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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Super spannend!

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Mein mittlerweile siebtes Buch von Arno Strobel, der mich mit seinem packendem Schreibstil und seinen überzeugenden Plots immer überzeugen konnte. In seinem neuesten Werk geht es um das Paar Ines und Marco ...

Mein mittlerweile siebtes Buch von Arno Strobel, der mich mit seinem packendem Schreibstil und seinen überzeugenden Plots immer überzeugen konnte. In seinem neuesten Werk geht es um das Paar Ines und Marco Winkler, die ihr Glück kaum fassen können, denn endlich sind sie stolzer Besitzer ihres eigenen Hauses. Mit ihrer Tochter Emilia finden Sie auf Mons endlich als Familie ihr Zuhause. Auch in der Nachbarschaft finden die Winklers schnell Anschluss, vor allem das Ehepaar Mannstein freundet sich mit der jungen Familie an und schließt ihre Tochter sofort ins Herz. Doch dann geschehen seltsame Dinge und Ines hat das Gefühl im Schlaf beobachtet zu werden. Nichts deutet auf einen Einbrecher hin, doch dann sieht sie im noch leerstehenden Nachbarhaus einen Schatten. Anfangs glaubt sie noch an eine Täuschung doch das Grauen schlägt bereits am nächsten Morgen zu, als sie erfährt, dass dort ein Mensch getötet wurde. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Plot und lassen schon beim ersten Betrachten einen spannenden Thriller erwarten. Wie erwartet konnte Strobel auch mit diesem Titel punkten. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und flüssig, so dass dieses Buch innerhalb weniger Stunden gelesen ist. Die Darstellung der Protagonisten sowie das Setting werden sehr gut dargestellt. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert und somit kommen die Geheimnisse der Hauseigentümer aus der Siedlung nach und nach ans Licht. Das Spannungslevel ist von Beginn an sehr hoch und ließ mich regelrecht an den Seiten kleben. Toller Plot und tolle Umsetzung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Gruselige Vorstellung!

Panik
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Der Autor Sebastian Halm lebt und arbeitet als Wissenschaftsjournalist mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz in München. Dieses Fachwissen hat er geschickt in sein packendes Thrillerdebüt gesteckt. ...

Der Autor Sebastian Halm lebt und arbeitet als Wissenschaftsjournalist mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz in München. Dieses Fachwissen hat er geschickt in sein packendes Thrillerdebüt gesteckt. Es geht hier um das Ehepaar Ruth und Bill, die mit einem Luxuswochenende im Strandhaus an der Ostsee ihre kriselnde Ehe retten wollen. Das architektonische Schmuckstück gehörte früher einem Tech-Mogul. Als die gehörlose Ruth mitten in der Nacht aufwacht, ist ihr Mann verschwunden. Panisch durchsucht sie das Haus und sieht Bill schließlich auf der anderen Seite des Panoramafensters: Er ist im Garten ausgesperrt, sie selbst im hermetisch abgeriegelten Haus gefangen. Ohne eine Chance, miteinander zu kommunizieren, merken Ruth und Bill bald, dass das KI-gesteuerte Sicherheitssystem des Smarthomes das Regiment übernommen hat und auf Beide Jagd genommen hat. Der Autor hat mit diesem Titel einen packenden Thriller geschaffen, der mich überzeugen konnte. Ich mochte seinen fesselnden Schreibstil, seine nahbar dargestellten Protagonisten und das bildlich sehr gut vorstellbare Setting. Der Plot ist von Beginn an beklemmend und die Vorstellung der KI, die hier so real wirkt, wirklich erschreckend. Packend und mitreißend steigert sich der Spannungsbogen bis zum Äußersten und endet in einem stimmigen Schluss. Alleine die Vorstellung welche Ausmaße eine außer Kontrolle geratene KI mit uns Menschen anstellen kann, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Hat mich sehr gut unterhalten und deshalb gibt’s hier auch volle Punktzahl

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Fesselnd!

Station 22. Wo bist du sicher?
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Die Autorin Anne Elvedal ist eine der bekanntesten norwegischen Drehbuchautorinnen erfolgreicher Krimiserien. Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie ausgebildete Krankenschwester und konnte daher bestes ...

Die Autorin Anne Elvedal ist eine der bekanntesten norwegischen Drehbuchautorinnen erfolgreicher Krimiserien. Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie ausgebildete Krankenschwester und konnte daher bestes Fachwissen für ihren ersten Thriller verarbeiten.
Das Cover mit seinem farbig pinken Buchschnitt haben mich sehr angesprochen und so machte ich mich gespannt auf diese Story. Der Einstieg in die Geschichte sorgt direkt für Gänsehaut und der rosa Teddy des Covers findet Widererkennung. Die Hauptprotagonistin dieses Thrillers ist Ida, die als geschätzte und erfahrenen Krankenschwester auf der psychiatrischen Station 22 arbeitet. Da sie selbst in ihrer Kindheit Schlimmes erlebt hat, findet sie guten Zugang zu ihren Patienten. Als eine Patientin verschwindet spürt sie Unbehagen, doch trotz ihrem Unbehagen vermutet keiner etwas Schlimmes dahinter. Als dann aber eine Zweite Patientin weg ist wird ihre Vermutung zur grausigen Gewissheit. Idas Vergangenheit holt sie ein und nur sie kann sich dieser stellen, um die Opfer zu retten. Doch dazu muss Ida in ihr innerstes Bewusstsein eintauchen um sich dem verdrängten Grauen zu stellen
Charaktere und Schauplätze sind der Autorin sehr gut gelungen. Man hat als Leser direkte Vorstellungen und kann sich mit den Protagonisten auch sehr gut identifizieren. Der Schreibstil und schnell lesbar und auch die düstere Atmosphäre kommt nicht zu kurz.
„Station 22“ ein psychologisch vielschichtiger und intensiver Thriller, der für mich ein beklemmendes Gefühl verursachte. Einige Kapitel waren etwas verwirrend allerdings sorgte eine tolles Ende für ein stimmiges Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Lesenswert!

Die Assistentin
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Die Meinungen für diesen Titel liegen weit auseinander: entweder man mag dieses Buch oder nicht, was dazwischen ist kaum zu finden. Da mich bisher die Autorin aber überzeugen konnte, wollte ich mir selbst ...

Die Meinungen für diesen Titel liegen weit auseinander: entweder man mag dieses Buch oder nicht, was dazwischen ist kaum zu finden. Da mich bisher die Autorin aber überzeugen konnte, wollte ich mir selbst ein Bild dieses Romans machen. Es geht hier um Charlotte, die obwohl sie eigentlich den Traum einer Musikerkarriere hat, einen Assistentinnenjob in einem Verlag annimmt. Ihr Chef ist sonderbar und ein schwieriger Charakter, der seine Macht und vor allem Launen gerne an seinen Mitarbeiterinnen auslässt. Viele Assistentinnen hatten bisher diesen Job nicht meistern können und wurden ausgewechselt, doch Charlotte macht ihren Job gut und findet in einigen wenigen Momenten auch immer wieder Anerkennung. Deshalb sieht sie über sein grenzwertiges Verhalten hinweg und gibt ihr Bestes um die Assistentin Nr. 1 zu werden. Die Arbeitsbeziehung entwickelt sich aber toxisch und sie kommt körperlich und psychisch schon bald an ihre Grenzen.
Wie erwartet hat Caroline Wahl auch in diesem Titel einen außergewöhnlichen Erzählstil verwendet, der mich zu Beginn erst kurz überforderte. Allerdings hat mich die Entwicklung von Charlottes Job so begeistert, dass mir der Schreibstil dann sogar richtig gut gefiel. Ich mochte diese Erzählweise, die kurzen Sätze, Gedankeneinschübe oder auch Wiederholungen. Das Vorwegnehmen von kommenden Ereignissen und somit direkte Ansprache an den Leser, machte mich so neugierig, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. So folgte ich gespannt Kapitel für Kapitel. Die Darstellung der Protagonisten fand ich ebenfalls gelungen, so konnte man zu Charlotte eine sehr enge Bindung aufbauen und fühlte mit ihr, wenn der toxische Chef mal wieder seine „fünf Minuten“ hatte. „Die Assistentin“ ist ein sehr tiefgründiges Buch über eine junge Frau zwischen Selbstverlust und dem Mut zum eigenen Weg. Für mich war das dritte Buch der Autorin ein sehr zufriedenstellendes Lesevergnügen und bin überzeugt, wer sich auf diese Geschichte richtig einlässt, der wird auch Gefallen daran finden.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Tolles Buch

Reset
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Peter Grandl hat als Regisseur, Drehbuchautor und Creative Director in einer Werbeagentur gearbeitet, bevor er seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte. Seine preisgekrönten Thriller beschäftigen sich ...

Peter Grandl hat als Regisseur, Drehbuchautor und Creative Director in einer Werbeagentur gearbeitet, bevor er seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte. Seine preisgekrönten Thriller beschäftigen sich mit brisanten Themen unserer Zeit und so erwartet uns mit „Reset“ ein zeitgemäßer Titel rund um Fake-News und Künstlicher Intelligenz.
Die Gestaltung der gebundenen Ausgabe sticht einem schon direkt ins Auge, denn die Farbwahl und der rote Resetknopf haben Signalwirkung. So setzte auch Peter Grandl die aktuellen brisanten Themen in eine beängstigende und spannende Story um.
Im Oktober 2024 rufen US-Streitkräfte die höchste Sicherheitsstufe aus, in München soll ein angeblich von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug abgeschossen werden und global nimmt die Zahl bedrohlicher Fake News dramatisch zu. Anrufe und Video-Botschaften werden so täuschend echt gefälscht, dass niemand mehr weiß, ob er wirklich mit einem vertrauten Menschen spricht. Spezialisten sind weltweit im Einsatz und in Deutschland ermittelt Superintendent Valentine O’Brien. Er begibt sich auf eine gefährliche Reise quer durch Europa, um seine vermisste Schwester zu suchen. Weltweit bricht Chaos aus – und die Menschheit steht vor ihrer dunkelsten Stunde. Auf fast 500 Seiten erleben wir ein intensives und hochaktuelles Szenario, welches jederzeit eintreten könnte und somit für mich ein beklemmendes Gefühl hinterlässt. Zu Beginn erhalten wir ein Personenverzeichnis auf das ich während des Lesens immer wieder zurückgriff um nicht den Überblick zu verlieren, denn viele Personen kamen hier zum Einsatz. Doch die Art und Weise wie Grandl diesen Thriller verpackte, gefiel mir gut und ich verfolgte gespannt die Kapitel. Der Schreibstil ist flüssig und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Spannung auch aufrecht erhalten bleibt. Das Setting und die Protagonisten waren gut gezeichnet und die Ereignisse wirkten plausibel und realitätsnah. „Reset“ ist ein Thriller, der mit einer eindeutigen Botschaft an die Menschheit kommt und definitiv zum Nachdenken anregt.

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