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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Witzig und direkt

FASCHOLAND
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Als Hörbuch hat "Fascholand" wirklich Spaß gemacht zu lesen. Das Buch selbst war sehr unterhaltsam, hat viele wichtige Aspekte unserer heutigen Gesellschaft angesprochen, aber hätte manchmal noch tiefer ...

Als Hörbuch hat "Fascholand" wirklich Spaß gemacht zu lesen. Das Buch selbst war sehr unterhaltsam, hat viele wichtige Aspekte unserer heutigen Gesellschaft angesprochen, aber hätte manchmal noch tiefer in die Materie einsteigen können.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

The guy she liked was a girl

The Guy She Was Interested in Wasn't a Guy at All 1
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Endlich ein GL-Manga, der edgy ist~

Die Story ist zwar sehr vorhersehbar (siehe Titel), aber die Charaktere, das Setting und der Zeichenstil sind wirklich toll. Dass die beiden sich durch ihren gemeinsamen ...

Endlich ein GL-Manga, der edgy ist~

Die Story ist zwar sehr vorhersehbar (siehe Titel), aber die Charaktere, das Setting und der Zeichenstil sind wirklich toll. Dass die beiden sich durch ihren gemeinsamen Musik-Geschmack finden, macht das ganze noch besser

Mitsukis Charakter ist echt detailliert gestaltet und so hot ❤️‍🔥 Auch Aya ist sehr detailliert gezeichnet und echt niedlich.

Eine wirkliche Herzensempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Witzig, lesbisch, queer!

Lesbos Lesvos
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4/5 Sterne

"Meine erste Lesbe erblicke ich im Flieger." (S.10)

Das Buch "Lesbos Lesvos" hat mich total begeistert und hat mich in eine andere Welt katapultiert!

Inhaltlich geht es um die griechische ...

4/5 Sterne

"Meine erste Lesbe erblicke ich im Flieger." (S.10)

Das Buch "Lesbos Lesvos" hat mich total begeistert und hat mich in eine andere Welt katapultiert!

Inhaltlich geht es um die griechische Insel Lesvos, die ein beliebter Reiseort für die lesbische Community ist. Joey Juschka erzählt in 18 kurzen Kapiteln anekdotisch über das Inselleben. Es geht um Community, Wetter, Katzen und natürlich .... Lesben! Statt eines typischen Reiseführers setzt das Buch auf Witz, Alltagsmomente und die Veränderungen auf der Insel im Verlauf des Jahres.

Sprachlich ist das Buch umgangssprachlich und witzig geschrieben, was super zum Buch passt! es fühlt sich an, als wäre man im Kopf von Joey Juschka und erlebt die beschriebenen Situationen mit. Der Schreibstil ist gut zu lesen, nur wurde der Lesefluss manchmal durch die vielen Satzzeichen wie Klammern oder Gedankenstriche etwas gestört. Wer diese Art von Schreibstil mag, wird das Buch lieben!

Joey Juschka hat mit dem Buch echt meinen Winter erhellt. Das Buch war sehr witzig und die Fotostrecke am Ende ein toller Abschluss.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Ein Meisterwerk, dass mich zu Tränen gerührt hat

Babel
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"This is how colonialism works. It convinces us that the fallout from resistance is entirely our falt, that the immoral choice is resistance itself rather than the circumstances that demanded it."

Mit ...

"This is how colonialism works. It convinces us that the fallout from resistance is entirely our falt, that the immoral choice is resistance itself rather than the circumstances that demanded it."

Mit Babel hat R.F. Kuang ein Meisterwerk geschaffen, dass mich sofort in den Bann gezogen hat. Angefangen vom Schreibstil über die Charaktere und das World-Building, alles hat für mich gepasst. Das Buch verbindet Fantasy mit Rassismus und Kolonialismus und schafft es, die imperialistische Geschichte nochmal anders aufzuarbeiten. Die Welt in dem Buch hat viele Parallelen nicht zur zu unserer Vergangenheit, sondern auch zu der neokolonialistischen Realität.

Die Handlung: In dem Buch begleiten wir Robin Swift, einen Waisenjungen aus Kanton. Er wird von einem Professor nach England gebracht, um dort eines Tages an das Königliche Institut für Übersetzung an der Oxford Universität zu gehen. Dort lernt er drei Kommilliton*innen kennen, sowie die Geheimnisse hinter der Macht des Britischen Königreiches.

Meine Gedanken: Das Buch war atemberaubend spannend und schmerzhaft zugleich. Die Vermischung von (historischen) Ereignissen (Kolonialismus) mit fantastischen Elementen sorgte für ein Gefühl von Unbehagen. Es ließ mich spüren, dass dies keine Fantasie ist sondern nur Metaphern für die historische Ausbeutung sowie deren Kontinuitäten, in Form von Neokolonialismus, Rassismus und Imperialismus. Das Ende des Buchs war schmerzhaft, aber passend.

Fazit: Ein echtes Fantasy-Meisterwerk, dass Realität und Fiktion verschwimmen lässt.

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