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Martina2294

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Veröffentlicht am 15.08.2019

Bienengeflüster

Bienenkönigin
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Mel ist eine ganz besondere junge Frau, die es liebt zu Kochen und auch eine große Leidenschaft zu Bienen pflegt. Den sie weiß das die Bienen sehr wichtig für unsere Ökonomie und unser aller Leben sind. ...


Mel ist eine ganz besondere junge Frau, die es liebt zu Kochen und auch eine große Leidenschaft zu Bienen pflegt. Den sie weiß das die Bienen sehr wichtig für unsere Ökonomie und unser aller Leben sind. Eines Tages findet sie dann in ihrem Garten der WG ein komisches Wesen, doch was auf den ersten Blick wie eine schwarze Biene ausschaut, entpuppt sich als Miniatur-Drohne. Und genau diese Drohne bedroht ihre Bienen. Die Frage lautet nun, wer steckt hinter diesem kleinen Roboter und gefährdet ihre Bienen. So macht sich Mel und ihre WG-Mitbewohner auf die Suche nach dem Urheber, und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur.


Meine Meinung:

Handlung:

Die Handlung beginnt mit Mel und ihren WG-Freunden und ihre besondere Gabe und Beziehung zu den Bienen. Schnell beginnt die Handlung Fahrt auf zu nehmen und die Gefahr um die Bienen nimmt rasant zu. So versuchen die jungen Menschen, die alle in unterschiedlichen Fachgebieten heraus stechen, heraus zu finden was und vor allem wer hinter der gefährlichen Drohne steckt. Dabei entdecken sie mehr und mehr was hinter der Verschwörung steckt und geraten dabei selber in Gefahren.
Auch eine Spannung kam in dem Buch auf und das Ende konnte mich dann voll überzeugen.
Was mir aber besonders am Buch gefallen hat, ist die Botschaft welche uns vermittelt wird. Denn unsere kleinen Bienen, welche immer weniger werden, sind mehr als nur Bestäuber.


Charaktere:

Mel ist am Anfang der Geschichte unschlüssig was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Eigentlich sollte sie irgendwas tolles studieren aber sie weiß einfach nicht was sie machen möchte. Zwar liebt sie das Kochen aber in einem Restaurant möchte sie auch nicht arbeiten. Einzig ihre Liebe zu den Bienen war und ist immer konstant. Als diese dann bedroht werden, kann sie nicht umhin, ihnen zu helfen. So macht Mel in der Geschichte eine große Entwicklung durch und auch ihr Tatendrang hat mich immer mehr überzeugt.

Ozzy, Josh, Coco und Leo sind die anderen WG-Mitbewohner und Freunde von Mel. Alle vier haben einen sehr eigenen Charakter und auch besondere Talente die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.


Setting:

Das Setting spielt in San Francisco. Die Locations wie die WG, der Garten der WG, die Stadt und einen Markt sowie auch eine größere Farm und weitere Orte, wurden für mich toll beschrieben.

Schreibstil:

Dieser ist auch für die Jugend sehr angepasst und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Auch etwas Spannung ist aufgebaut worden und auch das Ende hat für mich einen Sinn ergeben. Manchmal haben sich die Kapitel wegen ihrer Länge etwas gezogen, so habe ich es empfunden. Auch hätte ich mir an manchen Stellen doch etwas mehr Spannung erhofft.


Cover:

Trotz dem eher schlichten Cover finde ich es wunderschön. Alles in schwarz nur drei honiggelbe runde Flecken sowie zwei Bienen darauf, zieren das Cover. Das sagt schon alles.


Mein Fazit:

Ein Jugendroman der eine wichtige Botschaft über die Bienen vermittelt. Denn so unscheinbar diese kleinen Tiere auch wirken, es steckt viel mehr hinter ihrer Arbeit und was sie alles für uns Menschen ermöglichen. Leider hat sich die Geschichte an manchen Stellen für mich etwas gezogen und etwas an Spannung hat gefehlt. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Eine Welt mit den Lux

Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
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Buchrezension zu „Revenge / Sternensturm“ von Jennifer L. Armentrout (Carlsen Verlag)


Inhalt:
Die Invasion der Lux ist nun vier Jahre her und die Menschen haben nun akzeptiert, dass nun auch andere Wesen ...

Buchrezension zu „Revenge / Sternensturm“ von Jennifer L. Armentrout (Carlsen Verlag)


Inhalt:
Die Invasion der Lux ist nun vier Jahre her und die Menschen haben nun akzeptiert, dass nun auch andere Wesen auf der Erde mit ihnen leben. So ist auch die junge Evie völlig von Lux fasziniert und deren außergewöhnlichen Kräfte. Als sie schließlich auf Luc trifft, verändert sich ihr ganzes Leben und ihre Denkweise. Schnell gerät sie in einen Strudel aus Lug und Trug und versucht die Wahrheit herauszufinden, die sie völlig aus der Bahn werfen wird. Doch eine Konstante bleibt, nämlich Luc.


Meine Meinung:

Handlung:

Schon etwas länger ist es bei mir her dass ich die Obsidian Reihe gelesen habe. Doch gleich nach den ersten Seiten war ich wieder in der Welt mit den Lux gefangen und es fühlte sich total vertraut an.
Der Anfang der Geschichte knüpft also an dem Ende der Obsidian Reihe an, bzw. es spielt nun vier Jahre später und die Lux sind nun mit der Welt der Menschen integriert oder werden akzeptiert.
Evie spielt nun hier die Protagonistin und ist mit ihren siebzehn Jahren ein Teil einer Welt, welche in Umbruch ist. Einerseits hat sie große Angst vor den Lux und deren Kräfte, denn sie hat ihren Vater im Krieg dadurch verloren. Doch dann lernt sie in einem Club Luc kennen und somit verändert das komplett ihre Sichtweise und sie weiß auch nicht mehr was sie glauben soll.
Es kommen somit immer mehr Fragen auf und auch ihre Mutter scheint ein Geheimnis vor Evie zu verbergen. Was hat es auch mit Luc auf sich, der sich nicht von ihr fern halten kann?
Auch der weitere Verlauf, der viele neue Fragen aufwirft und einen in seinen Bann zieht ist total spannend und magisch. Evie muss sich vielen Entscheidungen und Gefahren stellen und meistert diese nach meinen Geschmack sehr gut. So war nun auch das Ende für mich mehr als überzeugend und ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es nun mit Evie, Luc und den weiteren Lux weiter geht. Für mich also der Anfang einer unglaublichen Spin-Off Reihe mit Suchtgefahr!


Charaktere:

Evie weiß trotz ihren jungen Jahren sehr genau was sie will und beweist dies auch. Auch so einigen offenen Fragen und Geheimnissen und auch Gefahren muss sie sich stellen. In jeder Lage konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle sind für mich auch glaubhaft. Gegen Ende erfährt sie außerdem etwas schockierendes, darum freue ich mich schon sehr auf ihren weiteren Verlauf im nächsten Band.
Den unglaublichen Luc, kennt man schon von der Obsidian Reihe (falls man diese gelesen hat). Sein Verhalten hat sich kaum verändert und sein Charakter ist schon etwas sehr besonderes und auch außergewöhnliches. Auch ist er mir immer präsent im Kopf geblieben und gehört definitiv zu einen meiner Lieblingscharakteren.

Auch haben Katy und Daemon einen kleinen Gastauftritt. Dieser wurde toll in die Geschichte mit eingeführt und ich glaube diese beiden werden auch noch weitere Auftritte bekommen :).

Ansonsten kann ich von den Nebencharakteren auch nur mein Lob anbringen, da diese einfach wieder perfekt in die Geschichte passen.
Gerade die Charaktere machen die Lux-Reihe zu etwas besonderen!



Setting:

Das Setting spielt wieder in einer Stadt in Amerika. Doch diese hat sich nun auch stark verändert durch die Invasion der Lux. Hier hatte ich keine Probleme mit alles vorzustellen. Auch wer noch keine Vorkenntnisse hat, kommt hier sehr gut in das Weltgeschehen hinein, da auch nochmal alles erklärt wird.

Schreibstil:

Wie immer konnte mich der Schreibstil sofort überzeugen und wieder komplett in seinen Bann und in seine Geschichte ziehen. Die Lux-Reihe sowie auch dieses Spin-Off lässt einen in eine völlig andere Welt tauchen und mit den Charakteren mitfiebern.

Cover:

Die Farbe von dem Cover gefällt mir echt sehr gut, dieses ist in rosa Tönen und in Metallic Look gehalten. Darauf sieht man außerdem noch zwei Menschen (könnten Evie und Luc sein) auf einem Hügel. Das Cover passt bildlich auch zur Obsidian Reihe.


Mein Fazit:

Toller Auftakt der Spin-Off Reihe bei der man noch viel erwarten kann. Die Welt der Lux auf der Erde geht nun weiter und ich bin schon so gespannt wie es mit Evie und Luc weiter gehen wird.
Ich bin einfach von vorne bis hinten begeistert und kann es nur weiter empfehlen ;).
Natürlich gibt es hier von mir 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Stell dich deinen Ängsten

Blick in die Angst
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Inhalt:
Als die Psychiaterin Dr. Nadine Lavoie eine Patientin behandelt welche aus einer Sekte geflohen ist, kommen auch in Nadine wieder Gedanken aus ihrer Vergangenheit auf. Denn auch sie hat damals ...

Inhalt:
Als die Psychiaterin Dr. Nadine Lavoie eine Patientin behandelt welche aus einer Sekte geflohen ist, kommen auch in Nadine wieder Gedanken aus ihrer Vergangenheit auf. Denn auch sie hat damals eine Zeit lang in einer Kommune gelebt und dort schreckliches erlebt. Doch vieles ist ihr seit damals entfallen, das einzige was geblieben ist, sind Ängste und eine unerklärliche Klaustrophobie.
Doch was ist in ihrer Vergangenheit alles passiert? Und steckt sie nun erneut in Gefahr?

Meine Meinung:

Handlung:
Die Geschichte beginnt mit der Aufnahme von Heather, die durch einen Suizidversuch in der Klinik landet. Dort nimmt Dr. Lavoie sie auf und erfährt dadurch von einer Sekte und deren Anführer. Als sie diesen Namen hört, hat sie ein Flashback von ihrer Vergangenheit und sie fragt sich was damals in ihrer Vergangenheit alles überhaupt passiert ist und warum sie mit Ängsten und Phobien immer noch zu kämpfen hat.
Der Einstieg hat mir sehr gefallen und so erfahren wir mehr über die Protagonistin. Auch Einblicke in ihre Vergangenheit sind gut beschrieben worden. Mehr und mehr steigert sich die Spannung und auch der Nervenkitzel sowie, was nun genau hinter dieser Kommune steckt.
Nadine versucht mit allen Mitteln, ihre Gedächtnislücken auf den Grund zu gehen und weiß auch, dass der Kommunenführer gefährlich ist. Sie will auch andere, besonders junge Menschen vor ihn warnen. Doch dies erweist sich nicht gerade als einfach, den man kann ihm leider sehr wenig nachweisen.
So fand ich auch den weiteren Verlauf und deren Handlung sehr gut und genau beschrieben und es deckt sich nach und nach immer mehr auf bis es schließlich zum nervenaufreibenden Ende kommt und es hier auch noch zu einem heiklen Ereignis kommt. Das Ende konnte mich auch total überzeugen und ich bin auch sehr zufrieden wie alles geendet hat.

Charaktere:

Nadine hat ihr Leben soweit im Griff um ihren Job gewissenhaft durchzuführen. Doch es gibt so einiges was sie dennoch noch nicht verarbeitet hat und auch ihre familiären Probleme machen es nicht einfacher. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir sehr gefallen und man erkennt ihre Steigerung. Auch ihr Mut zur Wahrheit ist bemerkenswert.

Lisa ist die Tochter von Nadine und hat auch so ihre Päckchen zu tragen. Sie lebt auf der Straße und möchte keine Hilfe von ihrer Mutter annehmen. Was genau dahinter steckt, erfährt man im Laufe der Geschichte.

Aaron ist der Führer der Kommune und scheint ein friedvoller und verständnisvoller Mensch zu sein. Doch er hat eine sehr finstere Seite. Sein Charakter ist hinterlistig und einfach grausam. Doch was wenn man genau dies, nicht nachweisen kann?

Dann gibt es auch hier viele Nebencharaktere, viele von der Kommune oder auch Nadines Mutter, welche alle eine wichtige Rolle bei der Geschichte spielen.


Setting:

Das Setting spielt in Victoria, eine Stadt in Amerika. Aber auch die Kommune wo damals in Vancouver Island war, ist hier ein wichtiges Setting. So wurden die Locations anschaulich und genau beschrieben. Auch wie die Kommune lebte und immer noch lebt wurde für mich sehr realistisch beschrieben. Geradezu bildlich bin ich in die Geschichte getaucht und war beim Lesen bei dem Locations mit dabei.

Schreibstil:
Auch dieser Thriller von Chevy Stevens hat einen besonderen Schreibstil. Man fühlt mit den Charakteren mit und kann deren Gefühle und Ängste sehr gut nachempfinden. Aber auch eine gewisse Spannung und Nervenkitzel kommen hier nicht zu kurz. Mir ist dieser Thriller sehr unter die Haut gegangen.

Cover:
Das Cover zeigt drei vertrocknete Rosen und einen dunkelblauen Hintergrund. Das Cover ist hier schlicht gehalten worden.

Mein Fazit:
Wieder ein gelungener Thriller, der sich lohnt gelesen zu werden. Auch für Thriller Einsteiger ist dieses Buch zu empfehlen. Mich hat die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und konnte es kaum aus der Hand legen
Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Ohne Worte verstehen

Wie die Stille unter Wasser
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Inhalt:

Maggie May ist ein sehr aufgewecktes und lustiges junges Mädchen, doch an einem sehr verhängnisvollen Tag wird Maggies Leben sich für immer verändern. Sie verliert ihre Stimme und verlässt das ...

Inhalt:

Maggie May ist ein sehr aufgewecktes und lustiges junges Mädchen, doch an einem sehr verhängnisvollen Tag wird Maggies Leben sich für immer verändern. Sie verliert ihre Stimme und verlässt das Haus nicht mehr, auch Panikattacken machen ihr das Leben zur Hölle. Ihr einziger Lichtblick ist ihr bester Freund und ihr Schwarm, Brooks Taylor. Er schafft es Maggie immer wieder zum Lachen zu bringen und ihren Alltag etwas erträglicher zu machen. Doch beide werden älter und Maggie muss mit ansehen wie Brooks und ihre Freunde ihr mehr entgleiten. Doch die Protagonistin kann ihre Panikattacken nicht loswerden und ihre Stimme ist immer noch verloren. Langsam muss auch sie einsehen, sich ihren Ängsten zu stellen und ihre einzige Chance Brooks nicht zu verlieren bedeutet aus ihrem Schneckenhaus heraus zu trauen.


Meine Meinung:

Handlung:
Die Geschichte ist in Lebensabschnitten unterteilt und so erfährt man auch die Kindheit von Maggie und ihrem Vater. So bekommt man auch einen Einblick in die wahre Maggie und ihren Charakter. Auch ihre neue Familie ist sehr nett und gerade Brooks, der beste Freund von ihrem Stiefbruder hat es ihr besonders angetan. So kommt es schließlich zum Cut und Maggies traumatisches Erlebnis. Danach erleben wir Maggies Teenager Zeit und wie sie sich seitdem verändert hat und wie ihre Familie und Freunde sie weiterhin unterstützen. Auch hier ist es wieder Brooks der sie zum Lächeln bringt und beide merken, dass mehr zwischen ihnen ist als nur Freundschaft. Doch währenddessen Brooks Leben weiter geht, steht Maggie auf der gleichen Stelle und traut sich durch ihre Ängste weiterhin nichts sagen sowie vor die Türe treten. Die Jahre vergehen und Maggie ist nun eine junge Frau geworden, doch viel hat sich nicht verändert. Doch einiges hat sich in ihrer Familie verändert und auch Brooks ist nun durch eine steile Karriere unerreichbar geworden. So muss nun auch die junge Frau einsehen, dass sie so nicht mehr weitermachen kann.
Der Verlauf der Geschichte ist sehr rührend und konnte mich auch total überzeugen, auch die Gefühle zwischen Maggie und Brooks sind sehr emotional und ergreifend. Die beiden machen auch so einige Entwicklungen durch und verlieren sich dennoch nicht aus den Augen und ziehen sich wie einen Magneten an.
Das letzte Drittel wird nun auch spannender und man fiebert mit Maggie sehr mit. Leider war eine Stelle am Ende für mich etwas zu „einfach“ und diese Reaktion von unserer Protagonistin konnte ich nicht verstehen. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Auch der Epilog ist schon sehr schmalzig und einen ticken zu übertrieben für mich. Dennoch ist es eine wunderschöne Geschichte und sie lässt sich total gut lesen.
Charaktere:

Zu Maggie habe ich oben bereits viel erwähnt. Sie hat durch einen schlimmen Vorfall seit ihrer Kindheit schwere Traumen und hat bis ins Erwachsenenalter damit zu kämpfen. Ihre Ängste und Gefühle konnte ich gut nachvollziehen und ihre Gedanken sind auch sehr nachvollziehbar. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches gefällt mir und gegen Ende macht sie einen riesen Sprung. Doch wie bereits oben erwähnt, war eine Reaktion von ihr für mich nicht verständlich, wenn man ihre Vergangenheit betrachtet.


Brooks ist ein einfach süßer und perfekter Junge, Freund und Mann. Er steht die ganze Zeit hinter Maggie und versucht ihr Leben besser zu machen und ihren Mut wieder zu finden. Zwar geht sein Leben weiter, doch er kann einfach seine Jugendliebe nicht vergessen und hält an ihr fest. Auch Brooks hat in der Geschichte eine Entwicklung und eine starke Wendung. An manchen Stellen, war diese vielleicht etwas too much, aber dennoch nachvollziehbar.

Die Nebencharaktere wie die Eltern von Maggie und ihre Geschwister und Freunde sowie auch die schrullige Nachbarin sind alle etwas besonderes und auch sie haben ihre Geschichte bekommen.


Setting:
Die Geschichte spielt in einer Stadt in Amerika. Doch viel spielt sich im Haus von Maggie ab. Dennoch wurden auch die weiteren Locations, wie ein Badesee und weitere Umgebungen gut beschrieben.


Schreibstil:
Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry ist auch hier wieder sehr emotional, aufregend, gefühlvoll und sehr am Herzen rührend. Sie schafft es, dass man mit den Charakteren mit fiebert und auch ihre Gefühle zu verstehen. Sehr einfühlsam erzählt sie deren Geschichte und deren Verlauf und Entwicklung.

Cover:
Wer gerne auf bärtige, tätowierte junge Männer steht, wird dieses Cover lieben :D. Zwar auch schlicht gehalten, dennoch passt es zur Reihe.

Mein Fazit:
Ein sehr gefühlvoller Roman, mit starken Charakteren und einer außergewöhnlichen Geschichte. Wer gerne beim Lesen berührt wird und auch etwas Kitsch und mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Leider hat mich eine bestimmte Szene im Buch schon sehr gestört und konnte es auch nicht nach vollziehen.
Deswegen vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Das Spiel beginnt

Niemand soll uns trennen
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Inhalt:

Clara liebt das Fotografieren von verlassen Orten, als sie dann eines Tages von einem verlassenen Herrenhaus erfährt, muss sie natürlich sofort dort hin um sich ein Bild von diesem Ort zu machen. ...

Inhalt:

Clara liebt das Fotografieren von verlassen Orten, als sie dann eines Tages von einem verlassenen Herrenhaus erfährt, muss sie natürlich sofort dort hin um sich ein Bild von diesem Ort zu machen. Doch als sie dort ankommt wird sie von einem Gewitter überrascht und sucht in der Villa Unterschlupf. Schnell bemerkt sie, dass dieses Herrenhaus alles andere als verlassen ist und lernt dort die beiden Brüder Keren und Beliar kennen. Diese bieten gleich ihre Gastfreundschaft an, die Clara gerne annimmt. Doch was verbirgt sich hinter diesem verdächtigen Haus und auch die Brüder scheinen ein Geheimnis zu haben.

Meine Meinung:

Handlung:
Der Einstieg in die Geschichte ist sehr schön beschrieben. So lernen wir Clara kennen und ihre Leidenschaft für das Fotografieren. Das verlassene Herrenhaus scheint also genau der richtige Ort zu sein um dort ein perfektes Foto zu schießen. Doch noch viel mehr verbirgt sich hinter den Gemäuern. Auch der weitere Verlauf, welcher sehr geheimnisvoll und auch etwas düster ist, hat mir zugesagt. Die Brüder sowie die Bediensteten und Clara kommen sich immer näher und schnell merkt man, dass hinter Keren und Beliar noch mehr steckt. Langsam baut sich eine Spannung auf in der man erfahren möchte was denn nun genau dahinter steckt. Auf den letzten Seiten wird nun das Rätsel gelöst, welches für mich doch überraschend und logisch war. Nur leider war gerade dies etwas sehr abrupt und ich hätte mir doch etwas mehr am Ende noch gewünscht wie es mit den Charakteren weiter geht. So kann ich sagen, dass ich von der Handlung der Geschichte sehr zufrieden bin und mich auch die Charaktere sehr überzeugen konnten.


Charaktere:

Clara hat ein großes Ziel, sie möchte auf eine bestimmte Uni und für die braucht sie eben ein perfektes Foto von einem perfekten Ort. So meint sie, dass die Villa genau richtig dafür ist. Trotz Bedenken ihrer besten Freundin dort alleine aufzubrechen, macht Clara sich auf den Weg. Clara hat also ihren eigenen Kopf aber zeigt auch was sie für einen Mut hat. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Gefühle und mehr Leidenschaft zwischen ihr und einem Charakter gewünscht, da dies doch recht einfach und schnell von statten ging ohne das mir Claras Gefühle genau beschrieben wurden. Dennoch konnte ich ihr, manchmal unüberlegtes Handeln, gut nachvollziehen.

Beliar ist der eher offener und geselligere der beiden Brüder. Er merkt gleich eine Anziehung zu Clara. Doch auch er verbirgt ein Geheimnis. Seine Entscheidungen sowie seine Ängste und Zweifel sind bei mir sehr gut angekommen und seine Entwicklung ist sehr interessant.

Keren ist eher ruhig, distanziert aber dennoch charmant. Sein Charakter hat der Geschichte auch etwas Düsteres und Magisches gegeben. Seine Geschichte hat mich völlig überrascht und doch auch schockiert.

Die Bediensteten im Herrenhaus sind alle sehr toll beschrieben worden und vor allem Alicja hat es mir besonders angetan. Sie spielt auch eine wichtige Rolle in der Geschichte.

Was mir leider etwas gefehlt hat, war die Familie von Clara und auch deren Freunde. Clara verschwindet einfach mal ein paar Tage und keiner kümmert sich. Klar hat sie kein Handyempfang und gibt auch mal ein Lebenszeichen an ihre Lieben weiter, dennoch hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

Setting:
Das Setting spielt in dem großen Herrenhaus und in dem umliegenden Garten ab. Hier hat mir die Beschreibung von Anfang an sehr gefallen und ich hatte direkt ein Bild vor meinem Auge. Auch wie im Haus alles ausgesehen hat, konnte ich mir perfekt vorstellen. Auch dieses düstere und mystische hat mir hier besonders gefallen. Hier kann ich absolut nichts kritisieren.

Schreibstil:
Dieser ist sehr locker und leicht geschrieben und ich bin sehr schnell durch die Kapitel gekommen. Aber auch dieses geheimnisvolle und düstere, was sich bis zum Ende zieht, ist sehr gut beschrieben worden. So musste ich immer weiter lesen und bin in der Geschichte völlig gefangen gewesen.

Cover:
Hier finde ich dieses Cover sehr schön gestaltet und sehr passend für die Geschichte. Ein Gesicht verbirgt sich im Dunkeln und im Hintergrund. Davor ein Gitter und Blumenranken. So spiegelt sich die Geschichte auf dem Cover wieder.

Mein Fazit:
Ein sehr schöner Jungendroman mit viel Geheimnissen, Magie, Düsternis und auch einer Liebe. Hier wurde eine tolle Idee umgesetzt die bis zum Schluss gehalten hat. Leider gab es kleine Kritik Punkte meinerseits und deswegen vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.