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Veröffentlicht am 07.11.2020

Auf der Suche nach sich selbst

Becoming me
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Meine Lieblingszitate aus „Becoming me”:
„Manchmal treffen sich zwei Menschen und alles passt. Außer der Zeitpunkt.“ (S. 103 und 258)
„Groß wird jeder irgendwann mal. Manche mit mehr und andere mit weniger ...

Meine Lieblingszitate aus „Becoming me”:
„Manchmal treffen sich zwei Menschen und alles passt. Außer der Zeitpunkt.“ (S. 103 und 258)
„Groß wird jeder irgendwann mal. Manche mit mehr und andere mit weniger Pannen. Aber genau das macht das Leben lebenswert: unsere ganz persönlichen Wege, die wir einschlagen und die Erfahrungen, die wir auf ihnen sammeln dürfen.“ (S. 107)
„Sei doch nicht immer das Nächstbeste, das dir zu dir einfällt. Sei einfach mal du selbst.“ (S. 230)

Julies Lieblingszitat aus Jane Austens „Stolz und Vorurteil“:
„Denk an die Vergangenheit nur dann, wenn die Erinnerung daran Vergnügen bereitet.“ (S. 113)

Inhalt:
Die 17-jährige Jules Armstrong genießt ihr Leben in vollen Zügen. Als schillerndes It-Girl ist sie ein gern gesehener Gast auf angesagten Partys, doch leider wird ihr eine Nacht zum Verhängnis. Ihre Eltern sehen nur noch einen Ausweg: Jules muss ins therapeutische Sommercamp für verhaltensauffällige Jugendliche. Damit die Presse nichts davon mitbekommt, ändert Jules kurzerhand ihr Erscheinungsbild und begibt sich als nerdige Julie an die Woodland Academy. Eigentlich will sie die zweimonatige Therapie einfach nur absitzen, doch dann merkt Julie zum ersten Mal in ihrem Leben, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sie auch ohne Geld und Ruhm gern haben.

Meinung:
Willkommen zurück an der Woodland Academy, denn ein weiteres Mal öffnet das renommierte Eliteinternat die Pforten für uns und lässt uns teilhaben an einer Lovestory, in der die Identitätsfindung des Partygirls Jules die große Rolle spielt. Moment mal! Jules? Julie? Oder doch lieber Juliet? Auf der Reise zu sich selbst erkennt die 17-jährige Protagonistin, wer sie war, wer sie derzeit ist und wer sie in Wirklichkeit sein möchte. Juliets zweimonatiger Aufenthalt im Sommercamp ist nicht nur eine Therapie, denn Juliet begibt sich viel mehr auf eine Reise, um den rechten Weg für ihre Zukunft zu finden. Ganz nebenbei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern endlich echte Freunde und ihre große Liebe Nick, der nicht das angesagte It-Girl, sondern tatsächlich das Mädchen hinter der glamourösen Fassade liebt. Als Julie von ihrer Therapeutin nach den drei Dingen gefragt wird, die sie in den letzten Tagen beschäftigt haben, fallen ihr spontan die Begriffe „Verrat, Freunde und Veränderung“ ein. Ich weiß, man muss die Geschichte zuvor gelesen haben, um nachzuvollziehen, was in mir vorging, aber ich muss zugeben, dass dies der Moment war, wo ich das Buch kurz zur Seite gelegt habe, um über mein eigenes Leben ein wenig nachzudenken. Puh! Gedanken, die ich nicht mag und gerne verdränge, aber eine sehr gute Reflektion des eigenen Lebens. Echte Freundschaften schließen kann tatsächlich nur der, der mit sich im Reinen ist und erkennt, wo die wahren Werte des Lebens liegen. Das Leben ist eine Reise – eine große Reise und der Schreibstil der Autorin lässt den Leser so leichtfüßig durch die Seiten schweben, dass ich alles andere um mich herum vergessen konnte. Es passiert recht oft, dass ich von Geschichten wunderbar unterhalten werde, allerdings sehr selten, dass ich tatsächlich was für mich selbst und für mein Leben mitnehmen kann.

Fazit:
Marcella Fracchiolla ist mit „Becoming me” ein wunderbares Spin-off zur „Woodland Academy“-Trilogie gelungen. Diese sehr einfühlsame und spannende Story über eine Siebzehnjährige, die sich auf die Suche nach sich selbst begibt, empfehle ich Mädchen ab 12 Jahren, die gerne Bücher mit Themen wie Freundschaft, Liebe, Selbstliebe und Identitätsfindung lesen. Ich bin begeistert und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2020

Ella und die magische Zeitrutsche

Ellas verrückt-verrutschtes Leben
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Inhalt:
Eigentlich hätte Ellas Leben nicht perfekter sein können, denn seit ihr Vater die Mutter ihrer besten Freundin Dodo geheiratet hat, ist diese nun sogar ihre Schwester. Allerdings entscheiden sich ...

Inhalt:
Eigentlich hätte Ellas Leben nicht perfekter sein können, denn seit ihr Vater die Mutter ihrer besten Freundin Dodo geheiratet hat, ist diese nun sogar ihre Schwester. Allerdings entscheiden sich die Eltern für einen spontanen Umzug auf einen alten Bauernhof – raus aus der Stadt und direkt aufs Land. Ella muss nun alles hinter sich lassen und ist nicht sonderlich begeistert davon. Als nun Ella und Dodo eine Rutsche im Garten ihres neuen Hauses entdecken, geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Die beiden erkennen, dass sie mit jedem Rutschvorgang die Zeit um 30 Minuten zurückdrehen können. Ella, die so gerne zurück nach München ziehen möchte, kommt auf eine grandiose Idee…

Meinung:
Das Cover mit einem Mädchen in der Zeituhr hat mich direkt neugierig gemacht, denn ich liebe Zeitreisegeschichten. Mir kam sofort der Gedanke, dass solch eine Rutsche eigentlich ganz praktisch wäre. Allerdings hat diese magische Zeitrutsche einen kleinen Haken, sodass ich lieber aufs Rutschen verzichten würde. Ellas Vater, ihre Stiefmutter und auch ihre beste Freundin Dodo fand ich auf Anhieb sehr sympathisch. Mit Ella musste ich erst noch Freundschaft schließen, denn ihre miese Laune, hat mich genervt. Ich konnte zwar mit Ella ein wenig mitfühlen, da solch ein Umzug, der einen so spontan aus dem eigenen Umfeld reißt, ist schon richtig heftig. Wie gut, dass Ella dann aber doch erkannt hat, dass das Leben auf dem Lande eigentlich gar nicht so schlimm ist. Da das Geheimnis der Zeitrutsche im ersten Band noch nicht aufgeklärt wurde, bin ich nun richtig gespannt auf die Fortsetzung, die leider erst im Frühjahr erscheint.

Fazit:
„Ellas verrückt-verrutschtes Leben“ von Miriam Mann ist ein gelungener Reihenauftakt. Junge Leser im Alter zwischen 10 und 12 Jahren, aber auch jung gebliebene Erwachsene werden ihre wahre Freude an dieser magischen Zeitreisegeschichte haben. Für dieses unterhaltsame Abenteuer vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Illustrationen
Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschichte

Weihnachtsfest bei der Eule
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Inhalt:
Die Eule lädt dieses Jahr alle ihre Freunde zu einem großen Weihnachtsfest bei sich ein. Sie verteilt an jeden Einladungen und alle ihre Freunde antworten ihr – allerdings erhält sie nur Absagen. ...

Inhalt:
Die Eule lädt dieses Jahr alle ihre Freunde zu einem großen Weihnachtsfest bei sich ein. Sie verteilt an jeden Einladungen und alle ihre Freunde antworten ihr – allerdings erhält sie nur Absagen. Wird es trotzdem noch ein schönes Weihnachtsfest, auch wenn ihre Freunde nicht kommen können?

Meinung:
Ist sie nicht putzig, die kleine Eule? Ich bin einfach begeistert von den einfühlsamen und liebevollen Illustrationen von Anja Grote. Bei jedem einzelnen Bild bin ich dahingeschmolzen. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und leicht verständlich. Toll fand ich übrigens die fünf echten Briefe zum Herausnehmen – die waren mein persönliches Highlight.

Fazit:
„Weihnachtsfest bei der Eule“ von Lara Anders ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit fünf herausnehmbaren Briefen. Diese Weihnachtsgeschichte eignet sich hervorragend zum Vorlesen für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren und erhält von mir 5 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Weihnachtlicher Wimmelspaß zum Suchen und Hören

Klingeling, wo ist das Glöckchen?
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Inhalt:
Wimmelige Weihnachtszeit! In der Wimmelstadt ist mächtig was los. Buntes Treiben auf dem Weihnachtsmarkt und stimmungsvolle Themenseiten rund um Advent und Heiligabend laden Kinder ab 3 Jahren ...

Inhalt:
Wimmelige Weihnachtszeit! In der Wimmelstadt ist mächtig was los. Buntes Treiben auf dem Weihnachtsmarkt und stimmungsvolle Themenseiten rund um Advent und Heiligabend laden Kinder ab 3 Jahren dazu ein, Suchbilder wiederzufinden und die passenden Geräusche auszulösen.

Meinung:
Über 45 lustige und spannende Geräusche werden in diesem Soundbuch durch Knopfdruck aktiviert. Ich bin mit der Bedienung des Sound-Buttons zufrieden. Auch die Auswahl der verschiedenen Themengebiete wie beispielsweise „Silvester“ oder „Winterurlaub“ finde ich sehr gut. Die stimmungsvollen Winter-, Weihnachts- und Tiergeräusche lassen das Wimmelbuch auf Knopfdruck lebendig werden und laden kleine und große Entdecker dazu ein, selbst aktiv zu werden.

Fazit:
„Klingeling, wo ist das Glöckchen?“ mit Illustrationen von Pina Gertenbach ist ein winterlicher Wimmelspaß für Kinder ab 3 Jahren. Dieses Weihnachts-Such-Soundbuch ist ein interaktives Abenteuer für Groß und Klein, das mich vollkommen begeistert hat und deshalb auch wimmelige 5 von 5 Sternchen erhält.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Ein wahres Schmuckstück

Disney: Das große goldene Buch der Disney-Geschichten
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Inhalt:
Dieser prächtige Sammelband vereint zehn Disney-Klassiker. Die beliebtesten Geschichten werden in Kurzform und mithilfe liebevoller Illustrationen erzählt.

Meinung:
Ich bin ein ganz großer Disney-Fan ...

Inhalt:
Dieser prächtige Sammelband vereint zehn Disney-Klassiker. Die beliebtesten Geschichten werden in Kurzform und mithilfe liebevoller Illustrationen erzählt.

Meinung:
Ich bin ein ganz großer Disney-Fan und besitze bereits das „Das große goldene Buch der Prinzessinnen“. Ich war so begeistert, dass ich mir natürlich auch den zweiten Sammelband gewünscht habe. Das Buch ist atemberaubend, wunderschön und einfach ein Träumchen. Der Goldschnitt harmoniert perfekt mit dem edlen Cover und auch das Lesezeichen passt hervorragend dazu. Die zahlreichen Bilder im Buch sind farbenfroh gestaltet und erwecken die Geschichten zum Leben. Ob Dschungelbuch, Schneewittchen, Bambi, Peter Pan, Alice im Wunderland, Pinocchio, 101 Dalmatiner, König der Löwen, Aladdin oder auch die Aristocats – ich liebe jede einzelne Geschichte. Allerdings muss ich trotz der hochwertigen goldenen Veredelung und der liebevollen Gestaltung auch einige Punkte kritisieren. Zum einen finde ich es echt schade, dass „Schneewittchen und die Sieben Zwerge“ sowohl in Band 1 als auch in Band 2 zu finden ist. Außerdem wurden die Geschichten nicht immer sinnvoll gekürzt. Da dieses Schmuckstück nicht nur ein Sammlerstück, sondern auch ein Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren ist, muss ich leider auch noch den Schreibstil bemängeln. Teilweise wurden Sätze einfach nur wahllos aneinandergereiht. Wer über diese Kritikpunkte hinwegsehen kann, sollte sich (wie auch ich) verzaubern lassen und schnell Band 3 auf die Wunschliste setzen, denn die dritte Fortsetzung ist ganz und gar der Eiskönigin gewidmet.

Fazit:
„Das große goldene Buch der Disney-Geschichten“ ist ein grandioses Schmuckstück für jeden kleinen und großen Disney-Fan. Dieses außergewöhnliche Buch punktet mit zauberhaften Illustrationen und einem wunderschönen Goldschnitt – es lässt Herzen höher schlagen. Für mich ist dieses Buch trotz kleiner Kritikpunkte ein Must-have und deshalb gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere