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Veröffentlicht am 02.09.2022

Eine beeindruckende Geschichte eines sehr speziellen Charakters

Carrie Soto is Back
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Spiel, Satz, Sieg - ich glaube diese Worte passen zu niemandem besser als zu Carrie Soto. Ich bin wieder beeindruckt, was Taylor Jenkins Reid für eine reale Figur erschaffen hat, die man wieder direkt ...

Spiel, Satz, Sieg - ich glaube diese Worte passen zu niemandem besser als zu Carrie Soto. Ich bin wieder beeindruckt, was Taylor Jenkins Reid für eine reale Figur erschaffen hat, die man wieder direkt googeln möchte, weil es unglaublich ist, dass sie erfunden ist!!

Carrie ist ein so spannender Charakter. Sie ist nicht sympathisch und sehr speziell und ich habe noch nie einen Charakter gesehen, der so ehrgeizig und getrieben von seinen Zielen ist. Carrie ist stark, stur und gleichzeitig anmutig und wofür sie kämpft und wie sich die Geschichte entwickelt vermittelt gleichzeitig gute Messages! Ihr Charakter hat echt viel mit mir gemacht: ich war beeindruckt, schockiert, verängstigt und hab trotzdem auch so viel Mitleid mit ihr empfunden.

Es ist seeeehr Tennis-intensiv und ich hab das Gefühl jetzt in Tennistheorie ein Profi zu sein, lol. Jedes Spiel wird sehr intensiv und kleinteilig beschrieben, was ich cool aber auch etwas viel fand. Ich bin nicht so der Tennisfan, deswegen hätte ich es absolut nicht so doll gebraucht. Aber man merkt, wie viel Arbeit und Intensität die Autorin reingesteckt hat und der Geschichte gibt es eben auch seinen inhaltlichen Beitrag. Von Beginn an haben Carrie und ihr Vater immer wieder auf Spanisch gesprochen, was selten übersetzt wurde. Sowas mag ich leider weniger - in Maßen ist es okay, aber es zog sich leider durchs Buch. Was mich am meisten gestört hat - vielleicht ist es bei dem Taschenbuch aber anders - es gibt keine Kapitel.

Trotzdem bin ich echt gut durch das Buch gezogen worden! Die Beziehung zwischen Carrie und ihrem Vater Javier hat so viele Emotionen und Entwicklung mit reingebracht und auch Bowe war toll. Alle Charaktere hatten ihre Art und waren sehr gut gemacht. Ab der Hälfte war für mich etwas die Luft raus, es hat sich dann etwas gezogen. Aber im letzten Teil war der Sog wieder zurück und das Ende hat mich im Vergleich zum Anfang und der Geschichte absolut happy gemacht!

Ich bin gespannt auf mehr Bücher der Autorin. Ich bin sehr begeistert, von dem was sie hier wieder erschaffen hat, auch wenn ich diesmal nicht ganz so überzeugt bin. Wer Tennis mag wird es sicher noch etwas mehr fühlen.

✩✩✩✩ / 5 Sterne

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2022

Eine so süße Geschichte, die direkt ins Herz geht!

The Girl in the Love Song
4

Mein zweites Buch von Emma Scott und wieder fand ich ihren Schreibstil top! Sie bekommt die Emotionen so gut über die Charaktere an den Leser und die Anziehung zwischen Violet und Miller wurde durch jede ...

Mein zweites Buch von Emma Scott und wieder fand ich ihren Schreibstil top! Sie bekommt die Emotionen so gut über die Charaktere an den Leser und die Anziehung zwischen Violet und Miller wurde durch jede Zeile spürbar.

Die Beiden haben sich von Anfang an in mein Herz geschlichen und der Anfang mit dem jungen Alter konnte mich richtig gut ins Buch und in die Geschichte holen. Thematisch konnte man auch schnell erahnen, was in der Geschichte aufgearbeitet wird und die Charaktere, die noch dazukamen, haben die Geschichte Stück für Stück noch runder gemacht. Miller hab ich die gesamte Geschichte über so so gemocht! Seine Stärke, seine Leidenschaft und sein Kampfgeist - und trotz allem, was er durchgemacht hat, hat er ein so gutes Herz. Seine Entwicklung ging mir mit Abstand am meisten ins Herz! Und besonders die ersten Musikszenen - aah!

Violet hat sich ebenfalls toll entwickelt und ich mochte sehr zu sehen, wie sie immer erwachsener wurde. Zwischendurch hatte ich das Gefühl nicht mehr ganz mit ihr auf einer Wellenlänge zu sein - das hat sich aber wieder zum Positiven gewendet. Meine erste Befürchtung, dass durch das junge Alter die Entwicklung nicht so gut spürbar werden könnte, hat sich glücklicherweise überhaupt nicht bestätigt. Zwischen Violet und Miller war es für längere Zeit ein reinstes umeinander herumtanzen - aber es war so feinfühlig und gut gemacht. Wie die beiden miteinander umgehen, hab ich sehr gemocht, vor allem Vi, die Von Anfang an so mitfühlend und verantwortungsbewusst ist und Miller bei allem zur Seite steht.

Als Shiloh, Evelyn, River, Ronan und Holden in die Geschichte kamen, wurde die Handlung so schön abgerundet und aufgemischt. Die High-School-Themen und Hürden des Erwachsenwerdens dazwischen haben mir auch gut gefallen und alles hat sich sehr passend ineinandergefügt. Besonders die Gruppe der Lost-Boys hat mich sehr neugierig gemacht - weil noch so viel mysteriöses hinter den Charakteren steckt. Ich freue mich riesig auf die weiteren Geschichten!

Zwischenzeitig hätte ich gedacht, dass das Buch ein Highlight werden könnte, aber es kamen doch noch ein paar Punkte, die mich gestört haben. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht zu weit ausholen, aber es gab Randfiguren, die ich nicht so gut gelungen fand und deren Handlungen für mich komplett konstruiert wirkten, auch wenn sich gewisse Themen angedeutet hatten. Es kam zu Situationen, die ich leider einfach nur schräg fand, was nicht weiter wild war, mir aber zwischenzeitig beim Lesen etwas die Begeisterung genommen haben.

Wie sich die Handlungen im zweiten Teil entwickelt haben fand ich prinzipiell gelungen, aber leider ging es mir mal wieder etwas zu zügig. Außerdem wurde für mich im letzten Viertel viel zu viel hintereinander abgehakt, auch wenn die Lösung der Thematiken mich wiederum überzeugen konnten. Mit ein paar Wendungen hatte ich auch gar nicht mehr gerechnet.

Insgesamt hat mir die Geschichte von Violet und Miller sehr sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie die Geschichten der anderen Lost-Boys sein werden. Band Eins ist ein süßer Auftakt, der aber auch ernste Themen aufgreift und mitten ins Herz trifft. Ich hatte mir erhofft, noch mehr von der Geschichte aufgewühlt zu werden, was nicht passiert ist. Trotz meiner Kritikpunkte gibt es von mir eine Leseempfehlung!

✩✩✩✩, 5 / 5 Sterne

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.09.2022

Überraschend emotional und authentisch

In fünf Jahren
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In diesem Roman nimmt uns die Autorin mit auf eine authentische und berührende Reise mit der Protagonistin Dannie und ihren Beziehungen und Erlebnissen.

Bella, David, Aaron - die weiteren Hauptfiguren ...

In diesem Roman nimmt uns die Autorin mit auf eine authentische und berührende Reise mit der Protagonistin Dannie und ihren Beziehungen und Erlebnissen.

Bella, David, Aaron - die weiteren Hauptfiguren sind allesamt so unterschiedlich aber toll auf ihre Weise. Dannie war für mich von Anfang an sehr interessant und ihr Charakter hat sich durch die Geschichte toll verstärkt und entwickelt.

Auf den Inhalt will ich gar nicht weiter eingehen - aber er gibt so viel mehr als der Klappentext verspricht. Eine ganz andere, aber so schöne und bewegende Geschichte, bei der Tränen vermutlich nicht ausbleiben.

Die Autorin hat die Geschichte grandios und realistisch eingefädelt und der Schreibstil dazu hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie schreibt locker und detailreich und schafft schöne, starke und authentische Figuren. Eine klare Leseempfehlung für diese Geschichte, bei der allerdings eine Triggerwarnung einen Platz hätte finden sollen. Da ich den Inhalt nicht Spoilern möchte, werde ich diese nicht nennen.

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Liebster Teil und perfekter Reihenabschluss!

Vielleicht Irgendwann
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Karla und Henning. Ich hätte es nie gedacht, aber die beiden haben mein Herz am Ende dieser Reihe doch noch im Sturm erobert und die Reihe zu einem perfekten Abschluss gebracht. Nachdem Band Eins mir schon ...

Karla und Henning. Ich hätte es nie gedacht, aber die beiden haben mein Herz am Ende dieser Reihe doch noch im Sturm erobert und die Reihe zu einem perfekten Abschluss gebracht. Nachdem Band Eins mir schon sehr gefallen hat und Band Zwei dann sogar noch ein bisschen besser, hätte ich nie gedacht, dass Band Drei es noch toppen könnte. Was aber eher der Thematik verschuldet war. Mit Formel-Eins konnte ich nämlich eigentlich so gar nichts anfangen.

Aber irgendwie hat diese wundervolle Geschichte mich trotzdem begeistert. Die Dynamik zwischen Henning und Karla und die beiden Charaktere für sich. Einfach perfekt! Dazu dann noch Brie, Toni, Joana und Kilian in einem perfekten Maß. Mein Herz ist ein bisschen gebrochen, weil die Reihe jetzt zu Ende ist. Die Vielleicht-Reihe konnte mich mit authentischen Charakteren, knisternden Romanzen, vielen Emotionen und schönen Handlungen begeistern und ging mir direkt ins Herz! Wer sie noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen. Ich freue mich auf weitere tolle Geschichten von Carolin Wahl.

✩✩✩✩✩ / 5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Schönes Buch für Zwischendurch

The Feeling Of Forever
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Wie bei den vorherigen beiden Bänden bin ich gut ins Buch gestartet und war mit dem Schreibstil sehr zufrieden! Diesmal hat mich der Anfang sogar extrem gefesselt, weil ich schon mit einer solchen Anfangsszene ...

Wie bei den vorherigen beiden Bänden bin ich gut ins Buch gestartet und war mit dem Schreibstil sehr zufrieden! Diesmal hat mich der Anfang sogar extrem gefesselt, weil ich schon mit einer solchen Anfangsszene gar nicht gerechnet hatte. Das war der perfekte Auftakt für Penny - Penny, die mich in ihrer eigenen Geschichte durch und durch überrascht hat!

Nachdem sie mir im Rest der Reihe eher Leid tat und naiv, zickig und überheblich vorkam, hat sich das Blatt hier komplett gewendet. Nicht nur, dass man in die Gefühle und das innere von Penny blicken konnte - sie hat vor allem eine grandiose Entwicklung in diesem Buch durchgemacht. Ich würde sagen, dass darauf auch der Hauptfokus gelegen hat. Es war so inspirierend, wie Penny an sich gewachsen ist.

Cameron und Lucy kamen ganz am Anfang beide in die Geschichte. Lucy hat der Geschichte und der ganzen Reihe irgendwie nochmal ein richtig schönes I-Tüpfelchen gegeben. Sie war so süß und hat nochmal eine ganz andere Thematik mit ins Buch gebracht. Auch die Beziehung in ihrer Familie, zu ihrem Vater Cameron, hat nochmal eine eigene Nebenhandlung bekommen, die grandios umgesetzt worden ist. Cameron hab ich ebenfalls schnell gemocht. Auch wenn er nicht mein liebster Charakter war, hatte er mit seiner Persönlichkeit die Gruppe schön ergänzt.

Die Beziehung zwischen Penny und Cameron hat mich weniger fesseln können, als die Paare in den beiden anderen Bänden. Irgendwie ist die Leidenschaft nicht so übergesprungen - es war nett die beiden mitzubekommen, aber am meisten konnte mich die Geschichte von Penny alleine überzeugen.

So war für mich das Ende auch gar nicht in dieser Form nötig - es hätte auch weniger „happy“ gereicht, da alle Charaktere ihren Weg gefunden haben. Trotzdem war es ein sehr schöner Abschluss der Reihe, die ich jetzt komplett als Wohlfühlreihe für zwischendurch ans Herz legen kann.

✩✩✩✩ / 5 Sterne

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