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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2021

Ein Mitmachbuch zur Stärkung des Selbstwertgefühls

Dein bester Freund? Bist du!
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Inhalt:
Hast du dich schon mal gefragt, wie man Glück eigentlich genau beschreiben könnte? Immerhin bedeutet Glück für jeden etwas anderes. Dieses Buch hilft auf kreative Weise herauszufinden, was dich ...

Inhalt:
Hast du dich schon mal gefragt, wie man Glück eigentlich genau beschreiben könnte? Immerhin bedeutet Glück für jeden etwas anderes. Dieses Buch hilft auf kreative Weise herauszufinden, was dich glücklich macht.

Meinung:
Dieses Mitmachbuch ist sicher nicht jedermanns Sache, aber Kinder, die sich gerade in der Pubertät befinden und an sich selbst zweifeln oder auf der Suche nach sich selbst sind, werden bestimmt einige hilfreiche Ratschläge finden. Kurze Texte und Tipps, aber auch Ankreuzlisten, Tests, Gedankenexperimente und andere Mitmachelemente helfen Schritt für Schritt, achtsamer durch den Alltag zu gehen und dabei die großen und auch die kleinen Glücksmomente intensiver wahrzunehmen. Dies ist ein Album, das viele Anregungen bietet, um sich selbst besser kennenzulernen. Mit vielen Tipps und Ratschlägen, kann man mit jeder Frage und Aufgabe tatsächlich mehr über sich selbst herausfinden.

Fazit:
„Dein bester Freund? Bist du!“ von Dela Kienle ist ein Mitmachbuch, das stark und glücklich macht. Dieses witzig illustrierte Ausfüllbuch empfehle ich sowohl Mädchen als auch Jungs ab 11 Jahren. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

Eine neue und superlustige Reihe

Das ungeheimste Tagebuch der Welt! Band 1: Wie mein bescheuerter Bruder Klassensprecher in meiner Klasse wurde …
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Inhalt:
Oh nein! Ausgerechnet Karlines Stiefbruder Paul ist sitzen geblieben. Was daran schlimm ist? Na, er geht jetzt in ihre Klasse! Und außerdem ist Paul auch noch zum Klassensprecher gewählt worden, ...

Inhalt:
Oh nein! Ausgerechnet Karlines Stiefbruder Paul ist sitzen geblieben. Was daran schlimm ist? Na, er geht jetzt in ihre Klasse! Und außerdem ist Paul auch noch zum Klassensprecher gewählt worden, obwohl Karline dieses Amt gerne übernommen hätte. Aber Rache ist süß, denn Karline hat Pauls Tagebuch gefunden…

Meinung:
Ich habe mich köstlich amüsiert. Die Geschichte rund um Karline und ihren nervigen Bruder Paul ist richtig witzig. Die vielen Bilder und kurzen Texte sorgen für gute Laune und viele Lachmomente. Der Schreibstil des Autorenduos ist locker und leicht und die Texte unterhaltsam und humorvoll. Es wird mit verschiedenen Schriftarten gespielt, die sich zudem noch in Größe und Intensität unterscheiden. Die Illustrationen im Comicstil und die zahlreichen Doodles und Scribbles von Kristina Nowothnig, die den Text zusätzlich auflockern, sind wahre Kunstwerke. Selbst Lesemuffel werden ihre wahre Freude an diesem Comicroman haben.

Fazit:
Der superlustige Reihenauftakt „Wie mein bescheuerter Bruder Klassensprecher in meiner Klasse wurde…“ aus der Feder des Autorenduos Anja Fröhlich und Patrick Krause ist ein Comicroman, der selbst Lesemuffel begeistern wird. Sowohl Mädchen als auch Jungs ab 10 Jahren werden großen Spaß beim Lesen der amüsanten Story mit witzigen Illustrationen, Doodles und Scribbles haben. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2020

Auf der Suche nach sich selbst

Becoming me
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Meine Lieblingszitate aus „Becoming me”:
„Manchmal treffen sich zwei Menschen und alles passt. Außer der Zeitpunkt.“ (S. 103 und 258)
„Groß wird jeder irgendwann mal. Manche mit mehr und andere mit weniger ...

Meine Lieblingszitate aus „Becoming me”:
„Manchmal treffen sich zwei Menschen und alles passt. Außer der Zeitpunkt.“ (S. 103 und 258)
„Groß wird jeder irgendwann mal. Manche mit mehr und andere mit weniger Pannen. Aber genau das macht das Leben lebenswert: unsere ganz persönlichen Wege, die wir einschlagen und die Erfahrungen, die wir auf ihnen sammeln dürfen.“ (S. 107)
„Sei doch nicht immer das Nächstbeste, das dir zu dir einfällt. Sei einfach mal du selbst.“ (S. 230)

Julies Lieblingszitat aus Jane Austens „Stolz und Vorurteil“:
„Denk an die Vergangenheit nur dann, wenn die Erinnerung daran Vergnügen bereitet.“ (S. 113)

Inhalt:
Die 17-jährige Jules Armstrong genießt ihr Leben in vollen Zügen. Als schillerndes It-Girl ist sie ein gern gesehener Gast auf angesagten Partys, doch leider wird ihr eine Nacht zum Verhängnis. Ihre Eltern sehen nur noch einen Ausweg: Jules muss ins therapeutische Sommercamp für verhaltensauffällige Jugendliche. Damit die Presse nichts davon mitbekommt, ändert Jules kurzerhand ihr Erscheinungsbild und begibt sich als nerdige Julie an die Woodland Academy. Eigentlich will sie die zweimonatige Therapie einfach nur absitzen, doch dann merkt Julie zum ersten Mal in ihrem Leben, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sie auch ohne Geld und Ruhm gern haben.

Meinung:
Willkommen zurück an der Woodland Academy, denn ein weiteres Mal öffnet das renommierte Eliteinternat die Pforten für uns und lässt uns teilhaben an einer Lovestory, in der die Identitätsfindung des Partygirls Jules die große Rolle spielt. Moment mal! Jules? Julie? Oder doch lieber Juliet? Auf der Reise zu sich selbst erkennt die 17-jährige Protagonistin, wer sie war, wer sie derzeit ist und wer sie in Wirklichkeit sein möchte. Juliets zweimonatiger Aufenthalt im Sommercamp ist nicht nur eine Therapie, denn Juliet begibt sich viel mehr auf eine Reise, um den rechten Weg für ihre Zukunft zu finden. Ganz nebenbei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern endlich echte Freunde und ihre große Liebe Nick, der nicht das angesagte It-Girl, sondern tatsächlich das Mädchen hinter der glamourösen Fassade liebt. Als Julie von ihrer Therapeutin nach den drei Dingen gefragt wird, die sie in den letzten Tagen beschäftigt haben, fallen ihr spontan die Begriffe „Verrat, Freunde und Veränderung“ ein. Ich weiß, man muss die Geschichte zuvor gelesen haben, um nachzuvollziehen, was in mir vorging, aber ich muss zugeben, dass dies der Moment war, wo ich das Buch kurz zur Seite gelegt habe, um über mein eigenes Leben ein wenig nachzudenken. Puh! Gedanken, die ich nicht mag und gerne verdränge, aber eine sehr gute Reflektion des eigenen Lebens. Echte Freundschaften schließen kann tatsächlich nur der, der mit sich im Reinen ist und erkennt, wo die wahren Werte des Lebens liegen. Das Leben ist eine Reise – eine große Reise und der Schreibstil der Autorin lässt den Leser so leichtfüßig durch die Seiten schweben, dass ich alles andere um mich herum vergessen konnte. Es passiert recht oft, dass ich von Geschichten wunderbar unterhalten werde, allerdings sehr selten, dass ich tatsächlich was für mich selbst und für mein Leben mitnehmen kann.

Fazit:
Marcella Fracchiolla ist mit „Becoming me” ein wunderbares Spin-off zur „Woodland Academy“-Trilogie gelungen. Diese sehr einfühlsame und spannende Story über eine Siebzehnjährige, die sich auf die Suche nach sich selbst begibt, empfehle ich Mädchen ab 12 Jahren, die gerne Bücher mit Themen wie Freundschaft, Liebe, Selbstliebe und Identitätsfindung lesen. Ich bin begeistert und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2020

Ella und die magische Zeitrutsche

Ellas verrückt-verrutschtes Leben
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Inhalt:
Eigentlich hätte Ellas Leben nicht perfekter sein können, denn seit ihr Vater die Mutter ihrer besten Freundin Dodo geheiratet hat, ist diese nun sogar ihre Schwester. Allerdings entscheiden sich ...

Inhalt:
Eigentlich hätte Ellas Leben nicht perfekter sein können, denn seit ihr Vater die Mutter ihrer besten Freundin Dodo geheiratet hat, ist diese nun sogar ihre Schwester. Allerdings entscheiden sich die Eltern für einen spontanen Umzug auf einen alten Bauernhof – raus aus der Stadt und direkt aufs Land. Ella muss nun alles hinter sich lassen und ist nicht sonderlich begeistert davon. Als nun Ella und Dodo eine Rutsche im Garten ihres neuen Hauses entdecken, geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Die beiden erkennen, dass sie mit jedem Rutschvorgang die Zeit um 30 Minuten zurückdrehen können. Ella, die so gerne zurück nach München ziehen möchte, kommt auf eine grandiose Idee…

Meinung:
Das Cover mit einem Mädchen in der Zeituhr hat mich direkt neugierig gemacht, denn ich liebe Zeitreisegeschichten. Mir kam sofort der Gedanke, dass solch eine Rutsche eigentlich ganz praktisch wäre. Allerdings hat diese magische Zeitrutsche einen kleinen Haken, sodass ich lieber aufs Rutschen verzichten würde. Ellas Vater, ihre Stiefmutter und auch ihre beste Freundin Dodo fand ich auf Anhieb sehr sympathisch. Mit Ella musste ich erst noch Freundschaft schließen, denn ihre miese Laune, hat mich genervt. Ich konnte zwar mit Ella ein wenig mitfühlen, da solch ein Umzug, der einen so spontan aus dem eigenen Umfeld reißt, ist schon richtig heftig. Wie gut, dass Ella dann aber doch erkannt hat, dass das Leben auf dem Lande eigentlich gar nicht so schlimm ist. Da das Geheimnis der Zeitrutsche im ersten Band noch nicht aufgeklärt wurde, bin ich nun richtig gespannt auf die Fortsetzung, die leider erst im Frühjahr erscheint.

Fazit:
„Ellas verrückt-verrutschtes Leben“ von Miriam Mann ist ein gelungener Reihenauftakt. Junge Leser im Alter zwischen 10 und 12 Jahren, aber auch jung gebliebene Erwachsene werden ihre wahre Freude an dieser magischen Zeitreisegeschichte haben. Für dieses unterhaltsame Abenteuer vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Illustrationen
Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschichte

Weihnachtsfest bei der Eule
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Inhalt:
Die Eule lädt dieses Jahr alle ihre Freunde zu einem großen Weihnachtsfest bei sich ein. Sie verteilt an jeden Einladungen und alle ihre Freunde antworten ihr – allerdings erhält sie nur Absagen. ...

Inhalt:
Die Eule lädt dieses Jahr alle ihre Freunde zu einem großen Weihnachtsfest bei sich ein. Sie verteilt an jeden Einladungen und alle ihre Freunde antworten ihr – allerdings erhält sie nur Absagen. Wird es trotzdem noch ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn ihre Freunde nicht kommen können?

Meinung:
Ist sie nicht putzig, die kleine Eule? Ich bin einfach begeistert von den einfühlsamen und liebevollen Illustrationen von Anja Grote. Bei jedem einzelnen Bild bin ich dahingeschmolzen. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und leicht verständlich. Toll fand ich übrigens die fünf echten Briefe zum Herausnehmen – die waren mein persönliches Highlight.

Fazit:
„Weihnachtsfest bei der Eule“ von Lara Anders ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit fünf herausnehmbaren Briefen. Diese Weihnachtsgeschichte eignet sich hervorragend zum Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren und erhält von mir 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere