Profilbild von Liala

Liala

aktives Lesejury-Mitglied
online

Liala ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Liala über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2018

Herzergreifend

Dear Life - Lass mich wieder lieben
0 0

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und der Inhalt der Geschichte sprach mich direkt an. Jedoch war mit vorab nicht bewusst, wie emotional berührend dieses Buch sein würde. Der Schreibstil der ...

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und der Inhalt der Geschichte sprach mich direkt an. Jedoch war mit vorab nicht bewusst, wie emotional berührend dieses Buch sein würde. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Sie schafft es sehr gut zu transportieren, was die Charaktere empfinden und fühlen. Es liest sich echt und authentisch, ohne dabei kitschig zu sein. Dennoch findet man auch eine gelungene Mischung aus Humor und Sarkasmus in der Geschichte wieder. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen, auch wenn sie alle auf ihre Art und Weise völlig verschieden sind (was die Geschichte eben ziemlich interessant macht). Die Geschichte wird in mehreren Kapiteln erzählt, die unter einem gewissen Thema stehen (um wieder ins Leben zu finden) und in jedem Kapitel bekommt man die Geschichte aus allen 4 Perspektiven zu lesen. Das finde ich toll, da so wirklich klar wird, was die einzelnen Charaktere durchmachen, positiv sowie negativ.

Die Charaktere könnten auf den ersten Blick nicht verschiedener sein! 2 Frauen und 2 Männer, vom Schicksal gebeutelt und sie treffen sich in einer Art Selbsthilfegruppe. Die Motivation an daran teilzunehmen ist auch völlig unterschiedlich: Freiwillig, gezwungen oder irgendwas dazwischen, weil man geliebte Menschen nicht weiter im Stich lassen möchte. Sie landen unfreiwillig in dieser Konstellation als Gruppe zusammen und unter anderen Umständen hätte sie sich wohl nie gefunden. Aber sie raufen sich Not gedrungen zusammen und es entstehen Freundschaften unter einander, die ich vorher auch so nicht unbedingt erwartet habe. Bei manchen wird aus der reinen Freundschaft langsam aber stetig mehr. Dennoch unterstützen sich die Charaktere nach und nach in ihrem Alltagsleben… denn ungewollt sind sie eben doch eine Gemeinschaft geworden und jeder hilft dem anderen, wo er Hilfe benötigt, auch außerhalb der Selbsthilfegruppe. So können sich alle entwickeln, obwohl einigen gar nicht klar ist, dass sie wirklich eine Veränderung durchleben. Denn sie sind einfach der Meinung, sie möchten dem anderen gerade helfen, aber merken eben nicht wie es auch Einfluss auf sie selbst nimmt. Ich nenne es immer ein wunderbares, menschliches Miteinander.

Nach und nach bemerkt man beim Lesen, wie sich die Charaktere wandeln. Es ist toll, sie dabei zu begleiten. Wobei nicht alles positiv oder Friede, Freude, Eierkuchen ist. Das Leben findet halt einfach statt… mit allen Höhen und Tiefen. Das hat die Autorin wirklich gut umgesetzt bekommen, denn nicht alles ist sofort super. Wir erleben schließlich alle jeden Tag, dass es glückliche, schwierige, traurige etc. Momente in unserem Leben gibt und es nicht geradlinig verläuft.

Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich auf die Charaktere nicht näher ein, denn ich lege euch klar ans Herz: Lest die Geschichte unbedingt selbst! Das Buch hat mich emotional voll mitgenommen… ich habe mehr als eine Träne beim Lesen vergossen, musste aber auch ebenso laut lachen oder des Öfteren Schmunzeln. Selten berühren mich Bücher in dieser Tiefe! Ein dickes Lob an die Autorin! Ich werde dieses Buch mit Sicherheit noch einmal lesen.

Veröffentlicht am 03.12.2018

Romantikfans aufgepasst

The One Best Man
0 0

Worum geht es?
In dieser Liebesgeschichte geht es um die alleinerziehende Victoria, die auf ihren ehemaligen Trauzeugen Reed trifft. Victoria hat ihre Päckchen zu tragen: Geschieden, Mutter einer 7-jährigen ...

Worum geht es?
In dieser Liebesgeschichte geht es um die alleinerziehende Victoria, die auf ihren ehemaligen Trauzeugen Reed trifft. Victoria hat ihre Päckchen zu tragen: Geschieden, Mutter einer 7-jährigen (zauberhaften) Tochter, eine kranke Mutter, ein Vollzeit-Job, Abendschule, einen Ex-Mann - der sich kaum um seine Tochter kümmert. Also überhaupt keinen Platz für einen Mann und eine Liebesbeziehung... und dennoch trifft sie das unvorhergesehene Wiedersehen mit Reed mit voller Wucht.
Victoria lässt Reed ganz klar spüren, dass sie (eigentlich) kein Interesse an ihm hat. Aber Reed bemüht sich auf hartnäckige, teils subtile, aber auch romantische, verständnisvolle Weise um Victoria.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist sehr flüssig und harmonisch geschrieben. Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Wie Reed Victoria umwirbt... wunderbar beschrieben: Hartnäckig, witzige Wortgefechte, subtil, romantisch etc. aber alles ohne zu kitschig zu werden. Reed ist in dieser Geschichte einfach der gute Kerl (muss ja nicht immer ein Bad Boy sein g), aber ohne langweilig zu wirken. Das Gefüge aus Reed, Henry (einen Jungen für den Reed verantwortlich ist), Victoria und ihrer Tochte Jade ist einfach toll. Oftmals haben mich die Situationen mit ihnen zu viert zum Lachen gebracht... denn die Dynamik der Kinder ist manchmal sagenhaft. g
Die Charaktere sind alle miteinander super und wunderbar heraus gearbeitet. Sei es Reed, Henry, Victoria und Jade, aber auch Victorias Mutter oder Victorias Freundinnen oder die Übermütter an Jades Schule. Nicht alle sind sympatisch, aber ganz klar, ist, wo es gewollt ist, dass Sympathie zu den Charakteren aufgebaut werden soll und wo nicht (die Übermütter muss ja keiner mögen ).

Fazit:
Für mich eine glasklare Leseempfehlung, wenn man romantische Liebesgeschichten mag!!!

Veröffentlicht am 18.11.2018

Super interessante Geschichte

Noah
0 0

Die ganze Thematik erinnert mich an "Jason Bourne", nur hat es Fitzek geschafft seinen eignen Bourne zu erschaffen und es geht hierbei um die gesamte Weltbevölkerung.

Am Anfang erlebt man Noah in seiner ...

Die ganze Thematik erinnert mich an "Jason Bourne", nur hat es Fitzek geschafft seinen eignen Bourne zu erschaffen und es geht hierbei um die gesamte Weltbevölkerung.

Am Anfang erlebt man Noah in seiner Umgebung und auf Grund seiner Amnesie vermutet man ein tragisches Schicksal, jedoch ahnt man noch lange nicht, worum es wirklich in dem Buch geht. Nach und nach fügt Fitzek weitere Puzzleteile hinzu und man staunt, wohin die Geschichte geht.

Ich habe das Buch fast verschlungen. Es gab keine Längen, typischer Fitzek-Schreibstil und hoch spannend, wenn auch etwas anders als seine anderen Romane von der Thematik her.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.11.2018

Potential verschenkt

"Ernähren Sie sich salzlos!"
0 0

In dem Buch erzählt der an MS erkrankte Autor Situationen aus seinem Alltag. Die Idee an sich finde ich gut, jedoch ist es leider nicht so gut geschrieben, dass es sich flüssig lesen lässt. Dennoch gibt ...

In dem Buch erzählt der an MS erkrankte Autor Situationen aus seinem Alltag. Die Idee an sich finde ich gut, jedoch ist es leider nicht so gut geschrieben, dass es sich flüssig lesen lässt. Dennoch gibt es einige witzige Anekdoten zu lesen.

Veröffentlicht am 18.11.2018

Sehr enttäuschend

Maestra
0 0

Dieses Buch war ganz anders als ich erwartet hatte. Ich hatte nach dem Klappentext vor allem ein Thriller im Kopf, in dem es um Gemälde- bzw. ein Kunstraub ging.
Teilweise geht es auch darum... aber vor ...

Dieses Buch war ganz anders als ich erwartet hatte. Ich hatte nach dem Klappentext vor allem ein Thriller im Kopf, in dem es um Gemälde- bzw. ein Kunstraub ging.
Teilweise geht es auch darum... aber vor allem geht es um die Protagonisten Judith mit all ihren Facetten.

Mir fehlt der richtige Spannungsbogen in dem Buch, zwischendurch habe ich echt gedacht, dass das doch nicht sein kann, dass Judith sich nur ein Kopf um Schicki-Micki-Klamotten, ihr Aussehen und Ansehen macht. Es ging mir zwischendurch echt auf den Keks. Wenn es sich dann mal nicht darum drehte, sondern tatsächlich mal um die Geschichte selbst, fand ich Judith als sehr kalt und abgebrüht, weil sie einfach mal so Leute ermordet, was aber gar nicht zu ihrer anderen Seite mit den Tussi-Tick passt. Ich lese gerne Thriller und ich muss den Protagonisten nicht an sich sympathisch finden, aber wenn er schon so kalt und abgebrüht handelt, muss der Charakter in sich stimmig sein.

Ich fand dieses Buch wirklich enttäuschend! Ich habe schon öfters mal Krimis oder Thriller gelesen, die ich nur "ganz nett" fand, aber selbst das schafft MAESTRA nicht. Ich würde dieses Buch meinen Freunden nicht zum Lesen weiter empfehlen.