Toller Romantasy-Auftakt mit starken Charakteren
Blood and SteelHelen Scheuerer hat mit Blood & Steel eine Romantasy-Reihe geschaffen, die mich begeistern konnte.
Der Plot: Thea ist ungewollt Alchemistin, weil ihr und allen anderen Frauen das kämpfen aufgrund einer ...
Helen Scheuerer hat mit Blood & Steel eine Romantasy-Reihe geschaffen, die mich begeistern konnte.
Der Plot: Thea ist ungewollt Alchemistin, weil ihr und allen anderen Frauen das kämpfen aufgrund einer Weisssagung verboten wurde. Das möchte sie jedoch nicht hinnehmen und trainiert heimlich im Wald. Dabei wird sie von dem Schwertmeister Wilder entdeckt. Der Plot konnte mich von Anfang an catchen. Ich liebe willensstarke Charaktere, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht aufhalten lassen. Die Geschichte war bis zum Ende spannend, mit mal mehr und mal weniger vorhersehbaren Wendungen.
Die Charaktere: Ich hatte vor dem Lesen die Befürchtung, dass die Geschichte nur Thea als starke Frau mit Willen darstellt, während sich die anderen unterordnen. Zum Glück war das nicht der Fall. Die weiblichen Charaktere im Buch haben Eigenheiten und Stärke, besonders Theas Schwester Wren. Auch die männlichen Charaktere waren mal mehr mal weniger spannend. Nur mit Wilder konnte ich am Anfang nicht warm werden, weil er zunächst an den typischen großen schweigsamen Krieger aus so vielen anderen Romantasy-Büchern erinnerte. Im Laufe des Buches gewann er dann zum Glück an Tiefe. Meine liebsten Charaktere bleiben in diesem Band dann aber doch klar Kipp und Cal. Kipp ist ein sehr witziger Charakter, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Allgemein konnte mich das Buch begeistern, vor allem da der Fokus auf Theas Entwicklung lag und die Liebesgeschichte nebenher gut funktionierte, ohne der einzige Plot zu sein. Für die fünf Sterne fehlt mir hier die Innovation, da ich Geschichten mit ähnlichen Prämissen aus dem Romantasy-Genre kenne.