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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2021

Kein typisches New Adult-Buch und deshalb so einzigartig!

Walk through HOPE
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„Milan zu mögen war, wie ein Unwetter zu mögen. Hatte man sich gerade an die dunklen Wolken gewöhnt, traf einen plötzlich der Blitz. Aber steckte nicht auch hinter jedem Unwetter ein blauer Himmel, wenn ...

„Milan zu mögen war, wie ein Unwetter zu mögen. Hatte man sich gerade an die dunklen Wolken gewöhnt, traf einen plötzlich der Blitz. Aber steckte nicht auch hinter jedem Unwetter ein blauer Himmel, wenn man den Sturm überstanden hatte?“

Lia reist zu ihrer besten Freundin Izzy an die Küste. Seit längerer Zeit ist der Kontakt abgebrochen und sie möchte endlich wissen, was passiert ist. In dem kleinen Ort angekommen trifft sie auf Milan. Der junge Mann übt eine starke Anziehungskraft auf sie aus. Doch er scheint in die Ereignisse verwickelt zu sein, die Izzy so verändert haben.

Die Handlung hat mehrere düstere Aspekte, die nicht nur mit Milans Vergangenheit zu tun haben. Das macht die Handlung spannend. Außerdem steht das Thema Freundschaft sehr stark im Fokus. Dadurch ist dieses Buch ganz anders als alle New Adult-Romane die ich bereits gelesen habe. Es hebt sich von den anderen Büchern ab.

Die meisten Kapitel sind aus Lias Sicht geschrieben, die anderen zeigen Milans Perspektive.
Ich mochte Lia von Anfang an sehr gerne. Ihre Leidenschaft für das Kochen und Backen und ihre hilfsbereite Art machen ihren Charakter besonders. Die Liebe zu Tieren merkt man den beiden Protagonisten sehr an.

Im Laufe des Buches gibt es mehrere Momente und Szenen, die ich nicht vergessen möchte, weil sie so unglaublich schön waren. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl nicht alleine zu sein und das die Protagonisten sich aufeinander verlassen können.

Wie für einen Faithful New Adult-Roman charakteristisch, sind Lia und Milan religiös. Ihr Glaube spielt in ihrem Leben und im Buch eine wichtige Rolle. Ich finde es schön zu lesen, wie Lia immer wieder aus ihrem Glauben Hoffnung und Stärke zieht.

Ich hätte mir an manchen Stellen persönlichere Worte statt Glaubensfloskeln von Lia für ihre Freunde gewünscht. Dadurch wirken die beiden Szenen doppelt.

Im Laufe der Handlung werden ein paar Handlungsstränge angeschnitten, aber dann nicht wieder aufgegriffen. Das hat mir am Ende etwas gefehlt. Doch in Band 3 gibt es natürlich noch die Möglichkeit diese Themen wieder aufzugreifen.

In „Walk through Hope“ gibt es unglaublich viele Zitate, die ich mir markiert habe. Mich begeistert es, dass ich so viel aus dem Buch mitnehmen kann.

Die Freundschaft von Lia und Izzy bekommt viel Raum in der Handlung. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die beiden sich nach der Funkstille wieder näher kommen. Dadurch ist ihre Verbundenheit auch nochmal gestärkt worden.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Vor allem auch, weil es kein typisches New Adult-Buch ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Eine wundervolle Suche nach sich Selbst

Was wir sehen, wenn wir lieben
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„Es ist, wie einen Film ein zweites Mal zu sehen und dabei an ganz anderen Stellen zu lachen und zu weinen.“ 

Nach einem Unfall leidet Teresa unter Gedächtnisverlust. Die letzten 5 Jahre sind komplett ...

„Es ist, wie einen Film ein zweites Mal zu sehen und dabei an ganz anderen Stellen zu lachen und zu weinen.“ 

Nach einem Unfall leidet Teresa unter Gedächtnisverlust. Die letzten 5 Jahre sind komplett aus ihren Erinnerungen verschwunden. Sie weiß weder wo sie wohnt, noch warum sie nicht mit Henry zusammen ist, dem Mann den sie liebt. Nach und nach findet sie heraus, warum sie so ist, wie sie heute ist und vor allem wer sie eigentlich sein möchte.

Teresa ist in einer schwierigen Situation, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Dennoch schafft es die Autorin den Leser sehr gut in diese Situation zu versetzen. Deswegen habe ich mir selber auch immer wieder die Frage gestellt, was ich an Teresas Stelle machen würde.

Es gibt immer wieder Rückblicke aus Henrys Sicht, die dem Leser zeigen was damals passiert ist. Dadurch wird seine Sicht verdeutlicht. In der Gegenwart ist er Teresa gegenüber etwas stoffelig, aber man lernt ihn in den Rückblicken als sehr netten Mann kennen.

Ich finde es wird sehr schön dargestellt, dass man schleichende Veränderungen manchmal gar nicht so genau merkt. Wenn man dann aber über einen längeren Zeitraum zurückblickt merkt man doch, wie viel sich verändert hat. Ich konnte sehr viel für mein eigenes Leben mitnehmen.

Die Geschichte wird sehr authentisch erzählt. Es gibt sowohl lustige Stellen als auch traurige. Das Ende war für mich ein emotionaler und tränenreicher Höhepunkt. Mir hat die Auflösung sehr gut gefallen.

Das Buch beschreibt eine wundervolle Suche nach sich Selbst. Manchmal lassen sich vermeintliche Gegensätze doch vereinen. Dieses Buch empfehle ich von Herzen weiter!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2021

Tolle und spannende Fortsetzung!

Midnight Chronicles - Blutmagie
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"Seine eigenen Grenzen zu kennen hat nichts mit Angst zu tun."

Nachdem Cains Kampfpartner Jules verschwunden ist, überwindet sie ihren Konflikt mit Warden um Jules zu suchen. Die Hinweise deuten darauf ...

"Seine eigenen Grenzen zu kennen hat nichts mit Angst zu tun."

Nachdem Cains Kampfpartner Jules verschwunden ist, überwindet sie ihren Konflikt mit Warden um Jules zu suchen. Die Hinweise deuten darauf hin, dass der Vampirkönig etwas damit zu tun hat. Können sie Jules finden und ihren Streit endlich beilegen?

Im zweiten Band der Midnight Chronicles-Reihe geht es nach Edinburgh. Warden, den der Leser bereits aus Band 1 kennt, bringt die Protagonisten aus Teil 1 Roxy und Shaw mit. Er will Roxy mit einer Erfindung seines Vaters helfen. So wird nebenbei auch dieser Handlungsstrang fortgesetzt auf dem in Band 3 wieder der Fokus liegen wird.

Im ersten Band war mir Warden noch nicht so sympathisch. Doch durch die Kapitel aus seiner Sicht konnte ich sein Verhalten nachvollziehen. Wardens Familiengeschichte bringt viele Emotionen in die Handlung. Sein ständiger Begleiter der Todesbote Kevin ist immer für einen witzigen Kommentar zu haben, was die Handlung auflockert.

Cain ist pflichtbewusst und hält sich an die Regeln. Ihr Ziel irgendwann Quartiersleiterin zu werden verfolgt sie rund um die Uhr. Sie ist sehr sympathisch und ihr Handeln ist immer verständlich. Die Beziehung zwischen Cain und Warden entwickelt sich sehr langsam, aber dafür umso natürlicher.

Im letzten Drittel wird die ohnehin schon spannende Handlung noch actionreicher und fesselnder. Für mich waren die Ereignisse nicht vorherzusehen.

Der Schreibstil hat mir, wie bei jedem von Lauras Büchern sehr gefallen. Auch die Kampfszenen sind detailliert und anschaulich beschrieben.

Im ersten Band ist die Romanze etwas zu kurz gekommen. Das hat mir in Blutmagie besser gefallen. Am Anfang des Buches gibt es mehrere Rückblicke, die zeigen wie Cain und Warden früher zueinander standen. Dadurch versteht man Anspielungen auf die Vergangenheit besser.

Insgesamt eine tolle und spannende Fortsetzung. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 15.03.2021

Eine schöne Sommerlektüre

Fischbrötchen und Zuckerstreusel
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Anni fährt nach Eckernförde um im Café ihrer Tante zu helfen. Dort teilt sie sich mit Kjell eine Wohnung und es beginnt zwischen ihnen zu knistern. Doch dann taucht plötzlich ihr Ex Paul im Café auf und ...

Anni fährt nach Eckernförde um im Café ihrer Tante zu helfen. Dort teilt sie sich mit Kjell eine Wohnung und es beginnt zwischen ihnen zu knistern. Doch dann taucht plötzlich ihr Ex Paul im Café auf und bringt alles durcheinander. Anni muss lernen auf ihr Herz zu hören und eine wichtige Entscheidung treffen.

Anni ist eine sehr sympathische Protagonistin, weil sie so echt wirkt. Sie macht Fehler, hat Probleme schwierige Entscheidungen zu treffen und ist nicht perfekt. Im Laufe des Buches lernt sie ihre Prioritäten einzuschätzen und vermittelt so auch dem Leser, was im Leben wirklich zählt.

Das Sommer- und Ostseefeeling konnte man beim Lesen sehr gut spüren. Auch die Tätigkeiten im Café sind so anschaulich beschrieben, dass man sich fühlt, als würde man direkt daneben stehen.

Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man durch die Seiten fliegt und gar nicht merkt wie die Zeit vergeht. Darüber hinaus sind die Kapitelanfänge wunderschön mit kleinen Zeichnungen gestaltet.

Insgesamt eine schöne Sommerlektüre, bei der man sich wunderbar entspannen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Wundervolle Briefe

Musik – Letters of Note
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„Letters of Note - Musik“ ist eine wundervolle Sammlung von Briefen. Jeder Brief hat etwas mit dem Thema Musik zu tun. Viele vorkommende Namen sind dem Leser bestimmt bekannt. In den Briefen wird vor allem ...

„Letters of Note - Musik“ ist eine wundervolle Sammlung von Briefen. Jeder Brief hat etwas mit dem Thema Musik zu tun. Viele vorkommende Namen sind dem Leser bestimmt bekannt. In den Briefen wird vor allem eins deutlich: die Liebe zur Musik verbindet Menschen in jeder Zeit.

Vor jedem Brief gibt es einen kurzen Einführungstext, in dem über den Absender, Empfänger und die Situation in der der Brief geschrieben wurde, berichtet wird. Die Briefe wurden zwischen 1812 und 2019 geschrieben und decken damit eine große Zeitspanne der Musikgeschichte ab.

Die Texte haben mich alle auf die unterschiedlichsten Weisen berührt. Manche haben mich zum Weinen gebracht, bei anderen habe ich gelacht. Durch einige erfährt man kleine Anekdoten. Mein persönliches Highlight ist ein Brief des zehnjährigen Yo-Yo Ma (berühmter Cellist).

Das kleine Hardcoverbuch ist mit dem Lesebändchen wunderschön gestaltet. Innen sind die Seiten mit kleinen Musikinstrumenten verziert.

Ich kann dieses Buch allen Musikliebhabern sehr empfehlen. Es eignet sich auch sehr gut als Geschenk.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere