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Veröffentlicht am 21.04.2024

Für mich ein toller Ratgeber zum Thema Selbstliebe

Wie ich die Liebe zu mir fand
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In diesem tollen Ratgeber geht es darum, wie wir zu unserer Selbstliebe finden. Die Themen werden wunderbar in Geschichten eingebettet der Leserin näher gebracht. Ein Teil der Geschichte ist aus moderner ...

In diesem tollen Ratgeber geht es darum, wie wir zu unserer Selbstliebe finden. Die Themen werden wunderbar in Geschichten eingebettet der Leserin näher gebracht. Ein Teil der Geschichte ist aus moderner Sicht erzählt, der andere Teil hat eher märchenhafte Elemente.
Es werden folgende Aspekte behandelt: Liebe nach der man sich sehnt, Liebe zum eigenen Körper, Dinge tun die einen erfüllen, Arbeit die mit Freude getan werden sollte, den eigenen Sinn finden sowie der Schlüssel zu allem.

Mir hat der Ratgeber gefallen. Schon beim Vorwort haben mich der Schreibstil und die Erzählart der Autorin total angesprochen. Ich habe mich angesprochen und verstanden gefühlt, als würde ich eine Umarmung erhalten.
Die meisten Kapitel fand ich sehr hilfreich und ich habe einiges gelernt. Der Ratgeber hat mich zum Nachdenken gebracht und auch dazu das ein oder andere in meinem Leben zu hinterfragen.
Es hat mir gut vor Augen geführt, wie wichtig Selbstliebe ist und das wir uns Zeit für uns und unsere Bedürfnisse nehmen müssen, um wirklich glücklich zu werden und zu sein.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Die Märchen der Gebrüder Grimm in einem düsteren Setting

Ever & After, Band 1 - Der schlafende Prinz
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Nachkommen der Märchen der Gebrüder Grimm leben mitten unter den Menschen. Bei den meisten Familien ist nicht mehr viel vom Glanz der Vorfahren übrig geblieben. Rain White stammt von Schneewittchen ab ...

Nachkommen der Märchen der Gebrüder Grimm leben mitten unter den Menschen. Bei den meisten Familien ist nicht mehr viel vom Glanz der Vorfahren übrig geblieben. Rain White stammt von Schneewittchen ab und ihre Familie hat noch den einst guten Namen, aber sonst ist der Familie nicht mehr viel geblieben.
Jede weibliche Märchennachfahrin hat an ihrem 18. Geburtstag die Ehre den schlafenden Prinzen küssen zu dürfen. Wer es schafft diese zu erwecken, sorgt dafür dass die verlorene Magie zurück auf die Erde kommt.
Da Rain überhaupt keine Lust darauf hat dieser alten Tradition zu folgen, sich ihr Leben nicht vorschreiben lassen möchte, kommt alles an ihrem 18. Geburtstag ganz anders, als sie sich das vorgestellt hat. Nicht nur wird sie gezwungen den Prinzen zu küssen, nein bei ihr geht danach auch noch das ein oder andere ganz gehörig schief und die Welt ist in Gefahr unterzugehen, als der Prinz sich erhebt.

Was für ein düsterer Roman der Autorin!
Es ist sehr düster und es geht auch brutal in diesem Auftakt zu. Für mich hat sie eine tolle neue Welt erschaffen mit den Nachfahren von Märchenfiguren. Am besten finde ich, dass wir in unsere Welt starten, in der die Nachkommen wie Promis behandelt werden. Das sie keine magischen Fähigkeiten mehr haben, diese aber zurückerlangen wollen, zum alten Ruhm ihrer Familien zurückkehren wollen, finde ich eine spannende Idee.
Rain ist unangepasst, hat ihren eigenen Kopf und möchte machen, was sie möchte. Also ein ganz normaler Teenager, der aber durch den frühen Verlust ihrer Schwester es schon etwas schwerer hatte. Wie sie im Laufe das Buches an den Herausforderungen wächst hat mir sehr gefallen.
Viele der anderen Protagonisten finde ich super beschrieben und das man sich nicht sicher ist wer Freund und Feind ist hat mir gut gefallen. Auch den Humor, den die Autorin hier einfließen lässt, hat meine genau getroffen.

Wer ein süßes Märchen sucht ist hier auf jeden Fall falsch! Wer es nicht ganz so brutal möchte, sollte auch wohl eher die Finger von diesem Roman lassen.
Wer in eine Welt eintauchen möchte, in der Märchen neben unsere Welt existieren, für den Märchen eben auch düster und dunkel sind sollte hier reinschauen.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Sekretärin gibt sich als Verlobte des Chefs zu Weihnachten aus

Weihnachtswünsche werden wahr
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Riley hat ihren Mann verloren und ist daher alleinerziehende Mutter einer aufgeweckten fünf jährigen. Da sie einige Schulden durch die Krebserkrankung ihres Mannes hat war sie sehr froh, als sie den Job ...

Riley hat ihren Mann verloren und ist daher alleinerziehende Mutter einer aufgeweckten fünf jährigen. Da sie einige Schulden durch die Krebserkrankung ihres Mannes hat war sie sehr froh, als sie den Job als Sekretärin bei dem Womanizer Matt bekam.
Der möchte von seiner reichen Tante gelb für sein neues Projekt bekommen. Sie ist nur dazu bereit, wenn er Weihnachten mit seiner Verlobten auf ihrem Anwesen in den Hamptons verbringt. Es sei immerhin Zeit für ihn sich mit einer Familie niederzulassen. In seiner Not bittet er Riley sich als seine Verlobte auszugeben. Wegen ihrer Geldsorgen lässt sie sich auf diesen Deal ein. Da sie aber keine Familie hat, was soll sie mit ihrer Tochter machen?

Der Schreibstil ist locker und die Geschichte wir sowohl aus der Sicht von Riley wie auch Matt erzählt. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Ist ein typsicher Weihnachtsroman der sehr vorhersehbar ist und keinerlei Überraschung bietet.
Das Weihnachtsflair finde ich auf Ivory Manor in den Hamptons ganz wunderbar eingefangen. Die Nebenpersonen finde ich fast besser, als die beiden Hauptpersonen. Sophia ist ein aufgewecktes kleines Mädchen, das ich toll beschrieben finde. Matts Tante finde ich ganz wunderbar beschrieben und die alte Dame lässt sich nicht so leicht hinters Licht führen. Der Butler Mr. Swinton ist mein heimlicher Star der Geschichte. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Die Geschichte fand ich sehr vorhersehbar und irgendwie konnte mich die Liebesbeziehung nicht wirklich überzeugen. Matt ist ein knallharter Geschäftsmann der nach dem frühen Tod seiner Eltern sein Herz schützt und innerhalb von wenigen Tagen wird der Womanizer so ganz anders?
Riley trauert ihrem verstorbenen Mann noch hinterher, kennt ihren Chef und vertraut ihm eigentlich nicht und dann so schnell kommen die beiden zusammen?
Es knistert zwischen den beiden, aber die Gespräche sind mir zu oberflächlich, dafür kennen die beiden sich einfach viel zu wenig und schlecht und innerhalb einer mir viel zu kurzen Zeit ädern sich ihre Leben komplett.

Ich war zwischen 2 oder 3 Sternen hier, habe mich dann aber für die 3 Sterne entschieden da mir das Setting so gut gefallen hat und für mich die Nebenpersonen überzeugen konnten.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Düsterer Vampirroman der zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt

Die Schwarze Königin I
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Len hat anstelle seiner Großmutter die Busreise durch Tschechien, in die alte Heimat seiner Familien, angetreten. Seine Großmutter hat immer behauptet, sie seien direkte Nachfahren von Vlad II uns somit ...

Len hat anstelle seiner Großmutter die Busreise durch Tschechien, in die alte Heimat seiner Familien, angetreten. Seine Großmutter hat immer behauptet, sie seien direkte Nachfahren von Vlad II uns somit Draculesti. Für Len sind das Geschichten, bis sich in Prag immer mehr unerklärliche Dinge ereignen und er erkennen muss, etwas ist hinter ihm her.
Im 15 Jahrhundert lernen wir Barbara von Chilli kennen und wie sie neben Sigismund und dessen König immer mehr für Alchemie interessiert und bald schon als schwarze Königin genannt wir ihren Kampf gegen die größten Feinde der Menschheit antritt. Gemeinsam mit Vlad II und seinem Gefährten nimmt sie den Kampf gegen Vampire in Angriff.

Der Wechsel zwischen dem 15. Jahrhundert und was Barbara mir ihren Gefährten erlernt und unternimmt und der heutigen Zeit mit dem letzen männlichen Nachfahren von Vlad II finde ich gut gemacht.
Trotzdem kann mich der Roman leider nicht wirklich überzeugen. Teilweise zieht sich die Handlung für mich etwas, bis dann wieder viel passiert und ich finde es ist teilweise sehr viel hier reingepackt worden auch mit Verbindung zu den anderen Vampirromanen des Autors. Das wurde mir teilweise dann zu viel, was hier alles reingepackt wurde.
Spannend fand ich die Entwicklung von Barbara zu lesen und eigentlich fand ich diese Handlungsstrang am spannendsten was sie alles durch Alchemie herausfinden, wie sie forscht und wie sie gegen die Vampire vorgeht.
Len fand ich anfangs so lala und wurde nicht wirklich mit ihm warm. Zum Ende der Geschichte wurde es dann besser und er hat mir besser gefallen.
Mein letzter Roman des Autors war Aera 2 und ich war so froh, dass wir endlich einen weiteren Band und wie ich finde tollen Abschluss erhalten hatten. Im Vergleich zu diesem tollen Leseerlebnis für mich bin ich hier nun etwas enttäuscht, da mich dieser Roman leider nicht so mitgenommen und auch nicht genauso begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Ein Elf der einen geheimen inneren Wunsch erfüllen soll

Eiszauber
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Chrystal versteckt ihre wahren Gefühle immer hinter einen Lächeln und netten Worten. Als sie nach einem unmöglichen Blind Date zurück in ihre WG kommt könnte der Tag nicht noch schlimmer für sie werden. ...

Chrystal versteckt ihre wahren Gefühle immer hinter einen Lächeln und netten Worten. Als sie nach einem unmöglichen Blind Date zurück in ihre WG kommt könnte der Tag nicht noch schlimmer für sie werden. Der kleine sehr unhöfliche Kerl stellt sich als Weihnachtself vor, dessen Auftrag es ist ihren geheimsten inneren Wunsch zu finden und zu erfüllen.
Das gestaltet sich schwerer, als anfangs gedacht da er sie selbst auf Dates begleitet und mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Wie soll sie die Tage überstehen und dann steht an Weihnachten auch noch ein anstrengendes Familienessen mit der kinderlosen Tante an, bei der sich jeder einschleimt.

Ich fand die Geschichte OK, aber richtig überzeugen konnte sie mich leider nicht.
Die Idee das ein Weihnachtself einen inneren Wunsch zu Weihnachten erfüllen soll fand ich toll.
Sverre den Weihnachtself empfand ich anfangs als sehr grummelig und das hat mich verwundert, da ich an Elfen einen andere Erwartung habe. Teilweise hat er immer mal wieder nette Momente und am Ende klärt sich dann auf, warum sein Verhalten so eigenartig war. Am meisten hat mich gestört, das er als Elf sehr klein ist und das hat viel Raum in der Geschichte eingenommen. Wegen seiner Größe kamen blöde Sprüche, selbst in einer Vorlesung wurde das Thema dann besprochen, Chrystal hat sich Gedanken gemacht was andere denken könnten, …
Chrystal fand ich so lala in ihrer Art. Ich kann verstehen, das man keine Konfrontationen möchte, lieber ein gutes Verhältnis zu allen haben möchte und es daher den anderen immer recht macht. Trotzdem fand ich sie anfangs sehr oberflächlich, wie beschrieben wurde auf welchen Typ Mann sie steht und wonach sie da geht.
Alles in allem habe ich die Geschichte gelesen, in der es auch tolle Dinge gibt, die mir gefallen haben, aber so ganz überzeugen konnte mich die Handlung und Chrystal und Sverre dann doch nicht.

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