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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2024

Eher ein klassischer Krimi - kein typischer Musso

Die junge Frau und die Nacht
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Musso mal als klassischer Krimi. Ein paar Ermittlungen und Verfolgungen war man ja teils gewohnt von den anderen Büchern, hier nun komplett durchs ganze Buch als Geschichte durchgezogen. Mir persönlich ...

Musso mal als klassischer Krimi. Ein paar Ermittlungen und Verfolgungen war man ja teils gewohnt von den anderen Büchern, hier nun komplett durchs ganze Buch als Geschichte durchgezogen. Mir persönlich zuviel Krimi, zu viele nur zu kurz angeteaserte Personen. Ich tat mich schwer mit dem Lesen,

Mich hätten noch mehr Vergangenheitsgeschichten drum herum interesiert, auch die Ärztin kam mir in ihrer Rolle zu kurz vor. Besonders beeindruckt hat mich am Buch nur die kurze Randgeschichte des alten Lehrers dem Thomas Schreibtalent aufgefallen war. Am Anfang dauert es ewig bis man an die wirkliche Story kommt, die Vorgeschichte zieht sich ewig, das Ende kam mir einfach zu abstrakt vor. Ich konnte dem Ende fast nicht folgen und es hat mich auch nicht überzeugt, es war viel zu konstruiert. Wirklich schade. Also leider der erste Musso der mich sehr enttäuscht hat. Das Papiermädchen ist mein Lieblingsroman, vielleicht zum Vergleich.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Nur für Fans des Autors - nicht sein bestes Buch

Die Zeit der Kirschen
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Ich habe schon mehrere Bücher vom Autor gelesen. Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung der Geschichte um Aurelie und André gefreut. Meine Erwartungen an die Fortsetzung blieben leider unerfüllt. Es hätte ...

Ich habe schon mehrere Bücher vom Autor gelesen. Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung der Geschichte um Aurelie und André gefreut. Meine Erwartungen an die Fortsetzung blieben leider unerfüllt. Es hätte so gut sein können die Liebesgeschichte der beiden Paris-Bewohner weiter zu erzählen und in den Alltag zu führen. Es wird aber leider zu abstrus und zu gewollt erzählt. Zuviel Monet und Impressionissmus der irgendwie nicht zur Geschichte passte und für mich nur zur die Seiten füllen sollten.

Paris und Beschreibungen der teils fiktiven Orte fand ich wie immer schön. Auch der Schreibstil passt sehr gut zum Buch. Schade dass die Nebenfiguren zu kurz kamen. Das Ende hätte ich mir anders erwartet und ging mir im Gegensatz zu allem anderen dann viel zu schnell und hätte ausgeschmückt werden können. Gerade der Ring mit den drei Sternen und das Jackett hätte mehr Potential geboten.

Leider nur eine Empfehlung für Fans des Autors, auch weil man wissen mag wie es weiter geht mit der zauberhaften Köchin und dem skurrilen Lektor.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Meer, sympathische Menschen und etwas Magie

Wie das Leuchten von Bernstein
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Marie wird von ihrem Freund verlassen, kurz vor der Hochzeit und kehrt in ihr Heimatdorf ans Meer zu ihrer Oma zurück. Dort trifft sie ihre Jugendliebe wieder, die Trennung war kompliziert und wurde nie ...

Marie wird von ihrem Freund verlassen, kurz vor der Hochzeit und kehrt in ihr Heimatdorf ans Meer zu ihrer Oma zurück. Dort trifft sie ihre Jugendliebe wieder, die Trennung war kompliziert und wurde nie richtig aufgelöst. Marie kann im Buch schließlich ein Familiengeheimnis lösen und beginnt mir ihrer besten Freundin nochmal ein neues Leben.
Ich bin positiv überrascht von der Geschichte. Eine leichte Sommerlektüre, romantisch und heimatverbunden, aber auch leicht esoterisch und lustig. Das Buch ließ sich von Anfang an sehr leicht lesen, es werden schöne Details erwähnt, die Story hat auch etwas Tiefgang und ist keine typische romantische Geschichte. Man trifft auf der Insel sehr symphatische Charaktere. Für so eine Oma würde man alles geben. Auch die esoterische Inselschamanie ist so gütig und lustig, dass man sie gerne kennen würde. Alles in allem war die Geschichte gut abgerundet, alle Puzzleteile fügen sich nach und nach zusammen und am Ende gibt alles einen Sinn. Die Rezepte am Ende des Buches ergänzen die Story sehr gut. Während des ganzen Lesens hatte ich Lust auf Meer, mir diese Natur und Sandornbeeren und Bernsteine anzusehen.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Durchgeknallt und bunt

Die Optimistin
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Eins vorneweg, das Cover ist wundervoll bunt, sprüht von Lebensfreunde und sprach mich so an das ich es unbedingt lesen wollte. Auch der Titel verspricht - gerade in diesen Zeiten – positive Unterhaltung. ...

Eins vorneweg, das Cover ist wundervoll bunt, sprüht von Lebensfreunde und sprach mich so an das ich es unbedingt lesen wollte. Auch der Titel verspricht - gerade in diesen Zeiten – positive Unterhaltung. Es geht so verrückt los, viele verschiedene Namen, türkische Klischees, skurrile Personen, ein Wüstentier am Strand, eine arrangierte Hochzeit, ein Seniorenheim mit automatischem Philips Hue Lichtszenerien. Alles ist möglich. Es gibt viele Zwischenüberschriften, verschiedene Schriftarten und alles in allem fand ich es dadurch schwer zu lesen. Das tut der bunten Gesichte die Charlotte Keller als rüstige Seniorin mit narkotischen Anfällen erzählt aber keinen Abbruch. Sie erzählt im kompletten Buch 2 Tage lang von „ihrem“ Leben – so wie sie denkt wie es schön gewesen wäre. Was ich mir denke? Das man es im Leben öfter mal nach Pippi Langstrumpf halten sollte – „Mach die Welt, wie sie dir gefällt“ Alles andere rückt da für mich in den Hintergrund und will selbst entdeckt werden.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Macht Lust auf Island

Das Wörterbuch des Windes
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Das Cover hat mir super gefallen und mich so gefesselt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Autorin kannte ich nicht. Gefühlvoll, inspirierend geschriebene Geschichte, die nicht immer einfach ...

Das Cover hat mir super gefallen und mich so gefesselt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Autorin kannte ich nicht. Gefühlvoll, inspirierend geschriebene Geschichte, die nicht immer einfach zu lesen ist, über die Suche nach sich selbst. Es ist keine typische Liebesgeschichte, auch wenn romantische Aspekte mit einfließen. Die Schreibweise hat mich von Anfang an begeistert, nachher wird sie mir aber zu verspielt und detailliert. Die Hauptfigur hat sich in der Liebe verirrt und findet in Island den Mut sich selbst wieder zu suchen. Gefallen haben mir vor allem die Vergangenheitstexte, die kursiv hervorgegeben sind und viel über die Erinnerung der Hauptfigur und damit die Hintergründe der Geschichte verraten. Man gewinnt tolle Eindrücke von Island, es macht Lust in das Land zu reisen, obwohl ich mich nie mit dem Thema Island beschäftigt hatte, inspiriert mich das Buch sehr für einen Besuch dort. Vor allem die Elfen haben mich verzaubert. Zuviel ist mir am Buch die Kunst, in allen Formen und Farben sehr ausführlich, mir zu detailliert geschrieben, es könnten locker 100 Seiten weniger sein, wenn diese Kunst-Beschreibungen gekürzt worden wären. Sogar die Farben im Kleiderschrank einer Zufallsbekanntschaft werden so ein Thema des Buches. Diese facettenreich beschriebenen Einzelheiten der Kunst und Farbgebung haben mir das Lesen leider erschwert und ließen mich länger für das Buch brauchen, obwohl die Geschichte wundervoll ist. Im Gegensatz dazu ist es bei den isländischen Details für mich sehr gut aufgeteilt, detailreich aber nicht übertrieben. Verschlingen ließ sich das Buch für mich nicht, eine leichte Geschichte sollte man nicht erwarten. Trotzdem sehr gute Unterhaltung für längere Leseabende. Man braucht eine Weile bis man in der Geschichte ist und sich alle Teile zu einem Gesamtbild zusammenfinden.

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