Mit Abstand der enttäuschendste Teil der Reihe
Wild CardIch bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. ...
Ich bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. Hier wird ein riesen Problem daraus gemacht, wo keines ist. Bash ist 39 und Gwen 27, wow! Wenn Bash Mitte 40 gewesen wäre, hätte ich die Aufregung noch verstanden, aber so? Weshalb die Handlung mit seinem sehr abstrus und zu konstruiert daher kommt. Bash ist mit 15 Vater geworden? Also bitte! Auf den ersten 250 Seiten passiert quasi nichts, außer dass sich die beiden Anschmachten. Langweilig! Das hat man schon tausend Mal gelesen und die Gedanken wiederholen sich. Trotzdem mag ich die Chemie zwischen den beiden und ihre schlagkräftigen Dialoge, aber es zieht sich so dermaßen. Leider gerät Clyde seine Geschichte völlig zur Nebensache, schade! Auf den letzten Seiten passiert dagegen so viel, die dem Rest der Handlung gefehlt hat und dadurch unnötig rein gepresst wirkt. Gwen ist komplett naiv und das Drama und die Probleme werden zu schnell und vorhersehbar abgehandelt.
Wild Card verspricht leider mehr, als es halten kann, und ist der schwächste Teil der Reihe. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man die Geschichte packender hätte aufziehen können. Aber das Anschmachten auf 250 Seiten ist zu viel des Guten, obwohl eine Menge Potenzial vorhanden ist.