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Veröffentlicht am 12.06.2020

Gemütlicher englischer Krimi

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod
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Inhalt: Constable Hamish Macbeth schwebt mit der schönen Priscilla auf Wolke sieben. Aber als in deren Tommel Castle Hotel acht hoffnungsfrohe Mitglieder eines Single Clubs einchecken, kehrt für die beiden ...

Inhalt: Constable Hamish Macbeth schwebt mit der schönen Priscilla auf Wolke sieben. Aber als in deren Tommel Castle Hotel acht hoffnungsfrohe Mitglieder eines Single Clubs einchecken, kehrt für die beiden wieder die Realität ein. Am eigentlich romantisch geplanten Wochenende läuft alles schief, was schief laufen kann. Der tragische Höhepunkt: Eine Frau wird tot aufgefunden. In ihrem Mund: ein Apfel. Hamish steht vor einem großen Rätsel. Fest steht nur: Auf jeden Fall ein Sündenfall
Quelle: Klappentext

Der schottische Dorfpolizist Hamish Macbeth ermittelt diesmal in einem ganz speziellen Fall. Immerhin handelt es sich um die Reisegruppe eines Singleclubs, die im Tommel Castle Hotel absteigen um den Partner fürs Leben zu finden.
Natürlich spielt auch wieder die Beziehung zwischen ihm und Priscilla Halburton-Smythe eine große Rolle. Fans der Reihe fragen sich schon lange: wann kommen sie endlich zusammen.
Hier handelt es sich um einen netten CosyKrimi für eine gemütliche Lesestunde zum Entspannen.
Mir hat diese Ruhe in den Zeilen und die Unaufgeregtheit der Ermittlungen sehr gut gefallen.
Leider fehlen dadurch aber gerade in der ersten Hälfte des Romans die Spannungsbögen. Es geht erst einmal hauptsächlich um Priscilla und Hamish. Für LeserInnen, die noch kein Buch dieser Reihe gelesen haben, ist das weniger schön, weil man nichts über die Beiden weiss. So plätschert der erste Teil so vor sich hin. Und dann kommen die Reisenden an, die vielen Figuren werden recht detailliert vorgestellt und Alle sind auch sehr speziell. Beim Weiterlesen ging es mir sehr häufig so, dass ich mich fragte: wer war das nochmal?
Dafür geht es in der zweiten Hälfte dann ganz rasant zur Sache, es wird sehr spannend, auch den Figuren wird damit so viel mehr an Leben eingehaucht. Jeder ist verdächtig und die Jagd nach dem Mörder hat es richtig in sich.
Zum Ende hin schwächelt die Spannung leider wieder ein wenig, da meiner Meinung nach viel zu früh offensichtlich

  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2020

Ein ganz besonderes Buch

Weil jeder Tag besonders ist
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Inhalt: Vier Minuten täglich können dein Leben verändern. Nimm dir Zeit für dich. Gute Fragen, überraschende Challenges, heilsame neue Routinen, berührende Geschichten....Dieses Buch steckt voller ...

Inhalt: Vier Minuten täglich können dein Leben verändern. Nimm dir Zeit für dich. Gute Fragen, überraschende Challenges, heilsame neue Routinen, berührende Geschichten....Dieses Buch steckt voller Geschenke an dich selbst. Fang heute noch an! Quelle: Klappentext

Biyon Kattilathu hat nicht zu viel versprochen. Er hat ein Buch geschrieben, dass eine große Wirkung auf seine Leser hat.
Hier handelt es sich nicht um ein Buch das man liest, vielleicht bei Gelegenheit noch einmal rein sieht, es dann zur Seite legt und über kurz oder lang in Vergessenheit gerät. Nein, um so ein Buch handelt es sich nicht.
Bei diesem Buch sollte der Leser selbst aktiv werden. Denn hier handelt es sich um eine Art Tagebuch zum selbst ausfüllen, Motivationsübungen und vieles mehr.
Wer gern sich selbst etwas Gutes tun möchte, findet hier das Buch dazu.
Dieses Zitat möchte ich Euch nicht vorenthalten: "Die wichtigste Beziehung ist immer die Beziehung zu dir selbst."
Viel Spaß mit dem Buch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2020

Einfach und wirkungsvoll

Simply Clean für ein gesundes Zuhause
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Ein Buch wie man seinen eigenen Haushalt entgiftet und zu einer Wohlfühloase macht.
Auch in ihrem zweiten Simply Clean Buch nimmt Becky Rapinchuk wieder die Leserin an die Hand und zeigt ihr ...

Ein Buch wie man seinen eigenen Haushalt entgiftet und zu einer Wohlfühloase macht.
Auch in ihrem zweiten Simply Clean Buch nimmt Becky Rapinchuk wieder die Leserin an die Hand und zeigt ihr ganz einfache Wege aus, wie sie ihr Haus sauber hält ohne tagtäglich zur Putzmaschine zu mutieren. Diesmal geht es auch darum den Giftschrank für die Putzmittel auszumisten.
Ein Blick in meinen Schrank mit den Putzmitteln hat genügt um festzustellen, es wird Zeit ihn zu leeren.
Für jeden Raum gibt es eine Extra Anleitung, es gibt gute Tipps und dazu die Rezepte, wie stelle ich umweltfreundliche Putzmittel her. Viele davon habe ich gleich ausprobiert und es funktioniert einwandfrei. Das Gegenteil war sogar der Fall: es stank nicht nach einem Chemielabor nach dem Putzen. Die Zimmer rochen sauber und frisch.
Fazit: Besonders gefällt mir an dem Buch: Becky Rapinchuk schreibt nie mit erhobenen Zeigefinger in deutscher Manier.
Leider sind allerdings einige der Grundlagen hier in Deutschland nicht so preiswert zu erhalten, wie in Amerika.
Ein Manko möchte ich noch anführen, für das die Autorin nichts kann: die Bindung des Buches ist einfach schlecht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2020

Ganz nette Rezepte

Studentenküche
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Die Studentenküche gibt es nun auch bei Gräfe und Unzer in einem recht handlichen Format. Kein schweres Kochbuch, nimmt die, in Studentenbuden, eh schon zu kleine Arbeitsplatte ein. Zur Not kann ...

Die Studentenküche gibt es nun auch bei Gräfe und Unzer in einem recht handlichen Format. Kein schweres Kochbuch, nimmt die, in Studentenbuden, eh schon zu kleine Arbeitsplatte ein. Zur Not kann man es auch in der Hand halten, sind die Rezepte doch meistens mit Links schnell gemacht.
Und was ich auch in letzter Zeit feststelle: kein Kochbuch ohne Shakshuka.
Die Rezepte sind zum größten Teil sehr einfach nach zu kochen, die Zutaten halten sich auch in einem vertretbaren Rahmen.
Leider handelt es sich zum größten Teil um Rezepte aus dem Fundus aus Mamas und Omas Mottenkiste: wie bringe ich mit wenig Geld meine Familie durch. Ich glaube diese Rezepte hat fast jeder noch irgendwo in einer Schublade, meistens auch im Kopf. OK, sie sind ein wenig aufgepeppt, zumindest im Youngsterdeutsch.
Fazit: Ein nettes Buch, mit einigen kleinen Rezepten. Für das, was es hergibt, finde ich persönlich es zu teuer.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Abnehmen beginnt im Kopf

Wohlfühlgewicht
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Der Ärztin und Autorin Dr. med. Mareike Awe ist hier ein guter Ratgeber gelungen.
Schon der Titel Wohlfühlgewicht hat mir sehr gut gefallen. Sie beginnt da, wo das Problem bei den meisten Menschen liegt: ...

Der Ärztin und Autorin Dr. med. Mareike Awe ist hier ein guter Ratgeber gelungen.
Schon der Titel Wohlfühlgewicht hat mir sehr gut gefallen. Sie beginnt da, wo das Problem bei den meisten Menschen liegt: im Kopf. Selbst schlanke Frauen fühlen sich sehr häufig als zu dick. Da helfen die tollsten neuesten Diätvorschläge aller Zeitschriften und Bücher nicht.
Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen und man fühlt sich von ihr sehr angenommen. Sie erklärt gut, wie es dazu führt sich einen eigenen "Schutzwall" anzufuttern und wie es zu dem Kreislauf kommt, dass man emotional hungrig ist. Viele Illustrationen und Vorschläge animieren zum ausprobieren eine neue, spannende Erfahrung zu machen und das Denken neu zu programmieren.
Wer in diesem Buch Kalorientabellen und die hippsten, ausgeklügelten Rezepte zum abnehmen sucht, der wird enttäuscht sein. Hier handelt es sich um ein Buch welches auf einfache Weise erklärt, was im Körper vor sich geht, wenn der Kopf einem etwas vorgaukelt. Das Schöne daran ist, dass es dafür viele Möglichkeiten gibt sich mit Hilfe dieses Buches selbst zu helfen.
Allerdings versucht die Autorin auch die Leser auf ihre eigenen Seiten zu locken, auf denen dann das Programm verkauft werden soll. Bestimmt ist es eine gute Sache, doch die Möglichkeiten, die Frau Awe hier darlegt habe ich bereits Ende der 80er in einer NLP Ausbildung gelernt.

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