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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2020

Mein Lieblingsbuch von Nicholas Sparks!

Wenn du mich siehst
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„Wenn du mich siehst“ von Nicholas Sparks war definitiv die berührendste und gleichzeitig die spannendste Liebesgeschichte von allen Sparks-Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe.

Das Cover ist einfach ...

„Wenn du mich siehst“ von Nicholas Sparks war definitiv die berührendste und gleichzeitig die spannendste Liebesgeschichte von allen Sparks-Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe.

Das Cover ist einfach typisch Sparks: ästhetisch gestaltet und passt zu jedem Liebesroman! Schon beim Lesen des Klappentextes habe ich mir gedacht: Das könnte diesmal mehr als nur eine romantische Liebesgeschichte werden. Und damit lag ich genau richtig! Dieses Buch bietet nämlich nicht nur ein verführerische Lovestory, sondern auch packende und dramatische Thrillerelemente!

Sparks Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und ansprechend. Die Figuren werden bildhaft und detailliert beschrieben. Maria ist eine sympathische Powerfrau! Colin ist, trotz seiner Vergangenheit, ein Mann zum Verlieben! Ihre Liebesgeschichte war sehr bewegend, wie man es von Sparks auch erwartet. Doch im Gegensatz zu meinen Erwartungen, war die Handlung richtig spannend! Der Verlauf war nicht vorhersehbar und ich war wirklich von der Geschichte gefesselt.

Fazit: Eine perfekte Liebesgeschichte inklusive Nervenkitzel! Mein Liebling unter allen bisher gelesenen Sparks Romanen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Originell!

Neun Fremde
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„Nine perfect strangers" geschrieben von der Bestseller Autorin Liane Moriarty hat mich positiv überrascht. Beim ersten Blick auf das Cover habe ich mir noch gedacht: Eine leichte Sommerlektüre für den ...

„Nine perfect strangers" geschrieben von der Bestseller Autorin Liane Moriarty hat mich positiv überrascht. Beim ersten Blick auf das Cover habe ich mir noch gedacht: Eine leichte Sommerlektüre für den Pool. Dass es so spannend und fesselnd wird habe ich nicht erwartet!
Die Geschichte startet schön locker leicht. Man kommt anfangs richtig in Urlaubslaune! Doch dann stellt sich heraus, dass es im Resort alles andere als perfekt ist. Von der luxuriösen Erholung bleibt nicht viel übrig! Nun wird die Handlung richtig spannend und schon konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen nehmen. Liane Moriartys Schreibstil ist angenehm mit einem Touch von Humor. Die Geschichte bleibt abwechslungsreich, da jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive geschrieben ist. Die Autorin hat sehr interessante Figuren erschaffen und sie anschaulich beschrieben. Das Ende war für mich überraschend und hat mir persönlich gefallen.
Fazit: Eine originelle Idee, die hervorragend umgesetzt wurde! Erfüllt meine Erwartungen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Eine sehr bewegende Geschichte!

So weit die Störche ziehen
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Der historische Roman „So weit die Störche ziehen“ lädt uns ein, die Zeit des Zweiten Weltkrieges an Seite der ostpreußischen Gutstochter Dora mitzuerleben.

Das schön gestaltete Cover hat sofort meine ...

Der historische Roman „So weit die Störche ziehen“ lädt uns ein, die Zeit des Zweiten Weltkrieges an Seite der ostpreußischen Gutstochter Dora mitzuerleben.

Das schön gestaltete Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Passend zum Inhalt des Romans, schaut eine junge Frau sehnsüchtig in die Ferne, in eine ungewisse Zukunft. Was mag wohl alles noch vor ihr liegen?

Die Hauptfigur des Romans ist Dora: ein heiteres, liebenswürdiges, allerdings auch sehr naives Mädchen. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und kennt den Ernst des Lebens noch nicht. Doch dann beginnt der Zweite Weltkrieg! Wird der Krieg Doras heile Welt zerstören? Zumindest in Sachen Liebe stehen ihr die Türen offen. Denn an Verehrern, scheint es ihr nicht zu mangeln!

Während der Einstieg noch angenehm, locker und leicht ist. Nimmt im Laufe der Handlung die Spannung deutlich zu. Es wird immer tragischer und dramatischer, sodass man zum Schluss, das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen will. Grund dafür ist sicherlich auch Theresia Graws detailreiche und anschauliche Erzählweise. Durch ihren ansprechender Schreibstil schafft sie es die Atmosphäre des Romans zu übermitteln. Man leidet als Leser mit Dora, als schwere Schicksalsschläge sie treffen. Gleichzeitig ist man fasziniert von ihrer Charakterentwicklung. Mir gefällt es, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Auch das Ende ist gut gewählt und überzeugt!

Theresia Graw schafft es die Figuren anschaulich zu beschreiben und die unterschiedlichen Charaktereigenschaften glaubwürdig darzustellen. Die Handlungsweisen der Figuren sind passend zu den Charakteren, sodass die Geschichte authentisch wirkt. Da der Roman aus Doras Sicht geschrieben ist, kann man als Leser ihre Gefühlswelt und auch ihre gespaltenen Liebesgefühle gut nachvollziehen.

Mein einziger Kritikpunkt gilt nur dem Klappentext: Der Klappentext hat bei mir den Eindruck erweckt, dass es sich um eine große Lovestory handelt. Doch für mich persönlich, hätte sich dafür die Handlung mehr auf die Liebesbeziehungen fokussieren müssen und mehr Romantik vertragen können. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte sehr gefallen!

Fazit: Eine sehr bewegende Geschichte! Man hat wirklich das Gefühl alles „hautnah“ an Doras Seite miterleben zu können. Ich kann diesen Roman empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2020

Grandioser Auftakt der Lichtenstein-Saga!

Das Lichtenstein
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„Das Lichtenstein- Modehaus der Träume" ist der fabelhafte Auftakt der Modehaus Trilogie. Marlene Averbeck lädt den Leser ein in die Welt des Modehaus Lichtenstein, seiner Besitzer und deren Angestellte ...

„Das Lichtenstein- Modehaus der Träume" ist der fabelhafte Auftakt der Modehaus Trilogie. Marlene Averbeck lädt den Leser ein in die Welt des Modehaus Lichtenstein, seiner Besitzer und deren Angestellte einzutauchen.

Das schöne Cover ist thematisch passend gestaltet und verleiht dem Buch einen historischen Flair. In den ersten Seiten des Buches werden die zentralen Figuren in einer Übersicht vorgestellt, sodass man trotz zahlreicher Charaktere den Überblick behält. Ebenso ist der Glossar mit Worterklärungen am Ende des Buches sehr hilfreich, da man beim Lesen über einige Wörter stolpert, die man heutzutage nicht mehr kennt. Zusätzlich gibt es ein Verzeichnis realer Personen und Institutionen, welches der Geschichte eine gewisse Authentizität verleiht.

Der Roman spielt in Berlin zwischen 1914 und 1918, wobei es einen großen Zeitsprung gibt. Man lernt Familie Lichtenstein kennen, mit ihren beiden Söhnen Jacob und Ludwig. Die Brüder sind wie Tag und Nacht! Während Ludwig der konservative und launische Chef des Ateliers ist, ist Jacob ein moderner und sympathischer Geschäftsmann. Als Leiter des Lichtensteins ist er von Zukunftsängsten geplagt, und setzt daher auf innovative Ideen. Werden nun die Brüder ihr Modehaus gemeinsam retten können? Natürlich geht dies nicht ohne die fleißigen Angestellten. Thea, eine erfahrene Schneiderin kommt zwar aus einfachen Verhältnissen, träumt aber davon aufsteigen und ein besseres Leben führen zu können. Hedi, das neue Ladenmädchen, ist modeaffin und talentiert. Auch wenn sie anfangs oft nervös und verunsichert erscheint, ist sie zielstrebig und hat gute Chancen erfolgreich in der Modewelt zu werden. Wäre da nicht ihre altmodische Mutter! Wird Hedi die Karriereleiter trotzdem hochklettern können? Ihre Freundin Ella muss sich währenddessen als Schauspielerin durchkämpfen. Wird sie mit ihrer raffinierten Art den großen Durchbruch schaffen? Selbstverständlich dürfen in dieser Geschichte auch die zahlreichen tragischen und bewegenden Liebesbeziehungen nicht fehlen!

Schon der Prolog startet sehr dramatisch! Man ist mitten in der Handlung! Und hat man erst mit dem Lesen angefangen, kann man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen! Der Spannungshöhepunkt war für mich erreicht, als das Feuer im Lichtenstein ausbrach. Bedeuten die Flammen das Ruin des Modehauses oder wird ein Neuanfang gelingen? Und zu allem Überfluss bricht dann auch noch der Krieg aus!

Der Roman ist in angenehm kurze Kapitel unterteilt, die abwechslungsreich aus verschiedenen Perspektiven geschrieben werden. Marlene Averbecks Schreibstil ist reich an detaillierten Beschreibungen. Durch die bildhafte Erzählweise, erlebt man alles „hautnah" mit und schafft es in die Geschichte einzutauchen. Fasziniert beobachtet man die Entwicklung der Charaktere und fiebert bei den rührenden Liebesbeziehungen mit. Die Figuren sind so anschaulich beschrieben, dass man sich in sie hineinversetzen kann und Empathie entwickelt. Meine persönlichen Lieblingscharactere sind auf jeden Fall Hedi und Thea. Das rührende Ende überzeugt! Die Haupthandlungsstränge werden im Allgemeinen abgeschlossen, dennoch bleiben genug offene Fragen um sich auf den zweiten Teil zu freuen.

Fazit: Ich habe diesen Roman mit großer Freude gelesen und kann die Fortsetzung kaum erwarten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2020

Amüsante Unterhaltung!

Muss es denn gleich für immer sein?
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„Muss es denn gleich für immer sein?“ ist ein typischer Kinsella-Roman. Und das meine ich positiv! Leichte lustige Unterhaltung basierend auf einer Liebesgeschichte.

Das Cover ist schön fröhlich bunt ...

„Muss es denn gleich für immer sein?“ ist ein typischer Kinsella-Roman. Und das meine ich positiv! Leichte lustige Unterhaltung basierend auf einer Liebesgeschichte.

Das Cover ist schön fröhlich bunt gestaltet. Ein ganz klares Mädchenbuch! Es fällt in jedem Bücherregal auf und man möchte es sofort aufklappen und loslesen. Die Inhaltsangabe beschreibt den Roman sehr passend und als Leser weiß man sofort: „Das wird eine amüsante Geschichte!“

Sylvie und Dan sind ein eingespieltes Ehepaar mit zwei kleinen Töchtern. Ihr Hausarzt prophezeit ihnen, dass sie noch 68 gemeinsame Jahre vor sich haben und schon spielen die beiden verrückt. Sie versuchen ihre „langweilige" Ehe umzukrempeln, doch gelingt dies nicht so richtig. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

Die Hauptfiguren Sylvie und Dan werden gut beschrieben und sind mir sympathisch. Allerdings erscheint mir Sylvie zu naiv und damit manchmal etwas nervig. Glücklicherweise erlebt sie im Laufe der Handlung eine richtig positive Entwicklung! Dan hingegen war mir die ganze Zeit über sympathisch und oft hatte ich regelrecht Mitleid mit ihm. Er ist definitiv ein Beschützertyp, der alles für seine Familie tut, welches sich ganz klar am Ende der Geschichte zeigt.

Kinsellas Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Im Vergleich zu den englischen Versionen ihrer Bücher, muss ich leider sagen, dass einige Wortspiele im Deutschen verloren gehen. Kinsellas humorvoller Schreibstil ist nun mal schwer zu übersetzten!

Obwohl ich Kinsella-Fan bin und bleibe, muss ich allerdings einen wichtigen Kritikpunkt ansprechen: Teile der Handlung sind für mich etwas unlogisch. Das ein Arzt einem Paar 68 gemeinsame Jahre prognostiziert hört sich nicht gerade professionell an. Ebenfalls finde ich die Reaktion von Sylvie und Dan auf diese Nachricht zu übertrieben. Trotzdem macht das Lesen dieses Romans große Freude. Es muss nicht immer alles logisch sein! Hauptsache lustig!

Fazit: Ich kann diesen Roman definitiv weiterempfehlen. Wer gerne auf Englisch liest sollte es vielleicht eher mit den englischen Versionen von Kinsellas Büchern versuchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere