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Veröffentlicht am 06.02.2025

Absolutes Meisterwerk

Chapters unfinished
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Und da ist es: das nächste Meisterwerk von Kathinka Engel. Ich habe schon seit Monaten auf Chapters Unfinishedhingefiebert, weil ich Evie und Coulter unbedingt besser kennenlernen wollte. Die beiden haben ...

Und da ist es: das nächste Meisterwerk von Kathinka Engel. Ich habe schon seit Monaten auf Chapters Unfinishedhingefiebert, weil ich Evie und Coulter unbedingt besser kennenlernen wollte. Die beiden haben ja in den ersten Bänden schon neugierig gemacht – und wow, ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Eigentlich wurde ich komplett umgehauen!

Dieses Buch fühlt sich anders an als Kathinkas vorherige Werke. Irgendwie rauer, ehrlicher, mit einer Tiefe, die mich wirklich überrascht hat (falls das Sinn macht, haha). Aber gleichzeitig hat es diesen unverwechselbaren Kathinka-Charme, der einfach unter die Haut geht.

Evie fand ich so unglaublich sympathisch. Ihre verpeilte, chaotische Art hat mich immer wieder zum Lachen gebracht, und doch merkt man schnell, dass viel mehr in ihr steckt, als ich nach den ersten beiden Bänden gedacht hätte. Sie ist so ein bisschen das Herz des Buches – lebensfroh, mutig und irgendwie unaufhaltsam.

Und Coulter? Oh. Mein. Gott. Ich habe mit jemand ganz anderem gerechnet und wurde komplett überrascht. Ja, er ist ein Ordnungsfanatiker mit einer harten Schale, aber darunter? Einfach ein großartiger Charakter mit so viel Tiefe. Als ich erfahren habe, was er in seiner Vergangenheit durchgemacht hat, hat das alles noch mal in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Die Chemie zwischen den beiden? Einfach perfekt. Diese Mischung aus heimlicher Leidenschaft und hitzigen Streitereien hat mich absolut mitgerissen. Ich habe jede Seite genossen und konnte nicht aufhören zu lesen.

Natürlich macht es mich total traurig, dass die Badger Books Reihe jetzt zu Ende ist. Diese Buchreihe hatte einfach etwas ganz Besonderes – herzliche Charaktere, spannende Geschichten und dieses Gefühl von nach Hause kommen. Aber ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf alles, was Kathinka als Nächstes schreiben wird.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Krimidinner mit Folgen…

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Manchmal stolpert man über ein Buch und denkt sich: Oh wow, das klingt richtig spannend. Genau so ging es mir mit Das Dinner. Ein Wiedersehen unter Freunden, ein ungelöstes Verbrechen und ein Krimidinner, ...

Manchmal stolpert man über ein Buch und denkt sich: Oh wow, das klingt richtig spannend. Genau so ging es mir mit Das Dinner. Ein Wiedersehen unter Freunden, ein ungelöstes Verbrechen und ein Krimidinner, das auf unheimliche Weise mit der Realität verschmilzt – wer könnte da widerstehen?

Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Die düstere Atmosphäre war sofort spürbar, und ich wollte unbedingt wissen, was damals bei diesem Festival wirklich passiert ist. Emily Rudolf zieht dich gleich mit verstörenden Erinnerungen und mysteriösen Andeutungen in die Geschichte rein.

Aber mal ehrlich: Die vielen Namen haben mich anfangs echt gestresst. Fünf Hauptcharaktere und dann auch noch ihre Rollen im Krimidinner – das macht also ganze zehn Namen, die man sich merken soll. Es gab zwar eine clevere Eselsbrücke, aber ich musste trotzdem ab und zu zurückblättern, um durchzublicken.

Trotzdem hat die Story richtig Spaß gemacht! Die Rückblicke zum Festival und die ganzen Enthüllungen haben mich total mitgerissen. Ich habe permanent mitgerätselt, was damals passiert ist – und genau dann, wenn ich dachte: Jetzt hab ich’s durchschaut, kam die nächste unerwartete Wendung. Bis zum Schluss blieb es spannend, auch wenn ich irgendwann so eine leise Ahnung hatte, wohin das Ganze führen könnte.

Was mir ein bisschen gefehlt hat, war die Bindung zu den Charakteren. Sie waren okay, aber so richtig fühlen konnte ich ihre Geschichten nicht. Bei einem Thriller ist das aber für mich weniger schlimm – da zählt die Spannung einfach mehr.

Das Setting war mega vielversprechend: ein abgelegenes Restaurant mitten in der Eifel, draußen tobt ein Sturm, und drinnen eskaliert das Spiel. Perfekt, oder? Leider hätte das ruhig noch intensiver beschrieben werden können. Da wäre definitiv noch mehr Gänsehaut-Atmosphäre drin gewesen.

Fazit: Wenn du Lust auf ein packendes Buch hast, das dich bis zum Schluss rätseln und zittern lässt, dann schnapp dir Das Dinner. Es hat mich zwar nicht komplett vom Hocker gehauen, aber ich habe jede Seite genossen – und war total gespannt, wie das Ganze endet.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Royal Romance mit ein bisschen Suspense

Dark Cinderella
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Royal Romance? Immer her damit! Als ich von Dark Cinderella gehört habe, war ich sofort neugierig. Und obwohl ich bisher noch nichts von Anya Omah gelesen hatte, musste dieses Buch einfach sein. Und wow, ...

Royal Romance? Immer her damit! Als ich von Dark Cinderella gehört habe, war ich sofort neugierig. Und obwohl ich bisher noch nichts von Anya Omah gelesen hatte, musste dieses Buch einfach sein. Und wow, ich hab’s an einem Tag verschlungen.

Der Schreibstil? Absolut genial. Die Seiten flogen nur so dahin, weil ich komplett gefesselt war. Besonders liebe ich Bücher, die in skandinavischem Setting spielen. Und auch wenn das Königreich hier rein fiktiv ist, hatte ich trotzdem diese typische nordische Atmosphäre, die einfach so besonders ist.

Schon der Einstieg hat mich fasziniert: Die mysteriösen Umstände um das Verschwinden der besten Freundin, die geheime Mission im Schloss, die erste Begegnung mit Kronprinz Maximilian – es war wie ein Sog, aus dem ich nicht mehr rauskam. Das Buch gönnt einem wirklich keine Verschnaufpause, denn ständig passiert irgendetwas, das dich an die Seiten fesselt.

Maximilian? Oh bitte, warum sind fiktive Prinzen immer so unwiderstehlich? Einfach ein Traum, auch wenn ich ihn nicht immer durchschauen konnte.

Und Sofia mochte ich auch richtig gern. Sie hat mich mit ihrer Stärke und Entschlossenheit beeindruckt. Sie ist keine typische Cinderella, die gerettet werden muss, sondern jemand, der aktiv nach Antworten sucht und dabei Risiken eingeht.

Und dann ... dieser Cliffhanger! Ich habe ungelogen den letzten Satz zweimal gelesen, weil ich dachte: Das kann doch jetzt nicht das Ende sein?! Jetzt heißt es sehnsüchtig auf Band 2 warten, und ich kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

It‘s lights out and away we go again

Wrecked
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Und da ist es: das nächste Formel-1-Buch, das den Weg in meine Hände gefunden hat. Nach den ersten beiden Bänden der Dirty Air-Reihe war ich natürlich super gespannt auf Jax und Elenas Geschichte in Wrecked. ...

Und da ist es: das nächste Formel-1-Buch, das den Weg in meine Hände gefunden hat. Nach den ersten beiden Bänden der Dirty Air-Reihe war ich natürlich super gespannt auf Jax und Elenas Geschichte in Wrecked. Und ich kann gleich vorweg sagen: Es war ein echtes Auf und Ab – sowohl in der Story als auch in meinen Gefühlen!

Elena und Jax kennen wir ja bereits aus den Vorgängerbänden, aber diesmal tauchen wir so richtig in ihre Leben ein. Schon das erste Kapitel, das uns in Elenas Kindheit zurückführt, hat mich komplett überrascht. Es war emotional intensiv und hat mich richtig geschockt, da ich nicht mit so einem Einstieg in das Buch gerechnet hatte, sodass ich mich wirklich gefragt habe, wie das wohl in die Geschichte eingebaut wird.

Elena mochte ich wirklich gern. Sie ist stark, tough und nicht auf den Mund gefallen – genau der Typ Protagonistin, den ich liebe. Trotzdem hätte ich mir manchmal noch mehr Einblick in ihre Gedankenwelt gewünscht. Da war so viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Und dann ist da Jax. Oh Mann, ich hatte echt andere Erwartungen an ihn! In den vorigen Büchern war er der typische Bad Boy, und anfangs hält er das Image auch perfekt aufrecht. Aber als man mehr über ihn und vor allem über seine Mutter erfährt, sieht man eine ganz andere, viel verletzlichere Seite von ihm. Diese Mischung aus Arroganz und Verletzlichkeit hat ihn für mich echt spannend gemacht – auch wenn ich an manchen Stellen echt mit den Augen rollen musste.

Die Chemie zwischen Elena und Jax war absolut greifbar, und die Dynamik zwischen den beiden hat mich mitgerissen. Es gab so viele Momente, die mich berührt haben, gerade weil beide so viel durchmachen. Allerdings hat es ein paar Kapitel gedauert, bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Der Einstieg war ein bisschen holprig, aber sobald ich drin war, konnte ich das Buch kaum weglegen.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass die anderen Charaktere aus den ersten beiden Bänden hier wieder eine größere Rolle gespielt haben. Es fühlt sich fast an, als würde man zu einer großen, chaotischen Familie zurückkehren. Und ja, ich hoffe sehr, dass wir in Band 4 noch mehr über alle erfahren.

Insgesamt hat Wrecked eine gute Mischung aus Drama, Romantik und Formel-1-Vibes geliefert. Es war nicht perfekt, aber definitiv ein Buch, das mir Spaß gemacht hat und mich emotional gepackt hat.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Sommerfeeling auch im Winter

This could be home
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Seit der Green Valley-Reihe hat Lilly Lucas einen festen Platz in meinem Bücherregal, und es war natürlich keine Frage, dass ich auch This Could Be Home lesen musste. Und was soll ich sagen? Ich wurde ...

Seit der Green Valley-Reihe hat Lilly Lucas einen festen Platz in meinem Bücherregal, und es war natürlich keine Frage, dass ich auch This Could Be Home lesen musste. Und was soll ich sagen? Ich wurde auf eine kleine Reise nach Hawaii mitgenommen, die mir einige warme Sonnenstrahlen ins Herz gezaubert hat.

Laurie kennen wir ja schon aus Band 1 als die Schwester von Vince. Trotzdem war ich mir zu Beginn des Buches unsicher, wie sie als Protagonistin funktionieren würde. Ihr Wunsch, Rettungsschwimmerin zu werden, hat mich neugierig gemacht. ist. Allerdings muss ich zugeben, dass Laurie mich manchmal auf die Probe gestellt hat. Ihre Naivität in manchen Situationen hat mich ein bisschen genervt – oft wirkte es, als würde sie erst handeln und dann (vielleicht) nachdenken.
Tristan dagegen war anfangs der typische "arrogante Bad Boy", was mich zunächst skeptisch gemacht hat. Aber je mehr ich über ihn erfahren habe, desto mehr mochte ich ihn. Hinter der harten Fassade verbirgt sich so viel mehr – und als man seinen Softie-Kern langsam entdecken konnte, hatte er mich dann doch auf seiner Seite.

Die Chemie zwischen Laurie und Tristan war schön mitanzusehen. Ihre Dynamik, wie sie sich Stück für Stück näherkommen und gegenseitig besser verstehen, war für mich einer der stärksten Aspekte des Buches. Aber – und das ist ein großes Aber – an manchen Stellen war die Entwicklung der Beziehung ziemlich vorhersehbar, und ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht.

Was Lilly Lucas aber wie immer toll macht, ist der Umgang mit sensiblen Themen. Sie gibt ihnen genug Raum, ohne dass die Geschichte erdrückend wird, und schafft es, eine Balance zu halten, die das Buch leicht lesbar, aber nicht oberflächlich macht.

Insgesamt war This Could Be Home eine schöne, sommerliche Geschichte (im tiefsten Winter), die mir wirklich Spaß gemacht hat. Es ist nicht mein Lieblingsbuch von Lilly Lucas, aber es hat mir mal wieder gezeigt, warum ich ihre Geschichten so gerne lese: die perfekte Mischung aus Herz, Humor und den ernsteren Zwischentönen.

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