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Veröffentlicht am 24.12.2018

Er sieht dich ... Er kennt dich ... Und er wird dich niemals gehen lassen...

Watching You – Er wird dich finden
3

Ich habe "Watching you" in einer Leserunde gelesen und das Buch hat mir gut gefallen, jedoch habe ich durchaus ein paar Kritikpunkte, die die Bewertung ein wenig nach unten drücken.
Zunächst haben mir ...

Ich habe "Watching you" in einer Leserunde gelesen und das Buch hat mir gut gefallen, jedoch habe ich durchaus ein paar Kritikpunkte, die die Bewertung ein wenig nach unten drücken.
Zunächst haben mir die Charaktere an sich sehr gut gefallen, besonders die Perspektivwechsel waren sehr interessant und haben noch ein wenig mehr die Spannung gehoben, besonders die Sicht des Mörders/ Verehrers. Im Bezug darauf ist es, jedoch sehr schade, dass durch die Sicht des Täters schon sehr schnell ersichtlich wird, wer er nicht sein kein und uns deswegen schon schnell klar wird, was eine Sackgasse ist und was nicht. Das ist ein wenig schade und mehr Diskretheit wäre schön gewesen. Dennoch mochte ich Jaci, Mike und Rylan sehr gerne, die auch gut ausgearbeitet waren. Leider war die integrierte Liebesgeschichte für meinen Geschmack ein wenig zu voreilig, wenn man sich näher die Hintergründe der Beziehung zueinander anschaut. Da wäre mehr Zeit beim Beziehungsaufbau besser und authentischer gewesen.
Die Handlung, das Setting und die Atmosphäre haben mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Spannung war durchweg da und die Atmosphäre wurde immer düsterer und die Paranoia griff um sich. Die Auflösung hätte noch ein wenig spektakulärer, unerwarteter und erschreckender sein können, aber ich bin dennoch zufrieden.
Ich glaube mein Problem ist, dass ich zuvor einen anderen Thriller gelesen habe, der sehr ähnlich aufgebaut gewesen ist und dieser hat mich mit Abstand mehr überzeugt als "Watching you".
Zusammenfassend hat mir das Buch gut gefallen, jedoch sind mir manche Entwicklungen zu plötzlich und zu schnell gekommen, durch die Perspektive des Täters wurde ein Teil der Spannung weggenommen und die Auflösung hätte noch spektakulärer sein können. Überzeugen konnten auf jeden Fall die Charaktere, das Setting und die Atmosphäre.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein spannender neuer Fall für Tomás Noronha entspinnt sich...

Vaticanum
2

Ich kenne bereits "Der Schlüssel des Salomon" des gleichnamigen Autoren, sodass ich eine direkte Vergleichsmöglichkeit habe. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, insbesondere die Integrierung der ...

Ich kenne bereits "Der Schlüssel des Salomon" des gleichnamigen Autoren, sodass ich eine direkte Vergleichsmöglichkeit habe. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, insbesondere die Integrierung der Thematik war sehr stimmig und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Informationen über den Vatikan waren sehr vielfältig und breit gefächert. Ich finde es immer wieder überraschend, dass man als Leser immer wieder noch mehr dazulernt. Ich konnte auf jeden Fall wieder so einiges an Informationen und Ereignissen mitnehmen. Hin und wieder hätten es vielleicht ein paar weniger Informationen sein können, weil viele Punkte, Ereignisse und Gegebenheiten immer und immer wiederholt wurden. Dies war bereits schon ein Kritikpunkt bei dem Buch zuvor. Mich interessieren die Themen, aber wenn mir das Selbe immer wieder erzählt wird, dann bekomme ich das Gefühl, dass mich der Autor für "dumm" bzw. schwer von Begriff hält.

Im Gegensatz dazu haben mir die Charaktere wieder erstaunlich gut gefallen, insbesondere Tomás Noronha war ein sehr interessanter Charakter, der mich ein wenig an Robert Langdon erinnert und genauso viel weiß und an Erfahrung besitzt. Ich fand seine Gedankengänge sehr schlüssig und ich konnte mich sehr gut mit ihm identifizieren. Seine Verlobte Maria war ein wenig unnötig, weil sie nur am Anfang und am Ende auftauchte und eher ein wenig nervig war. Ich hätte sie gerne geschüttelt, weil sie eigentlich so gar nicht in die Geschichte passt.

Handlungstechnisch hat mir die Geschichte des Weiteren ebenfalls sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen war kontinuierlich aufrecht gehalten worden, sodass ich ab der Hälfte das Buch (eBook Reader) nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch die Auflösung hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe es, wenn mich der Autor noch überraschen kann, obwohl der Leser denkt, es wäre alles geklärt.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, insbesondere Tomás war ein sehr interessanter Charakter, dem ich gerne gefolgt bin. Ebenfalls die Handlung war spannungstechnisch sehr gut ausgestaltet. Ein kleiner Kritikpunkt liegt leider in der Tatsache, dass manche Informationen sehr häufig und unnötig wiederholt wurden. Jedoch spreche ich sehr gerne eine Leseempfehlung aus, insbesondere, wenn man ebenfalls ein Dan Brown Fan ist.

Veröffentlicht am 10.11.2018

Sie sind da. Und sie sind nicht aufzuhalten.- Eine gelungene Fortsetzung

Die Brut - Die Zeit läuft
2

Ich hatte zunächst Angst, dass es ein typischer 2. Band werden würde, der einfach nur zur Überbrückung dient, aber dies war hier ganz und gar nicht der Fall.
Das Besondere an diesem Buch ist die Schnelligkeit ...

Ich hatte zunächst Angst, dass es ein typischer 2. Band werden würde, der einfach nur zur Überbrückung dient, aber dies war hier ganz und gar nicht der Fall.
Das Besondere an diesem Buch ist die Schnelligkeit und Rasanz, die nicht nur durch die kurzen Kapitel erzeugt wird, sondern auch durch die verschiedenen Perspektiven aus allen Bereichen der Welt. Nicht nur aus politischer Sicht, sondern auch aus der Sicht von ganz normalen Menschen und der Wissenschaft. Die Charaktere, die auch schon im 1. Band vorgekommen sind, finde ich sehr spannend und interessant und ich begleite sie sehr gerne.
Auch die unterschiedlichen Orte auf der ganzen Welt werden sehr authentisch herübergebracht, sodass es nicht eintönig wirkt, sondern sehr vielfältig ausgearbeitet.
Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich den 3. Band schon hier habe.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Wenn dir deine Träume zum Verhängnis werden ...

Lucid - Tödliche Träume
2

"Lucid" ist ein außergewöhnlicher Thriller, der nicht nur die Spannungselemente perfekt beherrscht, sondern auch gekonnt mit der Faszination zu wissenschaftlichen Erkenntnissen spielt.
Ich habe mich zuvor ...

"Lucid" ist ein außergewöhnlicher Thriller, der nicht nur die Spannungselemente perfekt beherrscht, sondern auch gekonnt mit der Faszination zu wissenschaftlichen Erkenntnissen spielt.
Ich habe mich zuvor noch nie mit dem luziden Träumen auseinandergesetzt, obwohl ich schon ein paar Bücher über Revolutionen hinsichtlich des Träumens und dessen Manipulation gelesen habe. Doch Lucid ist außergewöhnlich.
Nicht nur die Charaktere waren total toll dargestellt, sondern auch ihre Entwicklung wurde nicht vergessen.
Signe gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingen. Anfangs war sie ein verängstigtes graues Mäuschen, das zu allem ja und Amen gesagt hat, aber im Laufe der Geschichte gewinnt sie an Stärke, Glauben und Charakterstärke dazu. Das hat mir sehr gut gefallen.
Fabian ist ein anderes Kaliber. Er war mir schon am Anfang sehr unsympathisch und im Laufe der Geschichte wurde es auch nicht besser. Doch am Ende erfährt man noch Vieles und man versteht ihn besser.
Ye und Alek möchte ich an dieser Stelle auch liebend gerne erwähnen und ich muss schon sagen, dass ich lange nicht mehr so liebenswerte und überraschende Nebencharaktere hatte. Ein großes Lob an dieser Stelle.
Genauso an die Schurken dieser Geschichte, die mir wirklich einen Schauder über den Rücken haben laufen lassen.
Die Handlung war immer spannend und abwechslungsreich. So manche Wendung habe ich nicht kommen sehen und ich habe das Buch ungelogen in 2 Tagen durchgesuchtet.  Die Atmosphäre war spannungsgeladen und hielt meine Faszination gefangen.
Das Setting war mir sehr vertraut, weil ich selber in Aachen wohne, umso schöner war es für mich, eine Geschichte in meiner Heimat zu lesen, was es nicht all zu häufig gibt, wenn man keine Eifel-Krimis liest.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, obwohl ich noch nicht so genau weiß wie ich das Ende finden soll. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall diese Geschichte zu lesen!

Veröffentlicht am 12.07.2018

Die einzigen, die ihm im Weg stehen, sind der Chef des Sicherheitsdienstes und eine junge Frau...

Racheopfer
2

Ich habe "Ich bin die Nacht" geliebt und war schon ab der ersten Seite von Francis Ackerman Junior fasziniert, umso neugieriger war ich auf die Vorgeschichte. Ich war zunächst überrascht, dass sich die ...

Ich habe "Ich bin die Nacht" geliebt und war schon ab der ersten Seite von Francis Ackerman Junior fasziniert, umso neugieriger war ich auf die Vorgeschichte. Ich war zunächst überrascht, dass sich die Vorgeschichte eher mit dem letzten Ausbruchversuch von Ackerman beschäftigt und nicht damit wie Francis zu dem geworden ist wie er momentan ist, aber obwohl ich andere Erwartungen hatte, hat mir der Einblick sehr gut gefallen.

Francis ist nicht irgendein Serienmörder, sondern er ist Besonders. Er ist grausam, faszinierend, hochintelligent, gefährlich, furchtlos, verspielt und gestört. Er ist voller Widersprüche, aber genau das ist so anders an ihm. Seine Gedanken sind furcherregend, aber gleichzeitig verspüre ich Mitleid für ihn, weil er in seiner Jugend so misshandelt und fast schon gefoltert wurde. 

Jennifer mochte ich charakterlich nicht so gerne und ihre Handlungsweise noch weniger, aber dennoch empfinde ich auch Mitleid für sie, obwohl ich auch aufgebracht bin.

David hingegen fand ich sehr sympathisch, obwohl ich ihm nicht unbedingt diesen Posten gegeben hätte, obwohl er durchaus physisch kompetent wäre, aber psychisch nicht.

Die Handlung war zwar sehr kurzweilig, aber ich habe sie dennoch sehr gerne gelesen und konnte mir noch mehr ein Bild von unserem Serienmörder machen.

Meine Neugier wurde wieder geweckt und ich werde sicher bald den 2. Band endlich mal lesen.