Todos Santos zur Hölle gemacht.

Emilia LeBlanc
Emilia lebte in ihrer Jugendzeit mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in der Dienstbotenwohnung der Spencers. Vicious machte ihr das Leben zur Hölle - aus Gründen, die sie auch nach zehn Jahren noch nicht kennt.

Rosie LeBlanc
Rosie wurde im Gegensatz zu ihrer großen Schwester gut in Todos Santos aufgenommen. Jedoch ist sie krank, weswegen Emilia sich um sie kümmern
muss.

Dean "Ruckus" Cole
Dean ist einer der vier HotHoles. Er scheint etwas mit Emilia gehabt zu haben.

Trent "the Mute"Rexroth
Trent ist einer der vier HotHoles. Er ist der ruhigste von den vier und kommt im Gegensatz zu den anderen aus ärmeren Verhältnissen.

Jaime Followhill
Jaime ist einer der vier HotHoles. Er hat eine Obsession für seine Englischlehrerin.

Josephine Spencer
Josephine ist Vicious Stiefmutter. Er kann sie nicht ausstehen.

Daryl Ryler
Daryl ist Josephines Bruder. Er wird Vicious gegenüber handgreiflich, was Emilia mitbekommt.

Meine Meinung:


Die Geschichte ist im Großen und Ganzen ziemlich klischeehaft - reicher Typ rettet armes Mädchen in Not, welches in der Vergangenheit von ihm gemobbt wurde.

Jedoch ist mir Vicious sehr ans Herz gewachsen. Es ist leicht, ihn am Anfang abgrundtief zu hassen - vor allem in den Kapiteln aus seiner Sicht -, jedoch wird es immer klarer je weiter die Geschichte voranschreitet, warum er so verschroben ist und Emilia behandelt, wie er es tut.
Hätte es diesen Sichtwechsel nicht gegeben, wäre Vicious nicht so fies rüber gekommen, wie er am Anfang eigentlich ist.
Seine Charakterentwicklung verläuft langsam bis zum Ende des Buches und ist eine der Charakterentwicklungen, die mir generell am besten gefällt - Es erscheint einem mal nicht so als die Person eine vollkommene Charakterumwandlung durchlebt. Er hat immer noch Macken, aber diese machen ihn auch aus - er hat sich auf jeden Fall in mein Herz schleichen können.

Auch Emilias Entwicklung hat mir sehr gefallen. Durch die Rückblicke erkennt man deutlich, wie unsicher und still sie früher war und wie sie sich innerhalb der zehn Jahre zu einer sturen und ziemlich selbstsicheren Frau entwickelt, die selbst Vicious mal etwas entgegensetzen kann. Die beiden sind des öfteren aneinander geraten, was das Lesen noch weiter erheitert hat.

Je länger man gelesen hat, desto mehr Fragen hatte man. Und auch, wenn man immer wieder etwas geahnt hat, wurde einem erst am Ende alles völlig klar. Die Spannung hat dabei nie wirklich nachgelassen.

Fazit:


Mich hat das Buch überzeugen können. Es hat eine nachvollziehbare Handlung mit Hintergrundgeschichte. Auch die Charakterentwicklungen sind gut dargestellt worden.

Ich kann es kaum erwarten, wie es im nächsten Band mit Dean und Rosie weitergeht ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 24.02.2018

ein gelungener Auftakt

Save Me
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Klappentext:
Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium ...

Klappentext:
Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl


Save Me ist der erste Band der Maxton Hall-Reihe.

Cover / Titel:
Ich selber bin eine ARMY deswegen hat es mich leicht zum Fangirl mutieren lassen, als ich den Buchtitel gesehen habe >////<
Das Cover finde ich sehr ansprechend und schön gestaltet - es fällt einem sofort ins Auge. Was mir aber persönlich sehr gut gefällt ist, dass jeweils die erste Seite der Kapitel auf eine ähnliche Art bedruckt wurde.

Zum Buch:
Ich habe letztens erst das erste Buch von Mona Kastens Again-Reihe gelesen, von dem ich ziemlich angetan bin und habe mir dann sofort ihr neues Buch Save Me gekauft, sobald ich es im Regal habe stehen sehen.
Am Ende habe ich es tatsächlich innerhalb weniger Stunden durchgelesen, um dann festzustellen, dass ich jetzt noch drei Monate warten muss, bis ich den nächsten Teil lesen kann... jedenfalls kann ich es nur wärmstens empfehlen trotz der Klischees, die man in dem Buch finden wird - vor allem ihr Talent, in für sie unangenehme Situationen zu platzen.
Mir hat vor allem gefallen, wie Mona Kasten das Bullet Journal mit eingebracht hat - etwas, woran auch ich in letzter Zeit Gefallen gefunden habe. Ich finde dadurch konnte man auch gut sehen, wie sehr Ruby ihr Leben unter Kontrolle haben möchte und wie sie es genau nach ihrem Plan lenken möchte.
Mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut, der sich meiner Meinung nach seit Begin Again etwas verändert hat - im positiven Sinne definitiv.
Spannend wird das Buch auch durch die vielen verschiedenen Verbindungen, die die einzelnen Charaktere miteinander haben. Vor allem, weil man sich bei manchen Charakteren selbst am Ende des Buches noch nicht sicher ist, ob man sie lieber hassen oder lieben sollte.
Auch wenn der Verlauf der Geschichte etwas vorhersehbar ist, gibt es dennoch Elemente im Buch, die mich sehr überrascht haben und mit denen ich definitiv nicht gerechnet habe.

Meine Meinung / Fazit:
Viele werden wahrscheinlich kritisieren, dass es eine sehr klischeehafte Geschichte ist - die arme Streberin und der reiche, arrogante Schnösel gegen den Rest der Welt - und das stimmt auch, aber das bedeutet nicht sofort, dass es eine schlechte Geschichte ist.
Es gibt mittlerweile so viele Bücher, dass es beinahe schon unmöglich ist kein Klischee in einer Geschichte zu finden.
Ja, das Buch ist klischeehaft, aber Mona Kasten hat es sehr gut umgesetzt. Sie hat die Entwicklungen, die sowohl Ruby als auch James durchmachen, gut beschrieben und immer Stück für Stück eingeführt, sodass man nicht das Gefühl hatte, sie würden sich innerhalb einer Nacht in einen völlig anderen Menschen verwandeln.
Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Wochen sehnsüchtig auf den nächsten Teil warten.
Save Me - ein gelungener Auftakt einer spannenden und nervenaufreibenden Geschichte.

Veröffentlicht am 26.12.2017

Ein sehr gelungener Spin-Off

Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern
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Klappentext:
Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du ...

Klappentext:
Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du dich so schnell bewegen? Was BIST du? Die Antwort darauf ist ein Geheimnis, das niemals gelüftet werden darf. Doch Katy bringt Daemon vom ersten Tag an aus der Fassung. Er will ihr nahe sein, aber diese Schwäche kann er sich nicht erlauben. Sich in Katy zu verlieben würde nicht nur sie in Gefahr bringen – es könnte auch das Ende der Lux bedeuten.
Die epische Liebesgeschichte von »Obsidian. Schattendunkel« – erzählt aus Daemons Sicht!


Oblivion 1 - Lichtflüstern ist der erste Band der Obsidian-Reihe in Daemons Sicht.

Cover:
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, wie es auch bei den anderen Bänden der Fall war. Mir gefällt die Aufmachung persönlich sehr gut, weswegen die ganze Reihe in meinem Regal auch schön ich Sichtweite einsortiert ist >////<
Sobald man das Cover sieht, wird klar, dass es eine Verbindung zu der Obsidian-Reihe gibt, vor allem, da sowohl das Cover des ersten Bandes der Obsidian-Reihe, als auch das des ersten Bandes der Oblivion-Reihe in der gleichen Farbe gestaltet wurden.

Zum Buch:
Als ich das Buch in der Bücherei entdeckte, war ich zunächst erst einmal skeptisch. Das gleiche Buch nur diesmal in seiner Sicht?
Aber sobald ich das Buch anfing zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Denn erst wenn man das Buch aus seiner Sicht gelesen hat, fällt einem auf, wie viele Lücken es in dem ersten Band der Obsidian-Reihe gibt - bzw. wie viele Zeitsprünge es in einem Buch gibt, in denen zwar bei Katy nichts passiert, dafür aber bei Daemon, was dem Leser im ersten Teil von Obsidian aber unbekannt bleibt.
Es gibt überraschend viele Tage, an denen Katy Daemon nicht sieht und keinen Kontakt mit ihm hat und erst dadurch, dass man diese Tage auch in seiner Sicht erlebt, bekommt man eine viel klarere Sicht auf die Beziehung zwischen den beiden und auf alle Charaktere, die vorrangig in Daemons Leben eine Rolle spielen. Auch Daemons Gefühle Katy gegenüber werden einem viel klarer.
Und vor allem Daemons Verhalten Katy gegenüber wird viel verständlicher und nachvollziehbarer.
Beim Lesen hatte ich keinen Moment, in dem mir die Textpassagen wie kopiert vorkamen, da immer wieder Kommentare und Gedanken auf Seiten Daemons mit eingefügt wurden.
Auch wenn einem die Storyline schon bewusst war, wenn man vorher schon Obsidian gelesen hatte, hält das Buch dennoch Überraschungen offen.

Meine Meinung / Fazit:
Ich habe mich ziemlich schwer damit getan, das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich stark damit gerechnet hatte, dass mich das Buch nicht überzeugen würde.
Aber jetzt ist es eins meiner Lieblingsbücher, das ich nie missen wollen würde.
Das Buch kam mir beinahe schon nicht mehr wie ein Spin-Off, sondern mehr wie eine eigenständige Reihe vor, weswegen ich einen großen Respekt gegenüber Jennifer L. Armentrout, der Autorin der Obsidian- und Oblivion-Reihe, entwickelt habe. Sie hat es geschafft, Daemon sehr überzeugend herüberzubringen und Reaktionen seinerseits Katy gegenüber wurden viel verständlicher.
Durch die Sicht der beiden konnte ich die Umstände der Geschichte viel besser verstehen, sowohl die Beziehungen der beiden zu den verschiedenen Charakteren, als auch ihre jeweilige Vorgeschichte.

Empfehlenswert ist es, gleichzeitig den ersten Teil der Obsidian-Reihe parat zu haben, um manche Situationen nochmal nachzuschlagen.
Auch wäre es meiner Meinung nach am besten, erst die Obsidian-Reihe zu lesen und dann erst die Oblivion-Reihe, da der Geschichte sonst zu viel im Voraus weggenommen wird - wie zum Beispiel Daemons Gründe, Katy auf Abstand zu halten.

Insgesamt gebe ich dem Buch ganz klar 5 Sterne. Es ist ansprechend gestaltet und hält mehrere Überraschungen offen, wodurch das Buch nie langweilig und durchschaubar wird.