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Veröffentlicht am 26.09.2018

Wicked

Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Eigentlich liebe ich ja die Bücher von Jennifer L. Armentrout. Bisher konnte sie mich lediglich mit der Spinn-off Reihe zu Dämonentochter nicht überzeugen. Gerade aber nach ihrem Buch "Deadly ever after" ...

Eigentlich liebe ich ja die Bücher von Jennifer L. Armentrout. Bisher konnte sie mich lediglich mit der Spinn-off Reihe zu Dämonentochter nicht überzeugen. Gerade aber nach ihrem Buch "Deadly ever after" war ich schon sehr gespannt auf ihren nächsten "Erwachsenen" Fantasyroman.

Der Einstieg fiel mir super leicht. Ich mochte Ivy auf Anhieb und fand ihre Art und ihren Witz sehr erfrischend. Es gab so einige Szenen, wo ich echt schmunzeln musste. Sie ist so tough und auf der anderen Seite auch so einfühlsam.

Ren dagegen ging mir zwischendurch eher schonmal etwas auf die Nerven. Klar, er sieht wahnsinnig gut aus, aber irgendwie weiß er das auch und für meinen Geschmack lässt er das schon mal zu sehr raushängen.

Die Story begann so vielversprechend. Zu Beginn fand ich das auch total interessant. Der Orden, die Tore zu Anderwelt, die Fae, die wohl irgendwas planen... Auch wenn ich durch Sarah J. Maas' "Das Reich der sieben Höfe" immer wieder an Feyre und Rhysand denken musste, so gefiel mir das Buch bisher echt gut. Aber ab ca. der Hälfte flachte die Story dann irgendwie ab. Es zog sich wie Kaugummi und ich habe das immer wieder zur Seite gelegt, weil ich keine rechte Lust verspürte es zu lesen. Zum Ende wird das natürlich wieder richtig spannend und endet in einem fiesen Cliffhanger. Dennoch werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen, weil sie mich einfach zu großen Teilen leider nur gelangweilt hat.

Wicked konnte mich leider nicht überzeugen. Irgendwie sprang bei mir der Funke einfach nicht über und ich habe mich phasenweise sogar richtig gelangweilt. Ist wohl leider einfach nicht mein Geschmack und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 25.09.2018

Es beginnt mit einem Kuss

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Hach, ganz ehrlich? Ich bin der Redwood Love Trilogie und seinen Protagonisten jetzt schon total verfallen. Band 1 habe ich verschlungen und geliebt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Flynn ...

Hach, ganz ehrlich? Ich bin der Redwood Love Trilogie und seinen Protagonisten jetzt schon total verfallen. Band 1 habe ich verschlungen und geliebt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Flynn und Gabby.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Gabby und Flynn kannten wir ja schon aus dem ersten Band, aber was die beiden genau miteinander verbindet erfährt man natürlich erst jetzt. Gabby und Flynn waren zusammen schon in der Grundschule und die beiden verbindet wirklich sehr viel miteinander. Ihrer beider Leben sind so miteinander verwoben, dass es für viele nur eine Frage der Zeit ist, bis sie die Liebe zueinander entdecken.

Doch für Flynn ist das mit den Gefühlen für Gabby gar nicht so einfach. Er steht sich oft selber im Weg, weil er Angst hat sie zu verlieren. Dabei sieht er gar nicht, was er gewinnen könnte! Gabby hingegen ist bezüglich Männern total enttäuscht. Für die meisten ist sie nur das nette Mädchen von nebenan und wird oft nur als Kumpel betrachtet. Bei Flynn hat sie Angst, dass er das ebenfalls so sieht.

Doch die beiden müssen sich ihren Gefühlen stellen und erleben dabei so einige emotionale, spannende, aber auch witzige Situationen! Besonders schön fand ich es auch, dass wir von Cade und Avery und Hailey auch wieder so einiges mitbekommen und gerade im Hinblick auf Hailey was das sooo schön.

Kelly Moran's Schreibstil ist einfach toll! Sie fesselt einen von der ersten Seite an und überzeugt mit liebevollen und fantastischen Charakteren. Die Story's sind emotional und witzig und ich bin schon mehr als gespannt auf Band 3.

Auch Band 2 von Redwood Love konnte mich voll und ganz überzeugen! Ich liebe Redwood Love und seine Leute und freue mich jetzt schon auf Band 3, der im November erscheinen wird.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 25.09.2018

Der verbannte Prinz

Der verbannte Prinz
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Der erste Band der Trilogie hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe die Seiten verschlungen und konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Allerdings ist das nun 1 Jahr her gewesen und dementsprechend schwer ...

Der erste Band der Trilogie hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe die Seiten verschlungen und konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Allerdings ist das nun 1 Jahr her gewesen und dementsprechend schwer fiel mir der Einstieg auch. Mir war nicht mehr alles präsent und so war es für mich erstmal ein kleiner Kampf mich wieder einzufinden. Aber Laura Labas baut immer wieder ein paar Rückblenden ein, so dass auch nach und nach meine Erinnerung wiederkam und ich mich voll und ganz auf die Fortsetzung einlassen konnte.

Doch nach einem relativ rasanten und spannenden Anfang wurde es dann zum Mittelteil hin aber ruhiger und in meinen Augen auch etwas langatmig. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich etwas interessantes passiert und wir uns im Kreis drehen. Dafür ist das Ende mal wieder nicht zu toppen. Wir erleben eine absolute Überraschung und ich war echt geschockt. Ich bin mal wieder absolut gespannt, was im Finale auf uns warten wird und kann es gar nicht erwarten. 

Laura's Schreibstil ist auch hier wieder sehr atmosphärisch und düster. Ich mag die Welt, die sie hier erschaffen hat und Morgan ist einfach ein unglaublich starker und toller Charakter. Wie sie mit dem Verrat umgeht und wie so einige andere Situationen händelt haben mir wieder imponiert. 




Auch wenn ich "Der verbannte Prinz" nicht ganz so stark fand wie seinen Vorgänger, so konnte mich Laura Labas dennoch wieder begeistern und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band!

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 21.09.2018

Monsters of Verity

Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
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Vier Farben der Magie von der Autorin fand ich total genial und deswegen war mir klar, dass ich Monsters of Verity unbedingt lesen will. Das Cover gefällt mir auch richtig gut und ich habe eine ziemlich ...

Vier Farben der Magie von der Autorin fand ich total genial und deswegen war mir klar, dass ich Monsters of Verity unbedingt lesen will. Das Cover gefällt mir auch richtig gut und ich habe eine ziemlich düstere und epische Story erwartet. Zumal ich schon einige begeisternde Stimmen zu dem Buch gelesen habe.

Leider fiel mir der Einstieg ins Buch ziemlich schwer. Ich habe keinen Bezug zu den beiden Protagonisten gefunden und fand die Story zu Beginn auch ziemlich verwirrend. Wer ist denn nun das Monster? Wer der Mensch? Um was für Monster handelt es sich? Das lichtet sich dann so nach und nach und ich habe gedacht, dass es ja nun endlich richtig los gehen kann...

Kate war für mich schon eine harte Nuss. Sie ist sehr tough und hart. Für mich ehrlich gesagt schon etwas zu hart. Deswegen konnte ich mich auch nicht immer in sie hineinversetzen. So wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht, hat sie auch keine soziale Kompetenz und irgendwie mochte ich sie einfach nicht.

August ist sehr ruhig und das ist der Grund, warum ich zu ihm nicht den sonderlichen Draht bekommen hab. Ja genau, die eine zu hart, der andere zu weich. Er ist ein Monster, aber mit einem Gewissen. Er ist sanftmütig und sensibel. Und er will einfach was erleben und nicht immer im Hauptquartier rumhängen. Deswegen wird er auf die Schule geschickt, auf die auch Kate gehen wird und so treffen die beiden aufeinander.

In meinen Augen dümpelt die Story lange Zeit nur so vor sich und ich hatte nicht das Gefühl, dass Buch jetzt unbedingt weiterlesen zu müssen. Durch den Mittelteil habe ich mich ziemlich gequält und habe immer auf die Spannung und den WOW Effekt gewartet, von dem so viele schwärmen.

Erst mit dem letzten Drittel konnte mich Victoria Schwab dann packen und es kam Spannung auf. Nach und nach ergab alles Sinn und ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Das Ende ist echt super und ich bin nun doch ziemlich gespannt, wie es denn weiter gehen wird.

Mich konnte Victoria Schwab mit Monsters of Verity nicht wirklich überzeugen. Der Einstieg war mir zu verwirrend, der Mittelteil zu langweilig. Das letzte Drittel war dann doch ziemlich spannend und rasant und endlich konnte mich das Buch begeistern.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 20.09.2018

Tears of Tess

Tears of Tess - Buch 1
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Auf die Bücher des Dark Romance Genre bin ich nur aufmerksam geworden, weil der Festa Verlag mich angeschrieben und gefragt hat, ob ich eins der Bücher lesen möchte. Ich finde gerade der Klappentext von ...

Auf die Bücher des Dark Romance Genre bin ich nur aufmerksam geworden, weil der Festa Verlag mich angeschrieben und gefragt hat, ob ich eins der Bücher lesen möchte. Ich finde gerade der Klappentext von Tears of Tess hört sich sehr spannend an und so habe ich mich ehrlich auf das Buch gefreut.

Gleich vorweg: Dark Romance ist nichts für schwache Nerven oder Menschen, die sich in Büchern Bilderbuchliebesgeschichten erhoffen. Es ist wohl auch nichts für Menschen, die Bücher kritisieren, die Gewalt verherrlichen und das Frauenbild als schwach darstellen.

Ich musste mich auch erstmal darauf einlassen, dass Dark Romance Bücher härter und krasser sind als alles, was ich bisher gelesen habe. Aber ich muss gestehen, dass ich dem Genre absolut verfallen bin und gerade Tears of Tess hat es mir wirklich sehr angetan.

Tess ist eine absolut starke Persönlichkeit. Schon vor ihrer Entführung spürt sie, dass es sie es beim Sex gerne etwas härter hätte. Doch ihr Freund ist eher Marke Schmusekater und wäre total verschreckt, wenn sie ihre Fantasien offenbaren würde. Und klar, das ist nunmal auch nicht für jeden etwas. Doch als sie entführt wird, merkt man erstmal WIE stark sie tatsächlich ist. Sie wehrt sich mit allem was sie hat gegen die Entführer und auch wenn sie die Entführung nicht verhindern kann, so kann sie wenigstens einer Vergewaltigung entgehen.

Als sie bei ihrem Meister in Frankreich ankommt, hat sie schon eine wahre Tortour hinter sich und man denkt eigentlich die ganze Zeit: Wann bricht das Mädchen zusammen? Aber bei Q Mercer merkt sie gleich, dass er zwar ein Monster ist, sie sich aber körperlich zu ihm hingezogen fühlt.

Q ist von Anfang an ein Rätsel. Er ist auf der einen Seite hart und gewalttätig und auf der anderen Seite weich und verständnisvoll. Man spürt, dass Tess bei ihm etwas berührt, dass er so vorher nicht kannte. Man spürt seinen inneren Zwiespalt und ich schwankte ebenfalls die ganze Zeit zwischen Hass und Mitgefühl.

Wunderbar zu lesen fand ich es, wie sich die Sache zwischen Tess und Q entwickelt. Das Ende und die Offenbarung, was hinter Q steckt hat mir unglaublich gut gefallen. Gerade zum Ende das letzte Kapitel aus seiner Sicht zu lesen, hat doch viele Fragezeichen geklärt und das Buch zu einem rundum perfekten Dark Romance Buch gemacht.

Der Schreibstil von Pepper Winters hat mich sofort in den Bann gezogen. Wie sie Gefühle und die erotischen Szenen darstellt, hat mich überzeugt und ich bin restlos begeistert von ihrem Buch und die Geschichte rund um Tess und Q.

Wie gesagt, ist dieses Buch auf keinen Fall etwas für Jugendliche unter 18 Jahren und auch für Menschen, die in irgendeiner Art sexuellen Missbrauch erfahren haben, ist dieses Buch absolut ungeeignet! Aber für mich persönlich hat Tears of Tess alles was ein gutes Buch haben muss und ich bin mir sicher, dass ich weitere Bücher von Pepper Winters lesen werde.

Nichts für Jugendliche unter 18 Jahre! Ich persönlich bin dem Dark Romance Genre mittlerweile total verfallen und gerade Tears of Tess hat es mir unglaublich angetan! Ich werde definitiv weitere Bücher aus diesem Genre lesen.

5 von 5 Punkten