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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2024

Defintiv auch für non-fantasy readers

Unfollow me. Vom Fluch gezeichnet, von Liebe verfolgt
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Farblich finde ich das Cover sehr ansprechend. Ich persönlich bin einfach kein Fan von Menschen auf dem Cover, deshalb gefällt mir dieser Teil nicht so gut. Allerdings passt es sehr gut zur Geschichte, ...

Farblich finde ich das Cover sehr ansprechend. Ich persönlich bin einfach kein Fan von Menschen auf dem Cover, deshalb gefällt mir dieser Teil nicht so gut. Allerdings passt es sehr gut zur Geschichte, da es die beiden Hauptprotagonisten zeigt. Im Buch gibt es viele Illustrationen, die die Geschichte unterstützen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil sie wirklich super in die Geschichte integriert waren. Das kannte ich bisher nur aus „Das Reich der Vampire“ von Jay Kristoff, wo es mir auch sehr gut gefallen hat.

Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben und erzählt abwechselnd aus der Sicht von Toni und Hikaru. Toni war mir wegen ihrer Liebe zu Büchern sofort sympathisch.

Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und lernt die Protagonisten kennen. Die Grundidee hat mich von Anfang an begeistert. Dass Hikaru seine Gefühle in Form von Zeichnungen auf Papier bannen kann, finde ich eine wirklich coole Idee. Ich persönlich dachte und hätte mir gewünscht, dass diese Gabe näher beleuchtet wird. Generell kam mir der Fantasyanteil der Geschichte etwas zu kurz. Ich würde sagen, die Geschichte ist eine Liebesgeschichte mit minimalen Fantasyelementen, daher kann ich sie auch Lesern empfehlen, die normalerweise keine Fantasy lesen. Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Toni und Hikaru haben viel gemeinsam und stärken sich gegenseitig. Besonders gut fand ich, dass die Geschichte ohne unnötiges Drama auskommt.
Das Ende war für mich leider etwas abrupt und auch vorhersehbar. Um ein Beispiel zu nennen: Mir hat ein Gespräch zwischen Hikaru und Matthew gefehlt.

Fazit: Ein Buch, das vor allem durch die unterstützenden Illustrationen definitiv Spaß beim Lesen macht. Allerdings hat mir persönlich das gewisse Etwas gefehlt.

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Veröffentlicht am 29.02.2024

ein spannender Auftakt, der einen von Beginn an fesselt

Poison Study
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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Dann kam der Klappentext und ich wusste, das muss ich lesen. Eine Frau, die des Mordes für schuldig befunden wird und dann, ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Dann kam der Klappentext und ich wusste, das muss ich lesen. Eine Frau, die des Mordes für schuldig befunden wird und dann, um der Hinrichtung zu entgehen, zur Vorkosterin des Kommandanten wird und so jeden Tag in Gefahr schwebt.
Dieses Buch ist eine Neuauflage eines Buches, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte. Es ist der Auftakt zu einer Reihe, die, glaube ich, bisher 6 Teile und unzählige Kurzgeschichten hat. Ich persönlich mag lange Reihen, weil man dann die ganze Welt und die Charaktere kennen lernt.

Das Buch wird aus der Sicht von Yelena erzählt. Ich mochte sie wirklich gern, weil sie nie aufgibt und versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Die Charaktere sind vielschichtig und besonders Ari und Janco sind mir ans Herz gewachsen.

Von der ersten Seite an fand ich die Geschichte spannend und wollte wissen, wie es weitergeht. Hinter jeder Ecke lauert eine potentielle Gefahr, das macht es eigentlich immer spannend. Von der Welt gibt es meiner Meinung nach noch viel zu entdecken, aber für einen Einstieg war die Menge, die man bekommen hat, genau richtig, so dass man nicht von zu vielen Informationen „erschlagen“ wurde. Die Geschichte hat auch eine gewisse Tiefe, die mir sehr gut gefallen hat.
Für alle Leser, die Fantasy nur mit Romantik mögen: Ja, es gibt eine Liebesgeschichte, die eher subtil ist und sich auch erst später offenbart. Ich hätte mir aber 1-2 knisternde Momente mehr gewünscht.

Fazit
Poison Study schafft es, einen von der ersten Seite an zu fesseln und lässt einen durch die spannende Geschichte bis zum Schluss nicht mehr los. Ein toller Einstieg, den ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 24.02.2024

unterhalsamens Buch, jedoch sehr vorhersehbar

Trial of the Sun Queen
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Ich finde das Cover sehr schön und freue mich, dass es aus dem Englischen übernommen wurde. Die vielen kleinen eingearbeiteten Elemente, die auch zur Geschichte passen, fügen sich gut zu einem Gesamtbild ...

Ich finde das Cover sehr schön und freue mich, dass es aus dem Englischen übernommen wurde. Die vielen kleinen eingearbeiteten Elemente, die auch zur Geschichte passen, fügen sich gut zu einem Gesamtbild zusammen. In der Innenklappe befindet sich eine Karte, die mir beim Lesen geholfen hat, mich zu orientieren.
Dies ist der erste Band einer 4-teiligen Reihe.

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte mir das Gelesene gut vorstellen.
Das Buch ist hauptsächlich in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lor geschrieben. Vereinzelt gibt es auch Kapitel von Nadir, die in der dritten Person geschrieben sind. Beide Handlungsstränge ergänzen sich gut. Mir persönlich hätte es aber besser gefallen, wenn auch Nadirs Sicht in der Ich-Form geschrieben worden wäre, um ihn besser kennen zu lernen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Man muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sie sich nicht sehr von anderen Fantasybüchern unterscheidet. Insgesamt war das Buch eigentlich durchgehend interessant und hat mich gut unterhalten. Besonders der Anfang hat mir gut gefallen, da er direkt die Brutalität der Welt zeigt. Lor hat in ihrem Leben schon viel durchmachen müssen, das hat sie definitiv stark gemacht. Leider konnte ich Lors Gefühle nicht immer nachvollziehen. Außerdem hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn meiner Meinung nach lernt man die Nebencharaktere zu wenig kennen. Da die Geschichte nicht einmal 400 Seiten lang ist, hätte man sich meiner Meinung nach dafür mehr Zeit nehmen können. Außerdem war die Geschichte für mich leider sehr vorhersehbar, wodurch ich leider im gesamten Verlauf nicht überrascht wurde.

Fazit
Ein unterhaltsamer Einstieg, der viel Potential für die Folgebände schafft und mich sehr neugierig gemacht hat.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

gut für Einsteiger in das Genre Fantasy

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
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Ich finde das Cover richtig schön. Die dunkle Aura die es schafft, passt auch hervorragend zur Geschichte. Auch die Schachspielfigur ist gut gewählt. Zudem ist auch der Titel zutreffend, was man dann im ...

Ich finde das Cover richtig schön. Die dunkle Aura die es schafft, passt auch hervorragend zur Geschichte. Auch die Schachspielfigur ist gut gewählt. Zudem ist auch der Titel zutreffend, was man dann im Laufe der Geschichte merkt.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Ihr Bücher lassen sich immer so angenehm lesen, das ich nur so durch die Seiten fliege. Darüber hinaus kann ich mir durch die Beschreibungen alles gut vorstellen.
Die Geschichte ist in der ersten Person geschrieben und wird hauptsächlich aus der Sicht von Avi erzählt. Vereinzelt war auch Rens Perspektive zu finden. Ich finde die Autorin hat da eine gute Balance gefunden, sodass man Rens Handeln und seine Gefühle gekannt hat ohne zu viel preiszugeben.

Das Setting ist eine dystopische Welt, die Fae vorhergebracht hat. Die Idee und deren Umsetzung hat mir richtig gut gefallen. Vor allem die Thematik mit den Zwillingen ist meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Bei Fantasy-Einzelbände bleibt für mich oft die Ausarbeitung der Welt und die Geschichte auf der Strecke. Dieses Gefühl hatte ich hier überhaupt nicht, wobei ich mir ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht hätte. Dafür hätten die Sinnesspiele für mich kürzer sein können. Die Spannung wird über das gesamte Buch hin aufrechtgehalten, sodass ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Für mich war die Geschichte aber dennoch etwas vorhersehbar und nicht wirklich überraschend. Außerdem habe ich mir mehr von der Liebesgeschichte erhofft. Ich konnte die Gefühle dahingehen leider nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem waren die Beiden sehr süß zusammen.

Fazit:
Ein tolles Buch, welches sich meiner Meinung nach gut für Einsteiger ins Genre Fantasy eignet.

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Veröffentlicht am 31.01.2024

klassischer Fall von zu hohen Erwartungen

No Longer Yours - Mulberry Mansion
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Ich liebe das Cover. Primär durch die Farbe, aber auch die kleinen blumigen Details.

Dieses Buch war das erste der Autorin, das ich gelesen habe. Ich habe es auf Bookstagram unzählige Mal gesehen und ...

Ich liebe das Cover. Primär durch die Farbe, aber auch die kleinen blumigen Details.

Dieses Buch war das erste der Autorin, das ich gelesen habe. Ich habe es auf Bookstagram unzählige Mal gesehen und soweit ich mich erinnere habe ich auch nur positive Meinungen gehört. Das hat natürlich dazu beigetragen, das ich hohe Erwartungen hatte und diese konnten dann nicht vollständig erfüllt werden.
Die Geschichte ist aus der ersten Person geschrieben und erzählt abwechselnd die Perspektiven von Avery und Eden. Wobei Eden’s Sichtweise deutlich seltener vorkommt.
Die Bewohner der Mulberry Mansion sind alle so verschieden und ergeben somit eine abwechslungsreiche Truppe mit lustigen Dynamiken. Ich habe mich dort schnell wohlgefühlt und wurde durchaus gerne mal zu Besuch kommen. Second Chance Romance ist nicht unbedingt mein liebster Trope, da ich meistens nicht so ganz nachvollziehen kann vorher die Gefühle der Protagonisten kommen. Dies war auch hier der Fall. Obwohl es einige Rückblicke in die Vergangenheit gibt, hatten diese eher mit anderen Dingen als der Liebesgeschichte zu tun. Somit waren sie für die Charakterbildung durchaus wichtig, haben in mir jedoch nicht geholfen die bestehende Liebe nachvollziehen zu können. Dennoch ist gibt es süße Momente als Eden und Avery sich wieder annähern. Zudem ist die Geschichte sehr tiefgründig und beschäftigt sich mit wichtigen Thematiken, aber leider konnten diese mich nicht immer vollkommen berühren.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich definitiv empfehlen kann, aber für mich trotzdem etwas zu sehr gehypt ist und dadurch meine Erwartungen einfach zu groß waren.

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