Leider eher verwirrend.
Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane AustenSo schön ich die Bilder auch finde, und so sehr ich auch merke, dass die Person, die es geschrieben hat, das Originalwerk kennt und die Informationen daraus versteht, so verwirrt war ich leider auch von ...
So schön ich die Bilder auch finde, und so sehr ich auch merke, dass die Person, die es geschrieben hat, das Originalwerk kennt und die Informationen daraus versteht, so verwirrt war ich leider auch von der Graphic Novel.
Die Bilder waren nicht immer eindeutig, Emotionen nicht richtig zuordbar, teils fiel es mir schwer, Figuren überhaupt auseinander zu halten, und sehr viele Dinge aus de Original wurden einfach durch eine Art Collage wie in Zeitraffer dargestellt. Was einerseits eine richtig schöne Idee ist, andererseits ist es dadurch teils noch schwerer, dem Geschehen zu folgen, da so viele Seiten Buch auf so wenige Bilder reduziert wird. Hätte ich das Original nicht gelesen, wäre ich wohl vollständig verloren gewesen, aber auch so kam ich teilweise nicht ganz mit der Handlung mit.
Ich hätte vermutlich Buch und Graphic Novel gleichzeitig oder direkt hintereinander lesen müssen, um vollständig durchzublicken, und selbst dann wären die bildlich dargestellten Emotionen der Figuren noch immer verwirrend gewesen. Gerade die Kombination aus Wut/Trauer + eher glücklich wirkendes Lächeln haben mich ganz oft zweifelnd zurückgelassen.
Insgesamt also zwar ein schöner Stil, aber als alleinstehende Geschichte fand ich es leider wenig ansprechend und hätte es für mich auch nicht funktioniert.