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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2019

Ein dünnes Buch mit einem wichtigen Thema

Der Junge im gestreiften Pyjama
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Der junge im gestreiften Pyjama
Ein Buch was nur 270 Seiten hat aber jedoch ein wirklich wichtiges Thema beinhaltet.
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In dem Buch lernen wir Bruno kennen. Bruno ist ein 9 jähriger Junge, der in Berlin ...

Der junge im gestreiften Pyjama
Ein Buch was nur 270 Seiten hat aber jedoch ein wirklich wichtiges Thema beinhaltet.
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In dem Buch lernen wir Bruno kennen. Bruno ist ein 9 jähriger Junge, der in Berlin wohnt. Die Geschichte spielt während des 2. Weltkrieges. Er lebt mit seinen Eltern und seiner großen Schwester Gretel in einem Haus, was 5 Stockwerke hat (wenn man den Keller und das Dach oben mit dem Fenster, wo man über ganz Berlin schauen kann, mit zählt). Der Vater von Bruno ist Soldat, ein sehr wichtiger sogar. Denn der "Furor" hat sehr viel mit ihm vor. Als Bruno eines Tages von der Schule nach Hause kommt, wird er damit überrascht, dass die komplette Familie umziehen muss. Denn der Vater hat eine neue wichtige Stelle bekommen. Bruno ist von dem Umzug gar nicht begeistert und kann seinen neuen Wohnort "Aus-wisch" gar nicht leiden. Das Haus ist nicht so groß wie die das alte und es gibt auch weit und breit keine anderen Menschen, bis auf die Soldaten seines Vaters. Diese gehen in dem Haus ein und aus. Als Bruno aus seinem Fenster schaut, sieht er eine Art Bauernhof. Er ist stark gesichert, mit Zäunen und Maschendrahtzaun. Auch die Bauern und die Kinder sehen für Bruno sehr komsich aus. Am meisten ist er irritiert das alle gestreifte Pyjamas anhaben....
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Fast das komplette Buch ist aus der Sicht von Bruno geschrieben. Einem kleinen Jungen der viele Dinge nicht versteht und dem viele Dinge nicht richtig erklärt werden. Bruno erforscht und entdeckt seine Welt auf eigene Faust und ist immer wieder irritiert, wenn die Juden und Soldaten aufeinander treffen. Er wird immer wieder aus allen Situationen rausgezogen und traut sich auch nie nachzufragen.
Ich finde das Buch zeigt, damit sehr gut,
wie man all die Infos unter den Teppich kehren kann. Es ging mir doch sehr nah, wenn man bedenkt was wir heute alles über die NS Zeit wissen.
Man sieht jedoch auch sehr gut wie offen Kinder doch die Welt entdecken. Während alle Erwachsenen die Juden verachten und meiden, geht Bruno auf alle sehr offen zu.
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Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Was auch passt, da wir ja fast alles durch Brunos Augen sehen. Viele Dinge werden nur umschrieben, wo man dann jedoch durch sein eigenes Wissen weis was gemeint ist. Der Autor zeigt dir Angst, Schrecken und Terror ohne die Dinge richtig zu formulieren.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Ein Leichter aber trotzdem guter Thriller

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Als Erstes möchte ich gerne über das Cover sprechen. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich schon von weiten sehr Positiv angesprochen. Dieses grelle Pink auf dem dunklen Hintergrund ist ein ...

Als Erstes möchte ich gerne über das Cover sprechen. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich schon von weiten sehr Positiv angesprochen. Dieses grelle Pink auf dem dunklen Hintergrund ist ein Magnet. Ich musste es unbedingt aus dem Regal ziehen und den Klappentext lesen.

Der Klappentext verrät uns leider nicht all zu viel über den Inhalt. Jedoch war mir schon von Anfang an klar, es wird kein tiefsinniger Thriller werden. Somit bin ich auch mit genau diesen Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht.

Nun zur Geschichte und zum Schreibstil.
Das Buch ließ sich flüssig lesen. Es ist einfach geschrieben und wirklich leicht zu verstehen.
ich brauchte jedoch eine weile, um in die Geschichte reinzukommen. Das wird daran gelegen haben das einem die Story von hinten nach vorne erzählt wird. Im ersten Teil erfährt man einige, jedoch noch lange nicht alle Informationen zu den Personen. Wer lebt wo und wie hängen alle zusammen. Auf einmal machen die Kapitel einen Sprung und man befindet sich an Tag 15. Das nächste Kapitel ist Tag 14 und so weiter. Ich war sehr verwundert, kam aber trotzdem klar.
Große Rätsel gibt es in diesem Buch leider nicht. Jedes Kapitel endet zwar mit einer offenen Frage, jedoch wird diese in dem nächsten, spätestens übernächsten Kapitel komplett geklärt.

Wer einen leichten Thriller für zwischendurch sucht, macht mit diesem hier nichts falsch.