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Veröffentlicht am 04.07.2020

Eine tolle dystropische Welt, die Laura Kneidl erschaffen hat

Water & Air
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Inhalt:

Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie ...

Inhalt:

Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.

Meine Meinung:

Laura Kneidl hat für Water & Air eine sehr spannende Dystropische Welt geschaffen, die durch den tollen Schreibstil mehr als anschaulich beschrieben wird.

Ich konnte mich sehr schnell in die Geschichte einfinden und bin im Laufe der Geschichte ein großer Fan der Protagonistin Kenzie geworden. Und Callum *Seufz

Die Handlung wird wunderbar aufgebaut und die Spannung wird ununterbrochen gehalten. Gegen Ende wurde die Auflösung immer vorhersehbarer, aber dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Das für mich eigentlich spannende an der Geschichte ist, dass die Autorin eine Welt gebaut hat, die möglicherweise gar nicht so weit entfernt von unserer ist (Stichwort: Klimawandel!!)

Außerdem werden Grundlegende gesellschaftliche Probleme aufgegriffen. Wen das genauer interessiert, lest das Buch, ich kann das hier nicht schreiben, ohne zu spoilern.

Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich kann es nur weiterempfehlen!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Ein Großartiger New-Adult-Roman

Truly
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Inhalt:

Kein Job, kein Geld, keine Wohnung-so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich mit ihrer besten Freundin June an der Harbor Hill University studieren. Während ...

Inhalt:

Kein Job, kein Geld, keine Wohnung-so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich mit ihrer besten Freundin June an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht und verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen, als andere…

Meine Meinung:

Ich habe „Truly“ heute früh begonnen zu lesen und in nicht ganz vier Stunden beendet. Und ich bin einfach begeistert! (Auch wenn ich keine Ahnung habe, was ich jetzt machen soll, „Madly“ erschient schließlich erst im September…)

Erstmal ein Wort zum Cover: Typisch LYX-verlag, also wunderschön, auch wenn man den Titel zumindest auf der Vorderseite nur mit etwas Anstrengung lesen kann, auf dem Buchrücken geht es ja..

Die Charaktere finde ich eigentlich ausnahmslos großartig. Andie ist so wunderbar warmherzig und organisiert (manchmal etwas zwanghaft) und mit ihr würde ich mich so gerne mal auf eine Tasse Tee treffen.
Und Cooper seufz
Ich freue mich schon sehr in „Madly“ mehr über June und Mason, da ich besonders gespannt darauf bin, neue Fassetten an ihm kennenzulernen und ich June und ihre sehr extrovertierte Art hier schon geliebt habe.

Selbst wenn Bücher mit einer guten Portion Humor
geschrieben sind, lache ich so gut wie nie beim Lesen, wenn überhaupt, dann bringe ich ein innerliches Lächeln zustande, aber Ava Reeds Schreibstil und ihr wunderbarer Humor haben mir regelmäßig ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. (meistens dann, wenn June damit droht, irgendwem irgendwelche Körperteile abzuschneiden (oder so) und alle Anwesenden keinen Zweifel daran haben, dass sie es ernst meint (kann aber auch an meinem komischen Humor liegen))

Ich finde „Truly“ ist einfach ein wunderbares Buch und Ava Reed ist da ein Meisterwerk von New-Adult-Roman gelungen und ich habe keine Ahnung, wie ich bis Ende September durchkommen soll…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

Ganz nett, mehr dann auch nicht.

Splitterlicht
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Inhalt:

Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach ...

Inhalt:

Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch vor einiger Zeit in der Buchhandlung entdeckt und war ziemlich schnell vom Klappentext begeistert.

Nach lesen der Geschichte bin ich mir um ganz ehrlich zu sein nicht sicher, was ich davon halten soll.
Ich werde mal versuchen zu erklären warum: Man wird quasi wortwörtlich ins kalte Wasser geworfen (positiv gemeint) Ich meine der erste Satz ist: Als ich das erste Mal gestorben bin, habe ich keinen Gott gesehen. Der Einstieg in die Geschichte ist damit meiner Meinung nach ziemlich gut gelungen.

Danach entwickelt sich die Geschichte eher langsam, es werden alle Personen vorgestellt, und man bekommt die Möglichkeit, sich in die Protagonistin Delaney hineinzuversetzen. Das gelingt auch recht gut. Allerdings musste ich im Laufe des Buches immer wieder den Kopf über sie schütteln. In vielen Situationen reagiert sie irgendwie unüberlegt und unlogisch.

Auch das ständige hin und her zwischen Delaney und ihrem Dreieck bestehend aus Troy und Decker war für mich keine nett erzählte Liebesgeschichte, sondern einfach nur nervig und naiv.
Dennoch finde ich den Schreibstil der Autorin nicht schlecht und an sich ganz flüssig.

Auch die Handlung an sich (mal abgesehen von der ewigen Dreiecksbeziehung) ist ziemlich gut, allerding ist der Klappentext im Prinzip die Zusammenfassung der gesamten Handlung. Mehr kommt da nicht.

Also:
Man kann „Splitterlicht“ zwischendurch ganz gut lesen, aber für viel mehr reicht es meiner Meinung nach dann auch nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2020

Großartiger Jugendbuch Thriller, auch wenn eine Prise mehr Spannung nicht geschadet hätte

Aquila
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Inhalt:

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür ...

Inhalt:

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan der Bücher von Ursula Poznanski und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass das Cover von „Aquila“ ein absolutes Highlight im Bücherregal ist und meiner Meinung nach auch noch die anderen Cover der Bücher, die von der Autorin im Loewe-Verlag erschienen sind, übertrifft.

Das Setting finde ich auch großartig. Die Geschichte spielt in Siena, einer Stadt in der Toskana mit wunderschönen mittelalterlichen Gebäuden. Die Stimmung die aufkommt ist großartig, nicht zuletzt weil immer wieder Italienische Sätze eingebracht werden, was das Ganze sehr authentisch wirken lässt. Wenn man selbst ein wenig Italienisch versteht ist das ein wunderbares Easteregg, und wenn nicht sind die Sätze auch nicht allzu schwierig und werden meistens kurz zusammengefasst.


Die Spannung wird im Prinzip schon auf den ersten paar Seiten aufgebaut und man findet ziemlich schnell in die Geschichte hinein. Das liegt auch am sehr guten und flüssigen Schreibstil, der die Handlung anschaulich und gut verständlich erzählt. Obwohl die Spannung zwar da ist, überwiegt sie nicht unbedingt durch das ganze Buch, was das einzige ist, was mich wirklich stört und deswegen ziehe ich ein halbes Sternchen ab.

Das „Rätsel“, dass Nika am Anfang in Form ihrer eigenen Notizen in die Hände fällt ist fantastisch und ein toller Aufhänger für die Handlung. Man würde gerne mitraten, was es damit auf sich hat, was allerdings nur anhand der paar Sätze nicht möglich ist, aber man kann ja nicht alles haben und wenn das möglich wäre, wäre die Geschichte nicht mehr so spannend.

Die Protagonistin Nika gefällt mir sehr gut. Ich habe jetzt in mehreren Rezensionen gelesen, dass sich einige Leute nur schlecht oder gar nicht in sie hineinversetzen konnten, weil sie ihrer Meinung nach unlogisch und unverständlich handelt, das sehe ich jedoch anders. Ich meine, Nika kann sich nicht an den Zeitraum von Samstagnacht bis Dienstagmorgen erinnern, obwohl sie nicht übermäßig viel Alkohol getrunken hat. Das sind mehr als zwei Tage!! Meiner Meinung nach kann man alle ihre Handlungen damit begründen, dass sie verzweifelt versucht ihre verlorengegangenen Erinnerungen wiederzuerlangen und zu begreifen was in diesen zwei Tagen passiert ist und was mit ihrer Mitbewohnerin Jenny passiert ist.

Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden in einem Rutsch durchgelesen, was mir nicht allzu oft passiert! Und das obwohl es nicht meine Lieblingsgeschichte der Autorin ist, ich finde es gibt bessere (z.B. Erebos mein All time Favorite!). Dennoch eine sehr überzeugende Geschichte mit viel Atmosphäre.

Ich kann also zusammenfassend sagen, dass mir „Aquila“ sehr gut gefallen hat, auch wenn es meiner Meinung nach eine Prise mehr Spannung vertragen könnte. Das Buch ist aber dennoch eine Empfehlung wert und ebenso toll geschrieben wie die anderen Bücher von Ursula Poznanski.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2020

Idee: sehr gut! Umsetzung: naja...

Divinitas
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Inhalt:

Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben ...

Inhalt:

Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

Meine Meinung:

Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen.
Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran.
Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann.
Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

Zum Cover noch kurz ein Wort:
Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.

Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere