Spoiler im Text zu Band 1 und 2
Grace (Academy of Dream Analysis 2)🩶 Grace – Academy of Dream Analysis #2
📖 Seitenzahl:435
🌀 Tropes: Found Family, Traumwelten, Krankheit & Heilung, Rebellion, Undercover-Identität
💥 Spice: 1/5 – rein emotional
🧠 Lesegefühl: melancholisch, ...
🩶 Grace – Academy of Dream Analysis #2
📖 Seitenzahl:435
🌀 Tropes: Found Family, Traumwelten, Krankheit & Heilung, Rebellion, Undercover-Identität
💥 Spice: 1/5 – rein emotional
🧠 Lesegefühl: melancholisch, komplex, langsam aufblühend
🗓 Reihe: Dilogie – Vengeance + Grace
🧪 Wunsch: Spin-Off über das Leben nach dem Sturm, mit Alltag und Hoffnung ✨
⭐️ 4 Sterne | bittersüß, politisch, poetisch | mit Licht am Ende des Traums
📚 Spoiler enthalten – nur weiterlesen, wenn du das Buch beendet hast!
Was für ein Ritt. Ich schwankte beim Lesen oft zwischen „Was passiert hier überhaupt?“ und „Wie kann etwas so traurig und gleichzeitig so schön sein?“
Der letzte Band hat mich vor allem wegen der Charaktere überzeugt:
🔸 Nemesis, Ezra und Victoria – ihre Freundschaft war mein emotionaler Anker. Echtes Vertrauen, stille Unterstützung, gegenseitiger Schutz inmitten von Dunkelheit.
🔸 Besonders berührt hat mich die zarte Liebesbeziehung zwischen Ezra und Victoria – sanft, ehrlich und zerbrechlich, aber nie kitschig.
🔸 Jupiter – anfangs verdächtig, entpuppte sich als moralisch ambivalent, aber letztlich wohlwollend. Keine Meistermanipulatorin, sondern jemand mit eigenem Plan, der Gutes bewirken sollte.
🔸 Nero = Professor O war ein krasser Twist. Tragisch, verworren, und schmerzhaft menschlich – besonders in seinen inneren Kämpfen und seiner finalen Auflösung.
🔸 Mercy hat endlich Frieden mit sich selbst gefunden. Sein innerer Wandel war subtil, aber spürbar. Die Verbindung zu Nemesis war ehrlich und tief – keine klassische Liebesgeschichte, aber voller Intimität und Vertrauen.
Am Ende bleibt Hoffnung: Nemesis’ Vater, Ezras Vater und Jupiter forschen gemeinsam – und vielleicht gibt es wirklich ein Heilmittel für das tödliche Syndrom. Ein Happy End – nicht laut, aber spürbar.
Was ich mir noch gewünscht hätte:
Mehr Zeit. Mehr Alltag. Weniger kosmisches Rasen durch finale Erkenntnisse. Die Dream Academy war so ein besonderer Ort – ein paar ruhige Kapitel hätten dieser Welt gutgetan.
Fazit:
Ein traumverlorenes, fast schon zärtliches Finale über Verlust, Freundschaft und die Möglichkeit von Heilung.
→ 4 Sterne, weil es mich trotz allem festgehalten hat. 💭