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Veröffentlicht am 05.04.2019

absolut gelungener 12. Teil

Die Grimm-Chroniken (Band 12): Das Mondmädchen
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Meine Meinung
Schon die ersten 11 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd waren wirklich absolut klasse. Jetzt stand mit „Das Mondmädchen“ Band 12 auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt ...

Meine Meinung
Schon die ersten 11 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd waren wirklich absolut klasse. Jetzt stand mit „Das Mondmädchen“ Band 12 auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt auf diese Geschichte hier.
Das Cover ist wieder total gelungen und der Klappentext macht extrem neugierig. Daher habe ich auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere dieses 12. Teils sind wieder richtig gut gezeichnet. Die Autorin stellt sie facettenreich und vorstellbar dar, für den Leser ist es leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Hier begleitet man Ember, Julia und Joe in der Gegenwart. Mir gefiel dies sehr gut, hier ist immer etwas los, langweilig wird es nicht.
Doch man ist nicht nur in der Gegenwart, sondern mit Maggy, Ember und den anderen in der Vergangenheit. Dadurch wird es wieder komplex doch man kann gut folgen und alles verstehen. Man merkt hier klar, dass es Richtung Kampf geht, alle machen sich bereit, sind auf dem Sprung.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder richtig klasse. Ich bin auch durch Band 12 wieder leicht und flüssig gekommen, konnte richtig gut folgen und auch alles nachvollziehen.
Es gibt hier sehr viele verschiedene Sichtweisen und auch unterschiedliche Zeitzonen, in denen diese Geschichte hier erzählt wird. Dadurch wird es komplex aber auch extrem vielsichtig und interessant.
Die Handlung hier beginnt mit einem Rückblick, durch den der Einstieg sehr einfach gelingt. Und dann geht es direkt da weiter, wo Band 11 aufgehört hat. Es ist spannend, emotional und voller verschiedenster Gefühle. Es gibt hier lustige Dinge genauso wie man blutige und sehr düstere Szenen vorfindet. Aber es fehlt auch nicht an Romantik und Humor. Kurzum die Mischung hier ist klasse und man merkt, es geht mit großen Schritten Richtung Staffelfinale. Was dann dort passiert, man weiß es nicht, doch nach Teil 12 muss man echt auf alles gefasst sein.

Das Ende macht dann richtig neugierig auf eben das Staffelfinale. Ich bin echt schon gespannt darauf wie die Autorin diese erste Staffel hier zu einem Ende bringt und freue mich schon aufs Lesen.

Fazit
Alles in Allem ist „Das Mondmädchen“ von Maya Shepherd ein verdammt guter 12. Teil der „Grimm-Chroniken, der mich wieder richtig gut einfangen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe und die extrem neugierig auf das große Finale macht, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt wieder überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 05.04.2019

ein wirklich sehr gutes Debüt das mich gut unterhalten hat

Left to Fate. Die Ausgesetzten
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Meine Meinung
Mit „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ ist Gloria Trutnaus Debüt erschienen. Mit dieser Geschichte hat sie den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress gewonnen, was mich, neben dem tollen ...

Meine Meinung
Mit „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ ist Gloria Trutnaus Debüt erschienen. Mit dieser Geschichte hat sie den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress gewonnen, was mich, neben dem tollen Cover und den sehr ansprechend klingenden Klappentext, noch zusätzlich neugierig gemacht hat.

Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Samantha gefiel mir richtig gut. Sie ist interessant ausgearbeitet und wurde mir mit jedem Wort mehr sympathischer. Sam ist eher verschlossen, sie tut sich schwer Dinge von sich preis zu geben. Im Verlauf der Handlung aber macht Sam eine Entwicklung durch, als Leser lernt man sie dadurch auch immer besser und intensiver kennen.
David ist der Anführer der Gang. Irgendwie hat er es mir nicht so einfach gemacht, wie ich es gehofft hatte. Er wirkte verschlossen, unnahbar und geheimnisvoll. Erst mit der Zeit erfährt man als Leser mehr über ihn, was ihn dann auch immer interessanter machte.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch einige andere. Jeder von ihnen fügt sich gut in diese Handlung hier ein, bringt eigene Dinge mit, die dem Geschehen von Nutzen sind.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig lesbar. Ich bin ohne Probleme ins Geschehen hinein gekommen und konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Samantha. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als wirklich passend empfunden habe. So ist man ihr noch näher, kann ihre Gedanken und auch Gefühle gut verfolgen.
Die Handlung ist gut gemacht. Ich empfand sie als spannend und abwechslungsreich. Ebenso war ich von der Atmosphäre sehr angetan. Den Leser erwartet hier ein zerstörtes New York, man findet sich in der Zukunft wieder. Es herrscht zudem Krieg und Essen und andere lebensnotwendige Güter sind knapp. Das heizt die Spannung noch zusätzlich an, bringt auch Tempo ins Geschehen hinein. Als Leser ist man gefangen und möchte erfahren wie es hier weitergeht.

Das Ende ist ein wenig unbefriedigend. Es bleibt doch einiges offen, was ich persönlich ziemlich schade fand. Es ist ein Einzelband, ich aber hoffe, dass es noch weitergehen wird. Immerhin gibt es da noch ein paar Dinge, die einer Klärung bedürfen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ von Gloria Trutnau ein dystopisches Debüt das mich gut einfangen konnte.
Interessante gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe, deren Ende mich aber nicht ganz zufriedenstellen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 04.04.2019

das Debüt konnte mich wirklich gut unterhalten

BeastSoul
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Meine Meinung
Der Fantasyroman „BeastSoul: Sternenlicht“ stammt von der Autorin Juliana Fabula. Dies ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier ja sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen. ...

Meine Meinung
Der Fantasyroman „BeastSoul: Sternenlicht“ stammt von der Autorin Juliana Fabula. Dies ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier ja sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen. Entsprechend wollte ich dann auch schnell wissen wohin mich diese Geschichte hier wohl führen würde.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier mit viel Liebe dargestellt. Sie beschreibt sie sehr gut, man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen und auch die Handlungen gut nachvollziehen.
Finya mochte ich sehr gerne. Sie liebt es zu lesen und sie liebt Tee. Wie sie alles so hinnahm, ich weiß nicht ob ich das so könnte. Es ist bewundernswert. Sie beweist Stärke, lässt sich nicht unterkriegen, sie hat aber auch das nötige Feingefühl wenn es sein musste Das was sie liebt ist ihr heilig, dafür tut sie alles.

Auch ihre Freunde sind sehr gut dargestellt. Sie alle halten zusammen, sind eine echt tolle Truppe. Überhaupt ist die Freundschaft hier richtig toll, dies hat die Autorin wirklich sehr gut eingebaut und bringt es entsprechend zum Leser.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Ich bin rasch ins Geschehen hineingekommen, konnte dann gut und flüssig folgen und alles verstehen.
Die Handlung ist zu Beginn vielleicht ein klein wenig holprig. Irgendwie kam es mir so vor als ob kaum etwas passieren würde. Dann aber machte es plötzlich klick und ich war drin und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da bin ich förmlich durch die Seiten geflogen, es war spannend, abwechslungsreich und ja einfach richtig klasse.
Die Autorin hat hier eine neuartige Geschichte geschaffen, die gut durchdacht und in der alles genau strukturiert ist. Die Idee ist richtig super und bietet noch so viel Potential.

Das Ende ist dann ein wenig offen. Es gibt Dinge, die geklärt sind, genauso wie manche kleinere Rätsel noch einer Antwort bedürfen. Ich bin sehr gespannt darauf was die Autorin im zweiten Teil daraus macht. Meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „BeastSoul: Sternenlicht“ von Juliana Fabula ein Debüt das mich bis auf ein paar Anfangsschwierigkeiten richtig einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender toller Stil der Autorin und eine Handlung, die zu Beginn etwas braucht dann aber wirklich spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir tolle unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 02.04.2019

auch Teil 3 konnte mich wunderbar unterhalten

Banshee Livie (Band 3): Sterben für Profis
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Meine Meinung
Miriam Rademacher konnte mich mit ihrer „Banshee Livie“ – Reihe bisher immer sehr gut unterhalten. Nun also habe ich mich dem dritten Teil „Banshee Livie: Sterben für Profis“ gewidmet. Das ...

Meine Meinung
Miriam Rademacher konnte mich mit ihrer „Banshee Livie“ – Reihe bisher immer sehr gut unterhalten. Nun also habe ich mich dem dritten Teil „Banshee Livie: Sterben für Profis“ gewidmet. Das Cover passt ganz wunderbar zu den beiden bisherigen Teilen und der Klappentext versprach mir wieder tolle Lesestunden. Ich war sehr gespannt und habe daher auch flott mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Es war so toll wieder zu ihnen zurückzukehren, habe ich sie doch mittlerweile richtig ins Herz geschlossen.
Livie ist so eine sympathische junge Dame. Sie stellt sich den Herausforderungen, auch wenn sie mal etwas gefährlicher sind. Mir gefällt sie einfach immer besser, ich habe sie richtig lieb gewonnen.

Doch auch die anderen Charaktere, egal wen man nimmt, sind wieder richtig gut. Ich empfand sie als witzig und ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und richtig klasse dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist so wunderbar. Ich bin wieder sehr flüssig und gut durch die Geschichte gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und auch alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus der Sichtweise von Livie. Die Autorin hat hierfür wieder die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand sie als sehr passend, denn man lernt Livie einfach immer noch viel besser kennen.
Die Handlung ist wieder sehr abenteuerlich und man ist auch direkt wieder vollkommen im Geschehen drin. Da es sich hier um Teil 3 der Reihe handelt ist es sehr empfehlenswert die beiden Vorgänger gelesen zu haben, da man nur dann auch wirklich folgen kann.
Es geht hier wieder spannend zu, die Autorin hat sich hier echt wieder einiges einfallen lassen. Es tauchen Wendungen auf, Dinge die man als Leser nicht unbedingt kommen sieht, doch genau diese Mischung macht diese Reihe in meinen Augen aus.

Das Ende ist dann spannend und oh man, jetzt bin ich extrem neugierig auf Band 4. Diese Andeutungen, sie sind interessant und man will wissen wie es weitergeht.

Fazit
Alles in Allem ist „Banshee Livie: Sterben für Profis“ von Miriam Rademacher ein dritter Teil, der mich wieder richtig für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und deren Entwicklungen nachzuvollziehen sind, ein flüssiger lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, abenteuerlich und auch sehr humorvoll empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wieder einmal begeistert.
Sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 31.03.2019

ein toller Jugendroman, ganz anders als erwartet

Zusammen sind wir unendlich
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Meine Meinung
Die Autorin Melissa Kell war mir bisher vollkommen unbekannt. Jetzt stand mit „Zusammen sind wir unendlich“ ihr neuester Jugendroman auf meinem Leseplan und ich war entsprechend gespannt ...

Meine Meinung
Die Autorin Melissa Kell war mir bisher vollkommen unbekannt. Jetzt stand mit „Zusammen sind wir unendlich“ ihr neuester Jugendroman auf meinem Leseplan und ich war entsprechend gespannt auf die Geschichte, die mir hier wohl erwarten würde.
Das Cover ist schlicht, hat mich aber wirklich angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich dann auch flott mit Lesen begonnen.

Ihre Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und die Handlungen warne für mich auch gut nachzuvollziehen.
Sophia ist so eine tolle Protagonistin. Dabei hat sie es wirklich nicht leicht, da Sophia anders ist als Jugendliche in ihrem Alter. Bei ihr muss man sehr genau hinschauen um Regungen in ihrer Mimik zu sehen. Sie kann ihre Emotionen nicht nach außen tragen, auch wenn sie da sind. Und sie hat Problemen Zusammenhänge zu erkennen. Sophia ist aber auch sehr intelligent und wird durch diese Art doch immer wieder missverstanden. Alle denken immer man kommt nicht an sie heran, dabei hat sie doch einfach Angst vor so vielen Dingen. Ich habe Sophia sehr ins Herz geschlossen, mochte sie unheimlich gerne.
Joshua wirkte auch irgendwie eigenartig, irgendwie verpeilt. Er wirkt merkwürdig, gerade auch zu Beginn. Joshua kleidet sich anders als andere und er hat ein Faible für Zaubertricks. Auch Joshua hat Angst vor seiner Zukunft, ist aber im Grunde seines Herzens unheimlich warmherzig und liebenswert. Auch ihn habe ich am Ende des Buches wirklich gerne gemocht.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es auch noch Nebenfiguren, die richtig klasse dargestellt und ins Geschehen integriert sind. Es macht einfach Spaß zu lesen wie sie mit den Protagonisten interagieren. Dabei spielt es auch keine Rolle ob man Elsie, Sophias beste Freundin oder auch Joshuas Clique genauer betrachtet.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Die Autorin versteht es hier gut den Leser mit ihren Worten zu packen. Dabei schreibt sie flüssig und auch emotional, es liest sich wirklich richtig gut.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sophia und Joshua. Mit gefiel dies unheimlich gut, da man sich so noch mehr in den Charakteren wiederfinden konnte.
De Handlung ist so ganz anders als ich es erwartet habe. Es ist eine zum einen sehr ernste Geschichte, eine die es absolut verdient hat Aufmerksamkeit zu bekommen.
Es gibt es auch ein paar sehr schöne, humorvolle Szenen, die sich sehr gut in das Geschehen hier einfügen. Und es geht auch um Liebe, diese erste zarte Verliebtheit, es ist alles so schön und gefühlvoll beschrieben.
Die Autorin nimmt sich hier einem nicht ganz so leichten Thema an. Sie zeigt auf das es viel besser ist Menschen mal mit Toleranz und auch Respekt zu betrachten statt sie immer wieder in vorgefertigte Schubladen zu stecken. Auch wenn Menschen mal nicht der gängigen Norm entsprechen, so sind es aber dennoch Menschen, die auch leben wollen. Mir gefiel dies sehr gut, da sie dieses Thema mit ziemlicher Leichtigkeit ins Geschehen einfließen lässt, es passt sich sehr gut an.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich passend gewählt. Für mich ist dieser Schluss genau richtig, er passt zur Gesamtgeschichte und macht diese richtig rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Zusammen sind wir unendlich“ von Melissa Kell ein Jugendroman, der sich anders entwickelt als erwartet.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, die ich sehr lieb gewonnen habe, ein flüssig zu lesender sehr angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die mich besonders am Anfang doch eher überrascht hat, mich dann aber auf ganzer Linie einfangen konnte. Haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich echt überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!