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Veröffentlicht am 04.08.2025

Sommer, Sonne, Inselflirts!

If You Fly Too Far
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Darum geht's:

Sonne, Strand und Palmen: Nach einer schmerzhaften Trennung kommt der neue Job als Fitnesstrainerin im Luxus-Resort Pureza auf Fuerteventura für Elana wie gerufen.
Doch bereits die Anreise ...

Darum geht's:

Sonne, Strand und Palmen: Nach einer schmerzhaften Trennung kommt der neue Job als Fitnesstrainerin im Luxus-Resort Pureza auf Fuerteventura für Elana wie gerufen.
Doch bereits die Anreise gestaltet sich etwas holprig, als ein Fremder ihr aufgrund einer Doppelbelegung die Kabine auf der Fähre wegschnappt.
Ausgerechnet dieser Typ macht Urlaub im Pureza und wird regelmäßiger Gast bei Elana im Fitnessbereich. Beim gemeinsamen Training kommen Adrian und sie sich unweigerlich näher und die Anziehung zwischen ihnen wächst mit jedem Blick und jeder Berührung. Aber die oberste Regel im Pureza lautet: Keine Flirts mit den Gästen.
Und obwohl Adrian alles gibt, um Elana zu beweisen, dass sie ihnen beiden eine Chance geben sollte, scheint er ihr etwas zu verschweigen …

Meine Meinung:

Die Gestaltung des Buches ist wirklich unfassbar schön und fängt das sommerliche Feeling der Geschichte perfekt ein. Die kleinen Details auf dem Cover sind traumhaft und auch im Inneren des Buches versprüht alles ein sanftes Strand-Feeling.

Als erstes konnte mich die Atmosphäre der Geschichte von sich überzeugen! Die Kulisse Fuerteventuras ist nicht nur einzigartig, sondern auch so authentisch beschrieben, dass man sich beim Lesen wie auf die Insel gezaubert fühlt - da merkt man auch, dass die Autorin selbst viel Zeit dort verbracht hat.

Auch den Schreibstil mochte ich sehr. Es wurde eine gute Balance zwischen Gefühlen und Beschreibungen, Drama und Entspannung gefunden, dass man sich einfach fallen lassen konnte.

Die Protagonistin Elana fand ich auch sehr sympathisch, auch ihre Dynamik mit Adrian hatte durchaus Tension-Potential, hihi! Manchmal kamen die Entscheidungen Gefühle für mich noch nicht ganz hundertprozentig rüber, aber eine Sommer-Romance kann ja auch gerne mal locker statt besonders tiefgründig sein.

Facettenreich war auch die Handlung gestaltet, da der Hotel-Alltag auch perfekt für humorvolle und spannende Abwechslung ist. Die Plottwists waren zwar ziemlich vorhersehbar, dennoch wurde die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten.

Insgesamt ist "If you fly too far" ein sommerlich-leichtes Buch über Neuanfänge, was mich vor allem durch die tolle Kulisse überzeugen konnte. Perfekt für den nächsten Lesetag am Strand!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2025

Baywatch meets New Adult Suspense

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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Darum geht's:

Als Sutton für ihren dritten Sommer als Lifeguard nach Malibu zurückkehrt, ist alles anders. Nicht nur ist ihre beste Freundin Layla dieses Jahr ebenfalls unter den Elite-Rettungsschwimmern, ...

Darum geht's:

Als Sutton für ihren dritten Sommer als Lifeguard nach Malibu zurückkehrt, ist alles anders. Nicht nur ist ihre beste Freundin Layla dieses Jahr ebenfalls unter den Elite-Rettungsschwimmern, Sutton hat auch ein düsteres Geheimnis, das sie zwischen Strandflirts, wilden Partys und hartem Training vergessen will. Doch ein Wasserrohrbruch zwingt die beiden Freundinnen aus ihrer Unterkunft.

Meine Meinung:

Optisch ist das Cover wirklich ein Hingucker! Die Gestaltung fängt einfach perfekt die Kombination aus Suspense und Starndfeeling ein, die der sooo vielversprechende Klappentext verspricht!

Die Handlung mochte ich auch gern, allerdings hätte ich aufgrund des besagten Klappentextes eine viel düstere Stimmung bzw. etwas mehr Thriller-Feeling erwartet. Vielmehr war die Geschichte wie ein New Adult Roman, z.B. auch sehr humorvoll.

Auch die Charaktere waren sehr sympathisch. Ich mag die Dynamik zwischen Sutton und Ben sehr, oftmals hat mir im Miteinander aber oftmals noch die Authentizität bzw. der Tiefgang in den Gefühlen gewünscht. Manche Szenen waren aber auch sehr schön beschreiben, vor allem immer mit dem Meeresbezug.

Mein persönliches Highlight aber war die Baywatch-Thematik! Man merkt beim Lesen wie gut die Autorin im Thema drin ist und Bescheid weiß, weshalb ich die Szenen am Strand immer am liebsten gelesen habe.

Insgesamt ist "The Summer that broke us" ein humorvolles Buch, das besonders gut in den Sommer passt. Ein bisschen mehr Suspense und Gefühle fehlen noch zu den fünf Sternen, dafür war ist aber das Sommerfeeling garantiert!

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Götter, Gänsehaut, Genialität

To Tempt a God
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Darum geht's:

In Silver City herrschen die Götter. Menschen dürfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann für sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen ...

Darum geht's:

In Silver City herrschen die Götter. Menschen dürfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann für sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen wird, muss sie sich plötzlich in einer Welt voller Grausamkeiten und Machtspiele behaupten. Denn ausgerechnet Colden, der Sohn des gefürchteten Herrschergotts, bindet sie als seine Dienerin für immer an sich. [...] Gefangen zwischen Misstrauen, unausgesprochenen Gefühlen und einer verbotenen Anziehung kommen sich Aurora und Colden näher – während die Welt der Götter auf einen Krieg zusteuert, der die fragile Ordnung Silver Citys ein für alle Mal in Stücke reißen könnte …

Meine Meinung:

Das Cover ist optisch auf jeden Fall ein absoluter Hingucker - genauso wie die gesamte Gestaltung des Buches! Es wirkt einfach so edel und detailreich, dass es auf jeden Fall einen besonderen Platz im Regal verdient.

Und dieses Platzes würdig ist auch der Inhalt! Prinzipiell ist eine Romantasy Story in der Götterwelt kein seltenes Thema, aber so, wie diese Geschichte sich entwickelt, ist sie definitiv einzigartig. Das Worldbuildung ist absolut neu und großartig ausgearbeitet, sodass ich mich beim Lesen und auch darüber hinaus wie in eine neue magische Welt versetzt gefühlt habe und die Geschichte kaum aus der Hand legen konnte - ein ganz großer Sog-Effekt!

Auch die Charaktere waren unfassbar gut ausgearbeitet und so sympathisch. Aurora lebt einfach ihre Toughness, ihre Gefühle und Gedanken sind immer nachvollziehbar und die Dynamik mit Colden (seufz) ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach göttlich! Da könnt ihr euch auf jeden Fall auf einen neuen mysteriösen, gutaussehenden und göttlich-unvergesslichen Bookboyfriend freuen, hihi.

Anna Bennungs Schreibstil kannte ich bereits aus ihrer Vortex Reihe, wo er mir sehr gut gefallen hat, mit diesem Buch hat sie sich aber noch einmal selbst weiterentwickelt, was super schön zu beobachten ist.

Insgesamt konnte "To Tempt A God" all meine Erwartungen sogar noch übertreffen. Die Geschichte von Aurora und Colden flasht mit Götterglanz, einem fantastischen Worldbuilding und einer spannend-romantischen Handlung. Die perfekte Mischung für alle Romantasy-Fans!

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Dämonen, Tension, Mystery

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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Darum geht's:

Als ich die Augen aufschlage, weiß ich nicht, wo ich bin. Nur dass ich auf einem Bett aus Moos auf einem schwarzen, spiegelglatten Boden liege. Ich weiß auch nicht, wer ich bin. Nur dass ...

Darum geht's:

Als ich die Augen aufschlage, weiß ich nicht, wo ich bin. Nur dass ich auf einem Bett aus Moos auf einem schwarzen, spiegelglatten Boden liege. Ich weiß auch nicht, wer ich bin. Nur dass Macht unter meiner Haut vibriert. Noch bevor ich mich irgendwie orientieren kann, bekomme ich Gesellschaft. Ein Daemon namens Daesra, halb Mensch, halb Monster. Ebenso gefährlich wie verführerisch. [...]

Meine Meinung:

Das Cover und der Titel passen wirklich gut zusammen und die düstere Aufmachung - zusammen mit dem Idee, eine Kombination aus Dark Romance und Fantasy zu lesen - hat mich sehr begeistert!

Die Grundidee der Geschichte ist auch wirklich spannend: die Gedächtnislücken erwecken zusammen mit der dunklen Atmosphäre des Labyrinths besonders am Anfang eine richtige Gänsehaut-Stimmung! Im Laufe der Geschichte hat sich die Handlung dann doch aber öfters gezogen, und ich hatte das Gefühl, dass auch oft viel drumherum geschehen ist, was von der weiteren Plotentwicklung ein bisschen abgeschliffen ist.

Die Charaktere sind mir leider auch bis jetzt immer noch sehr blass. Zur Protagonistin Sadaré konnte ich keinen hundertprozentigen Draht aufbauen, weil ich auch etwas das Gefühl hatte, dass sie sich selbst durch die Amnesie nicht so richtig kennt - da wäre auch noch viel Potential für mehr Toughness gewesen, besonders Daesra gegenüber. Dieser hat in meinen Augen auch einfach so, so viel Potential, das noch mehr hätte ausgeschöpft werden können. Oftmals war die Dynamik zwischen den Protas und mehr spooky als tiefgründig, Tension gab es aber dennoch genug.

Der Schreibstil hat mir noch mit am besten gefallen, die umschreibenden, sehr mysteriösen Strukturen passen gut in das düstere Gesamtbild.

Insgesamt konnte "Dark Labyrinth" das darin befindliche Potenzial nicht ganz ausschöpfen, dennoch gebühren der Idee und dem düster-geladenen Worldbuilding definitiv Aufmerksamkeit!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Natur, Inspiration und gemeinsame Einsamkeit

Die Frau und der Fjord
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Darum geht's:

Ein Holzhäuschen mit Blick auf den Fjord, ein kleines Boot und die atemberaubende Landschaft Norwegens. Mehr braucht Gro Kristjánsdóttir nicht für ihren Neuanfang auf den Lofoten, nachdem ...

Darum geht's:

Ein Holzhäuschen mit Blick auf den Fjord, ein kleines Boot und die atemberaubende Landschaft Norwegens. Mehr braucht Gro Kristjánsdóttir nicht für ihren Neuanfang auf den Lofoten, nachdem ihr Mann überraschend verstorben ist.
Die Natur am Polarkreis ist rau und unbarmherzig, doch mit der Zeit lernt Gro, ihr neues Leben zu lieben, die Eiseskälte des Winters und die hellen Nächte des Sommers. Als sie eines stürmischen Abends über Funk einen Notruf erhält, ist es mit der Einsamkeit vorbei. Ein Fischer ist an den Felsen ihres Fjords havariert. Gro pflegt ihn gesund und ist selbst überrascht, dass dieser fremde Mann ihr wieder eine Ahnung von Nähe vermittelt …

Meine Meinung:

Auf den ersten Blick hat mich das Cover in Kombination mit dem Titel sofort angesprochen. Es versprüht so eine starke und sanfte Melancholie, sodass ich unbedingt mehr über die Geschichte im Inneren erfahren wollte.

Gro ist eine wirklich besondere Protagonistin, mit der ich mich sehr gut identifizieren konnte. Ihre Gefühle nach dem Tod ihres Mannes sind schwer, aber auch authentisch beschrieben und es ist unfassbar schön zu sehen, was für eine heilende Wirkung die Natur haben kann. Besonders dann, wenn es um die Lofoten geht und diese so schön malerische beschrieben sind wie in diesem Buch.

Das Auftauchen des Fischers bringt auch überraschend frischen Wind in die Geschichte. Ab und an hätte ich mir zwar noch etwas mehr emotionalen Tiefgang gewünscht, dennoch mochte ich auch den Ansatz dieser neuen Liebesgeschichte sehr gern.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und oftmals fühlt man sich für ein paar Aufenblicke so, als würde man tatsächlich mit Gro am Rande des Fjords stehen und die kühle Brise auf der eigenen Haut spüren.

Insgesamt ist "Die Frau und der Fjord" ein fesselndes und vor allem sehr inspirierende Buch über Trauer, Liebe, die Natur und die gemeinsame Einsamkeit einer schicksalhaften Begegnung.

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