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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2021

Fantastishe Welt

Elfenmal 2: Befreite der Dunkelheit
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Das Cover ist einfach traumhaft und passt sehr gut zum ersten Teil.
Man trifft im zweiten Teil der Reihe wieder auf Neia, Mirri und Elys und weitere Personen, die man im ersten Teil auf der Reise der drei ...

Das Cover ist einfach traumhaft und passt sehr gut zum ersten Teil.
Man trifft im zweiten Teil der Reihe wieder auf Neia, Mirri und Elys und weitere Personen, die man im ersten Teil auf der Reise der drei kennengelernt hat und ihre Geschichte wird weitererzählt. Es kommen aber auch einige neue Charaktere, die zusammen mit den altbekannten Gesichtern eine stimmige Mischung abgeben.
Im Allgemeinen finde ich die Figuren, sehr authentisch beschrieben, was die Geschichte in meinen Augen ganz besonders macht.
Erzählt wird in wechselnden Perspektiven, wodurch man mehrere Sichten auf das Geschehen bekommt, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Handlung hält Spannung und einige interessante Wendungen bereit, wodurch man das Buch sehr schnell durchlesen kann.
Allerdings ging es mir an einigen wenigen Stellen ein bisschen zu schnell mit bestimmten Entwicklungen, ich kann mir aber vorstellen, dass sich die Geschichte andersrum in die Länge ziehen würde, was ich um einiges schlimmer finden würde, deshalb betrachte ich das mal als neutral und erwähne das hier nur als Tatsache und nicht als Wertung.
Was ich noch positiv hervorheben möchte, auch wenn man das längst nicht mehr tun müssen sollte ist das einbauen von Queer-love-stories, ohne das Thema plattzutrampeln oder die Figuren nur darauf zu reduzieren.
Insgesamt eine schöne und gelungene Fortsetzung, die Neugier auf den letzten Teil der Reihe weckt

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2021

Ein letztes Mal in New Orleans

Love is Wild – Uns gehört die Welt
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Zurück in New Orleans mit dem letzten Band der Reihe.
Die Protagonisten von „Love is wild“ Curtis und Amory kennt man ja schon ein wenig aus den vorherigen beiden Bänden, auch wenn man die nicht zwingend ...

Zurück in New Orleans mit dem letzten Band der Reihe.
Die Protagonisten von „Love is wild“ Curtis und Amory kennt man ja schon ein wenig aus den vorherigen beiden Bänden, auch wenn man die nicht zwingend zum Verständnis der Handlung in diesem Buch gelesen haben muss.
So war es nicht schwer in die Geschichte hineinzufinden, es war ein bisschen wie nach Hause kommen, da auch die Figuren aus den ersten beiden Teilen vorkommen, die ich alle sehr ins Herz geschlossen habe. Aller spätestens als Hugo wieder angefangen hat Weisheiten rauszuhauen war ich ganz in der Geschichte angekommen. (Eigentlich war ich schon vot´rher drin, aber Hugo muss einfach in dieser Rezension auftauchen
Amory ist eine so tolle Persönlichkeit. Sie ist offen, sagt was sie will und schert sich nicht um irgendwelche Vorurteile und Klischees. Eine großartige junge Frau, die man auch einfach in Wirklichkeit kennenlernen möchte.
Curtis dagegen hat man ja schon als Impulsiv und eher konfliktsuchend kennengelernt und diese Eindruck hinterlässt er auch in „Love is Wild“. Er ist kein einfacher Charakter, weswegen ich es umso spannender finde, dass die Perspektiven (wie schon in der ganzen Reihe) Zwischen Amory und Curtis wechseln. So erhält man auch einen Einblick in seine Sicht der Dinge. Kein Mensch ist nur ein Idiot, meistens steckt mehr dahinter und genau das zeigt die Autorin Kathinka Engel in diesem Buch. Ich muss gestehen, dass mir Curtis im Laufe der Handlung zwar immer besser gefallen hat, aber ich hatte besonders am Anfang große Probleme, mit ihm warm zu werden. Bis zum Schluss wurde er auf jeden Fall etwas greifbarer und ich fand es spannend, auch aus seiner Sicht zu lesen, aber er wurde leider definitiv nicht zu einer meiner Lieblingsfiguren.
Ansonsten war die Handlung genau mein Fall. Man ist nicht durchgängig in New Orleans, sondern lernt auch Amorys Familie auf ihrer Farm kennen, was die Geschichte noch schöner zu lesen macht.

Love is Wild ist ein toller Abschluss der Reihe und auch wenn ich mit Curtis nicht ganz warm wurde sit es eine großartige Geschichte. Ich kann die ganze Reihe nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2021

Spannend mit tollem Setting

Chronos Academy 1: Eiswächter
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„Chronos Academy“ ist eine spannende Geschichte mit tollem Setting, das an Harry Potter erinnert.
Darauf wird auch ab und zu in einem Nebensatz Bezug genommen, was ich persönlich nicht sooo gut fand, ...

„Chronos Academy“ ist eine spannende Geschichte mit tollem Setting, das an Harry Potter erinnert.
Darauf wird auch ab und zu in einem Nebensatz Bezug genommen, was ich persönlich nicht sooo gut fand, schließlich ist es eine Eigenständige Geschichte, in der man nicht unbedingt auf andere Bücher verweisen muss, zumindest in meinen Augen nicht, aber man kann auch einfach darüber hinweg lesen.
Der Vergleich liegt aber zugegebenermaßen sehr nah, schließlich ist Hogwarts vermutlich die bekannteste Zauberschule, in der man sich als Schüler*in besonders am Anfang nur schwer zurechtfindet. So geht es auch der Protagonistin Inori.
Inori war mir auf Anhieb sympathisch und ich habe während der Geschichte mit ihr mitgefiebert. Sie beweist immer wieder großen Mut und zeigt Loyalität gegenüber ihren Freunden, auch wenn sie diese noch nicht allzu lange kennt. Zu Beginn der Geschichte ist man genauso unwissend wie sie, denn sie wird überraschend damit konfrontiert, dass magische Kräfte in ihr schlummern, wodurch man die „Chronos Academy“ und die Magische Welt gemeinsam mit ihr erkunden kann.
Dort findet sie schnell Freunde, die ich allesamt sehr schön geschrieben fand. Wie es für eine gute Geschichte wichtig ist haben sie alle andere Charakterzüge, wodurch sie an Tiefe gewinnen und nicht nur blasse Nebenfiguren sind, die man am Rande wahrnimmt, sondern zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte werden.

Die Handlung an sich ist besonders am Anfang eher „klassisch“ Inori kommt an eine neue Schule die „Chronos Academy“ wo mysteriöse Ereignisse vor sich gehen, welche sie aufklären möchte.
So weit so gut, ich habe gedacht, dass mich eine lockere Geschichte mit ein paar etwas spannenderen Szenen erwarten würde. Teilweise stimmt das sicherlich auch, aber was dann passiert ist war aufregend, mysteriös, manchmal romantisch und vor allem verdammt spannend.
Normalerweise gehe ich im Vorfeld schon davon aus, dass den Figuren nichts passiert, was am Ende wirklich lebensbedrohlich werden könnte, aber hier gab es Szenen, in denen ich mir wirklich nicht sicher war, ob das gut ausgeht. Die Geschichte ist so fesselnd erzählt und die Handlung so spannend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte.

Ich habe allerdings auch einen kleinen Kritikpunkt, und der ist das Ende. Das ist zwar spannend und endet mit einem Cliffhanger, durch den ich jetzt auch wirklich weiterlesen muss, aber es ist nicht so richtig ein Ende. Ich hatte eher das Gefühl es ist der Schluss eines Kapitels und das nächste reiht sich direkt daran an, aber so war es nicht.
Aber ich erwarte schon den zweiten Teil, der vermutlich exakt an den ersten anschließen wird und ich bin mir sicher, dass dort auch alle Fragen geklärt werden, die dieses Buch offen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Wunderschön und Magisch

Imaginate
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Imaginate ist eine zauberhafte und wunderschöne Geschichte über eine Welt, in der ein Leben ohne Magie reine Fiktion ist. Genau dort landet die Studentin Raizel, scheinbar durch Zufall und findet heraus, ...

Imaginate ist eine zauberhafte und wunderschöne Geschichte über eine Welt, in der ein Leben ohne Magie reine Fiktion ist. Genau dort landet die Studentin Raizel, scheinbar durch Zufall und findet heraus, dass sie die Protagonistin einer dort sehr gefeierten Buchreihe ist. Doch der Frieden in der Magischen Welt ist bedroht und sie muss herausfinden, wer der Autor der mysteriösen Buchreihe ist.



Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man noch mehr Facetten der Welt kennenlernen kann, als man es bei einer einzelnen Erzählperspektive könnte.



Man muss sagen, dass die Geschichte alles in allem nicht die spannendste ist, was sie aber gar nicht muss, um zu überzeugen, denn ich finde, sie lebt von der magischen Atmosphäre, in die man dank des tollen Schreibstils eintaucht, sowie den zahlreichen Humorvollen Szenen. Aber natürlich gibt es auch einige spannungsreiche Szenen und immer wieder Überraschungen, die Schwung in die Handlung bringen.

Die Protagonistin Raizel hat mir wirklich gut gefallen. Sie stolpert in eine für sie komplett fremde Welt und ist, obwohl sie sich in ihrem richtigen Leben viel mir Literatur und Fantasy Geschichten beschäftigt natürlich erst einmal ziemlich verwirrt. Sie ist sehr authentisch geschrieben und ich habe sie genauso wie die zahlreichen Nebenfiguren sehr ins Herz geschlossen.



Fazit:

Eine tolle Geschichte mit fantastischer Atmosphäre, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Eine Leseempfehlung meinerseits.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Trotz schwieriger Protagonistin ein toller Abschluss der Reihe

Löwentochter (Divinitas 3)
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Ein Packendes Finale der Trilogie von Asuka Lionera.
In „Löwentochter“ geht es um Giselle, die Schwester von Vaan. Beide kennt man schon aus dem zweiten Teil der Reihe. Während man das zweite Buch auch ...

Ein Packendes Finale der Trilogie von Asuka Lionera.
In „Löwentochter“ geht es um Giselle, die Schwester von Vaan. Beide kennt man schon aus dem zweiten Teil der Reihe. Während man das zweite Buch auch ohne Vorwissen aus dem ersten lesen könnte, sollte man für das Finale der Reihe die anderen beiden Teile unbedingt gelesen haben, bevor man „Löwentochter“ in die Hand nimmt. Ansonsten dürfte es relativ schwer werden den Überblick zu behalten, da besonders auf die Geschehnisse in „Wolfsprinz“ (zweiter Teil) Bezug genommen wird.
Giselle ist eine Figur, die man ganz klar als unsympathisch beschreiben kann. Umso spannender ist es aber, dass sie die Hauptperson der Geschichte ist.
Sie benimmt sich nach wie vor unmöglich und manchmal möchte man sie schütteln oder ihr einen sehr schweren Gegenstand auf den Kopf hauen, damit sie mal über ihr eigenes Verhalten nachdenkt. ABER im Lauf der Geschichte kann man sie in gewisser Weise schon verstehen, auch wenn sie besonders zu Anfang vollkommen irrational auf manche Situationen reagiert. Das hat den Einstieg in die Geschichte trotz einem sehr guten Schreibstil leider etwas holprig gestaltet.
Nichts desto trotz hat die Autorin da in meinen Augen richtig gute Arbeit geleistet. Obwohl Giselle ein eher schwieriger Charakter ist, besonders wenn man die Geschichte aus ihrer Sicht liest, hat Asuka Lionera es irgendwie geschafft Giselle so authentisch rüberzubringen, dass man trotz ihres Verhaltens einen Draht zu ihr bekommt.
Der Waldelf Ayrun, aus dessen Perspektive auch einige Kapitel geschrieben sind ist ein echtes Herzchen. Er ist eine ganz tolle Person. Ihn mochte ich von Anfang an und er bildet quasi das passende Gegenstück zu Giselle.

Obwohl der Fokus der Geschichte auf der Beziehung zwischen Giselle und Ayrun liegt, kommen Spannung und Fantasy-Elemente nicht zu kurz. Besonders die letzten 150 Seiten haben es in sich und ich habe total mit den Charakteren mitgefiebert.

Trotz den Startschwierigkeiten die ich mit der Geschichte hatte ein absolut gelungener dritter Teil der Reihe, der mir im Nachhinein fasst noch besser als die anderen beiden Bücher gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere