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Veröffentlicht am 14.07.2018

Toller Auftakt <3

Winston Brothers
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Schon vor dem erscheinen von „Winston Brothers - Wherever you go“ hatte ich schon viel über das Buch gehört. Daher wollte ich es mir mal genauer angucken. Auf dem ersten Blick gefällt mir das Cover leider ...

Schon vor dem erscheinen von „Winston Brothers - Wherever you go“ hatte ich schon viel über das Buch gehört. Daher wollte ich es mir mal genauer angucken. Auf dem ersten Blick gefällt mir das Cover leider überhaupt nicht. Es sieht so aufgesetzt aus und das Model findeich nicht ansprechend. Aber wie gut, dass es sich ja um die Geschichte drehen soll und nicht um das Cover.
Der Schreibstil von Penny Reid erfand ich als sehr locker, leicht und humorvoll. Ich musste des Öfteren schmunzeln und lachen. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Jessica und Duane, was dem Leser einen guten Einblick in die Gefühle und Gedanken der beiden gibt.

Jessica kommt nach dem College zurück in ihre Heimatstadt um dort als Lehrerin Erfahrung zu sammeln und Geld zu sparen. Ihr größter Traum ist es, so schnell wie möglich durch die Weltgeschichte zu reisen. Nach Jahren trifft sie auf ihren Schwarm von damals und noch immer spürt sie ein kribbeln in ihrem Bauch. Umso glücklicher ist sie, als Beau sie beachtet und sie küsst. Doch es ist gar nicht Beau der sie küsst, sondern sein Zwllingsbruder Durane, der den sie seit ihrer Jugend nicht ausstehen kann und immer wieder mit ihm streitet.
Im ersten Moment völlig verwirrt und wütend muss sie sich eingestehen, dass ihr Körper in seiner Gegenwart anfängt zu kribbeln und sie mehr will, ihn berühren will. Aber eigentlich ist sie doch in Beau verliebt. Aber warum reagiert ihr Körper so auf Durane?
Es beginnt eine ungewöhnliche und sehr humorvolle und süße Liebesgeschichte voller Spannungen und Geheimnisse.

In dieser Geschichte begegnen wir viele Charaktere die auf ihre Art besonders sind. Die beiden Hauptprotagonisten haben mich des Öfteren durch ihre neckischen Streitereien zum lachen gebracht. Es war sehr amüsant die Dialoge zwischen den beiden zu lesen.
Jessica ist eine starke und offene junge Frau, zum Leidwesen ihrer Familie, die eher wie die typischen Kleinstadtbewohner wirken und „verklemmt“ rüberkommen. Aber nicht Jessica, sie weiß ganz genau was sie will und sagt es auch.
Durane scheint für viele ein Draufgänger zu sein. Er liebt es, auch mal etwas zu riskieren und das Leben zu genießen. Doch im inneren ist er ein Softie. Er würde alles für seine Familie machen und natürlich auch für Jessica, die er seit seiner Jugend liebt. Durane weiß was er will - nämlich sesshaft werden, eine ernste Beziehung führen. Also genau das Gegenteil von Jessica.
Auch die anderen Familienmitglieder und Freunde haben mir sehr gut gefallen. Am interessantesten fand ich Cletus und Claire. Vor allem Cletus scheint ein geheimnisvoller und talentierter Mann zu sein. Ich bin schon sehr auf seine Geschichte gespannt.

Die Vorgeschichte der beiden ist wirklich zum schmunzeln, und dem Leser wird schnell klar, an wem Jessica eigentlich die ganze Zeit ihr Herz vergeben hatte, auch wenn es ihr erst sehr viel später bewusst wird. Die Beziehung von Durane und Jessica ist ungewöhnlich und voller Höhen und Tiefen. Es ist eine Beziehung auf Zeit. Seien wir mal ehrlich, sowas geht nie gut aus bzw. verläuft nicht so wie es sollte. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist zum greifen nah und jedesmal wenn sie sich näher kamen, hielt ich den Atem an und war gespannt was als nächstes passieren wird. Wenn ihr jetzt denkt „ach die sind bestimmt schnell im Bett gelandet“ dann liegt ihr falsch. Ich habe selten erlebt, dass der Mann so eine Situation abbricht. Aber Durane hat es immer und immer wieder gemacht. Ziemlich frustrierend. Vor allem wenn man seinen eigentlich Plan für die Zukunft kennt. Ziemlich süß ehrlich gesagt.

Die Geschichte zieht sich dadurch ein wenig in die Länge und rast im letzten Drittel nur so dahin. Es passiert zum Schluss eine Menge, was man vielleicht schon früher hätte anschneiden können. Zwischen Jessica und Durane ist es ein reines hin und her. Um den Spannungsbogen nicht abfallen zu lassen, wurden auch noch ein paar Dramen und Geheimnisse mit eingebaut. Es wurden Sachen offentbart, die ich letztendlich nicht vorhergesehen habe. Das hat die Geschichte das gewisse etwas verpasst und es war ein wahrer Lesegenuss.


„Winstons Brothers - Wherever you go“ von Penny Reid hat mit im großen und ganzen wirklich gut gefallen. Durch die neckischen und humorvollen Dialoge zwischen Jessica und Durane wurde die Geschichte aufgelockert und ich musste des Öfteren schmunzeln. Für den Spannungsaufbau wurden ein paar Dramen und Geheimnisse mit in die Geschichte geflochten, was das ganze nochmal interessanter macht. Was mir nicht ganz so gefallen hat war, dass es zwischendruch ein wenig fahde wurde und zum Schluss dann das Tempo angezogen wurde.
Aber alles in einem ein wirklich schöner Auftakt der Reihe. Ich freue mich schon mehr über die anderen Brüder zu erfahren.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Netter Reihenauftakt mit kleineren Schwächen

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Ich habe schon einige Bücher von Jessica Clare gelesen und daher wollte ich auch unbedingt ihre neue Reihe lesen. Das Cover ist schon wie bei ihren anderen Reihen sehr schlicht aber dennoch schön. Ich ...

Ich habe schon einige Bücher von Jessica Clare gelesen und daher wollte ich auch unbedingt ihre neue Reihe lesen. Das Cover ist schon wie bei ihren anderen Reihen sehr schlicht aber dennoch schön. Ich mag florale Cover sehr gerne. Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht und locker. Ich hatte keine Probleme die Geschicht zu folgen, welche aus der Sicht von Abby erzählt wird. Vor jedem Kapitel gab es auch eine kurze Aussage aus einem Interview von Dean.

Abby ist Buchrezensentin und soll von ihrer Firma aus an einer Reality-Show teilnehmen und später darüber auch ein Buch schreiben. Wenig begeistert in knappen Bikinis über die Bildfläche zu hüpfen, trifft sie später auf der Showinsel auf Dean. Ein Blick in die Augen des anderen und schon sind sie voneinander genervt. Dennoch bilden sie zusammen ein Team und versuchen sich gemeinsam durch die ersten Runden der Show zu kämpfen. Aber so auf engen Raum zusammenzuleben kommt nicht gut, denn schnell entwickelt sich zwischen den beiden ein Gefühl von Leidenschaft. Ist es echt oder doch nur alles Show?

Abby und Dean haben mich vor allem zum Begin der Story zum lachen gebracht. Ihre neckischen Streiteren amüsierten mich und machten das ganze lebendiger. Abby war mir am Anfang relativ symphatisch, auch wenn man spührte, dass sie nicht auf der Insel sein wollte. So hat sie doch versucht sich anzupassen und es auch Dean nicht so schwer zu machen. Dabei entwickelte sie langsam Gefühle für ihn. Dean konnte ich schwerer einschätzen. Seine Intervier Aussagen zu Beginn des Kapitels fand ich sehr interessant und gaben Einblick in seine Gedanken und Gefühle, die man ja so beim lesen nicht mitbekommen konnte.
Am Anfang gab es noch einige Schwierigkeiten zwischen ihnen, so dass sie auch nie als Team zusammen arbeiteten. Aber irgendwann konnte man einen Wendepunkt wahrnehmen an dem sich die Dynamik der beiden vollständig verändert hatte. Aus einen Ich+Du wurde ein Wir, ein Team. Bis zu einem erneuten Wendepunkt der Geschichte war es schön die beiden zusammen zu erleben, danach konnte ich über Abby nur den Kopf schüttel, weil sie in meinen Augen in einigen Fällen einfach überreagierte. Ihr logisches Handeln von früher war komplett verschwunden.

In der Geschichte kommen auch andere Charaktere vor, die mir aber von Anfang nicht gefielen. Als Leser merkte man sofort, dass sie falsch waren und nicht fair spielen und daher sehr unsymphatisch auftraten.

Was mir auch nicht besonders gefiel war das Tempo der Geschichte. Die Beziehung von Dean und Abby entwickelte sich rasend schnell. In einem Augenblick hätten sie sich erwürgen können und im nächsten können sie nicht die Finger voneinander lassen. Auch im letzten drittel des Buches vergeht die Zeit wie im Flug. Da hätte ich mir ein bissl mehr an Handlung und Tiefgang gewünscht und vor allem mal ein Einblick in die Gedanken und Handlungen von Dean.

„Wild Games- In einer heißen Nacht“ war für mich eine netter Reihenauftakt für Zwischendurch, der mich mit einem besonderen Setting überzeugen konnte. Das Konzept von einer Realty- Show hat mir sehr gut gefallen. Es war definitv mal etwas anderes. Dennoch hätte das ganze ein wenig mehr ausgearbeitet werden können. Alles passierte sehr schnell, vor allem der letzte Teil war Handlungstechnisch zu abgehakt, kaum tiefgang. Abbys Auftreten hat mir nach der Show nicht wirklich gefallen, in meinen Augen reagierte sie über und hätte die auftretende Situation vermeiden können, in dem sie Dean einfach zugehört hätte.

Veröffentlicht am 07.10.2018

Drew & Emerie <3

Player
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Vi Keeland ist für mich keine Unbekannte. Ich hatte schon vorher Bücher von ihr gelesen, die mir wirklich gut gefallen hatten. Daher wollte ich auch unbedingt ihr neuestes Werk „Player“ lesen.
Das Cover ...

Vi Keeland ist für mich keine Unbekannte. Ich hatte schon vorher Bücher von ihr gelesen, die mir wirklich gut gefallen hatten. Daher wollte ich auch unbedingt ihr neuestes Werk „Player“ lesen.
Das Cover sieht gut aus und passt meiner Meinung nach auch perfekt zu der Geschichte. Auch der Schreibstil war wieder sehr locker und leicht. Daher hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Emery und Drew, was uns einen guten Einblick in deren Gefühle und Gedanken gibt.

Drew kommt nach seinem Urlaub zurück in seine Kanzlei und trifft dort auf die Paartherapeutin Emerie. Sie ist anscheinend auf einen Betrüger reingefallen, der ihr nicht nur ihre Ersparnisse abgenommen hat, sondern auch fälschlicherweise ein Raum in Drews Kanzlei vermietet hat. Auch wenn Drew sie für sehr naiv und leichtgläubig hält, hat sie etwas an sich was ihm gefällt. Daher bietet er ihr an, vorübergehend in seiner Kanzlei zu bleiben. Emerie ist ihm sehr dankbar und übernimmt als Dank kurzerhand die Position einer Sekretärin für ihn. Dadurch kommen die beiden sich immer näher, es knistert gewaltig. Aber ihre Beziehung wird durch Probleme ziemlich durcheinander gewirbelt. Können beide diese überwinden und glücklich werden?

Es war ein wahrer Lesegenuss. Schon zu Beginn der Geschichte habe ich mich in beide Protagonisten verliebt.
Emerie ist zwar naiv und leichtgläubig aber auch sehr hilfsbereit, freundlich und humorvoll. Sie liebt ihren Job als Paartherapeutin und glaubt fest daran, den Leuten mir ihren Ratschlägen helfen zu können.

Drew ist das komplette Gegenteil von Emerie. Täglich führt er Scheidungen durch und hat selbst schon eine Scheidung hinter sich. Ein Ereignis, dass ihn sehr geprägt hat und ihn immer wieder mit neuen Problemen konfrontiert.

Zwischen ihnen knistert es immer mehr, und Emerie hat große Mühe sich gegen die Avancen von Drew zu wehren. Immer wieder kommt es zu Neckereien und kleinen Streitigkeiten zwischen ihnen.
Irgendwann geben sie sich ihrer Leidenschaft hin. Alles scheint gut zu sein, doch die Vergangengeit holt sie schnell ein. Es treten Probleme auf, die sie bewältigen müssen um zusammen glücklich zu werden.

„Player“ von Vi Keeland hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte hatte mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Was vor allem an die humorvollen und neckischen Dialoge zwischen Drew und Emerie gla
Aber auch Drews Probleme gingen mir ans Herz. Während er am Anfang noch den harten Kerl miemt, so bröckelt nach und nach diese harte Schale. Man lernt ihn von einer anderen Seite kennen. Er zeigt sich fürsorglich und kämpft für das, was er über alles liebt. Ein richtiger Traummann.
Beide Protagonisten sind von iher Art her sher verschieden gewesen, dennoch harmonierten sie als Paar super zusammen. Wie sagt man so schön? Gegensätze ziehen sich an. Dieser Spruch passt perfekt zur Drew und Emerie. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Gelungener AUftakt

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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„Ein Augenblick für immer“ war für mich das erste Buch der beiden Autorinnen von Rose Snow. Ich hatte des Öfteren im Internet gesehen und das Cover sprach mich sofort an und machte mich neugierig auf mehr. ...

„Ein Augenblick für immer“ war für mich das erste Buch der beiden Autorinnen von Rose Snow. Ich hatte des Öfteren im Internet gesehen und das Cover sprach mich sofort an und machte mich neugierig auf mehr. Daher kam es sofort auf meine „Must have“ Liste.
Wie schon gesagt, finde ich das Cover wirklich gut gelungen und sehr hübsch. Es hat etwas verträumtes und gleichzeitig geheimnisvolles an sich. Der Schreibstil war sehr locker und leicht. Ich hatte daher keine Probleme der Geschichte zu folgen. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von June.

June beschließt für ein Auslandsjahr zu ihrem Onkel nach England zu ziehen. Schon ihre Anreise verläuft nicht so wie sie es sich vorstellt. Auf dem Weg zu dem Haus ihres Onkels begegnet sie einen mürrischen jungen Mann, der sie nach Green Manor bringt. Es stellt sich heraus, dass er ihr Cousin Blake ist. Auch sein Zwillingsbruder Preston ist zu Hause. Er ist von beiden der nettere und charmante. June ist im ersten Moment sehr überrascht. Ihr Onkel hat ein riesiges Anwesen und ist sehr reich.
Sie gewöhnt sich schnell ein, findet Freunde und freut sich auf ihre Zeit. Doch nach einem Schulausflug verändert sich ihr Alltag...June ist verändert, sieht sachen die sie nicht sehen sollte. Und dazu kommen noch die beiden Zwillinge, die ihr beide schöne Augen machen und ein Geheimnis verbergen....

Der Einstieg in die Geschichte viel mir aufgrund des lockeren Schreibstiles sehr leicht. Von der ersten Seite an war ich neugierig auf June und was sie so alles erleben wird. Vor allem als sie ihre „Cousins“ sah, wurde klar dass sich da noch irgendwas anbahnen wird.

Die Hauptprotagonisten sind sehr unterschiedlich.
June ist für ihr Alter sehr selbstbewusst und forsch. Sie bietet Blake regelrecht die Stirn und lässt sich auch nicht herumkommandieren. Sie ist neugierig und jagt nach Wahrheiten. June glaubt an das logische, daher ist Aberglauben, Mythen und sonderbare Vorfälle nix für sie- bis zu dem Zeitpunkt als die Gabe bei ihr einsetzt.

Blake ist der mürrische von den dreien. Er ist ein kotzbrocken gegenüber seinem Bruder und auch June gegenüber. Man merkt schnell, dass es zwischen Blake und Preston einige Differenzen gibt. Blake kann aber auch ganz anders sein. Dies zeigt er in wenigen Momenten wenn er mit June zusammen ist.
Auch wenn er nicht ganz so der nette Typ war, so mochte ich Blake wirklich gerne. Ich denke, er war nicht immer so. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt und daher handelt er jetzt so.

Preston ist der charmante und nette von allen. Er weiß, wie er seinen Charme bei den Mädels einsetzen muss. Und auch June verfällt ihn.
Sie ist regelrecht zwischen den beiden Jungs hin und hergerissen. Und auch Blake und Preston führen anscheinend einen Kampf um June.

Die Nebencharaktere wie die neuen Freunde von June, ihrer Freundin aus Deutschland und ihren Onkel waren auch sehr interessant. Jeder hatte ein eigenes Problem oder Geheimnis, was June durch ihre neue Gabe dann auch herausfand.

Die Handlung entwickelt sich langsam und nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Ich habe darauf gewartet, dass etwas neues ans Licht kommt. Es wurde zum Ende des Buches nie langweilig, was vor allem an der Dreiecksgeschichte lag und an den Mythen und Geheimnissen die aufgedeckt wurden. Einige Fragen sind noch offen geblieben und machen neugierig auf die Fortsetzung.

„Ein Augenblick für immer“ war ein gelungener Auftakt der neuen Reihe von Rose Snow. Das besondere Setting und die Handlung hatten mich sofort magisch angezogen. Auch die Hauptcharaktere hatte ich gleich in mein Herz geschlossen. Die Geschichte war sehr mystisch,spannend, fesselnd und interessant. Die Geheimniskrämerei und auch alle aufgedeckten Geheimnisse machen einen neugierig auf den nächsten Teil. Aufgepeppt wird die Handlung auch dadurch, dass June sich zu beiden Jungs hingezogen fühlt. Hier stellt sich mir die Frage. Für wen schlägt ihr Herz mehr?
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Kann das Buch nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Guter Auftakt!

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Ich bin ein großer Jennifer L. Armentrout Fan. Habe bis jetzt jedes ihrer Bücher gelesen und daher war ich wirklich gespannt auf die neue Buchreihe.
Das Cover gefällt mir sehr. Mir gefällt die Farbe und ...

Ich bin ein großer Jennifer L. Armentrout Fan. Habe bis jetzt jedes ihrer Bücher gelesen und daher war ich wirklich gespannt auf die neue Buchreihe.
Das Cover gefällt mir sehr. Mir gefällt die Farbe und Schrift sowie das einfache Design. Der abgebildete Feenflügel passt perfekt zur Handlung. Wie sagt man so schön? Weniger ist manchmal mehr. Also genau nach meinen Geschmack. Auch der Schreibstil war wie immer leicht und locker. Daher hatte ich keine Probleme der Story, welche aus der Sicht von Ivy erzählt wird, zu folgen.

Ivy Morgan ist am Tag eine einfache Studentin und abends arbeitet sie für den Orden und macht Jagd auf Faes. Eines Abends wird sie von einen Fae angegriffen und verwundet. Nur mit äußerster Mühe schafft sie es zurück zum Hauptquatier. Dort wird sie von Mitgliedern gefunden und sieht zum ersten Mal Ren. Er bringt Ivy nicht nur mit seinem Aussehen durcheinander sondern auch mit seiner überaus charmanten und hartnäckigen Art durcheinander. Da ihr Angriff nicht der erste war und der Fae anders als die üblichen seiner Art war, macht sich Ivy viele Gedanken und denkt, dass irgendwas faul ist. Zusammen mit Ren versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen und deckt nach und nach immer mehr Geheimnisse auf.

Der Einstieg fiel mir nicht schwer, was vor allem an Ivys lockere Art lag. Sie hat in den letzten Jahren schlimmes erlebt und daraufhin sich den Männern bzw. Ihrem Glück abgesagt. Sie ist eine wirkliche ehrgezige und starke Junge Frau, die weiß was sie will. (Zumindest wenn es um ihre Zukunft geht. Anders sieht es mit ihrem Liebesleben aus. Durch ihre Vergangengeit geprägt lässt sie kaum einen Mann an sich heran. Das muss auch der Neue Ren am eigenen Leibe erleben.

Ren, der geheimnissvolle, gutaussehende Mitglied. Er macht gleich zu Beginn deutlich, was er von Ivy will. Er ist schrecklos und lässt sich nicht so einfach verjagen. Daher versucht er Ivy von ihrer Vergangenheit weg zu ziehen und ihr Herz zu erobern.

Super Pluspunkt geht an den Brownie. Jedes Mal dachte ich an ein Stück Kuchen. Tink war sehr erfrischend und ich konnte ihn mir gut bildlich vorstellen.

Mir hat die Handlung wirklich gefallen. Ich mag die Mischung aus Fantasy und einer Lovestory. Ich hätte mir noch ein bissl mehr Informationen bezüglich den Orden und Fae gewünscht, also mehr Fantasy und weniger Ivys Zwiespaltigkeit bzw. „Ich finde ihn so heiß!“, „Seine Bauchmuskeln sind klasse.“ „Wie er wohl im Bett ist“....usw. Das zog sich für meinen Geschmack ein bissl zu sehr über das Buch. Klar darf sie Ängste und Zweifel haben, vor allem nach ihrer Vergangenheit, aber ich fand die Geschichte mit den Fae und Anderwelt sehr interessant und hätte gerne mehr darüber gewusst.
Zum Ende hin wurde alles nochmal aufgewühlt. Einige Sachen kamen ans Licht, es gab ne Wendung die ich so nicht geahnt hatte und die neuen Ereignisse lassen einen nach mehr lechzen.


Nicht desto trotz war „Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkeltheit“ ein gelungener Auftakt. Mir haben die Charaktere sehr gefallen, sie hatten charme und witz. Zwischen Ivy und Ren und stimmte die Chemie. Im Verlauf der Handlung konnte man die Entwicklung ihrer Beziehung gut erkennen. Auch wenn die Geschichte wirklich spannend war und es zwischen den Protagonisten geknistert hat, so hätte Ich mir gerne mehr Fantasyanteile in der Geschichte gewünscht. Denn die Grundidee klingt sehr interessant. Ich mag Storys über Fae und Anderwelt sehr gerne. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Geschichte. Vor allem weil das Ende ja sehr spannend war und ich unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht.