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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2022

Vorsicht bissige Kobolde und ein eigenwilliger Schreibstil

Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
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Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Es passt perfekt zum Genre und verspricht märchenhafte Abenteuer. Hier gibt es also eine glatte 10/10 - nur leider nicht für den Rest ...

Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat mich sofort angesprochen. Es passt perfekt zum Genre und verspricht märchenhafte Abenteuer. Hier gibt es also eine glatte 10/10 - nur leider nicht für den Rest des Buchs.
Aber zuerst zum Inhalt: Kinsch Na Shannack wurde zum Dieb ausgebildet und steht deshalb nun in der Schuld seiner Gilde. Um sich freizukaufen, hält er sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser, bis die Gilde ihm ein verlockendes Angebot macht und er in deren Auftrag gemeinsam mit einer hartgesottenen Ritterin nach Norden reist, wobei der Weg weitere Zufallsbekanntschaften sowie Gefahren für sie bereithält.
Dem Schreibstil stehe ich ambivalent gegenüber. Zum einen war die Geschichte streckenweise flüssig lesbar, zum anderen hat mich der Erzählstil zwischendurch immer wieder zum Verzweifeln gebracht. Einerseits ist da der vulgäre, eigenwillige Humor unseres Protagonisten, den ich anfangs noch witzig fand und der ganz hervorragend zu Kinsch selbst passt, für den ich aber zunehmend nur noch Augenrollen übrighatte. Dann beherrschen Reisebeschreibungen mit Infos über die Geschichte, Kultur und Mythen rund um die vielfältige Götterwelt einen Großteil des Buchs, weshalb die Haupthandlung erst gegen Ende überhaupt Fahrt aufnimmt. Bei allem Respekt für den Einfallsreichtum des Autors haben mir so ein roter Faden und Spannung gefehlt. Es kann schwer sein, sich in einer so detaillierten High Fantasy-Welt zurechtzufinden, allerdings haben die vielen Erklärungen mir das trotzdem nicht erleichtert, sondern eher für Langatmigkeit und aufgrund fehlender Nachvollziehbarkeit stellenweise für komplette Verwirrung gesorgt.
Außerdem konnte ich keine wirkliche emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, was wohl ein weiterer Grund dafür ist, dass die Handlung mich nicht wirklich mitreißen konnte. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und wirken stimmig, nur haben mir eben leider die Identifikationsmöglichkeiten gefehlt. Außer Kinsch, aus dessen Sicht uns die Geschichte präsentiert wird, hat man beim Lesen auch nur begrenzten Zugang zu den anderen Charakteren. Nehmen wir zum Beispiel Galva: Sie wirkt durch ihre soldatische, emotionslose Ader absolut unnahbar. Mein Lieblingscharakter war ein Sidekick: der blinde Kater. Das sagt alles oder?
Das mag jetzt reichlich negativ geklungen haben, dennoch fand ich bei weitem nicht alles schlecht. Was mir durchweg richtig gut gefallen hat, war die grandiose, brutale und geschichtsträchtige Welt mit ihrer düsteren Atmosphäre und ihren liebevoll platzierten Details. Wer beispielsweise die Witcher-Welt liebt, wird auch an dieser Geschichte Gefallen finden - als Bonus gibt es auch hier ein eigenes Kartenspiel.
Insgesamt stellt das Buch für mich einen leicht enttäuschenden Auftaktband dar, der leider weit entfernt von einem Pageturner ist und ordentlich Luft nach oben hat.
Wer eine gut ausgearbeitete High Fantasy-Welt mit skurrilen Protagonisten sucht und sich auf eine Reise rund um ein interessantes Magiesystem, Götter, Kobolde, Riesen und Gefahren aus dem Meer begeben will, sollte dennoch einmal reinlesen.

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Solide Unterhaltung

Boyfriend Material
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Das Cover ist ein echter Eyecatcher, passt durch die fröhlichen Farben super zum Genre, enthält Hinweise aufs Setting und macht einfach direkt gute Laune.
Zum Inhalt: Luc O’Donnell, Sohn berühmter Musiker, ...

Das Cover ist ein echter Eyecatcher, passt durch die fröhlichen Farben super zum Genre, enthält Hinweise aufs Setting und macht einfach direkt gute Laune.
Zum Inhalt: Luc O’Donnell, Sohn berühmter Musiker, macht immer häufiger Negativschlagzeilen in der Klatschpresse, was seinem Job gefährlich zu werden droht. Deshalb sucht er einen möglichst vorzeigbaren Fake-Freund und findet ihn in Oliver Blackwood. Die beiden könnten gegensätzlicher nicht sein und ziehen sich vielleicht gerade deshalb an…
Was den Schreibstil angeht, bin ich etwas zwiegespalten. Das Buch ist zwar trotz einiger Längen und unnötigem Beziehungs-Hin-und-Her über weite Strecken gut lesbar, allerdings hat mir Lucs Perspektive die Geschichte manchmal etwas verhagelt. Die derbe und teilweise respektlose Sprache und Art, die zu seiner ziemlich selbstzerstörerischen Ader passt, sind einfach nicht so meins.
Mit Luc verbinde ich generell eine Art Hassliebe. Anfangs fand ich ihn recht unsympathisch, was vor allem daran lag, wie unzufrieden er mit sich selbst ist. Glücklicherweise wird das jedoch etwas besser und seinem bissigen Sarkasmus und Humor kann ich durchaus einiges abgewinnen. Oliver hat die Düsternis um Luc eindeutig auflockern und mich mit seinen Aktionen immer wieder zum Lächeln bringen können. Letztlich wirken beide Charaktere aber fehlerhaft und damit glaubwürdig, was der Geschichte wirklich guttut.
Highlight des Romans waren für mich die realistisch dargestellten Dynamiken in Familien und Freundeskreisen der beiden Protagonisten. Der unverstellte, emotionale Blick auf (nicht ausschließlich romantische) Beziehungen und deren Spannungen hat mich öfter zum Nachdenken gebracht.
Womit wir bei einem weiteren Punkt wären: Ich hatte das Buch seit seinem Erscheinen in englischer Sprache auf meiner Wunschliste und hatte eine fröhliche, witzige Wohlfühlgeschichte erwartet. Die Tiefe und das wiederholte Aufgreifen dunklerer Gefühle sowie der Fokus auf Vergangenheitsbewältigung haben mich dann doch überrascht. Deshalb würde ich das Buch nicht schlicht als leichte und schnell zu lesende Unterhaltung einordnen. Ich habe meine Zeit gebraucht, um durch die Story zu kommen.
Insgesamt wurde ich gut unterhalten und auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, auch wenn ich auf so manches Drama hätte verzichten können. Wer romantische Komödien mit Tiefgang und authentische, wenn auch etwas eigenwillige Protagonisten sowie queere Repräsentation sucht, sollte hier unbedingt einmal reinlesen.

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Veröffentlicht am 30.07.2022

Anders als erwartet

Die versteckte Apotheke
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Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet und dank der tollen Farbwahl ein echter Eyecatcher. Es wirkt geheimnisvoll und macht neugierig.
Zum Inhalt: Im London des 18. Jahrhunderts führt Nella eine ...

Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet und dank der tollen Farbwahl ein echter Eyecatcher. Es wirkt geheimnisvoll und macht neugierig.
Zum Inhalt: Im London des 18. Jahrhunderts führt Nella eine Apotheke für Frauen in Not und bringt sich damit selbst in Gefahr. Etwa 200 Jahre danach stößt Caroline auf Überbleibsel der geheimen Apotheke und macht sich daran, eine Wahrheit aufzudecken, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern soll.
Ich hatte so sehr auf dieses Buch hingefiebert und mich wirklich aufs Lesen gefreut. Der Anfang war dann auch wirklich vielversprechend. Der Beginn war sogleich fesselnd und die drei Erzählperspektiven haben nicht nur für eine außergewöhnlich gute Lesbarkeit gesorgt, sondern auch gekonnt einen überzeugenden Spannungsbogen aufgebaut. Ehrlich gesagt habe ich eine Weile keine so gut umgesetzten wechselnden Erzählperspektiven mehr gesehen. Nun zum ABER: Das letzte Drittel der Geschichte hat sie für mich etwas zerstört, was total schade ist und mich insgesamt ziemlich unzufrieden zurückgelassen hat. Am Ende hat man mehr Fragen als Antworten, was ich leider gar nicht mag. Wo ist der Sinn der Wendung am Ende? Und auch Carolines letzte Ergänzungen - ich bleibe hier mit Absicht vage, um nicht zu spoilern - hätte man sich schenken können, weil so zum Schluss Wiederholungen auftreten oder man hätte sie lieber früher an sinnvolleren Stellen einbauen sollen.
Die historischen Perspektiven von Nella und Eliza haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre rund um ein drohendes Unheil. Ihre Passagen habe ich nur so verschlungen und regelrecht mit den beiden mitgefiebert. Deutlich weniger hat mir dagegen die aktuelle Perspektive gefallen. Da ich selbst einen Geschichtsabschluss in der Tasche habe, wirkte Caroline wie eine absolut unzureichend ausgebildete Historikerin auf mich. Ich will hier gar nicht näher ins Detail gehen, aber das hat ihre Glaubwürdigkeit zusammen mit ihren teilweise fragwürdigen Verhalten für mich komplett untergraben. Nur ihre Leidenschaft gegenüber den Geheimnissen der Vergangenheit konnte mich einigermaßen für sie einnehmen. Richtig gemocht habe ich aber leider keine der drei Protagonistinnen, weshalb ich mich ihnen nie richtig nah fühlen konnte - da waren die verschiedenen Perspektiven dann eher hinderlich, um detailliert in jedes Gefühlsleben eintauchen zu können.
Halten wir also fest: Zwei Drittel des Buches haben mir echt gut gefallen und waren spannend umgesetzt. Dann jedoch weist das Buch auch ein paar Längen und unnötige Wiederholungen auf. Die starken weiblichen Charaktere waren definitiv ein weiterer Pluspunkt, auch wenn die Umsetzung und Darstellung der Charaktere teilweise von Schwächen geprägt ist.
Wer fesselnde, historische Romane mit mehreren Zeitebenen, in denen Frauen im Fokus der Geschichte stehen, mag und sich nicht an offenen Enden und ungelösten Geheimnissen stört, sollte hier unbedingt einmal reinlesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2022

Die Magie einer Freundschaft

Kein Sommer ohne dich
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Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Es versprüht Urlaubsfeeling, sticht ins Auge und ist detailliert, ohne überladen zu wirken.
Zum Inhalt: Poppy und Alex sind seit Jahren die besten Freunde und ...

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Es versprüht Urlaubsfeeling, sticht ins Auge und ist detailliert, ohne überladen zu wirken.
Zum Inhalt: Poppy und Alex sind seit Jahren die besten Freunde und haben über die Jahre meist ihren Sommerurlaub gemeinsam verbracht, zumindest bis ein Erlebnis vor zwei Jahren für Funkstille zwischen ihnen gesorgt hat. Poppy unternimmt nun einen letzten Versuch, die Freundschaft zu retten und schlägt eine gemeinsame Reise vor. Können die beiden sich aussprechen und wieder zueinander finden?
Die Stimmfarbe der Sprecherin ist sehr angenehm. Ihr Sprechvortrag ist einfühlsam und unaufdringlich, wodurch ich sehr gerne zugehört habe. Emily Henrys Schreibstil ist intelligent und erstaunlich anspruchsvoll, manchmal so humorvoll, dass ich auch mal laut auflachen musste, manchmal hatte ich aber auch eine Träne in den Augen. Hier ist nämlich nicht alles rosarot und unproblematisch, weshalb die Geschichte keinen schlichten Wohlfühlroman darstellt, sondern darüber hinaus viel Tiefe und auch schwere Gefühle wie Reue und Melancholie bereithält.
Mir war das Erzähltempo allerdings zwischendurch immer mal wieder zu langsam. Wir verfolgen verschiedene Zeitebenen, eine berichtet uns von den vergangenen Reisen der beiden Protagonisten, die wie alle Kapitel aus Poppys Sicht wiedergegeben werden. Ihre Erinnerungen waren mir teilweise schon zu detailliert. Klar kann man die beiden Protagonisten dadurch besonders nah kennenlernen, ich habe mich jedoch immer wieder dabei erwischt, wie ich zwischendurch auf die Uhr geschaut habe.
Die Protagonisten sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet worden. Sie wirken beide so zeitgemäß, als stammten sie tatsächlich aus dem echten Leben. Der erzählerische Fokus auf Poppy hat manchmal dafür gesorgt, dass ich etwas genervt von ihr bzw. der Dramaqueen in ihr war. Dennoch konnte ich ihre Gefühlslage immer nachvollziehen, was mich wieder mit ihr versöhnt hat. Alex lernen wir nur durch Poppys Augen kennen, weshalb für mich immer eine kleine Distanz bestehen blieb. Beide werden mit ihren Schwächen und Narben vorgestellt, was sie authentisch und nahbar wirken lässt und dazu einlädt, sich mit ihnen zu identifizieren. Meine Lieblingscharaktere sind sie wohl nicht, aber ich fand sie ganz sympathisch.
Das Hörbuch konnte mich insgesamt solide unterhalten. Für mich war es das erste Buch der Autorin, weshalb ich nach all dem internationalen Hype um sie besonders gespannt war. Jetzt kann ich festhalten, dass ich definitiv noch mehr von ihr lesen oder hören würde.
Wer eine romantische Komödie mit tiefen Gefühlen sucht, könnte hierin ein perfektes Sommerhörerlebnis finden.

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Veröffentlicht am 15.07.2022

Anders als erwartet

Yinka, wo bleibt dein Date?
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Das Cover ist ansprechend gestaltet, auch wenn mich der Titel deutlich mehr angezogen hat als die Bildgestaltung. Das liegt aber einfach daran, dass realistische Menschendarstellungen auf Covern generell ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet, auch wenn mich der Titel deutlich mehr angezogen hat als die Bildgestaltung. Das liegt aber einfach daran, dass realistische Menschendarstellungen auf Covern generell nicht ganz meins sind. Nichtsdestotrotz ist dieses Cover ein Eyecatcher, dessen Farben auch super zum Genre passen.
Zum Inhalt: Yinka möchte sich unbedingt verlieben. Zum einen, weil sie Druck von ihrer Familie bekommt, zum anderen weil sie eine Begleitung zur Hochzeit ihrer Cousine braucht. Also macht Yinka auf die Suche nach dem Einen.
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Was mich begeistert hat, sind die kulturellen Einblicke in Yinkas nigerianische Großfamilie und Yinkas alltäglicher Umgang mit ihren britisch-nigerianischen Einflüssen. Ich hatte mir eine witzige, unterhaltsame Geschichte erhofft, wurde in dieser Hinsicht jedoch ein klein wenig ernüchtert. Ich hatte eher mit einer leichten, durchweg humorvollen Herangehensweise an das Thema gerechnet. Allerdings haftete der Handlung streckenweise auch eine gewisse Verzweiflung und Düsternis an, was sie sehr viel ernster wirken ließ. Dazu tragen natürlich auch ernste und aktuelle Themen rund um Yinkas soziale und kulturelle Herkunft bei, beispielsweise Mobbingerfahrungen, die hier sehr einfühlsam aufgearbeitet werden. Gleiches gilt für Diskussionen rund um Yinkas Glauben, die hier mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Respekt behandelt wurden.
Die Geschichte ist zwar nah am Leben entworfen und jede Singlefrau, die zur heutigen Zeit auf Dates oder Partnersuche geht, wird sich wohl irgendwo wiederfinden können und auch die Familiendynamiken innerhalb der Großfamilie wirken authentisch und lassen den familiären Druck spürbar werden, aber trotzdem hat mich Yinkas Story nicht voll für sie einnehmen können. Sie ist zwar eine realistische dargestellte Protagonistin mit Schwächen und Selbstzweifeln, aber lange Zeit auch einem unbändigen Drang, Anderen zu gefallen bzw. die Erwartungen Anderer zu erfüllen, was mich ziemlich genervt hat. Deshalb war ich zwischenzeitlich auch eher gewillt, dem Buch noch einen Stern bei der Bewertung abzuziehen, jedoch konnten mich die letzten Seiten dann doch noch stärker emotional berühren und mir fast eine Träne entlocken. Allerdings hätte ich mir zwischendurch mehr Spannung und weniger zähe Phasen gewünscht.
Der Fokus der Geschichte liegt zwar auf Yinka, allerdings geht es auch viel um ihre Freundinnen, weshalb mich die Story zwischenzeitlich an Sex and the City, Valeria oder The Bold Type erinnert hat – hier nur abzüglich jedweder expliziten Szene. Drama nach Machart einer romantischen Komödie hält diese Geschichte definitiv ausreichend bereit.
Toll ist, dass auch eine queere Protagonistin Einzug in die Geschichte gefunden hat. Generell waren mir Yinkas direkte, selbstbewusste, ehrgeizige Freundinnen und Cousinen fast noch sympathischer als die Protagonistin selbst. Yinka wirkt manchmal fast schon unglaubwürdig naiv und unerfahren im Umgang mit anderen Menschen, dafür dass sie eine intelligente Frau ist, die in einer Metropole wie London lebt, wobei ich mir übrigens auch mehr vom austauschbar wirkenden Setting versprochen hatte.
Insgesamt hat mich die Geschichte solide unterhalten, aber mehr als 3,5 Sterne sind leider echt nicht drin. Ich hatte mir einfach noch etwas mehr erhofft. Wer auf romantische Komödien mit Tiefgang, einem interessanten kulturellen Background, aber auch allerlei Drama und Zickenkrieg steht, sollte hier einmal reinlesen.

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