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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2019

„Perfect mistake“ leider kein perfekter Liebesroman...

Perfect Mistake
2

Zum Inhalt:

Am liebsten wäre Adele nie wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt. Doch als ihr Vater wieder heiratet, muss sich Adele dieser Herausforderung stellen.
Kaum zu Hause angekommen begegnet sie ...

Zum Inhalt:

Am liebsten wäre Adele nie wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt. Doch als ihr Vater wieder heiratet, muss sich Adele dieser Herausforderung stellen.
Kaum zu Hause angekommen begegnet sie auch schon Pete, ihrer großen Liebe aus Jugendtagen.
Doch leider blieb diese Liebe unerfüllt, denn Pete ist 15 Jahre älter und somit war Adele für ihn immer tabu.
Doch nun ist Adele eine erwachsene Frau und Pete so attraktiv wie schon in der Vergangenheit.

Meine Meinung:

Mit ihrem neuen Liebesroman hat mich Kylie Scott leider nicht überzeugen können.
Wir lernen Adele und Pete sowohl in der Gegenwart als auch in kleinen Rückblicken immer besser kennen.
Adele, die seit sie denken kann in Pete verliebt ist, trifft seit Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm.
Mittlerweile ist sie eine junge Frau, was auch Pete nicht verborgen bleibt. Es kommt was kommen muss:
Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und beginnen eine heiße Affäre.
Doch so einfach wie es scheint macht es die Autorin dem Leser nicht.
Das ständig und her der beiden kombiniert mit einer unglaubwürdigen Geschichte hat mich persönlich eher genervt als unterhalten. Somit blieb die „Leselust“ trotz einiger heißen Szenen leider aus...

Fazit:

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.
Da es weder eine neue, noch eine unterhaltsame Geschichte für mich gewesen ist, kann ich leider keine Leseempfehlung auszusprechen..


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.06.2019

„Egal ob mit oder ohne Hüpfburg: Dieser Roman lässt dein Herz springen“

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
3

Zum Inhalt

Nach einer gescheiterten Beziehung ist Neles Bedarf an Männern erst einmal gedeckt.
Wie passend, dass sie ihren Traumjob in der angesagten Werbeagentur endlich bekommen hat. Dort will sie jetzt ...

Zum Inhalt

Nach einer gescheiterten Beziehung ist Neles Bedarf an Männern erst einmal gedeckt.
Wie passend, dass sie ihren Traumjob in der angesagten Werbeagentur endlich bekommen hat. Dort will sie jetzt nämlich voll durchstarten.
Ihre erstes Projekt: den abgeschlagenen Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing zu einem besseren Image verhelfen. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan...

Doch nicht nur im Job, auch privat gibt es einiges, um das sich Nele kümmern muss. Ihr Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat wird flügge und stößt dabei an Grenzen und auch ihre Mutter spannt Nele ordentlich ein.

Bei diesem vollen Zeitplan bleibt wirklich keine Zeit für die Liebe. Allerdings kommt es ja meistens anders, als man denkt:
Neles neuer Chef Claas bringt nämlich ordentlich Chaos in ihre Gefühlswelt!


Meine Meinung

Mit „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“ hat Petra Hülsmann den 6. Teil ihrer Hamburg-Reihe geschrieben. Auch wenn alle Bände unabhängig voneinander zu lesen sind, treffen wir auch hier wieder auf lieb gewonnene Charaktere.

Im 6. Band lernen wir Nele Wilkens näher kennen. Mit der Liebe hat es bei ihr noch nicht so recht klappen wollen. Und mit ihrer gutmütigen Art stellt sie eigene Bedürfnisse oft hinten an, denn Nele hilft wo sie nur kann.

So auch ihrem kleinen Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat.
Ihr Bruder stößt immer wieder an Grenzen und Petra Hülsmann schafft es wieder einmal, tiefgründige Themen in ihrem Unterhaltungsroman einfließen zu lassen.
Lenny, der sich durch seine Mitmenschen behindert fühlt wird in die Mitte der Gesellschaft genommen und das auf eine ganz wundervolle Art und Weise.
Mit Respekt, Einfühlungsvermögen und ganz viel Humor gelingt es der Autorin den Leser zu sensibilisieren, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben.
Das macht Petra Hülsmann und ihre Romane für mich einzigartig.

Die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit ist auf den Punkt.
Als Lenny Nele in ihrem Büro besucht und erzählt, dass Nele alle Männer davon laufen habe ich lauthals gelacht.
Dann wiederum hatte ich einen dicken Kloß in genau diesem Hals, als wir beim Wasserlichtkonzert lesen müssen, wie respektlos Lenny von manchen Menschen behandelt wird.
Ein Wechselbad der Gefühle und doch bleibt der „Unterhaltungsfaktor“ immer erhalten.

Es ist ein bisschen so, als würde man beim Lesen gemütlich mit Popcorn und Chips im Kino sitzen...


Fazit

Wieder einmal ein gelungener Unterhaltungsroman von Petra Hülsmann!

An dieser Stelle möchte ich einen klugen Mann aus dem Roman zitieren:

„Das Leben ist keine Hüpfburg...“

Aber wer mutig ist und das Leben mit all seinen Möglichkeiten nutzt, kann durchaus ein paar schöne Hüpfer erleben.
Mein Herz ist beim Lesen jedenfalls ganz oft gehüpft!!!

Daher eine klare Leseempfehlung an alle „Hülsmann-Fans“ und die, die es noch werden wollen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Humor
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.07.2018

#Ein lockerer Roman für leichte Lesestunden

King of New York
0

Zum Inhalt

Max King, der erfolgreiche und knallharte Geschäftsmann trennt Beruf- und Privatleben streng voneinander. Privat bringt ihn seine Tochter Amanda immer wieder an seine Grenzen, das ändert jedoch ...

Zum Inhalt

Max King, der erfolgreiche und knallharte Geschäftsmann trennt Beruf- und Privatleben streng voneinander. Privat bringt ihn seine Tochter Amanda immer wieder an seine Grenzen, das ändert jedoch nichts daran, dass sie für ihn an erster Stelle steht.
Ansonsten gelingt Max die strikte Trennung von Beruf und Familie immer sehr gut, bis die attraktive Harper für ihn arbeitet. Harper lässt Max in seinen Prinzipien wanken und schnell wird klar, dass der harte Boss auch eine weiche Seite in sich trägt. Doch genau wie seine Tochter hat auch Harper ihren eigenen Kopf...

Meine Meinung:

Mit „Kind of New York“ hat Louise Bay den ersten Teil der New York Royals Bücher geschrieben. Wir lernen hier Max, den seriösen und zielstrebigen Geschäftsmann kennen. Mit ihm hat Louise Bay einen wunderbar warmherzigen Protagonisten erschaffen. Besonders seine Rolle als alleinerziehender Vater nimmt er sehr liebevoll und fürsorglich wahr. Die Vater- Tochter- Beziehung hat mich voll überzeugt und man kann sich gut vorstellen, wie es ist, in dieser liebevollen Umgebung erwachsen zu werden. Dies hat mir die Autorin glaubwürdig und unterhaltsam Nahe gebracht.
Neben diesem familiären Umfeld lernen wir auch noch Harper kennen. Diese arbeitet für Max und schnell wird klar, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen.
Ob aus dieser Hingabe mehr entstehen kann? Das muss der Leser selbst herausfinden....

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen.
Leider bin ich mit Harper bis zum Schluss nicht richtig warm geworden. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Auch der Vater-Tochter- Konflikt zwischen ihr und ihrem Vater (der ein erfolgreicher Investment Banker ist) hätte mehr Tiefe bekommen können.
Trotz einiger kleiner Kritikpunkte ein Roman, der sich schnell zwischendurch lesen lässt.

Fazit:

Ein netter und prickelnder Roman mit kleinen Schwächen. Wer ein leichtes Lesevergnügen ohne viel Tiefe sucht, kann sich den „King of New York“ mal näher ansehen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.06.2018

Für alle, die ein Lesevergnügen mit einer Prise Tiefgang suchen!

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
0

Zum Inhalt:

Annika Paulsen kann es nicht fassen.
Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erfährt die junge Lehrerin, dass sie nach den Ferien an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule, versetzt werden ...

Zum Inhalt:

Annika Paulsen kann es nicht fassen.
Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erfährt die junge Lehrerin, dass sie nach den Ferien an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule, versetzt werden soll. Um schnellstmöglich wieder zurück an ihre beschauliche Eliteschule zu kommen, lässt sich Annika so einiges einfallen. So stellt sie kurzerhand an ihrer neuen Schule eine Musical-AG auf die Beine. Doch diese AG und ihre Schüler entwickeln sich ganz anders, als Annika gedacht hat.
Das sie außerdem noch ihre Jugenliebe Tristan für das Musical engagiert hat und auch ihr Nachbar Sebastian sie tatkräftig bei der AG unterstützt, bringt ordentlich Chaos in ihr Berufs- vor allem aber in ihr Liebesleben!

Meine Meinung:

Mit „Wenn‘s einfach wär, würd‘s jeder machen“ hat Frau Hülsmann einen wunderbaren Unterhaltungsroman geschrieben. Aber Frau Hülsmann wäre nicht Frau Hülsmann, wenn ihr Roman nicht auch zum Nachdenken anregen würde. Dies ist ihr in ihrem 5.ten Roman auf besondere Weise gelungen.
Wir lernen hier die junge Lehrerin Anni kennen, die sich ein sicheres und angenehmes Leben aufgebaut hat.
Als sie plötzlich an eine Brennpunktschule versetzt wird, muss sie sich mit Problemen auseinandersetzen, die ihr bis dahin völlig fremd waren. Sie selbst hat als Lehrertochter bestmögliche Bildungschancen bekommen, ganz im Gegensatz zu ihren Schülern.
Frau Hülsmann hat gerade mit den Schülern ganz außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Dabei spielt sie auf humorvolle Art und Weise mit Klischees, ohne diese ins Lächerliche zu ziehen.
Die erste Schulstunde an der ALS hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Sprach-und Ausdrucksweise der Schüler gepaart mit Annikas Überforderung war einfach wahnsinnig amüsant.
Eine tolle Mischung aus Sarkasmus und Realität!
Durch ihren flüssigen und leichten Schreibstil habe ich mich selbst als Teil der Geschichte gefühlt. Ich hatte den typischen Schulgeruch in der Nase und alle Charaktere genau vor Augen.

Frau Hülsmann greift wichtige Themen wie soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Mobbing auf.
Trotz der vielschichtigen und tiefgreifende Themen schafft es das Buch, den Leser gut zu unterhalten.
Denn es ist der Autorin wieder mal gelungen eine perfekte Mischung aus Humor und Tiefgang zu erzeugen.
So erlebt man beim Lesen ein ständiges Wechselbad der Gefühle.
Gerade noch hat man einen Kloß im Hals und schon schlägt Frau Hülsmanns Humor voll zu und man muss laut über die witzigen Situationen und Dialoge lachen.

Mit Sicherheit tragen auch die verschiedenen Charaktere dazu bei, dass man sich in diesem Buch einfach wohlfühlen muss. Annikas Freunde sind authentisch und wahnsinnig sympathisch. Einige erinnerten mich direkt an eigene Bekannte oder Freunde.
Die Zusammentreffen der Clique waren immer kurzweilig und aus dem Leben gegriffen.
Vielleicht hören bzw. lesen wir ja zukünftig noch von dem ein oder anderen...?!?

Das die Geschichte natürlich nicht ohne die Irrungen und Wirrungen der Liebe auskommt macht den Roman zu einem locker leichten Lesevergnügen.
Ich habe den ganzen Roman über mit unserer liebenswerten Protagonistin mitgefiebert.
Für wen Anni sich schlussendlich entscheidet und ob es wirklich zum großen Liebesglück kommt, wird natürlich nicht verraten....



Fazit:

Ein wunderbarer Roman, mitten aus dem Leben gegriffen, mit viel Warmherzigkeit und einer gehörigen Portion Humor. Nicht mein erstes und auch ganz sicher nicht mein letztes Buch von Petra Hülsmann.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit der Garantie auf ein locker leichtes Lesevergnügen!

  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Lesespaß