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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2025

Viel Herz, viel Spice, aber nicht ganz meins

Botanic Hearts
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Tansy ist alleinerziehend und lebt mit ihrer bezaubernden Tochter Briar. Nach einem Hurrikan muss sie ihre Bibliothek in einem botanischen Garten neu aufbauen. Dort begegnet sie immer wieder dem Botaniker ...

Tansy ist alleinerziehend und lebt mit ihrer bezaubernden Tochter Briar. Nach einem Hurrikan muss sie ihre Bibliothek in einem botanischen Garten neu aufbauen. Dort begegnet sie immer wieder dem Botaniker Jack. Er hilft Tansy und ihrer Tochter während des Unwetters, und seitdem kreuzen sich ihre Wege häufiger.

Das Cover ist wunderschön und der Schreibstil sehr angenehm.
Tansy ist eine sehr liebevolle Protagonistin, der es wichtig ist, dass es allen in ihrem Umfeld gut geht. Besonders ihrer Tochter Briar. Die gemeinsamen Momente der beiden waren sehr schön und emotional.
Jack ist ein typischer Grumpy, doch durch seine Perspektive und seine offene Art gegenüber Tansy versteht man schnell, welche Ballast er aus seiner Vergangenheit mit sich trägt.

Schade fand ich, dass man über Tansys Angestellte nur sehr wenig erfährt. Hier hatte ich erwartet, dass sie präsenter sind und Tansy mehr Rückhalt geben. Auch Tansys sture Art wurde mir auf Dauer etwas anstrengend. Das Konzept der Geschichte mit der wiederaufgebauten Bibliothek und dem botanischen Garten hat mir grundsätzlich sehr gefallen, allerdings wurde das Potenzial meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Zudem gibt es deutlich mehr Spice, als ich erwartet hätte.

Insgesamt ist das Buch ideal für zwischendurch und angenehm zu lesen, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Gefühlvoll, düster, spannend

Terror at the Gates
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Lilith kehrt ihrer Familie den Rücken und findet Zuflucht in Nineveh. Als die durch einen Diebstahl an ein rätselhaften Dolch gelangt wendet sie sich Zahariev. Er ist Herrscher von Nineveh und hat eine ...

Lilith kehrt ihrer Familie den Rücken und findet Zuflucht in Nineveh. Als die durch einen Diebstahl an ein rätselhaften Dolch gelangt wendet sie sich Zahariev. Er ist Herrscher von Nineveh und hat eine besondere Schwäche für Lilith.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Das Cover ist wunderschön und der Schreibstil ist unglaublich angenehm und flüssig, wodurch ich jedes Kapitel regelrecht verschlungen habe. Besonders gefallen hat mir, wie spannend und emotional die Geschichte aufgebaut ist. Immer wieder gibt es Momente, die einen mitreißen, berühren oder komplett überraschen. Und genau diese Mischung hat das Lesen für mich so besonders gemacht.

Lilith ist eine starke, faszinierende Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte fand ich sehr gelungen, und die Dynamik zwischen ihr und Zahariev gehört eindeutig zu meinen Highlights. Die beiden ergänzen sich wunderbar, bringen aber auch ordentlich Spannung und Gefühl mit. Ohne je kitschig zu wirken.

Auch die Nebenfiguren tragen viel zur Atmosphäre der Geschichte bei und schaffen emotionale Tiefe, ohne dass man zu viel vorwegnehmen muss. Freundschaft, Loyalität, Verlust und Hoffnung spielen eine wichtige Rolle und verleihen dem Buch eine Intensität.

Die Handlung bleibt durchgehend spannend, teils düster, teils emotional und immer wieder überraschend. Einige Wendungen habe ich so definitiv nicht kommen sehen, was mir besonders gefallen hat. Gleichzeitig schafft die Autorin es, eine einzigartige Welt und Magie zu erschaffen, die neugierig macht und Lust auf mehr weckt.

Am Ende bleiben genug Fragen offen, um richtig Lust auf den zweiten Band zu bekommen! Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen!

Fazit:
Ein fesselnder, emotionaler und atmosphärisch starker Reihenauftakt, der mich vollkommen überzeugt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die starke Charaktere, Spannung, Magie und eine berührende Liebesgeschichte lieben.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Eine starke Heldin im Kampf gegen ihr Schicksal

Medea
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Medea besitzt die Gabe der Magie; eine Fähigkeit, die ihr jedoch mehr Fluch als Segen wird. In ihrer Familie wird sie aufgrund ihrer Hexerei ausgeschlossen, und besonders ihr Vater begegnet ihr mit Grausamkeit. ...

Medea besitzt die Gabe der Magie; eine Fähigkeit, die ihr jedoch mehr Fluch als Segen wird. In ihrer Familie wird sie aufgrund ihrer Hexerei ausgeschlossen, und besonders ihr Vater begegnet ihr mit Grausamkeit. Als der faszinierende Jason in Kolchis auftaucht, um das Goldene Vlies zu erringen, sieht Medea darin eine seltene Chance, ihrem bisherigen Leben zu entfliehen.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, und der Schreibstil von Rosie Hewlett ist so flüssig und angenehm, dass ich die Geschichte unglaublich schnell gelesen habe. Medea selbst ist eine beeindruckend starke Protagonistin. Alles, was sie durchmachen muss, lässt schnell verstehen, warum ein Neubeginn für sie der einzig richtige Weg sein könnte. Besonders spannend fand ich den Kontrast ihrer Familie zur Magie: Sie verurteilen sie dafür, während besonders ihr Vater gleichzeitig davon profitiert. Ein Widerspruch, der seinen Charakter noch schwächer wirken lässt.
Sehr ans Herz gewachsen ist mir ihre Tante Circe. Von Anfang an war sie mir sympathisch, und ihre Beziehung zu Medea war einer der berührendsten Aspekte des Buches.
Auch Jason ist eine interessante Figur. Ehrgeizig, zielstrebig und voller Entschlossenheit, was zwischen ihm und Medea sofort eine besondere Dynamik schafft, ohne zu früh zu viel über den Verlauf dieser Beziehung preiszugeben. In der Mitte des Buches gab es für mich einen Moment, in dem die Spannung etwas abflachte, einfach weil vieles gleichzeitig passierte. Doch das Ende hat mich dafür wieder vollkommen abgeholt! Emotional, intensiv und richtig stark umgesetzt.
Trotz kleiner, ganz persönlicher Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Besonders die Darstellung der griechischen Mythologie mit mehreren kraftvollen weiblichen Figuren fand ich überraschend frisch und unglaublich gelungen.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Charmante Charaktere, aber etwas unausgereift

Practice Makes Perfect
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Will wird erneut als Personenschützer für Amelia engagiert, die man bereits aus Band 1 der Rome Lovestory kennt. Mit seinem Job in der Kleinstadt kann er sich allerdings nicht so richtig anfreunden. Ihm ...

Will wird erneut als Personenschützer für Amelia engagiert, die man bereits aus Band 1 der Rome Lovestory kennt. Mit seinem Job in der Kleinstadt kann er sich allerdings nicht so richtig anfreunden. Ihm fehlt einfach das Adrenalin und das Abenteuer. Und dann ist da noch Annie Walker, die sich eigentlich nach einem Partner und einer Familie sehnt. Durch Wills „Dating-Nachhilfe“ entsteht zwischen den beiden spürbar eine Anziehung.

Annie führt einen Blumenladen und ist eine sehr liebevolle, eher zurückhaltende Person. Ihren Charakter mochte ich wirklich gern. Allerdings widersprachen sich ihre Zukunftspläne für mich im Laufe der Geschichte ein wenig, was mich etwas verwirrt hat. Will wiederum hat gegenüber seinem Bruder teilweise übertriebene Aussagen getroffen, wodurch er es mir manchmal schwer gemacht hat, ihn sympathisch zu finden. Gleichzeitig mochte ich aber die humorvolle und doch tiefe Bindung der beiden sehr. Die kleinen Dramen rundherum waren für meine Begriffe nicht notwendig. Hier hätte klare Kommunikation viel mehr Spannung und Tiefe erzeugt.

Insgesamt war es eine nette Geschichte für zwischendurch. Mir persönlich hat Band 1 jedoch deutlich besser gefallen.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Wenn die Wellen der Vergangenheit dich einholen

Zwischen uns das Flüstern der Wellen
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Der zweite Teil dieser Reihe ist emotional, tiefgehend und unglaublich fesselnd. Nach einem tragischen Unfall hat Erik das Windsurfen aufgegeben. Jener Unfall, bei dem sein Freund/Rivale Wilke ums Leben ...

Der zweite Teil dieser Reihe ist emotional, tiefgehend und unglaublich fesselnd. Nach einem tragischen Unfall hat Erik das Windsurfen aufgegeben. Jener Unfall, bei dem sein Freund/Rivale Wilke ums Leben kam. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Ausgerechnet seine Ex-Freundin Hanna soll ihm nun helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Was zunächst nach einem professionellen Auftrag klingt, wird schnell zu einer intensiven Reise in die Vergangenheit ... und zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle für beide.

Erik war schon im ersten Band eher der ruhigere, zurückhaltende Typ. Manchmal vorsichtig, manchmal unerwartet forsch. Jetzt merkt man deutlich, wie sehr ihn das Geschehene geprägt hat. Seine innere Zerrissenheit, der Schmerz und das Ringen um einen Neuanfang sind so authentisch beschrieben, dass man ihn beim Lesen fast spüren kann.

Auch Hanna steht vor einer Herausforderung. Eigentlich wollte sie mit ihrer Vergangenheit abschließen, doch ein Projekt führt sie zurück auf ihre Heimatinsel Sylt. Und direkt in Eriks Nähe. Dass ausgerechnet er nun ihr Patient wird, trifft sie völlig unvorbereitet. Die gemeinsame Zeit konfrontiert beide mit alten Gefühlen, unausgesprochenen Wahrheiten und der Frage, ob Heilung überhaupt möglich ist, wenn man den wichtigsten Menschen verloren hat.

Der Schreibstil ist wieder unglaublich emotional und bildhaft. Ich war völlig in der Geschichte versunken. Die Beschreibungen sind so detailreich, dass man die salzige Meeresluft fast riechen und den Wind auf der Haut spüren kann. Die Autorin schafft es, die Trauer, die Hoffnung und die leisen Momente der Nähe so feinfühlig miteinander zu verweben, dass man einfach mitfühlen muss.

Besonders spannend fand ich die Entwicklung rund um den Unfallbericht. Sie sorgt für genau das richtige Maß an Spannung, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überdecken. Ein Epilog hätte mich zwar sehr gefreut, aber ich bin sicher, dass im dritten und letzten Teil noch einige Fragen beantwortet werden.

Insgesamt ist dieser zweite Band eine wunderschöne, tief berührende Fortsetzung, die perfekt an den ersten Teil anschließt. Sie zeigt, dass Heilung Zeit braucht. Und dass manchmal genau der Mensch, von dem man sich am weitesten entfernt glaubte, der Schlüssel zur eigenen inneren Ruhe sein kann.
Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, bald den dritten Teil zu lesen.

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