Profilbild von Lenalovesbooks

Lenalovesbooks

Lesejury Profi
offline

Lenalovesbooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lenalovesbooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Cozy Kleinstadtatmospähre

The Pumpkin Spice Latte Disaster
0

Das war mein erstes Buch von Kyra Groh. Ich habe schon viel Gutes über ihre Bücher gehört und war sehr gespannt.

Den lockeren Schreibstil mochte ich sofort. Besonders die Protagonistin Jude nimmt sich ...

Das war mein erstes Buch von Kyra Groh. Ich habe schon viel Gutes über ihre Bücher gehört und war sehr gespannt.

Den lockeren Schreibstil mochte ich sofort. Besonders die Protagonistin Jude nimmt sich kein Blatt vor dem Mund. Aber auch James ist sehr direkt. Die Gespräche sind humorvoll, schlagfertig und unterhaltsam.

Die cozy Kleinstadtatmospähre hat mich sehr entspannt. Die Charaktere sind alle unterschiedlich und auf ihre Art und Weise interessant. Da wünscht man sich teilweise, auch in Lower Whilby zu leben.

Leider empfand ich das Buch als langatmig mit zu wenig Handlung. Trotz emotionaler Themen konnte ich mich nicht richtig hineinfühlen. Vor allem James ständige Gedanken und Anspielungen mit Jude ins Bett zu wollen, haben mich eher gestört.

Fazit: Das kurzweilige Buch kann ich allen empfehlen, die englisches Kleinstadtfeeling lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2025

"Das Origami-Mädchen" hat mich sehr berührt!

Ein Herz aus Papier und Sternen
0

Ich habe ewig kein Buch mehr von Cecelia Ahern gelesen. "PS: Ich liebe dich" ist natürlich mein Lieblingsbuch von ihr. "Ein Herz aus Papier und Sternen" ist ganz anders, aber hat mich sehr berührt.

Pip ...

Ich habe ewig kein Buch mehr von Cecelia Ahern gelesen. "PS: Ich liebe dich" ist natürlich mein Lieblingsbuch von ihr. "Ein Herz aus Papier und Sternen" ist ganz anders, aber hat mich sehr berührt.

Pip lebt mit 32 Jahren immer noch bei ihren Eltern, trotz ihrer eigenen Tochter Bella. Ihre Eltern haben auch die Verantwortung für die 16-jährige Bella übernommen. Pip lebt ein Leben mit vielen Grenzen und verkriecht sich in ihrem Zimmer, um Origami-Figuren zu falten. Wird sie den Mut finden, ihr Leben in die Hand zu nehmen?

Der Anfang des Buches hat mich fassungslos gemacht. Pips Leben wird auf eine authentische und gefühlvolle Weise beschrieben. Ihre toxische Mutter nimmt sich so einiges raus und Pip wehrt sich nicht dagegen. Ihre Origami-Figuren und die Gedichte dazu haben mich sehr berührt und traurig gemacht. Denn Pip verarbeitet damit ihre Gefühle. Ich konnte ihre Situation deshalb nachvollziehen und habe mir sehr eine Veränderung für sie gewünscht!

In diesem Roman werden nicht nur toxische Eltern und Persönlichkeitsentwicklung angesprochen, sondern auch Themen wie der Umweltschutz. Denn sie leben in einer Stadt in Irland, wo Torfstechen der Moore Tradition war. Zusätzlich gibt es einen Steinbruch und der junge Inhaber möchte viel Umsatz machen, ohne auf Konsequenzen auf die Umgebung zu achten. Der Mix aus diesen Themen hat mir sehr gefallen, denn damit wurde auch Spannung aufgebaut. Nur zum Ende hin gab es ein wenig zu viel Action, aber es hat mich nicht gestört.

Fazit: Das Buch hat mich durch eine authentische und gefühlvolle Erzählweise sehr berührt. Es zeigt, dass man Mut haben und für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen sollte. Ich kann es allen empfehlen, die gefühlvolle Romane lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2025

Ein toller Unterhaltungsroman!

Bis zum Mond
0

Ich habe schon einige japanische und südkoreanische Bücher gelesen. Meistens Wohlfühlromane, die poetisch und emotional sind. Bei diesem Roman von Jang Ryujin liegt der Fokus auf dem Alltag in Seoul und ...

Ich habe schon einige japanische und südkoreanische Bücher gelesen. Meistens Wohlfühlromane, die poetisch und emotional sind. Bei diesem Roman von Jang Ryujin liegt der Fokus auf dem Alltag in Seoul und den Investitionen in eine Kryptowährung. Das hat mich sehr neugierig gemacht, da ich auch südkoreanische Serien gerne schaue. "Bis zum Mond" hat mich sehr gut unterhalten!

Der flüssige Schreibstil konnte mich direkt überzeugen. In der Ich-Form erzählt die Protagonistin Da-hae über das mittelmäßige Leben in Seoul. Ich konnte mich aufgrund der Ich-Form in sie hineinversetzen und hatte Verständnis für ihre Probleme. Wer wünscht sich nicht, wenigstens ein Schlafzimmer, welches getrennt von den anderen Wohnbereichen ist? Außerdem erzählt sie über ihre zwei Arbeitskolleginnen und Freundinnen, die ähnliche Lebensumstände haben. Trotz unterschiedlicher Charaktere mochte ich auch Ji-song und Eun-sang. Aufgrund der ausfürlichen und detaillierten Erzählweise konnte ich sehr gut nachvollziehen, wieso die drei in eine Kryptowährung investiert haben.

Kryptowährungen sind für mich ein sehr spannendes Thema. Es hat Spaß gemacht, zu lesen, wie andere Frauen mit diesem Thema umgehen. Da man ein großes Risiko bei einer Investition hat, kann es sehr aufwühlend sein, wenn Kurse steigen oder fallen. Sowohl die Kryptowährung Ethereum als auch die Gefühle bei Investitionen wurden hier gut beschrieben. Ich empfand es als unterhaltsam aber ich habe auch mit allen mitgefiebert. Die Freundinnen haben großen Mut bewiesen und das hat mich sehr gefesselt.

Fazit: Ich kann das unterhaltsame Buch nur empfehlen! Es zeigt einen realistischen Einblick in das Leben von jungen Koreanerinnen, die sich im patriarchistischen Arbeitsleben durchkämpfen müssen und mutig werden, in eine Kryptowährung zu investieren. Ich würde mich über ein weiteres Buch von Jang Ryujin freuen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2025

Eine wunderbare Fortsetzung!

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2)
0

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Reihe „Lindt & Sprüngli“ von Lisa Graf endlich weitergeht. Da mir das erste Buch sehr gefallen hat, hatte ich bei diesem dementsprechend hohe Erwartungen. Und was soll ...

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Reihe „Lindt & Sprüngli“ von Lisa Graf endlich weitergeht. Da mir das erste Buch sehr gefallen hat, hatte ich bei diesem dementsprechend hohe Erwartungen. Und was soll ich sagen? Ich liebe diese Reihe sehr. Auch dieser Roman hat mich begeistert!

Zuallererst möchte ich das wunderschöne Cover erwähnen. Es passt hervorragend zum Inhalt und und zum ersten Band. Das Buch sieht oben aus wie eine Schokoladentafel. Perfekter könnte man es nicht gestalten.

Der Schreibstil von Lisa Graf hat mich auch diesmal in eine andere Welt entführt. Durch die detaillierte und nahbare Erzählweise hatte ich das Gefühl mit den Charakteren im 19. Jahrhundert zu sein. Im letzten Buch ging es um die Familie Sprüngli. Nun kam die Familie Lindt hinzu. Der Fokus lag besonders auf Rudolf/Rodolphe Lindt. Dennoch gibt es viele unterschiedliche Perspektiven durch andere Personen. Mir gefällt besonders, dass Lisa Graf auch den Frauen eine wichtige Stimme gibt. Denn damals war das natürlich nicht einfach und nicht selbstverständlich.
In jede Person konnte ich mich hineinfühlen. Natürlich habe ich am meisten mit Rodolphe Lindt mitgefiebert. Aber auch Rudolf Sprüngli und seine Frau Marie mochte ich sehr.

Ein wichtiges Thema ist natürlich die Schokoladenherstellung. Es ist wirklich spannend und interessant über die Prozesse zu lesen. Die Erfindung der „Conche“, die eine zartschmelzende Schokolade macht, hat mich fasziniert. Rodolphe Lindt hat es nicht einfach gehabt und musste sich ohne Erfahrung durchkämpfen. Man merkt, wie gut sich Lisa Graf mit den Themen beschäftigt hat.

Genauso geliebt habe ich die Beschreibung der Städte Bern und Lausanne in der Schweiz. Auch die Landschaft mit den Seen und Flüssen wird detailliert dargestellt. Am liebsten wäre ich sofort dahin gefahren. Natürlich werden auch die damaligen Klassenunterschiede der Bevölkerung angesprochen. Frauen aus ärmeren Verhältnissen hatten es nicht leicht. Schon gar nicht, wenn sie sich in einen „reicheren“ Mann verliebt haben. Auch hier hat mir die Authentizität ohne unnötigen Kitsch gefallen.

Fazit: Eine wunderbare Fortsetzung, welche durch eine authentische, detaillierte und emotionale Erzählweise überzeugen kann. Ich freue mich schon auf den dritten Band!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2025

Leider nicht mein Buch

Weißes Licht
0

Ich hatte hohe Ewartungen, da "Weisses Licht" ein New-York-Times-Bestseller ist und im Oprahs Book Club gelesen wurde. Leider wurde ich jedoch enttäuscht.

Der detaillierte Schreibstil konnte mich am Anfang ...

Ich hatte hohe Ewartungen, da "Weisses Licht" ein New-York-Times-Bestseller ist und im Oprahs Book Club gelesen wurde. Leider wurde ich jedoch enttäuscht.

Der detaillierte Schreibstil konnte mich am Anfang fesseln. Montanas Landschaft wird wunderbar beschrieben. Die Charaktere sind am Anfang interessant und mit ihren Problemen authentisch. Sie wirken geheimnisvoll. Besonders die Protagonistin Cece hatte meine Neugier geweckt.
Doch nach ca. 200 Seiten wird es sehr langatmig und die Charaktere wirkten flach und oberflächlich. Die Gespräche sind weder tiefgründig noch emotional. Jede Person handelt gewissermaßen egoistisch und es gibt keine Entwicklung. Ich habe mich leider gelangweilt und wollte das Buch öfters abbrechen.

Dazu kommen noch einige verstörende Szenen. Ich will nicht spoilern, deshalb nur ein kleines Bespiel: Ein 13-jähriges Mädchen schmiert sein Menstruationsblut auf den Körper eines Jungen. Für mich hat das einen faden Beigeschmack, wenn ein männlicher Autor sich sowas einfallen lässt.

Fazit: Ein fesselnder Schreibstil am Anfang, der sich leider nicht bis zum Ende halten konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere