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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

Mega Cool

Her Soul to Take
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Her Soul to Take" von Harley LaRoux hat mich von der
ersten Selte an in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus
Dark Romance, Horror und Okkultismus ist einzigartig und
sorgt für eine dustere, atmosphärische ...

Her Soul to Take" von Harley LaRoux hat mich von der
ersten Selte an in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus
Dark Romance, Horror und Okkultismus ist einzigartig und
sorgt für eine dustere, atmosphärische Geschichte, die
lange nachhallt.

Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere. Leon
und Rae haben eine unglaubliche Chemie, die jede Szene
zwischen ihnen knistern lasst. Die erotischen Momente sind
intensiv, manchmal herausfordernd, aber immer passend
zur düsteren Atmosphäre des Buches. Die Handlung rund
um Damonen, hollische Kreaturen und eine gefährliche
Sekte hat mich ebenfalls komplett mitgerissen.

Allerdings hatte ich gelegentlich Schwierigkeiten mit dem
Schreibstil. Manche Passagen wirkten unnötig kompliziert,
sodass es schwer war, dem Geschehen zu folgen. Mehr
beschreibende Details hatten einige Szenen noch
eindrucksvoller gemacht, insbesondere bei den düsteren
und spannenden Momenten.

Trotzdem bleibt "Her Soul to Take" ein außergewohnliches
Leseerlebnis, das sich von typischer
Dark-Romance-Büchern abhebt. Wer nach einer
fesselnden, düsteren Geschichte mit starken Charakteren
und paranormalen Elementen sucht, sollte diesem Buch
definitiv eine Chance geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Naja

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
0

Emily Rudolfs Das Dinner hat mich mit gemischten Gefühlen
zurückgelassen. Das Buch war spannend und hatte definitiv
seine Stärken, aber einige Aspekte konnten mich nicht
vollständig überzeugen.

Die Länge: ...

Emily Rudolfs Das Dinner hat mich mit gemischten Gefühlen
zurückgelassen. Das Buch war spannend und hatte definitiv
seine Stärken, aber einige Aspekte konnten mich nicht
vollständig überzeugen.

Die Länge: Mit über 500 Seiten hätte die Geschichte gut
100 Seiten kürzer sein können. Einige Passagen wirkten
etwas zu ausführlich, was den Lesefluss hin und wieder
gebremst hat.

Die Charaktere und Erzahlweise: Zu Beginn war ich etwas
verwirrt, da neben den fünf realen Figuren auch fünf
Namen aus einem Spiel auftauchten. In Kombination mit
den ständigen Perspektivwechseln und Rückblenden in die
Vergangenhelt war es anfangs schwer, den Überblick zu
behalten. Dennoch wurde mit der Zeit klar, wie wichtig
diese Erzählstruktur für die Handlung war.

Die Handlung: Das Buch handelt von einer Gruppe Freunde,
die sich zum Dinner wiedersehen. Nach und nach werden
ihre kleinen und großen Geheimnisse enthüllt, die auf einem
Festival vor Jahren ihren Ursprung hatten. Der Drogen- und
Alkoholkonsum dramatisierte damals vieles, was nun
aufgedeckt wird. Die Spannung baut sich langsam auf, aber
wirklich schockierende Wendungen bleiben aus.

Das Ende: Das Finale war okay - nicht vorhersehbar, aber
leider auch nicht volllg zufriedenstellend. Mir fehlte ein
emotionaler oder überraschender Höhepunkt, der die
Geschichte rund gemacht hätte.

Der Schreibstil: Hier liegt für mich die größte Stärke des
Buches, Emily Rudolf schreibt flüssig und angenehm,
sodass man trotz der Länge schnell durch die Seiten
kommt.

Fazit: Das Dinner ist ein solider Spannungsroman mit guter
Ansätzen, aber ohne den besonderen Funken, der mich
völlig überzeugt hätte. Für Fans von Geschichten mit
Geheimnissen und Freundesdynamiken ist es sicher eine
Empfehlung wert, auch wenn es für mich personlich "nur" 3
von 5 Stemen sind.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Spoiler in der Rezension

A Touch of Darkness
0

Als großer Fan von Neuerzahlungen aus der griechischen
Mythologie konnte ich mir diese spicy
Hades-und-Persephone-Adaption nicht entgehen lassen.
Scarlett St. Clair hat mit A Touch of Darkness eine moderne
und ...

Als großer Fan von Neuerzahlungen aus der griechischen
Mythologie konnte ich mir diese spicy
Hades-und-Persephone-Adaption nicht entgehen lassen.
Scarlett St. Clair hat mit A Touch of Darkness eine moderne
und fesselnde Interpretation geschaffen, die mich von
Anfang bis Ende begeistert hat.

Die Welt und die Geschichte: Die Welt, in der Menschen an
der Seite von Göttern leben, hat mich sofort fasziniert.
Götter, die als Prominente auftreten, ihre eigenen Marken
besitzen oder Clubs betreiben, waren eine spannende und
unterhaltsame Idee. Mittendrin steht Persephone, die von
ihrer überfürsorglichen Mutter versteckt gehalten wird und
als normale Sterbliche lebt. Ihre Geschichte beginnt richtig,
als sie bei einer Zeitung anfängt und eine Reportage über
den berüchtigten Gott der Unterwelt, Hades, schreiben soll.

Das Besondere: Ich habe den Schreibstil, die Charaktere
und den Weltenaufbau absolut geliebt. Scarlett St. Clair
gelingt es, die Dynamik zwischen Hades und Persephone
intensiv und fesselnd darzustellen. Auch wenn die Welt der
Neuerzählungen in diesem Bereich nicht unbedingt etwas
vollig Neues bietet, hat dieses Buch definitiv einen festen
Platz unter den besten
Hades-und-Persephone-Geschichten verdient.

Fazit: Für Fans von modernen Mythologie-Adaptionen, die
eine Mischung aus Romantik, Spannung und einem Hauch
Erotik suchen, ist A Touch of Darkness ein absolutes Muss.
Wenn man wie ich nie genug von
Hades-und-Persephone-Geschichten bekommen kann,
wird man hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Für
mich war es eine tolle Leseerfahrung - absolut
empfehlenswert!

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Der Abschluss der Reihe

Trinity - Brennendes Verlangen (Die Trinity-Serie 5)
0

Mit Band 5 der Trinity-Reihe, Brennendes Verlanger,
schließt Audrey Carlan ihre Geschichte ab. Dieser Band hat
mir schon besser gefallen als der vorherige, da er
emotionaler und tiefgrundiger war. Trotzdem ...

Mit Band 5 der Trinity-Reihe, Brennendes Verlanger,
schließt Audrey Carlan ihre Geschichte ab. Dieser Band hat
mir schon besser gefallen als der vorherige, da er
emotionaler und tiefgrundiger war. Trotzdem bleibt das
Fazit für die gesamte Reihe eher durchschnittlich.

Die Handlung: Im Mittelpunkt steht Kathleen, die mit ihren
Brandnarben und der daraus resultierenden Identitätskrise
zu kampfen hat. Sie stoßt ihre "bessere Hälfte" von sich
und lebt zwei Jahre lang ein zuruckgezogenes Leben. Doch
dann findet sie wieder zu sich selbst und gibt ihrem
damaligen Freund eine zweite Chance. Die Dynamik wird
durch die neue Situation erschwert: Ihr Freund hat
inzwischen ein Kind aus einem One-Night-Stand, von dem
er erst später erfahren hat. Was folgt, sind zahlreiche
Konflikte, Missverständnisse und emotionale Hürden, bevor
alles in einem süßen Happy End mundet.

Die Stärken: Im Vergleich zu den vorherigen Bänden fand
ich diesen Teil emotionaler und etwas tiefgründiger. Die
Themen Selbstakzeptanz und Vergebung werden hier
stärker in den Fokus gerückt, was der Geschichte gutgetan
hat.

Die Schwachen: Einige Aspekte der Handlung haben mir
nicht wirklich gefallen. Die Konflikte und Missverständnisse
wirkten teilweise unnötig dramatisiert, was das Tempo der
Geschichte oft ausbremste. Auch wenn es ein Happy End
gibt, fühlte sich der Weg dorthin manchmal etwas
gezwungen an.

Fazit: Brennendes Verlangen ist ein solider Abschluss der
Reihe, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.
Emotionaler als Band 4, aber insgesamt immer noch eher
durchschnittlich. Ich bin froh, dass die Reihe nun
abgeschlossen ist. Alles in allem würde ich 3 von 5 Sternen
vergeben - okay, aber nicht besonders.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Spoiler in der Rezension

Trinity - Bittersüße Träume
0

Leider hat mich der vierte Teil der Trinity-Reihe enttäuscht.
Während ich die vorherigen Bücher größtenteils mochte,
war Bittersüße Träume für mich ein schwieriges
Leseerlebnis, vor allem aufgrund der ...

Leider hat mich der vierte Teil der Trinity-Reihe enttäuscht.
Während ich die vorherigen Bücher größtenteils mochte,
war Bittersüße Träume für mich ein schwieriges
Leseerlebnis, vor allem aufgrund der Darstellung und
Entwicklung von Marla sowle der toxischen Bezüge zum
Frauenkörper.

Maria - ein Schatten ihrer selbst: In den vorherigen Buchern
war Maria ein Highlight fur mich. Ihre schlagfertige Art und
ihre humorvollen Spruche haben sie zu einer der
sympathischsten Figuren gemacht. Doch in diesem Band
hat es die Autorin nicht geschafft, diesen Charakter
glaubwürdig beizubehalten. Aus Marias Sicht zu lesen, war
ernüchternd, da sie völlig anders wirkte als zuvor.

Die Handlung - ein fragwürdiger Verlauf: Die
Ausgangssituation, dass Marias langjähriger Gellebter stirbt
und plotzlich sein geheimnisvoller Zwillingsbruder
auftaucht, hätte Potenzial gehabt - doch die Umsetzung
hat mich nur irritiert. Die Tatsache, dass Maria sich
innerhalb von zwei Wochen nach dem Tod ihres Partners in
seinen Bruder verliebt und mit ihm eine Beziehung beginnt,
fühlte sich völlig unrealistisch und moralisch fragwürdig an.

Schönreden und innere Konflikte: Zwar versucht die
Autorin, Marias schnelle Hinwendung zurn Zwillingsbruder
durch Briefe des Verstorbenen und innere Konflikte zu
rechtfertigen, aber das konnte mich nicht überzeugen.
Diese Elemente wirkten für mich eher wie ein schlechter
Versuch, die problematische Handlung zu relativieren.

Fazit: Trinity - Bittersüße Träume hat für mich das Niveau
der vorherigen Bücher nicht gehalten. Die toxischen
Bezüge, die unglaubwürdige Charakterentwicklung und die
fragwürdige Handlung haben mir das Leseerlebnis stark
getrübt. Ich vergebe 2 von 5 Sternen und empfehle diesen
Band nur eingefleischten Fans der Reihe.

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