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Martina2294

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2020

Geister, Dämonen und Co.

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Inhalt:

In der Welt von Roxy ist so einiges los. Denn sie muss innerhalb von 449 Tagen, 449 entflohene Seelen wieder einfangen und dorthin zurück schicken wo sie hergekommen sind. Nicht gerade eine einfache ...

Inhalt:

In der Welt von Roxy ist so einiges los. Denn sie muss innerhalb von 449 Tagen, 449 entflohene Seelen wieder einfangen und dorthin zurück schicken wo sie hergekommen sind. Nicht gerade eine einfache Aufgabe. Weil das auch noch nicht genug ist, muss sie auch noch auf den mysteriösen und attraktiven Shaw aufpassen. Dieser war von einem bösen Geist besessen und hat seitdem keinerlei Erinnerung an seine Vergangenheit und wer er überhaupt ist. So versucht nun Roxy gemeinsam mit Shaw, ihre Mission zu erfüllen.


Meine Meinung:

Handlung:

Die Geschichte entführt uns die Welt von der jungen Roxy. Sie ist eine sogenannte Huntress, sie gehört zu einer Organisation die hinter Geistern, Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen hinterher sind und diese vor der Menschheit beschützen.
Schon gleich der Anfang des Buches fängt charmant und einladend an. Roxy ist trotz ihrer unlösbaren Aufgabe, 449 Seelen innerhalb 449 Tagen wieder einzufangen, lustig und möchte ihre Tage so viel genießen wie es nur geht. Als sie gerade auf einem vielversprechenden Date ist, erhält sie von ihrem Kampfpartner Finn einen Anruf. Er hat einen Geist gesichtet und braucht nun ihre Unterstützung. So macht sie sich schließlich doch auf um diese Aufgabe zu erfüllen. Doch das soll für diesen Abend noch nicht ausreichen, unmittelbar danach trifft sie auf Shaw, der von einem Geist besessen ist. Sie kann ihn noch retten, doch dieser kann sich nach der Austreibung an nichts erinnern und ist auch körperlich sehr angeschlagen.
So wird Roxy nun auch noch Shaw anvertraut und soll sich nun um ihn kümmern. Shaw wird nun in die magische Welt mit eingeführt.
Gemeinsam mit den anderen Huntern machen sie die Welt ein Stückchen sicherer und Roxy versucht außerdem noch ihren verschollenen Bruder zu finden, der eigentlich schon für tot erklärt wurde.

Mir hat die weitere Handlung auch sehr gut gefallen, man erfährt immer mehr über Roxy und auch ihre Vergangenheit. Wie sie zu einer Huntress wurde, ihre Familie und auch warum sie so eine unlösbare Aufgabe hat. Auch erhalten wir immer wieder Einblicke in Shaw. Mehr und mehr wird man in die Welt gezogen und auch sie Spannung ist hier schön aufgebaut worden. Auch hat die Geschichte mehr Tiefsinn, wie ich anfangs damit gerechnet habe. So hat es mit dem Bruder von Roxy und auch den entflohenen Seelen noch viel mehr auf sich als ich dachte. Auch das Ende war für mich überraschend und spannend und konnte mich voll überzeugen. Der erste Band der Midnight-Chronicles Reihe konnte mich von Anfang an catchen und ließ sich auch super einfach lesen. Auch die vielen Überraschungen und der Actionfaktor kamen hier nicht zu kurz.
Deswegen bin ich auch schon gespannt wie es nun im zweiten Band weiter gehen wird.

Charaktere:

Roxy ist eine echt tolle Protagonistin. Sie ist tough, ehrlich, loyal, lustig, hat aber auch eine sehr ernste Seite und kann fremden Menschen nur schwer vertrauen, was man angesichts ihrer Vergangenheit auch gut verstehen kann. Ich konnte von Anfang an mit ihr sehr gut harmonieren und auch ihre Handlungen und Gedanken waren für mich logisch.

Shaw wacht nach der Vertreibung des Geistes ohne jegliche Erinnerung an sein Leben auf. Er weiß nicht wer es ist, noch hat er sonst eine Ahnung wo er ist und kennt auch niemanden. Dennoch versucht er aus der Situation das Beste zu machen und will nun der Organsion der Hunter beitreten und denen Unterstützung anbieten. Shaw ist ein richtig toller Kerl und versucht auch Roxy immer aufzumuntern. Ich mochte Shaw, durch seine Einblicke und Entwicklungen immer mehr und er ist auch mein liebster Charakter der Geschichte. Sehr gespannt bin ich, ob sich noch herausstellen wird was es mit seiner Vergangenheit auf sich hat und ob er sich jemals daran erinnern wird.

Auch die weiteren Nebencharaktere, die Hunter von London aber auch Paris sind super sympathisch und passen sehr gut zur Geschichte. So bin ich auch schon auf die Geschichte von Warden sehr gespannt.

Setting:

Anfangs der Geschichte sind wir in London. Hier wurde für mich die Locations alle super beschrieben. Auch das Gebäude in dem die Hunter leben hat mir sehr gut gefallen. Später ist man auch mal in Paris, und auch hier konnte ich mich super zurecht finden.

Schreibstil:

Dieser ist sehr einfach zu lesen. Sehr flüssig, spannend und überraschend. Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Laura Kneidl und auch Bianca Iosivoni sehr gut, da die beiden einen sehr leicht in ihre Geschichten tauchen lassen. So bin ich auch hier wieder nicht enttäuscht worden.

Cover:

Auch das Cover ist wieder super schön gestaltet worden. Das helle Blau und Weiß und die goldene Schrift passen super zusammen. Schlicht aber dennoch ansprechend.


Mein Fazit:
Der erste Band der Midnight-Chronicles-Reihe konnte mich voll und ganz überzeugen. Hier ist alles was man für eine gute Fantasy Geschichte braucht. Gute Charaktere, Spannung, Action, Wendungen und natürlich eine außergewöhnliche Welt voller mystische Wesen und Menschen die gegen diese Wesen kämpfen. Auch der Schreibstil war für mich wieder einwandfrei und ich bin nur so durch die Kapitel geflogen. Deswegen vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.10.2020

Die Reise geht weiter

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Inhalt:

Alice hat gemeinsam mit Hatcher gegen das Kaninchen und gegen den Jabberwock gewonnen. Sie konnte siegen und nun möchten die beiden Hatchers Tochter Jenny finden. Doch um sie zu finden müssen, ...

Inhalt:

Alice hat gemeinsam mit Hatcher gegen das Kaninchen und gegen den Jabberwock gewonnen. Sie konnte siegen und nun möchten die beiden Hatchers Tochter Jenny finden. Doch um sie zu finden müssen, die zwei in das Reich der weißen Königin reisen, wo der nächste Alptraum beginnt. So muss Alice auch lernen mit ihren magischen Kräften umzugehen, denn es kommt wieder zu einigen Hindernissen auch muss sich Alice ihrer Bestimmung stellen. Ein weiteres Rätsel muss auch noch gelöst werden, denn was geschah überhaupt mit der schwarzen Königin?


Meine Meinung:

Handlung:

Die Geschichte knüpft direkt an den ersten Band an. Alice und Hatcher sind nun durch einen langen Tunnel gelaufen und erwarten am Ende ein weites Grasland. Doch was sie stattdessen erwartet, ist nichts als abgebrannte Erde, ein Niemandsland. So müssen die beiden auch noch müde, hungrig und durstig das Brachland durchqueren. Doch auch hier lauern eine Menge gefahren und es scheint auch hier gibt es noch Magie. Alice und Hatcher müssen sich gegen die weiße Königin stellen und herausfinden was es auch mit der schwarzen Königin auf sich hat. Auch muss sich Alice vielen Gefahren alleine stellen und über sich hinaus wachsen.
Die Handlung hier hat mir wirklich gut gefallen und man wird in die magische Welt voller Gefahren und plötzlichen Überraschungen gezogen. Auch gibt es in diesem Teil einen roten Faden der sich durch die Geschichte zieht und ich war richtig gespannt wie es mit Alice und Hatcher weiter geht. Das Ende war richtig Spannungsgeladen und konnte mich richtig überraschen und überzeugen. Auch war dieser Teil nicht ganz so blutig und düster wie der erste Teil. Diese Welt voller magischer Wesen, Zauberei, tiefgründige Fragen und auch Intrigen und Gefahren haben mir sehr gut gefallen.

Charaktere:

Alice ist in diesem Teil nochmal richtig über sich hinaus gewachsen und musste lernen auch alleine gegen vieles anzukämpfen. Man erkennt ihre Entwicklung und wie sie immer stärker wird. Mich konnten auch ihre Handlungen wieder überzeugen und waren auch logisch für mich.

Hatcher muss ihn diesem Teil viel einstecken. Er möchte eigentlich nur seine verlorene Tochter Jenny wiederfinden und mit Alice gemeinsam glücklich werden. So muss auch Hatcher hier viel lernen und ein Stück mehr über sich hinaus wachsen.

Auch die weiteren Nebencharaktere sind hier wieder super in die Geschichte eingebracht worden und haben für viele Überraschungen bei mir gesorgt.

Setting:

Das Setting spielt diesmal jenseits der alten und neuen Stadt. Angekommen durch einen langen Tunnel im Niemandsland, über ein Dörfchen und auf einem Berg der weißen Königin. Hier wurde für mich die märchenhafte Umgebung gut beschrieben. Ich bin in die Welt eingetaucht und konnte mir alles sehr gut vorstellen.


Schreibstil:

Dieser ist auch hier wieder etwas düster, actiongeladen, blutig, magisch aber auch spannend und mitreißend. Mir persönlich gefällt die düstere Version von Alice im Wunderland sehr gut und es ist mal eine schöne Abwechslung und bietet auch viel Spannung, sodass ich beim Lesen richtig mitgefiebert habe. Nur die sehr langen Kapitel sind hier, für mich, sehr anstrengend gewesen. Ein Kapitel hat sich hier über hundert Seiten gezogen, und das ist für mich einfach zu lange, da ich doch dazwischen mal das Lesen aufgehört habe.

Cover:

Auch dieses Cover ist ein richtiger Hingucker. Die Königin, mit den langen spitzen Fingern, der Krone und auch das Kleid lassen schon erkennen, das mit ihr was nicht stimmen kann. Aber auch die Farbgestaltung mit dem Schwarz und dem Rot gefällt mir sehr gut. Auch der Buchschnitt ist hier mit Wolfspfoten verziert, was auch eine wichtige Rolle im Buch hat ;).

Mein Fazit:

Der zweite Teil der Chroniken von Alice, konnte mich auch wieder völlig in den Bann ziehen. Die abgedrehte, düstere Version von Alice ist einfach nur mitreißend und spannend. Wer gerne auf düstere Märchenversionen steht, sollte sich diese hier nicht entgehen lassen.
Ich vergebe, aufgrund der ewig langen Kapitellänge was mich echt gestört hat, 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2020

Reise in die Vergangenheit

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Inhalt:

Im Jahre 1946 in Australien machen sich 600 Frauen auf, um eine Reise in ein fremdes Land zu starten. Ein Flugzeugträger soll die Frauen zu ihren Verlobten und Ehemänner bringen nachdem der Krieg ...

Inhalt:

Im Jahre 1946 in Australien machen sich 600 Frauen auf, um eine Reise in ein fremdes Land zu starten. Ein Flugzeugträger soll die Frauen zu ihren Verlobten und Ehemänner bringen nachdem der Krieg sie getrennt hatte. Auch Frances, eine Krankenschwester, ist mit an Bord. Doch sie teilt ein schweres Schicksal und kann sich nicht so vergnügen wie die anderen Damen an Bord. Nur zu dem Marinesoldaten, der Nacht für Nacht an ihrer Kabine Wache steht, fühlt sie sich hingezogen und auch vertraut. Nur wird sie ihre Vergangenheit schneller einholen als gedacht, vor der sie so dringend zu fliehen versucht.

Meine Meinung:

Handlung:

Die Geschichte startet in der Zeit 2002 in Indien. Dort ist die junge Jennifer mit ihrer Großmutter auf Reisen. An einem abgelegen Ort gelangen die beiden zu einem Schiffswrack, und dort plagen die ältere Dame plötzlich Erinnerungen an eine Zeit in der vieles noch ganz anders war.


Danach ist reist in der Vergangenheit, in das Jahr 1946.
Hier lernen wir die vier Damen, Margaret, Avice, Frances und auch Jean näher kennen. Jede der vier Frauen hat eine Geschichte zu erzählen und hier erfahren wir deren Vergangenheit und auch ihre Beweggründe.
Sehr interessant und auch bewegend nimmt die Geschichte ihren Lauf. Langsam aber sicher erfährt man auch mehr über das schwere Schicksal von Frances und warum sie eher verschlossen gegenüber den anderen Damen ist. Auch wie das Leben auf den Flugzeugträger erklärt wird, mit den Marinesoldaten und auch den Kapitän und die gesamte männliche Besatzung, sind für mich sehr anschaulich und realistisch beschrieben worden. Gerade das Leben der vielen Frauen an Bord und deren Ängste haben mich sehr mitgenommen und mich auf deren Reise begleiten lassen.
Auch eine gewisse Spannung um Frances wurde hier schön aufgebaut und das Ende war für mich mein persönliches Highlight.
Auf den letzten Seiten, reisen wir dann wieder in das Jahr 2002 wo Jennifer die ganze Geschichte von ihrer Oma erzählt bekommt und wer eigentlich ihre Oma überhaupt ist.
Insgesamt ist diese Geschichte für mich sehr aufregend, bewegend und voller Emotionen gewesen. Gerade die Zeit, wie damals wohl alles war, nach dem Krieg und wie die Frauen sich gefühlt haben, hat mich besonders berührt.


Charaktere:

Frances lernen wir als eher verschlossen, ruhig aber auch als sehr starke Frau kennen. Mehr und mehr erfahren wir über ihr Leben und warum sie so ist. Ich finde Frances eine sehr beeindruckende Persönlichkeit und war wirklich hingerissen von ihren Entscheidungen und auch Handlungen.

Margaret ist eine lebensfrohe Frau, die auch eine Last zu tragen hat. Dennoch war mir ihre lustige und offene Art gleich sympathisch und habe auch mit ihren Sorgen mitgefiebert.

Avice ist, auch durch ihren Familienstand, eher hochnäsig und schaut herablassend auf ihre Mitbewohnerinnen herab. Doch auch gerade ihre Geschichte fand ich gegen Ende sehr interessant und hat mich doch auch mitgenommen.

Jean ist die jüngste der Damen und gerät durch ihre naive Art in so manche Schwierigkeiten.

Die Geschichte von dem Marinesoldaten Nicol fand ich auch sehr interessant und konnte mich mitreißen. Seinen weiteren Verlauf fand ich spannend und konnte mich gleich überzeugen.

Auch die Nebencharaktere, die Besatzung des Schiffes, der Kapitän und seine Vergangenheit und auch die Familien der Damen, runden die Geschichte ab.

Setting:

Anfangs sind wir in Indien und werden dort auf das Schiffswrack geführt. Hier konnte ich mir auch die Begebenheiten gut vorstellen.

Danach ist man überwiegend auf dem Schiff, und auch hier konnte ich mir alles wirklich gut vorstellen und die Autorin hat auch die Kabinen sowie die das Schiff und deren Aufteilung sehr gut beschrieben.


Schreibstil:

Gleich nach den ersten Zeilen, war ich sofort in der Geschichte. Jojo Moyes hat einen sehr fesselnden und bewegenden Schreibstil und ihre Geschichten gehen mir sofort ins Herz.
Gerade ihre Beschreibungen für diese schwere Zeit damals und die Vergangenheit der Damen haben mich in die Geschichte ziehen lassen und mich sehr berührt. Einfach nur sehr emotional, spannend und herzergreifend ist dieses Buch.

Cover:

Passend zur Geschichte ist auch das Cover. Eine Frau an der Reling, über ihr der Mond und die Sterne, unter ihr das Meer. Mehr braucht es auch für dieses Buch nicht.
Mein Fazit:

Eine sehr bewegende Geschichte über vier Frauen, deren Schicksal noch ungewiss ist. Gerade zu dieser Zeit, mussten die Damen viel mitmachen und auch deren Vergangenheit wird hier sehr gut beschrieben. Auch fand ich alles sehr realistisch beschrieben und konnte mich in die Charaktere sehr gut hineinversetzen. Ein Roman, welcher einen in eine völlig andere Zeit bringt und einen auf eine bessere Zukunft hoffen lässt.
Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Die magischen Gegenstände

Das Flüstern der Magie
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Inhalt:

In der schottischen Stadt Edingburgh leitet die junge Fallon ein Antiquariat, doch auch durch magische Fähigkeiten erlauben es ihr die Magie in Gegenständen zu erspüren. Somit ist es auch ihre ...

Inhalt:

In der schottischen Stadt Edingburgh leitet die junge Fallon ein Antiquariat, doch auch durch magische Fähigkeiten erlauben es ihr die Magie in Gegenständen zu erspüren. Somit ist es auch ihre Aufgabe genau diese Gegenstände, mit Hilfe von einer geheimen Organisation, aufzuspüren und einzusammeln um somit die Menschen vor der Magie zu bewahren und auch zu beschützen. Doch eines Abends trifft sie in einer Bar auf den geheimnisvollen Reed und fühlt sich auch von ihm angezogen. Ausgerechnet er hintergeht Fallon und klaut einen magischen Gegenstand aus ihrem Besitz. So muss sich nun Fallon auf die Suche begeben um nicht nur ihre Existenz zu sichern, sondern auch die der Bewohner von Edingburgh.



Meine Meinung:

Handlung:

Der Einstieg der Geschichte war für mich sehr einfach und deswegen war ich auch sofort im Geschehen.
Wir lernen Fallon kennen und auch deren Umstände was es mit der Magie von Gegenständen auf sich hat und das es auch auf der ganzen Welt Menschen wie sie gibt, die die Magie aufspüren und die Gegenstände sichern und aufbewahren. So lebt also die junge Frau Tag für Tag in ihrem Antiquariat. Bis sie eines Abends auf Reed trifft. Irgendwie fühlt sie sich von dem jungen Mann angezogen und auch scheint ihm was geheimnisvolles zu umgeben. Dennoch kann dieser es nicht lassen, und klaut einen wichtigen und gefährlichen magischen Gegenstand aus Fallons Besitz. So müssen sich die beiden auf die Suche begeben, denn dieser Gegenstand kann ich falschen Händen die Menschen ins Verderben reißen.
Mir hat die weitere Handlung mit der Suche und auch wie es mit Reed und Fallon weiter geht gut gefallen. Die Geschichte schreitet voran und man erfährt mehr und mehr. Ich konnte mich super in die Story fallen lassen und konnte dabei richtig abschalten. Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass es hier nicht richtig spannend oder aufregend wurde. Zwar war die Suche nach dem geklauten Gegenstand und wer dahinter steckt schon interessant, dennoch habe ich mir hier mehr erhofft.
Das Ende konnte mich dann schon wieder etwas mehr überzeugen und war dennoch auch überrascht über diesen Ausgang.
Alles in allem konnte mich also die Geschichte gut unterhalten, war aber für mich kein Highlight oder etwas was mich besonders mitgenommen hätte.

Charaktere:

Fallon hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, ihre lockere und sympathische Art konnten mich gleich überzeugen. Auch ihre Handlungen und Gedanken sind für mich logisch.

Reed ist doch etwas mehr geheimnisvoll. Seine Geschichte erfährt man im Laufe der Zeit und ist auch sehr gut bei mir angekommen. Auch ihn fand ich sehr angenehm.

Auch die weiteren Charaktere wie die Eltern von Fallon und ihre Freunde waren für mich toll beschrieben und haben ihre Rollen bekommen.


Setting:

Besonders gut gefallen hat mir das Setting von Edinburgh. Die Autorin hat hier die Begebenheiten so toll beschrieben, dass ich bildlich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Das schottische Feeling ist sofort bei mir angekommen und hat mich mitgerissen.

Schreibstil:

Dieser war für mich sehr einfach und schnell zu lesen. Locker und leicht kommt man hier voran und kann sich alles sehr gut vorstellen. Auch die Handlung war für mich logisch und gut beschrieben. Nur leider hat mir hier etwas mehr Spannung an manchen Stellen gefehlt, das ich doch auch mehr von Laura Kneidl gewohnt bin.


Cover:

Das Cover ist mal wieder ein richtiger Hingucker und gefällt mir super gut. Die Farben aus dem Schwarz und Gold sowie der Hintergrund passen zur Geschichte und wirken schon auch magisch.

Mein Fazit:

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2020

Schuldig oder nicht?

Marta schläft
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Inhalt:

In Nadjas Vergangenheit ist so einig schreckliches passiert und nach ihrer Haftentlassung hofft sie nun ein normales Leben führen zu können. Doch schnell wendet sich das Blatt als ein Mord geschieht ...

Inhalt:

In Nadjas Vergangenheit ist so einig schreckliches passiert und nach ihrer Haftentlassung hofft sie nun ein normales Leben führen zu können. Doch schnell wendet sich das Blatt als ein Mord geschieht und dieser ungeschehen gemacht werden soll. So kommt es in einer abgelegenen Hütte zu einem bizarren Spiel, denn Nadja ist doch das perfekte Opfer oder eher der perfekte Mörder?!


Meine Meinung:

Handlung:

Der Einstieg der Geschichte war für mich schon etwas schwer. Die schnellen und ständigen Wechsel von Zeitzonen sowie auch die verschiedenen Einsichten von Charakteren, haben mir hier einen Überblick zu verschaffen erschwert. Man erfährt somit die Vergangenheit von Nadja, nach und nach und auch was sie nun in der Gegenwart macht und wie sie lebt. Aber auch von einer anderen Geschichte und einem Mord wird hier berichtet.
Langsam erfährt man schließlich wie alles zusammen gehört und was es nun mit dem Mord oder Morden nun mit Nadja auf sich hat und warum sie mit dem Ganzen zusammenhängt. Der weitere Verlauf war somit auch wieder etwas langatmig und an manchen Stellen für mich auch etwas langweilig. Ab dem letzten Drittel wurde es dann doch noch spannend und man erfährt nun die ganze Hintergrundgeschichte. Das Ende konnte mich dann auch mehr überzeugen und die Auflösung des Ganzen, auch logisch erklärt.
Dennoch konnte mich dieser Thriller nicht packen oder schocken. Die Geschichte hatte für mich einen eher langsamen Verlauf und auch die schnellen Wechsel von Zeit und Personen haben es mir auch erschwert in die Geschichte zu tauchen. Alles in allem ein Thriller der eine interessante Hintergrundgeschichte verbirgt, aber leider hat es mir hier einfach an Spannung gefehlt.


Charaktere:

Nadja ist für mich sehr schwer einzuschätzen gewesen. Sie wirkt eher ruhig und auch an manchen Stellen verwirrt und ängstlich. Nach und nach lernt man ihre schwere Vergangenheit kennen. Und auch ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir dann doch gut gefallen.

Um nicht zu viel vorweg zu nehmen werde ich bei den weiteren Charakteren nicht zu sehr ins Detail gehen.
Mir haben die verschiedenen Sichtweisen, wie oben schon erwähnt genervt. So war es auch schwer sich richtig auf einen Charakter einzulassen. Zwar verstehe ich den Sinn dahinter und wie alles am Ende zusammenhängt, dennoch hätte ich mir hier gewünscht, man wäre mehr darauf eingegangen bzw. nicht so schnelle Wechsel von Einsicht zu Einsicht in die Charaktere.


Setting:

Das Schauspiel findet hauptsächlich in Deutschland statt. Hier wurden die Begebenheiten für mich ausreichend beschrieben.


Schreibstil:

Dieser war für mich anfangs sehr anstrengend. Zwar sind die Kapitel sehr kurz gehalten, dafür aber ständige Zeit- und Personenwechsel. Von daher, war es für mich auch etwas schwer den Überblick zu erhalten. Auch eine richtige Spannung kam bei mir hier nicht wirklich an. Einzig allein wie am Ende sich alles auflöst und alles zusammengehört, konnte mich schon wieder mehr überzeugen.

Cover:

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Weißer Hintergrund und ein Galgenmännchen. Darunter der Titel des Buches.


Mein Fazit:

Leider eine eher enttäuschende Geschichte. Durch den Klappentext habe ich mir hier viel mehr erhofft. Es hat mir hier sehr an Spannung und Gänsehaut gefehlt und die schnellen Zeit- und Personenwechsel waren auch nichts für mich. Deswegen vergebe ich hier 2,5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere