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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2018

Eine äußerst humorvolle Geschichte mit tollen Charakteren

One More Chance
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"Wenn du erst mal in Kalifornien angekommen bist, wird dir die Veränderung guttun. Lass dir Zeit, denk nach und finde raus, was du wirklich willst, und dann mach dir einen Plan, wie du es erreichen kannst. ...

"Wenn du erst mal in Kalifornien angekommen bist, wird dir die Veränderung guttun. Lass dir Zeit, denk nach und finde raus, was du wirklich willst, und dann mach dir einen Plan, wie du es erreichen kannst. Du hast dein Schicksal selbst in der Hand - nur in den nächsten vierundzwanzig Stunden bestimme ich darüber."

Nach einer gescheiterten Beziehung braucht Aubrey einen Neuanfang. Sie lässt daher alles hinter sich und fährt mit dem Auto nach Kalifornien. Der Plan wird durcheinander gebracht, als sie erst einen Platten hat und danach noch einen verletzten Ziegenbock findet. Der gut aussehende Chance hilft ihr mit dem platten Reifen und überredet sie, ihn mitzunehmen. Nach einigen glücklichen Tagen ist Chance auf einmal verschwunden.

Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, hatte ich eine kleine Leseflaute. So ganz konnte mich kein Buch fesseln und wirklich motiviert war ich auch nicht eine neue Geschichte anzufangen. Erst habe ich noch überlegt eine bekannte Geschichte noch einmal zu lesen, als mir das Buch in die Hände gefallen ist. Es lag nicht unbedingt an dem Klappentext, aber irgendwas hat mich an dem Buch angesprochen. Ich muss sogar gestehen, dass der Klappentext nicht sonderlich überzeugend klingt, aber ich hatte schon ein paar Blog-Vorstellungen gesehen, sodass ich hier auch andere Zusammenfassungen kannte.

Die Geschichte startet direkt mit einem Roadtrip. Zwei unterschiedliche Charaktere, die sich zunächst nicht sonderlich mögen, sind mehr oder weniger gezwungen zusammen zu reisen. Hier wird direkt deutlich, wie unterschiedlich beide sind. Im Vergleich zu Chance ist Aubrey verklemmt und prüde. Tatsächlich ist sie es eigentlich nicht, aber Chance ist sehr frei in seinen Äußerungen und von sich überzeugt. Dadurch ergeben sich nach ein paar Startschwierigkeiten lockere Unterhaltungen. Ich hatte zwar auch das Gefühl, dass sich die Charaktere erst einmal kennenlernen, aber schnell geht es nicht mehr nur um oberflächliche Themen.

Die Chemie zwischen den beiden stimmt - bis Chance einfach verschwindet. Es dauert ein bisschen bis die Gründe hierfür verraten werden. So richtig hatte ich mir vorher keine Gedanken gemacht, warum er Aubrey alleine lässt, aber hatte teilweise auch die Befürchtung, dass es ein abstruser Grund ist. Das war er zum Glück nicht. Ich möchte hier nicht spoilern und ihn verraten, aber ich fand das alles sehr plausibel.

Die zweite Hälfte der Geschichte ist deutlich anders als der Roadtrip in der ersten Hälfte. Ich muss gestehen, dass ich den Start etwas stärker fand, aber dass ich insgesamt von dem Buch gut unterhalten wurde. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und hat meine Leseflaute definitiv beendet. Ich denke, dass ich die Augen offen halten werde, wenn das Autoren-Duo ein weiteres Buch herausgibt.

Veröffentlicht am 18.12.2018

Mein Herz schlägt für Vicky und Mitch!

Taste of Love - Rezept fürs Happy End
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Von der "Taste of Love"-Reihe habe ich leider noch nicht alle Bücher gelesen, aber das ist eine Tatsache, an der ich aktuell intensiv arbeite. Bis dato konnte mich jede Geschichte und jedes Pärchen begeistern. ...

Von der "Taste of Love"-Reihe habe ich leider noch nicht alle Bücher gelesen, aber das ist eine Tatsache, an der ich aktuell intensiv arbeite. Bis dato konnte mich jede Geschichte und jedes Pärchen begeistern. Ich war somit voller Erwartungen als ich den letzten Band der Serie begonnen habe. Meine Vorstellung war, dass ich wieder Heißhunger auf leckeres Essen bekomme, häufig lachen muss und gut unterhalten werde. Beschreibungen von gutem Essen kommen hier zwar etwas kurz, aber die anderen beiden Punkte wurden mehr als erfüllt. Es war Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.

Direkt im Prolog merkt der Leser, dass Vicky nicht die klassische weibliche Protagonistin ist. Sie ähnelt optisch eher einem Junge, steht auf Comics und ist ein Mathe-Nerd. Genau diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass sie viel für sich alleine und extremst unabhängig ist. Dieser Wesenszug hat mir ungemein gefallen. Außerdem ist sie schlagfähig, was zu lustigen Dialogen führt.

Das Gegenstück zu ihr, die männliche Hauptperson Mitch, ist da ganz anders. Vicky fällt eigentlich überhaupt nicht in sein Beuteschema und ist ihm zunächst viel zu anstrengend. Als Anwalt steht für ihn die Arbeit an erster Stelle und Frauen sind nur gelegentliche Vergnügungen. Durch einen zufällig gemeinsamen Kochkurs müssen sie nun Zeit miteinander verbringen. Wenn zwei eher dominate Charaktere aufeinander treffen und beide nicht kleinbei geben wollen, kann man sich vorstellen, dass hierbei das ein oder andere Wortgefecht entsteht.

Der lockere Schreibstil hat mich ausgesprochen gut unterhalten. Ich musste mehrfach lachen und war immer wieder gespannt, wie die Charaktere auf einzelne Aussagen reagieren würden. Dabei sind die Unterhaltungen überhaupt nicht salopp oder oberflächlich. In der Geschichte stecken ganz viele wichtige Themen. Es geht häufiger um Emanzipation, alte sowie überholte Denkweisen und auch Gleichberechtigung. An der ein oder anderen Stelle fließen hier Denkansätze mit ein, ohne aufdringlich zu werden. Dies sind Themen, die Vicky wichtig sind und die sie häufiger anschneidet. Wieso geben beispielsweise Mütter bei Söhnen häufig mit deren Berufen und bei Töchtern mit deren eigenen Kindern an? Warum werden nicht auch die Berufe der Töchter gelobt? Vorher hatte ich mich nie wirklich darüber gewundert, aber fand, dass man auch darüber mal nachdenken kann.

Alles in allem hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Ich bin ein bisschen traurig, dass die Reihe nun abgeschlossen ist und ich keine weiteren Bücher erwarten kann, aber freue mich, dass ich noch zwei vorherige Bände lesen kann. So wird mir die Clique noch ein bisschen erhalten bleiben.

Veröffentlicht am 16.12.2018

George Martin lädt ein zur Geschichtsstunde

Feuer und Blut - Erstes Buch
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„Die lange Herrschaft König Aegons I. Targaryen (1-37 n.A.E) war weitgehend friedlich… insbesondere in den späteren Jahren. Aber dem Frieden des Drachen, wie die letzten beiden Jahrzehnte seiner Herrschaft ...

„Die lange Herrschaft König Aegons I. Targaryen (1-37 n.A.E) war weitgehend friedlich… insbesondere in den späteren Jahren. Aber dem Frieden des Drachen, wie die letzten beiden Jahrzehnte seiner Herrschaft später von den Maestern der Zitadelle genannt werden sollten, gingen die Kriege des Drachen voraus, deren letzter einer der grausamsten und blutigsten Konflikte war, die je in Westeros ausgefochten wurden.“

Als Fan der Serie „Game of Thrones” wollte ich auch gerne einmal ein Buch des ursprünglichen Autors lesen. Da ich die Serie kenne und auch liebe, klang es nicht so spannend die direkte Buchvorlage zu lesen, da ich hier schon die Handlung und überraschenden Wendungen kenne. Ich entschied mich daher für die Vorgeschichte des Hauses Targaryen. Da ich bis dato immer die Erfahrung gemacht habe, dass die Bücher besser als die Filme sind, war ich sehr darauf gespannt, welche Bilder George R.R. Martin in meinen Kopf zaubern würde.

Zunächst war ich begeistert von der Aufmachung des Buches. Im Bucheinband kann ein Stammbaum des Hauses Targaryen ausgeklappt werden, der sehr gut zur Orientierung dient. Außerdem enthält das Buch nicht nur eine neue Geschichte aus Westeros, sondern ist auch um einige Zeichnung ergänzt. Alle paar Seiten wird das mögliche Kopfkino um sehr schöne, detaillierte schwarzweiß Bilder ergänzt.

Zu dem Inhalt des Buches kann ich nur sagen, dass es wirklich die Vorgeschichte zu „Das Lied von Eis und Feuer“ ist. Es enthält die Herrschaft verschiedener Könige, ihrer Liebschaften und Kriege. Es tauchen hier zu viele Könige auf, um tiefer ins Detail zu gehen. Bei dem ersten Kapitel war ich überrascht über die detaillierten Informationen, die der Leser präsentiert bekommt. Zunächst habe ich dies auf eine Einleitung geschoben. Jedoch wurde mir schnell klar, dass es sich hier nicht um die Einleitung handelt, sondern dass dies der Stil des Buches ist.

Es ist tatsächlich, wie der Untertitel verspricht, eine Chronik oder auch eine neutrale Niederschrift der (erfundenen) Ereignisse. Ohne Emotionen wird eine Handlungsabfolge berichtet. Dabei werden keine einzelnen Szenen beschrieben und es gibt keine Momentaufnahmen oder Dialoge. So bleiben die Charaktere nur Namen und sie erhalten kein eigenes Wesen. Über den ersten König weiß ich nur, mit wem er verheiratet war und grob, was er wann gemacht hat. Darüber wie er sich gefühlt hat oder was er gerne mochte, kann ich nur Mutmaßungen abgeben.

Diese Distanz zu den Charakteren und zur Geschichte haben dazu geführt, dass ich mich sehr schnell gelangweilt habe. Die Handlung konnte mich nicht packen, da ich selbst kein Teil davon war. Es liest sich wie ein Sachbuch aus dem Geschichtsunterricht. Nach 30 Seiten hatte ich schon etwas über drei große Schlachten gelesen und Weitere folgten kurz darauf. Nach circa 70 Seiten endet die Herrschaft des ersten Königs und das Leben des nächsten wird beschrieben.

Mit der Aussicht, dass es so für die nächsten 800 Seiten weitergehen würde, war ich überhaupt nicht motiviert weiterzulesen. Normalerweise verschlinge ich Bücher und lese jede Geschichte bis zum Ende, aber für diese 70 Seiten habe ich eine ganze Woche gebraucht, weil es so zäh war. Obwohl ich bis dato erst ein anderes Buch vor ein paar Jahren abgebrochen hatte, habe ich mich dann dazu entschlossen hier aufzuhören. Ich habe noch ein paar Seiten quergelesen und durch die nächsten Kapitel geblättert, aber er sah mir nicht so aus, dass sich an dem Erzählstil noch etwas ändern würde.

Die Grundidee finde ich gut und ich hatte auch teilweise das Gefühl, dass sich aus der Vorgeschichte eine spannende Fernsehserie machen lassen würde, aber in dieser Form ist das Buch überhaupt kein Lesegenuss für mich. Ich befürchte, dass hieran auch kein erneuter Versuch in ein paar Wochen oder Monaten etwas ändern würde. Für mich wird es daher Westeros in Zukunft leider nur auf dem großen Bildschirm und nicht in Papierform geben.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Faszinierendes Setting im russischen Zarenreich

The Crown's Game
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Wer gerne und viel Fantasy liest, muss leider irgendwann feststellen, dass es viele Bücher mit der gleichen Grundidee gibt. Viele Geschichten, Wesen oder Settings wiederholen sich. Daher suche ich immer ...

Wer gerne und viel Fantasy liest, muss leider irgendwann feststellen, dass es viele Bücher mit der gleichen Grundidee gibt. Viele Geschichten, Wesen oder Settings wiederholen sich. Daher suche ich immer nach Geschichten, die in irgendeiner Form anders sind. Bei diesem Buch hat mich direkt angesprochen, dass sie in Russland spielt. Bis dato habe ich den Schauplatz Russland noch nicht kennen gelernt. Das Zarenreich und St. Petersburg klang irgendwie märchenhaft. Also habe ich direkt meine Sachen gepackt und bin mit nach Russland gereist.

Der Beginn der Reise war ein kleines bisschen holperig. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt und ich habe, ehrlich gesagt, ein bisschen gebraucht, um mich an die verschiedenen Personen, ihre Beziehung zueinander und das Setting zu gewöhnen. Dafür habe ich etwa 60 Seiten gebraucht. Danach hat mich jedoch die Sprache und das Spiel der Krone gefesselt. Von der Idee her, ist das Spiel der Krone nichts komplett Neues. Es gibt mehrere Magier, die im direkten Wettbewerb stehen und nur einer kann am Ende eine Auszeichnung erhalten. Hierbei ist das Spiel jedoch nicht so ausgestaltet, dass die Magier direkt miteinander kämpfen müssen, sondern dass sie eigene Aktionen planen sollen, um den Sohn des Zaren zu erfreuen, da er bald Geburtstag hat.

Mich haben die Beschreibungen dieser Aktionen erfreut. Hierdurch lernt der Leser St. Petersburg besser kennen, aber vor allem verleihen sie der Geschichte etwas magisches und märchenhaftes. Ein kleines Beispiel (ohne zu viel zu verraten) ist eine Bäckerei, in der es plötzlich fliegende Birnenkuchen oder nicht abkühlende, heiße Schokolade gibt. Das Kopfkino, das ich bei den teilweise sehr bunten Bildern hatte, war einfach nur zauberhaft.

Etwas schade fand ich hingegen, dass das Mittelstück zeitweise sehr lange war. Außer dem Spiel der Könige gibt es mir zu wenig weitere Handlung. Als Leser habe ich mich immer wieder gefragt, wie man die Magier mit ihren Aktionen vergleichen soll und wie das ganze ausgehen soll. Den Sinn oder die Notwendigkeit des Spiels habe ich auch immer wieder hinterfragt. Hier gab es den ein oder anderen Aspekt, den ich nicht ganz ausgereift fand.

Ein kleines Highlight ist der Abschluss der Russland-Reise. In meinen Augen ist das Buch in sich abgeschlossen, aber es gibt hier mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Es gibt in jedem Fall noch eine Fortsetzung, da wahrscheinlich noch die Rahmengeschichte weiter ausgeführt werden soll und es hier auch noch offenen Handlungsstränge gibt. Aber ich mag es sehr, wenn sich der Leser selber am Ende noch ein paar Gedanken machen kann und nicht alle Antworten auf dem Silbertablett serviert bekommt. Mit dem Ende bin ich so sehr zufrieden.

Insgesamt fand ich den Ausflug in das Zarenreich unterhaltsam und zeitweise auch märchenhaft. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber habe auch ein paar Länge und Mängel bemerkt. Betrachtet man es als Einzelband, dann ist es eine schöne Geschichte. In meinen Augen eignet sich das Setting jedoch nicht, um daraus eine große Serie zu machen. Ich denke, dass ich mit dem Ende so glücklich sowie zufrieden bin und keine Rückkehr in diese Welt brauche.

Veröffentlicht am 23.11.2018

Es war gut, aber…

Raw Love - Gegen alles, was war
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„Zu gern hätte sie gewusst, was er dachte, aber sie würde nur verrückt werden, wenn sie es zu erraten versuchte. Mit jemanden wie ihm konnte sie nur umgehen, indem sie auf das hörte, was er sagte, und ...

„Zu gern hätte sie gewusst, was er dachte, aber sie würde nur verrückt werden, wenn sie es zu erraten versuchte. Mit jemanden wie ihm konnte sie nur umgehen, indem sie auf das hörte, was er sagte, und seine Absichten in seinen Küssen und Berührungen zu erspüren versuchte. Denn was auch immer in seinem Kopf vor sich ging – es würde immer ein Rätsel für sie bleiben.“

Die ersten beiden Teile der Reihe haben mir ausgesprochen gut gefallen. Mich haben hier vor allem die Komplexität sowie die Weiterentwicklung der Charaktere überzeugt. In den beiden vorherigen Bänden tauchte bereits immer wieder der dritte Bruder Damien auf. Er erschien mir geheimnisvoll, in sich gekehrt und extremst verschlossen. Ich wollte unbedingt wissen, was ihn antreibt und ob er sich irgendwann auch einmal jemand anderem gegenüber öffnet. Es hat sich mir somit nicht die Frage gestellt, ob ich seine Geschichte lesen möchte. Insgesamt fand ich sie auch gut, aber…

… aber die Beweggründe seiner Handlungen sind mir nicht vollständig verständlich geworden. Ich habe zwar durchaus mitbekommen, dass er ebenfalls ein vielschichtiger Charakter ist, aber im Gegensatz zu seinen Brüdern konnte ich ihn nicht gänzlich verstehen. Mir war nie klar, wie er als nächstes handeln würde oder warum er so ist, wie er ist.

… aber mir fehlte hier eine wirkliche Weiterentwicklung der Hauptcharaktere. Damien hat sich zwar etwas verändert, aber diese Entwicklung kam sehr plötzlich und wurde ebenfalls wieder nicht erklärt. Bei der weiblichen Hauptperson ist die Veränderung deutlich geringer, jedoch konnte ich diese dafür nachvollziehen. Damit kommt das Buch nicht an die anderen Teile heran.

… aber die eigentliche Handlung kam mir zu kurz. Der Anteil der Schlafzimmerszenen war in diesem Buch sehr hoch – mir an manchen Stellen zu hoch. In meinen Augen kann eine Beziehung nicht wirklich entstehen, wenn man sich nicht auch mal richtig unterhält und kennenlernt. Alltägliche Gespräche werden hier nur in den seltensten Fällen geführt.

Was jedoch wieder ausgesprochen gut ist, ist der Schreibstil. Durch die anschauliche Sprache wird der Leser in die Geschichte hinein gesogen und mag das Buch gar nicht mehr weglegen. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich eine kleine Nachtschicht eingelegt haben und das Buch an einem Tag beendet habe. Wenn ich für ein Buch meinen Schlaf opfere, dann muss es schon ziemlich fesselnd sein.

Alles in allem ist „Raw Love“ ein guter Abschluss der Reihe, aber er kommt nicht ganz an die anderen Teile heran. Es fehlt an Tiefgründigkeit und Vielschichtigkeit bei den Charakteren. Mir hat es jedoch Spaß gemacht zu erfahren, wie es auch mit Mike und Zane nach Abschluss ihrer Geschichte weiterging.