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Veröffentlicht am 16.11.2019

Zwei Seelen begegnen sich nie zufällig…

Soul Mates, Band 2: Ruf der Dunkelheit
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Bereits der 1. Band konnte mich komplett aus den Socken hauen und meine Erwartungen sind nicht kleiner geworden, umso größere Angst hatte ich vor dem 2. und finalen Band, die sich zum Glück nicht bestätigt ...

Bereits der 1. Band konnte mich komplett aus den Socken hauen und meine Erwartungen sind nicht kleiner geworden, umso größere Angst hatte ich vor dem 2. und finalen Band, die sich zum Glück nicht bestätigt hat!

Ich kann wieder nur Biancas Schreibstil loben! Sehr flüssig, wunderbar leicht metaphorisch angehaucht und die Seiten verfliegen wie ein schnelles Blinzeln.

Rayne, Colt, Jeff, Liv, Keira, Caitlin, Miles und Co. habe ich alle in mein Herz geschlossen. Alle sind so liebevoll ausgearbeitet, individuell und so sympathisch, dass ich sie gar nicht gehen lassen möchte.

Die Verbindung zwischen Rayne uns Colt war nie langweilig oder vorhersehbar. Ich konnte sie zwischen den Zeilen, Worten und Buchstaben wortwörtlich spüren. Ich habe mit ihnen gelitten, gemacht, geweint uns hoffnungslos und verzweifelt den Kopf sinken lassen.

Die Handlung war wieder sehr spannend, überraschend, zum Haare raufen. Rayne musste viel erleiden und ich wollte sie so dringend in den Arm nehmen oder ihr beistehen. Viele Situationen waren nicht vorhersehbar und Bianca hat praktisch einen fiesen Stepptanz auf meinem Herzen getanzt.

Lauren war eine würdige Gegnerin, die sich weiterentwickelt hat, bösartiger wird und jedes Mittel einsetzt, um ihre Ziele zu erreichen. Ich habe sie gehasst, aber ihre Motive verstanden, obwohl ihre Ausführungen schon ein wenig abgedreht waren.

Ebenfalls das Ende hat mich erschüttert, vielleicht war es schon ein wenig überdramatisiert und zugespitzt, aber ich kann das einfach nicht negativ werten.

Insgesamt kann ich die Dilogie jeden Urbanfantasy Fans empfehlen, die Altbekanntes leicht individuell umgestaltet lesen möchten.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Zwei Seelen begegnen sich nie zufällig …

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts
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"Soul Mates" ist tatsächlich mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und ich habe eine neue Autorin für mich entdeckt! Es war soo gut, spannend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Nicht nur ...

"Soul Mates" ist tatsächlich mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und ich habe eine neue Autorin für mich entdeckt! Es war soo gut, spannend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Nicht nur ihr Schreibstil balanciert zwischen einem wunderschönen Wortausdruck gepaart mit tollen Ideen, sondern auch ihre Interpretation von Seelenverwandtschaft finde ich sehr inspirierend uns innovativ. Nur weil man sich zwei Teile einer Seele teilt, muss man nicht, wie immer als Voraussetzung zugrunde legt, ein Pärchen werden. Auch Zwillinge können eine tiefe Bindung haben oder eine sehr innige Freundschaft. Von Licht- und Dunkelseelen haben wir alle schon mal unter anderen Begrifflichkeiten gelesen, aber trotzdem wurde mir nie langweilig und ich wurde bestens unterhalten.
Rayne musste ich einfach lieb gewinnen. Sie liest total gerne und arbeitet in einem Buchladen. Sie hat eine ungeahnte Tiefe, durch ihre Vergangenheit uns immernoch stehen ein paar Fragen ihrer Herkunft offen. Ich konnte ihre Handlung zu 99% nachvollziehen und mich mit ihr identifizieren.
Auch Colt und die Anderen musste ich in mein Herz schließen. Sie sind so facettenreich und individuell. Jeden habe ich sehr lieb gewonnen.
Was ich auch sehe erfrischend finde ist, dass die Autorin auf unnötiges Drama ala Klischees verzichtet. Diese braucht die Geschichte auch auf gar keinen Fall!
Die Handlung hat mich ab dem ersten Wort gefangen genommen. Der Leser startet schon direkt mit Action und diese zieht sich spannend, knisternd und überraschend durch die ganzen Seiten. Das Ende hat mir mein Herz gebrochen uns ich sitze hier immer noch mit weit aufgerissenen Augen. Zum Glück habe ich schon den zweiten Band hier!
insgesamt eine sehr gelungene Geschichte, die ich allen Urbanfantasy Fans da draußen empfehlen kann

Veröffentlicht am 10.11.2019

Drei verfeindete Völker. Ein sagenumwobener Kristall, der größte Macht verheißt...

Das Juwel der Finsternis
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Momentan lese ich sehr gerne Highfantasy, deswegen war ich umso gespannter auf die Geschichte, deren Klappentext mich sofort ansprechen konnte.
Ich habe zunächst etwas Anderes erwartet, aber eigentlich ...

Momentan lese ich sehr gerne Highfantasy, deswegen war ich umso gespannter auf die Geschichte, deren Klappentext mich sofort ansprechen konnte.
Ich habe zunächst etwas Anderes erwartet, aber eigentlich konnte mich die Geschichte gut unterhalten.
Mara Langs Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine sehr passende Länge. Probleme mit den ganzen Namen hatte ich nicht, ich konnte sie Jedem zuordnen. Was mir bis jetzt, sogar noch schwer fällt ist, sich die komplizierten und fremden Namen zu merken. Ich weiß wie die Protagonistin heißt, aber die anderen Namen müsste ich alle nochmal im Glossar nachgucken.
Kea war mir ab der ersten Seite sympathisch. Sie ist zäh, willensstark, empathisch und verhält sich sehr loyal ihren vertrauten Menschen gegenüber. Ein wenig schade finde ich, dass der Leser kaum etwas von ihrer Vergangenheit, vor der Sklaverei erfährt. So hätte noch mehr Charaktertiefe aufgebaut werden können.
Besonders ein Ereignis hat mich an ihrer Intelligenz zweifeln lassen. Alles war so offensichtlich und sie tut es als Gehirngespinst ab und tut so als wäre nie etwas Passiert. Ich hätte sie schütteln können...
Ihren Rebellenfreund kann ich - geradeheraus - nicht leiden. Er ist wankelmütig und hinterfragt nichts! Da geht mein Puls wieder hoch... Außerdem verstehe ich seine Beziehung zu Kea nicht. Sie haben sich bisher nur gesehen, aber nie berührt, voreinander gestanden oder wirklich lange Zeit miteinander verbracht! Wie kann er dann Anspruch auf sie haben?!
Da mag ich lieber den geheimnisvollen "Rittmeister". Er ist zwar ein Lustmolch und Trinker, aber er gibt der Geschichte eine besondere Note. Ich musste ihn einfach in mein Herz schließen, deswegen hat mich das Ende ein wenig "not amused" zurückgelassen. Es bleibt alles offen, ganz besonders die letzte Wendung ist noch nicht auserzählt.
Ich bin froh, dass endlich mal etwas zum Ende hin passiert ist. Die restliche Zeit bleibt es sehr eintönig und es passiert nicht viel.
Ich hätte gerne viel mehr Hintergründe erfahren und mehr Actionszenen gelesen. Die Rebellenszenen waren interessant, aber weil ich den Rebellenjungen nicht mag, konnte ich mich nicht zu 100% fallen lassen.
Insgesamt solide Highfantasy, aber ich habe schon Bessere gelesen.
Die Handlung mutet sehr ruhig an und ich hätte mir Actionszenen und Hintergründe gewünscht. Ich habe mich manchmal schon sehr arg gelangweilt.
Das Ende ist sehr offen, aber endet mit schönen Worten, die mich neugierig auf den zweiten Band machen. Trotzdem hätte ich mir noch mehr Demonstrationen von Keas Gabe gewünscht. Die Geschichte ist nicht komplett rund, aber trotzdem hat mich die Magie gecatcht, ganz besonders auch die Intrigen und Geheimnisse, die im Hintergrund gesponnen werden, aber noch nicht wirklich durchsichtig sind.

Veröffentlicht am 02.11.2019

"Wir sehen dich sterben" - Rasant und überraschend...

Wir sehen dich sterben
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Ich habe schon lange nicht mehr so einen grandiosen, spannenden und rasanten Thriller gelesen, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Innerhalb von wenigen Stunden habe ich das über 400 Seiten starke ...

Ich habe schon lange nicht mehr so einen grandiosen, spannenden und rasanten Thriller gelesen, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Innerhalb von wenigen Stunden habe ich das über 400 Seiten starke Meisterwerk inhaliert und mein Herz rast immer noch.
Zunächst möchte ich auf die sehr innovative Thematik eingehen. Ich mag es, wenn Thriller sich nicht nur um Ermittlungsarbeiten drehen, sondern auch auf zukünftige Innovationen eingehen und nicht dem üblichen 0815 Schema folgen. Ich habe tatsächlich noch nichts über Chips gelesen, über die man live den Träger begleiten kann. Besonders die sehr intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik finde ich sehr gut umgesetzt.
Man merkt, dass Michael Meisheit sehr gründlich recherchiert und sich mit der Materie beschäftigt hat. Es wirkt alles sehr authentisch und professionell, so als könnte es jeden Tag soweit sein, dass so eine Technologie auf den Markt kommt.
Auch die Wissenschaftlerin Nina mag ich sehr gerne. Sie hat einen starken Willen, lässt nicht locker und steht hinter ihren Prinzipien. Ich konnte mich zu 100% mit ihr identifizieren.
Der Klappentext bezüglich ihrer anfänglichen Rolle kann vllt. ein wenig irreführend sein, weil sie die Streams gar nicht entdeckt, sondern diese gezeigt bekommt.
Ebenfalls den Polizisten Tim habe ich in mein Herz geschlossen. Er ist charmant und hört überwiegend auf sein Bauchgefühl. Es war sehr erfrischend, dass er allen ein gutes Gefühl geben wollte und kein griesgrämiger Polizist ist, der denkt er sei der Größte.
Des Weiteren mag ich eigentlich die ganze Einheit, sei es der Computernerd, den Boss oder Tims Kollegin. Alle waren plastisch und individuell gestaltet und nicht austauschbar.
Ich mag es auch, dass die Antagonisten echt wirkten und nicht einfach nur "böse" sind, weil es einfach so ist. Hinter ihnen stecken Menschen mit Motiven, Vergangenheiten und Schicksale.
Meine anfänglichen Worte haben die Handlung eigentlich schon sehr gut zusammengefasst. Bereits der Prolog hat meine Neugier geweckt und es ging spannend, überraschend und rasant weiter. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.Die Auflösung hinter allem fand ich unglaublich spannend und habe ich auch so nicht vorausgesehen. Es wirkt genau richtig uns nicht überzogen. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und würde mich sehr über weitere Bücher des Autoren freuen. Sei es Nina und Tim folgend oder eine ganz neue Geschichte.

Veröffentlicht am 30.10.2019

Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…

Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
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Bereits der 1. Band "Uprising" hat mir sehr gut gefallen, umso neugieriger war ich auf dessen Fortsetzung.
Auch in diesem Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Lockerleicht, angenehm ohne viel ...

Bereits der 1. Band "Uprising" hat mir sehr gut gefallen, umso neugieriger war ich auf dessen Fortsetzung.
Auch in diesem Band hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Lockerleicht, angenehm ohne viel Schnickschnack oder Metaphern, die ich normalerweise auch gerne in Geschichten mag. Von der Art her erinnert dieser mich ein wenig an den Schreibstil von Sabine Schulter,. absolut im positiven Sinn, deren Schreibstil ich ebenfalls sehr gerne mag.
Esme ist eine sehr außergewöhnliche Protagonistin, die sehr willensstark, stur, freundlich und liebenswert ist. Ich musste sie einfach in mein Herz schließen. Sie hört auf ihr Herz und ist sehr empathisch. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren.
Nervig ist eventuell das ganze Hin und Her mit "nein ich darf ihn nicht lieben, er liebt mich nicht und dann wirft sie sich ihm trotzdem an den Hals." Bis dann alles wieder von vorne anfängt. Dieses ganze künstliche Drama hätte ich wirklich nicht gebraucht.
Atair ist ein absoluter Schatz. Er ist loyal, zärtlich, kämpferisch und ein geborener Anführer. Er stellt Esme vor seine eigenen Bedürfnisse und nicht jeder Mann würde seine eigenen Gefühle hinten anstellen. Ich bewundere ihn sehr für seine Aufopferungsbereitschaft. Vielleicht bleibt er dennoch ein wenig blass, weil, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß der Leser gar nicht so viel über ihn, außer, dass er ein Asset ist, wie die anderen Assets unterdrückt wurde und beim Sicherheitsdienst in Esmes Arbeitsgebäude gearbeitet hat. Mehr wissen wir eigentlich nicht, aber diese Lücke wird durch seine Bandbreite an Gefühlen für Esme gefüllt, sodass ich keinen ganzen Stern für diesen Kritikpunkt abziehen werde.
Was ich ebenfalls schade finde, ist, dass ich gerne noch mehr über den Antagonisten gelesen hätte. In Band 1 hat er ein paar Auftritte, aber der große Showdown wird sehr schnell abgehandelt. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, zum Beispiel auch durch Handlungen seinerseits, die seine Gräueltaten darstellen, um nochmal den Kontrast herauszustellen, was die Menschen erwarten könnte. Dadurch hätte die Angst des Lesers gesteigert werden können, weil dieser nochmal darauf hingewiesen wird, dass es die allerletzte Chance ist.
Im großen Showdown hatte ich leider gar keine Angst um die Hauptcharaktere, weil ich eh wusste, dass ihnen nichts passieren kann. Ein paar Schrecksekunden, etc. hätten für noch mehr Spannung gesorgt.
Ansonsten habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weitergeht und habe mich gut unterhalten gefühlt. Besonders die eine Szene mit Atairs uns Esmes Freunden hat mir unglaublich gut gefallen und ich habe Tränen gelacht. Wenn ihr die Geschichte gelesen habt, wisst ihr welche ich meine.
Insgesamt ein solider zweiter Band, der durch den Prolog/Epilog auf jeden Fall noch Spielraum für weitere Bände lässt und noch nicht ganz abgeschlossen wirkt, weil definitiv noch Fragen bezüglich der Zukunft offen sind.