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Veröffentlicht am 21.01.2020

Eine sehr einfühlsame und spannende Story über zwei ungleiche Menschen

Too good to be true
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Inhalt:
Seit ihrem 5. Lebensjahr ist die Woodland Academy Allies und Leahs Zuhause. Im letzten High-School-Jahr ändert sich aber alles für Allie, denn sie verliebt sich in einen der neuen Stipendiaten. ...

Inhalt:
Seit ihrem 5. Lebensjahr ist die Woodland Academy Allies und Leahs Zuhause. Im letzten High-School-Jahr ändert sich aber alles für Allie, denn sie verliebt sich in einen der neuen Stipendiaten. Allie und Ethan könnten nicht unterschiedlicher sein, denn er ist ein Badboy mit dunkler Vergangenheit und sie ein gebildetes und eher ruhiges Mädchen ohne finanzielle Sorgen. Die beiden passen überhaupt nicht zusammen und dennoch fühlen sie sich zueinander hingezogen.

Meinung:
Ich lese furchtbar gerne Internatsgeschichten, so gerne, dass ich über die Liebe zu „Hanni und Nanni“ selbst mit dem Hockeyspielen angefangen habe. Ans Internat hätte es mich beinahe auch verschlagen, als mir ein Stipendium auf einem Schloss angeboten wurde. Allerdings habe ich das damals ausgeschlagen, da ich erst 8 Jahre alt war und ich mir nicht vorstellen konnte, so weit weg von meiner Familie zu leben. Knapp über 700 km entfernt von zu Hause, wenn man niemanden kennt und die Mitschüler alle 2-3 Jahre älter sind, war für mich damals einfach keine Option. Vielleicht lese ich auch deshalb gerne diese Internatsgeschichten, weil ich mich dann frage, wie es vielleicht gewesen wäre, wenn ich mich damals doch anders entschieden hätte. Allerdings wäre ich wahrscheinlich auch eine von diesen Außenseitern gewesen, wie die Protagonisten Ethan, Logan und Lana, die von den reichen Internatsschülern ausgeschlossen und gemieden wurden. Die beiden Zwillingsschwestern Leah und Allie könnten nicht verschiedener sein und dennoch halten sie zusammen, denn außer sich selbst haben sie niemanden. Die Mutter ist früh verstorben und der überforderte Vater hatte genug Geld, um die beiden auf dem Internat zu parken. Leah hat sich damit arrangiert und gelernt, die Starke und die Coole zu sein und Allie war stets im Hintergrund, eher Leahs Schatten. Als aber die Stipendiaten ans Internat kommen und Allie sich ausgerechnet in Ethan verliebt, der Ärger magisch anzieht, beginnt der ganze Trubel. Ich war tatsächlich von der ersten Seite an gefesselt und habe jede einzelne Seite verschlungen. Der Schreibstil der Autorin ist herrlich frisch und jugendlich und lässt sich leicht und flüssig lesen. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere Allie und Ethan erzählt, sodass man sich sowohl in die Gefühlswelt als auch in die Gedanken der beiden recht gut hineinversetzen kann. Allie habe ich von Anfang in mein Herz geschlossen. Ihre ruhige und zurückhaltende Art mochte ich sehr, das hat sie sehr sympathisch gemacht. Ethan hingegen war mir anfangs nicht so ganz geheuer, aber das hat sich sehr schnell geändert, denn auch Ethan hat sich geändert – vom harten und impulsiven Badboy zum liebevollen und fürsorglichen Traummann. Grundsätzlich ist die Story größtenteils vorhersehbar und dennoch gab es einige Wendungen, die den Spannungsbogen aufrecht hielten. Am Ende dieser mitreißenden Geschichte mit wundervollen Charakteren erhalten wir einen Ausblick auf Band 2 und ich freue mich jetzt schon auf Leah und Logan, denn die beiden gehören einfach zusammen. Allerdings könnte diese Geschichte nochmals spannend werden, da Logan nichts mehr mit Leah zu tun haben möchte und nun mit Ava Fitzgerald, Allies neuer BFF, zusammenkommt.

Fazit:
„Too good to be true” ist der wunderbar gelungene Auftakt der „Woodland Academy”-Trilogie von Marcella Fracchiolla. Diese sehr einfühlsame und spannende Story über zwei ungleiche Menschen, die zuerst große Hindernisse überwinden müssen, bevor sie zueinander finden, hat mich begeistert und mir ein paar sehr schöne Lesestunden bereitet. Deshalb gibt es von mir 4,5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Eine äußerst witzige Fortsetzung

Ich bin dann mal Prinzessin – Wie küsst man einen Prinzen?
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Inhalt:
Olivia ist noch nicht gar so lange die Prinzessin von Genovien. Sie gewöhnt sich zwar langsam daran, aber es gibt da immer noch Prinz Khalil, in den sie verliebt ist. Außerdem werden voraussichtlich ...

Inhalt:
Olivia ist noch nicht gar so lange die Prinzessin von Genovien. Sie gewöhnt sich zwar langsam daran, aber es gibt da immer noch Prinz Khalil, in den sie verliebt ist. Außerdem werden voraussichtlich in zwei Wochen die Zwillinge ihrer Halbschwester Mia geboren. Natürlich sorgt das im gesamten Königreich für Gespräche. Es werden sogar Wetten abgeschlossen, wie sie wohl heißen werden. Doch nicht nur das stellt Olivias Leben gehörig auf den Kopf. Ihre Schule nimmt an den Winterspielen von Gunthers Familie teil. Es geht zum Skifahren in die Alpen. Ob das gut geht? Aber Olivia wäre nicht Olivia, wenn sie nicht von einer Katastrophe in die nächste schlittern würde.

Meinung:
Auch Band 3 der Reihe „Ich bin dann mal Prinzessin“ von Meg Cabot wird wieder in Tagebuchform erzählt. Olivia lässt den Leser auf amüsante Weise an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben. Das Cover passt hervorragend zu den vorherigen Bänden. Der Stammbaum der königlichen Familie vorne im Buch und die Übersichtskarte des Schlosses von Genovien hinten im Einband sind wunderschön gestaltet. Die zahlreichen Illustrationen stammen auch dieses Mal von der Autorin, allerdings konnte ich mich für diese nicht sonderlich begeistern. Da die Bände doch sehr aufeinander aufbauen, würde ich außerdem dazu raten, die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Die Handlung ist ereignisreich und steckt voller Überraschungen. Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm. Die Protagonistin Olivia ist herzallerliebst und äußerst sympathisch. Die Story ist durchweg mitreißend und steckt voller Überraschungen.

Fazit:
Auch Band 3 dieser hinreißenden Reihe ist wieder äußerst witzig und einfach bezaubernd. Mit „Ich bin dann mal Prinzessin - Wie küsst man einen Prinzen?“ ist der Autorin Meg Cabot eine herrliche Fortsetzung gelungen. Junge Leserinnen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren werden ihre wahre Freude an Olivias Tagebuch haben. Ich wurde mal wieder bestens unterhalten und vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein Atlas der besonderen Art

Atlas Obscura Kids Edition
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Inhalt:
Ralph Caspers nimmt dich mit auf eine abenteuerliche Reise an die 100 geheimnisvollsten Orte dieser Welt. Diese ungekürzte Lesung enthält neben den 3 CDs noch ein 100-seitiges Booklet mit zahlreichen ...

Inhalt:
Ralph Caspers nimmt dich mit auf eine abenteuerliche Reise an die 100 geheimnisvollsten Orte dieser Welt. Diese ungekürzte Lesung enthält neben den 3 CDs noch ein 100-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen.

Meinung:
Der Reiseplan dieser spannenden Expedition führt uns an äußerst außergewöhnliche und höchst interessante Orte. Ziele wie die Schokoladenhügel auf der philippinischen Insel Bohol oder die Eisdiele Coromoto in Venezuela, die täglich ungefähr 60 von insgesamt 900 Eissorten anbietet, klingen ganz nach meinem Geschmack. Von einer Geheimwohnung im Eiffelturm habe ich mal was gehört, aber dass es in der kleinen Stadt Yoro Fische regnen soll, war mir neu. Die kurzen, aber dennoch informativen Texte sind ideal für interessierte Grundschulkinder, die gerne spannende Abenteuer erleben. Wer Ralph Caspers aus der „Sendung mit der Maus“ oder aus der Show „Wissen macht Ah!“ kennt, weiß, dass Ralph nicht nur komisch und lustig sein kann, sondern dass er es tatsächlich schafft, Kindern auf eine einfache Art und Weise Interessantes und Wissenswertes aus der ganzen Welt zu vermitteln. Ich kann kaum glauben kann, dass Ralph Caspers dieses Hörbuch ohne vorherige Vorbereitung eingelesen hat (s. Interview mit Ralph Caspers), denn es klingt einfach großartig! Die ungekürzte Lesung mit Musik und einer Laufzeit von 3 Stunden und 38 Minuten ist definitiv ein Highlight und für kleine und große Lauscher ein wunderbares Hörvergnügen.

Fazit:
Mit der ungekürzten Lesung des „Atlas Obscura Kids Edition“ von Dylan Thuras und Rosemary Moscow werden Kinder zwischen 8 und 10 Jahren auf eine faszinierende Reise an die 100 abenteuerlichsten Orte unserer Welt mitgenommen. Ich bin mehr als beeindruckt von diesem Hörbuch, das Ralph Caspers zu einem wahren Hörerlebnis macht. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein Atlas der besonderen Art

Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!
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Inhalt:
Dieser außergewöhnliche Atlas nimmt dich mit auf eine abenteuerliche Reise an die 100 geheimnisvollsten Orte unserer Welt.

Meinung:
Selbstverständlich beginnt jede Abenteuerreise zuerst einmal ...

Inhalt:
Dieser außergewöhnliche Atlas nimmt dich mit auf eine abenteuerliche Reise an die 100 geheimnisvollsten Orte unserer Welt.

Meinung:
Selbstverständlich beginnt jede Abenteuerreise zuerst einmal mit dem Packen der notwendigsten Reiseutensilien. Damit man auch nichts vergisst, gibt es auf den ersten Seiten eine interessante Packliste – hierbei wurde sogar ans Ziegenfutter gedacht, falls dem Reisenden zufällig ein paar hungrige Ziegen begegnen sollten. Der Reiseplan dieser spannenden Expedition führt uns dann an äußerst außergewöhnliche und höchst interessante Orte. Ziele wie die Schokoladenhügel auf der philippinischen Insel Bohol oder die Eisdiele Coromoto in Venezuela, die täglich ungefähr 60 von insgesamt 900 Eissorten anbietet, klingen ganz nach meinem Geschmack. Von einer Geheimwohnung im Eiffelturm habe ich mal was gehört, aber dass es in der kleinen Stadt Yoro Fische regnen soll, war mir neu. Die kurzen, aber dennoch informativen Texte sind ideal für interessierte Grundschulkinder, die gerne spannende Abenteuer erleben.

Fazit:
Der „Atlas Obscura Kids Edition“ von Dylan Thuras und Rosemary Mosco entführt Leser zwischen 8 und 10 Jahren auf eine faszinierende Reise an die 100 abenteuerlichsten Orte unserer Welt. Wissenswerte und interessante Fakten haben mich beeindruckt und deshalb gibt es 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein spannendes Heldenabenteuer

Echte Helden - Gefangen im Hochwasser
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Inhalt:
Louis möchte einfach nur seine Ruhe haben, doch Alexander und Orkan ärgern ihn immer wieder. Deshalb geht Louis einen nicht besonders klugen Deal mit den beiden ein. Ohne nach dem Grund zu fragen, ...

Inhalt:
Louis möchte einfach nur seine Ruhe haben, doch Alexander und Orkan ärgern ihn immer wieder. Deshalb geht Louis einen nicht besonders klugen Deal mit den beiden ein. Ohne nach dem Grund zu fragen, führt er Alexander und Orkan nachts heimlich auf den Schrottplatz. Ein mulmiges Gefühl hat Louis zwar schon, da in den Nachrichten vor einem Unwetter gewarnt wurde, aber dass dann tatsächlich der Damm bricht und eine Sturmflut das Gelände flutet, konnte ja keiner ahnen. Jetzt muss Louis mutig sein und allen zeigen, dass er ein echter Held ist.

Meinung:
Auch bei diesem zweiten Band der „Echte Helden“-Reihe passt das blaue Cover farblich zur Thematik. Die Seitenzahlen wurden wieder illustriert und in Wellen eingebettet, die im Laufe der zunehmenden Spannung zu einem Hochwasser heranwachsen. Vorne und hinten im Buch befindet sich eine Karte, die zur besseren Übersicht dient. Der Schreibstil ist locker und flüssig, der Text ist kindgerecht und leicht verständlich, die Kapitel sind übersichtlich und die Schrift ist sehr groß. Auch in diesem spannenden Abenteuer fiebert der Leser mit dem Protagonisten mit. Louis lernt in diesem Abenteuer sehr viel über Mut und Hilfsbereitschaft. Eine spannende und mitreißende Geschichte mit einer versteckten Botschaft.

Fazit:
„Gefangen im Hochwasser“ von Charlotte Habersack ist der 2. Band der „Echte Helden“-Reihe. Mit dieser Fortsetzung ist der Autorin ein weiteres spannendes und fesselndes Heldenabenteuer gelungen, das ich allen Mädchen und Jungs ab 9 Jahren empfehle. Auf Grund der sehr großen Schrift und der sehr kurzen Kapitel kann dieses Buch aber sicherlich auch ab 8 Jahren gelesen werden. Von mir gibt es deshalb heldenhafte 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere