Profilbild von Lejadami

Lejadami

Lesejury Star
offline

Lejadami ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lejadami über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2022

...war leider nicht meins!

How to kill your family
0

Bei diesem Roman hatte ich mir anhand der Gestaltung des Covers und des Klappentextes eine spannende Story erwartet, allerdings wurde ich ziemlich enttäuscht. Den „schwarzen“ Humor, mit dem diese Geschichte ...

Bei diesem Roman hatte ich mir anhand der Gestaltung des Covers und des Klappentextes eine spannende Story erwartet, allerdings wurde ich ziemlich enttäuscht. Den „schwarzen“ Humor, mit dem diese Geschichte unterzogen sein soll, konnte ich nicht finden und auch die Darstellung der Hauptprotagonistin Grace blieb unter meinen Erwartungen.

Grace ist eine rächende Serienmörderin und mordet „aus gutem Grund“ bei ihrer Familie. Dafür dass sie beiseitegeschoben wurde, weil sie unehelich ist. Dafür dass sie nicht reingepasst hat in die feine, reiche Familie ihres Vaters. Aber noch mehr rächt Grace ihre Mutter, die es nie verkraftet hat, zuerst mit allen Mitteln verführt und dann schäbig vergessen worden zu sein.

Die Geschichte dieser Romandarstellerin beginnt im Gefängnis und wir erhalten in der Ich-Perspektive ihre Gedanken, Gefühle und Erzählungen wieder gegeben. Grace schreibt in Form eines Briefes dem Leser die Gründe wen es wann als nächstes erwischt und aus welchem Grund. Ich muss zugeben zu Beginn war ich ziemlich neugierig auf diesen Plot, doch mit jedem weiteren Kapitel fand ich die Geschichte überzogen und langgezogen. Auch zu Grace selbst konnte ich keine Bindung herstellen, sie war mir einfach unsympathisch. Ich war des Öfteren kurz davor diesen Roman vorzeitig zu beenden, hatte aber noch immer die Hoffnung, dass noch das gewisse „Etwas“ mich überraschen konnte. Es kam dann zum Ende hin noch ein Moment, den ich nicht erwartet hätte, diese Flash’s hätte ich des Öfteren im gesamten Plot gewünscht.

Mein Fazit:
Mit „How to kill your family“ erhält der Leser einen sarkastischen Roman mit einer für mich sehr „verbitterten“ Protagonistin. War leider nicht meins und deshalb gibt es 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2022

... wieder super spannend!

Die Spur − Er wird dich finden
0

Nach „Das Spiel“ und „Die Nacht“ erhalten wir mit diesem Titel den dritten Band der Björk und Brand-Reihe und da mich die ersten beiden Bände schon überzeugen konnte, war klar, dass auch dieser Thriller ...

Nach „Das Spiel“ und „Die Nacht“ erhalten wir mit diesem Titel den dritten Band der Björk und Brand-Reihe und da mich die ersten beiden Bände schon überzeugen konnte, war klar, dass auch dieser Thriller gelesen werden muss. Wie die Vorgänger auch , ziert auch dieses Cover dunkle und beängstigte Augen eines Jagdtieres und reiht sich somit in eine stimmige Gestaltung der Buchreihe.

Dieses Mal haben die Ermittler Inga Björk und Christian Brand nur 48 Stunden um den nächsten Mord zu verhindert. Grausam auf einer Statue drapiert wird mitten in Lissabon die Leiche einer jungen Frau gefunden, wenige Tage später in Salzburg. Wieder ein grausiger Fund mit derselben Handschrift des Mörders. Über zweitausend Kilometer liegen zwischen den beiden Städten, und doch scheinen die Opfer miteinander verbunden. Europols Topermittler Inga Björk und Christian Brand folgen der Spur des Killers, der noch lange nicht genug hat. Die Ermittlungen führt die Beiden in ein Internat für Hochbegabte und bald wird klar, dass die Taten mit einer jungen, einflussreichen Elite aus Top-Talenten zusammenhängen, die mitten in Europa agieren und deren Geheimnisse tödlich sind …

Wie auch von den Vorgängern gewohnt erhält man von Beginn an einen fesselnden und spannenden Plot. Der leichte und flüssige Schreibstil macht das Lesen sehr einfach und so flogen die Seiten nur so dahin. Auch die kurz gehaltenen Kapitel und die wechselnde Erzählperspektive trugen hierzu bei und durch die bildliche sehr gute Darstellung der Schauorte hatte man den Plot direkt vor Augen. Mit seinen Taten und grausamen Mordmethoden hält der Killer auch den Leser in Atem und gemeinsam mit den sympathischen Ermittlern ist man auf seiner Jagd. Das Tempo des Pageturners war durchgehend hoch und lassen keine Leseflaute aufkommen.

Mein Fazit:
Auch in Band erwartet den Leser einen spannenden und fesselnden Plot, der mit einem grausamen Serienkiller und großartigen Ermittlern mich absolut überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2022

Guter Debütroman

Nur du und ich
0

Das Cover zeigt den Ort des Geschehens, das abseits gelegene Ferienhaus auf Long Island. Es hätte noch der Schneesturm mit eingebracht werden können, dann wäre aufgrund der Auswahl und Haptik dieses perfekt ...

Das Cover zeigt den Ort des Geschehens, das abseits gelegene Ferienhaus auf Long Island. Es hätte noch der Schneesturm mit eingebracht werden können, dann wäre aufgrund der Auswahl und Haptik dieses perfekt gestaltet gewesen. Auch der gelbe Buchschnitt gefällt mir sehr gut und unterstreicht die Hochwertigkeit der Covergestaltung. Die Story ist in „Drei“ Tage eingeteilt und unterschiedlichen Handlungsstränge unterteilt. Auch verschiedene Zeitebenen und etwas zu Beginn verwirrende Einschübe einer anderen Ich-Perspektive schildern das anfangs so romantische Wochenende. Die Autorin hat die verschiedenen Sichtweisenerzählungen mit den Protagonisten betitelt, so dass man hier stets den Überblick hatte. Dadurch flutschten auch so die Kapitel nur so dahin und die Geschichte las sich schnell und flüssig. Auch wenn zu Beginn noch alles nach Traumliebeswochenende erschien, so spürte man als Leser recht schnell, dass hier schon bald etwas folgte. Allerdings war dies schon zu ziemlich vorhersehbar und der Überraschungseffekt oder nichtahnende Wendung blieb aus. Der Autorin hat das Thema „MeToo“ hier gut eingebracht und in welche Auswirkung hier in diesem Plot zu finden, kann ich nicht verraten, ohne vom Plot etwas vorweg zu nehmen. Die anschließende Anmerkung und Auflistung von Adressen vor ihrer Danksagung zeigt ihr Engagement zu diesem Thema.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2022

Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Bruch: Ein dunkler Ort
0

"Bruch" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe zweier sehr unterschiedlichen Ermittlern. Da wäre Kommissarin Nicole Schauer, die sich nach privaten Problemen nach Dresen versetzen lässt und der "Eigenbrödler" ...

"Bruch" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe zweier sehr unterschiedlichen Ermittlern. Da wäre Kommissarin Nicole Schauer, die sich nach privaten Problemen nach Dresen versetzen lässt und der "Eigenbrödler" Alex Bruch, der mit dem ein oder anderen Problemen zu kämpfen hat. Schauer wird nach dem Tod von Bruch's Kollegen Michael die neue Partnerin an seiner Seite, und erfährt rasch das Alex bei dem Unfalltod seines Kollegen mit im Wagen saß. Wie weit Bruch bei diesem Unfall involviert ist, erfährt man im Laufe der Geschichte. Schauer hat große Schwierigkeiten mit Bruch zu ermitteln, denn dieser redet kaum ein Wort und verhält sich auch seltsam. Wie die Beiden es trotzdem schaffen, den Fall zu lösen fordert für den Leser erst mal etwas Geduld. Ich hatte ein bisschen Anlaufschwierigkeiten mit diesen Charakteren "warm" zu werden und musste mich erstmal an die beiden gewöhnen. In diesem Auftaktband erfährt man viel Persönliches des neuen Duo's, doch auch der Fall des verschwundenen Mädchens kommt nicht zu kurz. Die Ermittlungen nehmen skurrile Ausmaße an, denn ein "spukender" Bauernhof wird wohl zum Tatort und Schauer bleibt nichts anderes übrig, als Bruch bei seiner ungewöhnlichen Ermittlungsart zu begleiten.
Ich brauchte etwas länger in die Story zu kommen, da diese zum Teil aufgrund der ungewöhnlichen Protagonisten etwas verwirrend erschien. Hat man jedoch endlich Draht vor allem zu Bruch erhalten, dann flutschen die Buchseiten so dahin. Es ist eine etwas andere Kriminalgeschichte, die vor allem durch außergewöhnliche Ermittler polarisiert, jedoch ein Auftakt, den ich gerne weiterverfolgen möchte

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2022

Vierter Band um Kommissar Münch

Dunkelschnee
0

Bei dem düsteren Thriller „Dunkelschnee“ handelt es sich bereits um den vierten Band um Kommissar Munch. Ich kenne keine der Vorgängerbände und hatte wahrscheinlich deshalb etwas Schwierigkeiten in die ...

Bei dem düsteren Thriller „Dunkelschnee“ handelt es sich bereits um den vierten Band um Kommissar Munch. Ich kenne keine der Vorgängerbände und hatte wahrscheinlich deshalb etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und vor allem mit dem Charakter Munch warm zu werden. Die Covers der Reihe sind ähnlich gestaltet und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Die Buchgestaltung dieses Titels ist wirklich sehr hochwertig und kann mit glänzenden Effekten und eine Haptik überzeugen. Die Wahl des Titels fand ich allerdings unpassend und konnte den Namen „Dunkelschnee“ nicht der Story zuordnen.
Die Stimmung in diesem Thriller ist von Beginn an düster und die gute Darstellung von Orten und Protagonisten trugen zu dieser dunklen Stimmung bei. Munch hat als Kommissar schon in den Vorgängern ermittelt und ist sicher so manchem Leser bekannt. Neu in diesem Band ist Mia Krüger, die frisch von der Polizeischule mit ihrer hervorstechenden Spürnase diesen nun tatkräftig zur Seite stehen wird.
Dieser Fall der toten Jungen wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und geschickt bringt der Autor die verschiedenen Handlungsstränge nach und nach zusammen. Die Spannung ist von Beginn an da und des Öfteren brachten mich manche Handlungen zum Grübeln und ich fragte mich, wie weit diese denn den aktuellen Fall betreffen. Gerade mit diesen Einschüben lockte mich der Autor geschickt auf eine falsche Fährte, die mich im Laufe der Handlung doch überraschen konnte. Da das Privatleben der Ermittler sehr oft erwähnt wird, hatte ich das Gefühl, dass mir so manche Vorgängerinformationen fehlten aber da dies Mia und Münchs erster gemeinsamer Fall ist, wird wohl auch hier in den kommenden Teilen einiges mehr zu erfahren sein.
Gutes Lesevergnügen, dem für einen richtigen Thriller etwas der Pageturner fehlte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere