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Veröffentlicht am 26.10.2018

ein absolut emotionaler Auftakt des Duetts

All In - Tausend Augenblicke
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Meine Meinung
Von der Autorin Emma Scott hatte ich bisher noch keinen Roman gelesen. Nun durfte ich „All In – Tausend Augenblicke“ aus ihrer Feder lesen. Es handelt sich hierbei um den ersten Band des ...

Meine Meinung
Von der Autorin Emma Scott hatte ich bisher noch keinen Roman gelesen. Nun durfte ich „All In – Tausend Augenblicke“ aus ihrer Feder lesen. Es handelt sich hierbei um den ersten Band des „All-In-Duetts“.
Das Cover gefiel mir wirklich gut, es hat mich einfach angesprochen und nachdem ich auch den Klappentext gelesen hatte war klar, dieses Buch muss ich lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind in meinen Augen richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir alle unheimlich gut vorstellen, konnte mich in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfiebern.
Kacey, die Protagonistin hier, gefiel mir unheimlich gut. Sie ist Gitarristin in einer aufstrebenden Band, doch wirklich glücklich wirkte Kacey nicht. Ihr Leben besteht am Anfang nur aus Musik, Drogen und Alkohol. Bis sie auf Jonah trifft und er ihr Leben und ihr Denken von Grund auf verändert. Zwischen den Zeilen kann man hier ganz besonders gut lesen das Kacey eigentlich immer flüchtet, sie sucht Liebe und Geborgenheit, sucht Halt, der ihr nicht wirklich geboten wird. Durch Jonah lernt sie diese Seite von sich kennen. Ich habe Kacey mit jeder Seite, die ich gelesen habe, mehr ins Herz geschlossen.
Jonah lernt der Leser hier direkt im Prolog das erste Mal kennen und man wird direkt mit seiner Krankheit konfrontiert. Jonah ist der tragische Held hier. Auf mich wirkte Jonah von der ersten Seite an sehr bodenständig und vernünftig. Wenn man das in Verbindung mit seiner Krankheit sieht ist es klar, dass er sich so verhält. Man merkt als Leser aber auch das sich Jonah durch Kacey verändert, was mi richtig gut gefallen hat.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere in der Geschichte, wie beispielsweise Jonahs Bruder Theo oder auch die anderen Bandmitglieder oder Jonahs Familie generell, sie alle sind richtig gelungen und haben einen wichtigen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut flüssig und leicht. Man wird mit jeder Seite mehr ins Geschehen hineingezogen, es reist einen förmlich mit.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Kacey und Jonah. Somit schaut man als Leser in beider Gedanken und Gefühle und lernt sie noch viel besser kennen.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an gepackt. Man ist direkt mittendrin und Das Geschehen lässt einen dann auch nicht mehr los. Es ist eine traurig-schöne Liebesgeschichte, etwas das ich so in dieser Form noch nicht gelesen habe. Es gibt hier Romantik, große Gefühle und immer schwebt hier dieses Damoklesschmerz über allem und als Leser will man eigentlich gar nicht weiterlesen, da man eigentlich weiß wohin es gipfelt. Taschentücher sollte man hier auf jeden Fall immer parat haben.

Das Ende ist dann klar, man weiß was kommt. Dennoch aber trifft es einen mitten ins Herz, es schockiert und stimmt unendlich traurig. Ich bin schon jetzt unheimlich neugierig auf Band 2 dieses Duetts.

Fazit
Kurz gesagt ist „All In – Tausend Augenblicke“ von Emma Scott ein absolut erstklassiger Auftakt des „All-In-Duetts“, der mich von Anfang an mitgerissen hat.
Realistische glaubhaft gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als sehr emotional, spannend und richtig gefühlvoll empfunden habe, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich richtig begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.10.2018

ein guter aber nicht ganz überzeugender 4. Teil

Wie die Erde um die Sonne
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Meine Meinung
Bereits die anderen Teile der „Romance Elements“ von Brittainy C. Cherry haben mich immer richtig begeistert. Jetzt durfte ich auch Band 4, den Abschlussteil dieser Reihe, „Wie die Erde um ...

Meine Meinung
Bereits die anderen Teile der „Romance Elements“ von Brittainy C. Cherry haben mich immer richtig begeistert. Jetzt durfte ich auch Band 4, den Abschlussteil dieser Reihe, „Wie die Erde um die Sonne“ lesen und entsprechend gespannt war ich auf die Geschichte hier.
Das Cover gefiel mir wieder richtig gut und der Klappentext versprach mir eine tolle Story. Also habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin wieder einmal richtig gut gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen und ihre Handlungen sind auch gut zu verstehen.
Lucy, die Protagonistin, ist herrlich. Sie ist locker und lebt ihr Leben frei und leicht. Sie passt sehr gut ins Geschehen hinein. Sie sieht auch immer das Gute im Menschen, so auch in Graham.
Graham wirkte sehr interessant auf mich. Am Anfang wusste ich nicht ganz wie ich ihn nehmen sollte, er wirkte irgendwie kühl auf mich. Mit der Zeit aber habe ich ihn richtig gerne gemocht.

Auch die Nebenfiguren haben mir wirklich gut gefallen. Sie wirkten auf mich vorstellbar und passen sehr gut in die Gesamtgeschichte hier rein.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Da gibt es echt nichts zu rütteln. Sie schreibt flüssig und leicht, man kommt sehr gut durch die Geschichte hindurch und kann sehr gut folgen.

Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Lucy und Graham. Ich empfand dies als passend gewählt, man lernt die Charaktere so gut kennen, bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Der Einstieg in die Handlung hier ist mir dieses Mal etwas schwieriger gefallen als bei den anderen Teilen. So genau kann ich auch gar nicht sagen warum, es war einfach so. Dann aber, nachdem ich drin war, war die Handlung wieder wie gewohnt klasse. Es geht hier emotional zu, es gibt Wendungen, die man so nicht erwartet, Dinge, die Spannung erzeugen und den Leser ins Geschehen ziehen. Man kann sich in alles hineinversetzen, kann mitfiebern. Es ist wirklich eine berührende Geschichte, die hier von der Autorin erzählt wird.

Das Ende kam mir persönlich leider ein wenig zu schnell und es ist mir ehrlich gesagt auch etwas zu kitschig. Ich fand es schade, dass das Geschehen hier so einen Schluss findet. Er passt aber gut zur Gesamtgeschichte und macht dann alles rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Wie die Erde um die Sonne“ von Brittainy C. Cherry ein guter 4. Teil der Reihe, der aber nicht ganz mit den anderen Bänden mithalten kann.
Gut gezeichnete, interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, bei der ich ein wenig brauchte um wirklich anzukommen, die dann aber emotional und spannend gehalten ist, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 20.10.2018

ein echt gelungener Auftakt der Reihe

Die Schule der Alyxa, Band 1: Der dunkle Meister
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Meine Meinung
Von R. L. Ferguson kannte ich bisher noch keinen Roman. Nun durfte ich „Die Schule der Alyxa, Band 1: Der dunkle Meister“ aus seiner Feder lesen und war entsprechend gespannt auf das, was ...

Meine Meinung
Von R. L. Ferguson kannte ich bisher noch keinen Roman. Nun durfte ich „Die Schule der Alyxa, Band 1: Der dunkle Meister“ aus seiner Feder lesen und war entsprechend gespannt auf das, was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mich auch recht schnell ans Lesen gemacht.

Die hier auftauchenden Charaktere sind dem Autor sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und realistisch dargestellt.
Finn und John sind Brüder und dennoch total unterschiedlich. Während John sich rasch in Alyxa einlebt bleibt Finn eher der Außenseiter. John nimmt alles einfach so hin, Finn hingegen hiterfragt die Dinge und kommt so einem Geheimnis auf die Spur.
Mir gefielen beide wirklich gut, ich konnte beider Handlungen gut nachvollziehen und verstehen.

Es gibt aber auch noch andere Charaktere in der Geschichte hier. Auch sie sind gut gelungen und vorstellbar. Jeder fügt sich zudem gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und wirklich richtig gut zu verstehen. Vor allem wenn man die hier angesprochene Zielgruppe betrachtet.
Die Handlung selbst beginnt richtig spannend. Man fragt sich als Leser auch direkt warum genau das hier passiert. Danach geht es auch wirklich toll weiter. Es ist immer abwechslungsreich und es gibt genug Dinge, die hier passieren. Langeweile sucht man wirklich vergebens.
Das Setting hat mir sehr zugesagt, immerhin befinden wir uns in einer Schule. Überhaupt wirkte die Idee dahinter durchdacht und dann entsprechend umgesetzt. Es gibt Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen, Rätsel die man lösen muss. Als Leser wird man also auch animiert mitzudenken und mitzufiebern.

Das Ende ist dann actionreich und spannend. Es werden Dinge aufgelöst, für Teil 2 bleibt aber dennoch noch genug offen. Man darf wirklich gespannt sein wie es dann weitergeht.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Die Schule der Alyxa, Band 1: Der dunkle Meister“ von R. L. Ferguson ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe.
Sehr interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr gut durchdacht empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 19.10.2018

emotional, gefühlvoll und so zauberhaft

Schneeflockenzauber
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Meine Meinung
Der Roman „Schneeflockenzauber“ stammt von der Autorin Sophie Merz. Ich wurde hier ja ganz besonders vom Cover angesprochen. Es wirkt auf mich total harmonisch und man bekommt einfach Lust ...

Meine Meinung
Der Roman „Schneeflockenzauber“ stammt von der Autorin Sophie Merz. Ich wurde hier ja ganz besonders vom Cover angesprochen. Es wirkt auf mich total harmonisch und man bekommt einfach Lust darauf es zu lesen. Der Klappentext dazu macht neugierig und so habe ich auch direkt mit dem Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut dargestellt. Ich konnte sie mir gut vorstellen, konnte die Handlungen gut verstehen.
Alexa gefiel mir wirklich gut. Auf mich machte sie einen authentischen Eindruck. Sie ist eine junge Frau, die sich auch mal durchsetzen kann. Sie steht zu ihrer Freundin Steffie und will ihr helfen. Nur deshalb lässt sie sich auch auf den Auftrag ein. Im Verlauf entwickelt sich Alexa richtig gut, auch wenn sie immer mal wieder Zweifel an den Tag bringt.
Noah, er ist jemand den ich zuerst gar nicht einschätzen konnte. Er wirkte arrogant und irgendwie von oben herab auf mich. Doch Noah wandelt sich und zwar um 180 Grad. Und schwupp hatte er sich in mein Herz geschlichen, ich mochte ihn dann total gerne. Besonders gefiel mir auch das er dranbleibt als es aussichtslos erscheint. Er zeigt, dass er Kampfgeist hat.

Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Sie passen alle sehr gut ins Geschehen hinein, egal ob man eben Steffie nimmt oder auch Yuko oder die Familienmitglieder. Wobei ich hier erwähnen muss, eine Nebenfigur verändert sich hier und ganz am Ende war diese mir dann echt total unsympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach ganz wundervoll. Dieser Roman hier liest sich flüssig, leicht und ist dabei absolut gefühlvoll und emotional. Man wird als Leser vollkommen von diesem Stil hier gefangen genommen, man kann sich dem Bann dieser Geschichte hier nicht entziehen.
Die Handlung ist einfach absolut toll. Ich war von Anfang an vollkommen drin, konnte vollkommen abtauchen.
Den Leser erwartet hier eine tolle Liebesgeschichte, die voller Gefühle und Emotionen ist. Man wird als Leser berührt und bewegt, kann sich in wirklich alle Situationen hineinversetzen. Man fiebert mit, man lacht und weint, man fühlt sich mit den Figuren hier verbunden.
Hinzu kommt eine wirklich tolle Idee, dies alles im Winter spielen zu lassen. So gleicht das Geschehen hier schon fast einem Märchen und diese mag doch eigentlich jeder.

Zum Ende hin gibt es hier eine Wendung, die mich fluchen ließ. Ich wollte das nicht glauben, es kam aber wirklich so. Zum Glück endet es dann so wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist für mich das einzig wahre Ende dieser Geschichte hier, das einzige das passt und alles zur Zufriedenheit beendet.

Fazit
Kurz gesagt ist „Schneeflockenzauber“ von Sophie Merz ein Roman, der mich Anfang bis Ende vollkommen eingefangen hat.
Sehr gut gezeichnete, authentisch wirkende Charaktere, ein flüssiger, sehr gefühlvoller Stil der Autorin sowie eine Handlung, die romantisch und emotionsgeladen ist, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 16.10.2018

ein toller Roman zu einem heiklen Thema

XX
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Meine Meinung
Der Roman „XX: Was wäre wenn“ stammt von der Autorin Angela Chadwick. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts, daher war ich auch richtig gespannt darauf.
Das Cover hat mich durch die ...

Meine Meinung
Der Roman „XX: Was wäre wenn“ stammt von der Autorin Angela Chadwick. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts, daher war ich auch richtig gespannt darauf.
Das Cover hat mich durch die Schlichtheit ziemlich neugierig gemacht und der Klappentext versprach mir sehr viel.

Die Charaktere dieses Romans hier sind gut gezeichnet. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen und sich auch gut in sie hineinversetzen.
Jule ist in gewisser Hinsicht besonders, denn als erste Frau wird sie Vater. Ich empfand sie als realistisch und wirklich auch interessant gezeichnet. Ihre Partnerin ist schwanger, was Jule so einiges Kopfzerbrechen bereitet. In dieser Hinsicht ist Jule aber ganz normal, was ich wirklich gut empfand.
Rosie ist Jules Freundin und schwanger. Auch sie empfand ich als sehr realistisch und glaubhaft dargestellt.

Neben den beiden genannten gibt es noch andere Charaktere, die sich gut in den Roman einfügen. Auch sie wirkten auf mich glaubhaft und vorstellbar dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um wirklich anzukommen. Dann aber ging es und ich kam flüssig durch das Buch.
Geschildert wird die Handlung aus der Sicht von Jule. Man lernt sie so gut kennen und erkennt auch ihre Gedanken und Gefühle gut.
Die Handlung ist sehr realistisch dargestellt, die Schwangerschaft und das ganze drum rum kann man wirklich gut nachempfinden. Die eingebauten Emotionen hier sind gut dargestellt, als Leser kann man sich echt hineinversetzen, kann die Gefühle greifen.
Das Thema insgesamt ist ziemlich heikel, ich empfinde es auch wirklich mutig von der Autorin wie sie es aufgebaut hat und damit umgeht. Es gibt Einblicke sowohl in die Positiven als auch Negativen Dinge, man kann als Leser auch selbst gut abwägen wie man selbst darüber denkt.
Die Medien nehmen hier eine nicht unwichtige Rolle ein, heutzutage gehören sie ja dazu und sind zum Teil auch sehr meinungsbildend. Ich finde es gut das die Autorin hier auch nicht vor zurück schreckt, eher das Gegenteil ist der Fall.

Zum Ende hin gibt es hier eine etwas krasse Wendung, die man so auch nicht erwartet und die vielleicht etwas falsch wirkt. Sonst aber passt der Abschluss dieses Buches doch richtig gut.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „XX: Was wäre wenn“ von Angela Chadwick ein Roman, der sich mit einem wirklich heiklen Thema befasst.
Gut gezeichnete Charaktere, ein Schreibstil der ein wenig gewöhnungsbedürftig und dann flüssig ist, sowie eine Handlung die ich als wirklich interessant empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich trotz kleiner Mängel überzeugt.
Absolut zu empfehlen!