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Veröffentlicht am 17.11.2019

Tolles KOchbuch

Rachs Rezepte für jeden Tag
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Inhalt: Was koche ich heute? Immer schon die berühmteste Frage in jeder Küche. Aber oft genug endet diese Überlegung mit Rückkehr zu längst vertrauten Standards. Das wird selbst dem geduldigsten ...

Inhalt: Was koche ich heute? Immer schon die berühmteste Frage in jeder Küche. Aber oft genug endet diese Überlegung mit Rückkehr zu längst vertrauten Standards. Das wird selbst dem geduldigsten Esser irgendwann zu fad. Dieses Buch bringt Schwung in die tägliche Entscheidung. Denn der bekannte und beliebte Spitzenkoch Christian Rach beweist mit seinen Rezepten, dass jeder auch mit wenig Zeit, mit wenig Übung und kleinem Budget einfach großartig kochen kann. Seine persönlichen Empfehlungen, Tricks und Tipps ermuntern dazu, den Alltagstrott beim Speisezettel einfach hinter sich zu lassen. Weil Abwechslung mit Geschmacksvielfalt einfach gute Laune macht, der Gesundheit gut tut, und alle begeistert, die täglich mit am Tisch sitzen. Alles ist so simpel und genau erklärt, dass auch Einsteiger einfach damit loslegen können Quelle: Klappentext

Christian Rach verspricht mit seine Titel nicht zu viel. Eher schon zu wenig. Er hat ein Kochbuch mit ganz wunderbaren Rezepten geschrieben.
Diese sind sehr leicht nachzukochen und die Zutaten der Gerichte sind für jeden erschwinglich.
Was mich besonders beeindruckt: endlich ein Kochbuch bei dessen Rezepten ich nicht erst gefühlte 100 Einkaufsstätten aufsuchen muss, um dies Chiechiechen und hier noch eine kleine Prise davon zu kaufen. Es sind einfache Rezepte mit Zutaten die oft vorhanden sind.
Dazu kommen noch Grundrezepte, die Jeder immer wieder gut brauchen kann.
So einiges habe ich ausprobiert:
z.B.: Lauch mit Parmesan, Wirsing mit Petersilienstampf und kleinen Frikadellen, Bananenzimtquark. Alles schnell gemacht, sehr preiswert und sehr lecker.

Fazit: Ein rundum gelungenes Kochbuch. Sehr gute Rezepte, einfache Zutaten, einfache Zubereitung. Für die gestandene Hausfrau, -mann, den ambitionierten Hobbykoch, ist es vielleicht zu einfach. Doch für deren Töchter und Söhne, die sich sehr gern bekochen lassen, aber auch gern mal den Kochlöffel schwingen würden auf alle Fälle eine Bereicherung.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Super spannend

Der Verein der Linkshänder
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Inhalt: Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders, der alle zum Narren hält.
Kommissar Van Veeteren - mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh undje ...

Inhalt: Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders, der alle zum Narren hält.
Kommissar Van Veeteren - mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh undje - bereitet sich innerlich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, als ein früherer Kollege auftaucht, um ihn von einem alten Fall zu berichten. Damals waren in einer Pension in Oosterby vier Menschen ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem "Verein der Linkshänder". Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Nun ist überaschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine Kollegen haben damals versagt, der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Bald danach wird eine weitere Männerleiche gefunden - mit den Ermittlungen hier betraut: ein gewisser Inspektor Barbarotti. Quelle: Klappentext
Wieder einmal habe ich festgestellt, warum Hakan Nesser mein Lieblingsautor ist: seine Bücher sind spannend, ohne die ganze Aufgeregtheit der vielen anderen Büchern dieses Genres. Er versteht es zu erzählen, Spannungsbögen aufzubauen und Spannung zu halten.
Mir hat sehr gut gefallen,dass van Veeteren wieder an einem Fall beteiligt ist und dabei auf Barbarotti trifft. Es ist irgendwie schon vertraut und hat den Part des Angenehmen.
Die Geschichte um den Verein der Linkshänder ist so spannend und interessant geschildert, trotzdem gab es manchmal auch ein paar weniger spannende Momente und da hatte das Buch seine Längen.
Fazit: Ein sehr gelungener Roman der viel Spannung bietet.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Tragisch komische Geschichte

Letzte Rettung: Paris
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Inhalt: Ein als Katze reinkarnierter Ehemann, seine Witwe und ihr Sohn begeben sich auf eine sonderbare Reise nach Paris.
Der Überraschungserfolg aus den USA: ein verrückt-liebenswürdiger Roman ...

Inhalt: Ein als Katze reinkarnierter Ehemann, seine Witwe und ihr Sohn begeben sich auf eine sonderbare Reise nach Paris.
Der Überraschungserfolg aus den USA: ein verrückt-liebenswürdiger Roman über eine seltsame Mutter-Sohn-Beziehung und eine Reise, die es in sich hat.
Frances und Malcom Price sind wohl das unter­haltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite. Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden. Quelle: Klappentext
Patrick deWitt erzählt hier, im allerbesten Stil und viel scharfen, schwarzen Humor, die reinste Gesellschaftstragikkomödie.
Mir hat besonders gut der Erzählstil des Autors gefallen. es wurde nie langweilig. Auch wie er die Personen entwickelt hat einfach nur köstlich und göttlich. Jeden Einzelnen hatte ich genau vor Augen. Sei es die durchtriebene, mit allen Wassern gewaschene Mutter Frances, die allerdings auch manchmal, sehr zu meinem Erstaunen, recht sanft rüber kam. Oder das etwas verweichlichte, plumpe daherkommende Muttersöhnchen Malcolm. Mr. Baker, der Mausmann, die Freunde, der Kapitän, die Wahrsagerin, es waren alle Spektren dabei.
Mein Fazit: Super Buch, Klasse geschrieben.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Der Tiger <rawww>

Du bleibst mein Sieger, Tiger
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Inhalt: Ein Mann und die Alterspupertät, worüber er in dem Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch, mit Gott und der Welt resümiert.
Aus dem Klappentext: >>Nichts lässt einen das Alter so sehr ...

Inhalt: Ein Mann und die Alterspupertät, worüber er in dem Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch, mit Gott und der Welt resümiert.
Aus dem Klappentext: >>Nichts lässt einen das Alter so sehr spüren wie die Anwesenheit junger Menschen mit frisch erwachtem Sexualtrieb. Manchmal sitzen meine Frau und ich vor dem Fernseher, schauen einen >Tatort< und der erotischte Satz, der an diesem Abend fällt, lautet: >Schatz, kannst du mir mal die Salzstangen reichen?> Während ein paar Meter entfernt, im Zimmer formerly known as Kinderzimmer, zwei Teenager durch das Kamasutra reiten.<<

Dieses Buch habe ich in die Hand genommen, angefangen zu lesen und ich habe erst aufgehört als ich es durchhatte. Gut, es hat nicht so viele Seiten, einhunderteinundvierzig an der Zahl. Dafür war der Inhalt zum Schreien komisch.
Auch eine Begegnung mit Gott steht an und ich habe überlegt, ob Canabis vielleicht doch ein Geschenk Gottes ist.
Der Besuch beim Urologen endet in einem Desaster und das Ende des Buches ist sehr schön.
Als Frau kommt einem manches an männlichen Eigenheiten sehr bekannt vor.
Maxim Leo und Jochen Gutsch ist hier wieder einmal, ein sehr vergnügliches Buch gelungen. Ich freue mich auf das Nächste.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Schön geschrieben

Die Blüten von Pigalle
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Inhalt: Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin ...

Inhalt: Paris, 1945. Im Hotel Lutetia wird die Leiche eines Mannes gefunden, daneben die Druckplatte einer englischen Banknote. Gemeinsam mit Inspektor Jean Ricolet begibt sich die junge Kunststudentin Pauline Drucat auf die Spur dieses rätselhaften Mordfalls. Ihre Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise der Pariser Gesellschaft. Doch dort gibt es jemanden, der ihre Ermittlungen mit allen Mitteln zu sabotieren versucht. Dass er dabei vor nichts zurückschreckt, ahnen sie erst, als Pauline in Gefahr gerät. Quelle: Klappentext

Mir persönlich hat der Roman einerseits gut gefallen, andererseits fehlte mir ein wenig die Spannung.
Gefallen hat mir die Art der Autorin wie sie erzählt und die Liebesgeschichte zwischen Pauline und Jean hinein webt.
Pauline unterstützt ihren Freund Jean Ricolet, seines Zeichens der Kommissar des Viertels, bei seinen Ermittlungen. Pauline, eine junge Kunststudentin, legt allerdings auch hin und wieder Allüren an den Tag, wo man sich fragt, ob sie überhaupt schon aus der Pubertät ist. Sie bringt sich selbst in große Gefahr, wird entführt und befreit sich selbst. Dies ist einer der seltenen spannenden Momente des Krimis.
Viele interessante Aspekte kommen einfach oft zu kurz. Wie und warum kam Camille nach Sachsenhausen? Auf diesen Ort wird kaum eingegangen. Oder auch warum die Befreiung von Pauline so lange dauerte? Auch die Verlobte des Ermordeten, die ja eine Freundin von Pauline war, erscheint auch fast gar nicht mehr.

Fazit: Ein sehr schön geschriebener Roman, den man locker und entspannt geniessen kann. Ich gebe daher 4 von 5 Sternen.

Zur Autorin: Michelle Cordier ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin, die unter anderem Namen und für diverse Verlage historische Romane, Krimis und Liebesromane schreibt. Wer gern mehr über sie erfahren möchte, kann sie unter ihrer Webadresse: www.michelle-cordier.de finden.

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