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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2018

Für alle, die ein Lesevergnügen mit einer Prise Tiefgang suchen!

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Zum Inhalt:

Annika Paulsen kann es nicht fassen.
Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erfährt die junge Lehrerin, dass sie nach den Ferien an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule, versetzt werden ...

Zum Inhalt:

Annika Paulsen kann es nicht fassen.
Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erfährt die junge Lehrerin, dass sie nach den Ferien an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule, versetzt werden soll. Um schnellstmöglich wieder zurück an ihre beschauliche Eliteschule zu kommen, lässt sich Annika so einiges einfallen. So stellt sie kurzerhand an ihrer neuen Schule eine Musical-AG auf die Beine. Doch diese AG und ihre Schüler entwickeln sich ganz anders, als Annika gedacht hat.
Das sie außerdem noch ihre Jugenliebe Tristan für das Musical engagiert hat und auch ihr Nachbar Sebastian sie tatkräftig bei der AG unterstützt, bringt ordentlich Chaos in ihr Berufs- vor allem aber in ihr Liebesleben!

Meine Meinung:

Mit „Wenn‘s einfach wär, würd‘s jeder machen“ hat Frau Hülsmann einen wunderbaren Unterhaltungsroman geschrieben. Aber Frau Hülsmann wäre nicht Frau Hülsmann, wenn ihr Roman nicht auch zum Nachdenken anregen würde. Dies ist ihr in ihrem 5.ten Roman auf besondere Weise gelungen.
Wir lernen hier die junge Lehrerin Anni kennen, die sich ein sicheres und angenehmes Leben aufgebaut hat.
Als sie plötzlich an eine Brennpunktschule versetzt wird, muss sie sich mit Problemen auseinandersetzen, die ihr bis dahin völlig fremd waren. Sie selbst hat als Lehrertochter bestmögliche Bildungschancen bekommen, ganz im Gegensatz zu ihren Schülern.
Frau Hülsmann hat gerade mit den Schülern ganz außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Dabei spielt sie auf humorvolle Art und Weise mit Klischees, ohne diese ins Lächerliche zu ziehen.
Die erste Schulstunde an der ALS hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Sprach-und Ausdrucksweise der Schüler gepaart mit Annikas Überforderung war einfach wahnsinnig amüsant.
Eine tolle Mischung aus Sarkasmus und Realität!
Durch ihren flüssigen und leichten Schreibstil habe ich mich selbst als Teil der Geschichte gefühlt. Ich hatte den typischen Schulgeruch in der Nase und alle Charaktere genau vor Augen.

Frau Hülsmann greift wichtige Themen wie soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Mobbing auf.
Trotz der vielschichtigen und tiefgreifende Themen schafft es das Buch, den Leser gut zu unterhalten.
Denn es ist der Autorin wieder mal gelungen eine perfekte Mischung aus Humor und Tiefgang zu erzeugen.
So erlebt man beim Lesen ein ständiges Wechselbad der Gefühle.
Gerade noch hat man einen Kloß im Hals und schon schlägt Frau Hülsmanns Humor voll zu und man muss laut über die witzigen Situationen und Dialoge lachen.

Mit Sicherheit tragen auch die verschiedenen Charaktere dazu bei, dass man sich in diesem Buch einfach wohlfühlen muss. Annikas Freunde sind authentisch und wahnsinnig sympathisch. Einige erinnerten mich direkt an eigene Bekannte oder Freunde.
Die Zusammentreffen der Clique waren immer kurzweilig und aus dem Leben gegriffen.
Vielleicht hören bzw. lesen wir ja zukünftig noch von dem ein oder anderen...?!?

Das die Geschichte natürlich nicht ohne die Irrungen und Wirrungen der Liebe auskommt macht den Roman zu einem locker leichten Lesevergnügen.
Ich habe den ganzen Roman über mit unserer liebenswerten Protagonistin mitgefiebert.
Für wen Anni sich schlussendlich entscheidet und ob es wirklich zum großen Liebesglück kommt, wird natürlich nicht verraten....



Fazit:

Ein wunderbarer Roman, mitten aus dem Leben gegriffen, mit viel Warmherzigkeit und einer gehörigen Portion Humor. Nicht mein erstes und auch ganz sicher nicht mein letztes Buch von Petra Hülsmann.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit der Garantie auf ein locker leichtes Lesevergnügen!

Veröffentlicht am 16.07.2018

#Ein lockerer Roman für leichte Lesestunden

King of New York
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Zum Inhalt

Max King, der erfolgreiche und knallharte Geschäftsmann trennt Beruf- und Privatleben streng voneinander. Privat bringt ihn seine Tochter Amanda immer wieder an seine Grenzen, das ändert jedoch ...

Zum Inhalt

Max King, der erfolgreiche und knallharte Geschäftsmann trennt Beruf- und Privatleben streng voneinander. Privat bringt ihn seine Tochter Amanda immer wieder an seine Grenzen, das ändert jedoch nichts daran, dass sie für ihn an erster Stelle steht.
Ansonsten gelingt Max die strikte Trennung von Beruf und Familie immer sehr gut, bis die attraktive Harper für ihn arbeitet. Harper lässt Max in seinen Prinzipien wanken und schnell wird klar, dass der harte Boss auch eine weiche Seite in sich trägt. Doch genau wie seine Tochter hat auch Harper ihren eigenen Kopf...

Meine Meinung:

Mit „Kind of New York“ hat Louise Bay den ersten Teil der New York Royals Bücher geschrieben. Wir lernen hier Max, den seriösen und zielstrebigen Geschäftsmann kennen. Mit ihm hat Louise Bay einen wunderbar warmherzigen Protagonisten erschaffen. Besonders seine Rolle als alleinerziehender Vater nimmt er sehr liebevoll und fürsorglich wahr. Die Vater- Tochter- Beziehung hat mich voll überzeugt und man kann sich gut vorstellen, wie es ist, in dieser liebevollen Umgebung erwachsen zu werden. Dies hat mir die Autorin glaubwürdig und unterhaltsam Nahe gebracht.
Neben diesem familiären Umfeld lernen wir auch noch Harper kennen. Diese arbeitet für Max und schnell wird klar, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen.
Ob aus dieser Hingabe mehr entstehen kann? Das muss der Leser selbst herausfinden....

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen.
Leider bin ich mit Harper bis zum Schluss nicht richtig warm geworden. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Auch der Vater-Tochter- Konflikt zwischen ihr und ihrem Vater (der ein erfolgreicher Investment Banker ist) hätte mehr Tiefe bekommen können.
Trotz einiger kleiner Kritikpunkte ein Roman, der sich schnell zwischendurch lesen lässt.

Fazit:

Ein netter und prickelnder Roman mit kleinen Schwächen. Wer ein leichtes Lesevergnügen ohne viel Tiefe sucht, kann sich den „King of New York“ mal näher ansehen!