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Veröffentlicht am 23.04.2025

Spannendes Abenteuer in den Wolken

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Auf einem fliegenden Schiff Abenteuer in den Wolken erleben und dann auch noch besondere Windmagie erhalten - wer hätte das als Kind oder Jugendlicher nicht gerne erlebt?

Eine solche besondere Reise erlebt ...

Auf einem fliegenden Schiff Abenteuer in den Wolken erleben und dann auch noch besondere Windmagie erhalten - wer hätte das als Kind oder Jugendlicher nicht gerne erlebt?

Eine solche besondere Reise erlebt die Protagonistin Artemis, als sie in den Sommerferien in ein Internat gesteckt wird, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern, was zunächst wie ein Fluch für sie klingt, ändert sich schnell, als sie eine von Wolken umgebene Trittleiter erklimmt. Artemis gefiel mir als Protagonisten gut, da sie schnell mit der neuen und ungewöhnlichen Situation klar kam und immer eine Idee im Hinterkopf behielt, um aus misslichen Lagen zu fliehen.

Alles in allem ein spannender Einzelband mit sympathischen Charakteren, einer magischen Welt und dem obligatorischen Bösewicht, dem Artemis und ihre neuen Freunde das Handwerk legen müssen, um die Wolkenwelt vor dem Untergang zu retten.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Wichtige Thematik, dennoch keine rundum gelungene Umsetzung

Something happened to Ally
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Ich hatte ein Buch erwartet, das ähnlich aufgebaut ist wie die SVU-Reihe, allerdings ohne den ganzen Unit-Teil, sondern aus der Sicht des Vergewaltigungsopfers. Dies ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, ...

Ich hatte ein Buch erwartet, das ähnlich aufgebaut ist wie die SVU-Reihe, allerdings ohne den ganzen Unit-Teil, sondern aus der Sicht des Vergewaltigungsopfers. Dies ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, ihr anfängliches Nicht-wahrhaben-Wollen des Erlebten bis hin zu ihrem Handeln.

Ein doch sehr unscheinbares Cover, das ein doch so ernstes Thema nicht vermuten lässt. Den Perspektivwechsel zwischen Ally und Blythe fand ich an manchen Stellen störend, da mir Blythe nie wirklich sympathisch wurde und ich sie dadurch etwas nervig fand und auch die ganze Art und Weise wie sie die Erlebnisse von Ally und Sean herunterspielt und so zu ihm hält.

Insgesamt bin ich zwiegespalten, da es ein wichtiges Thema aufgreift und auch von wahren Begebenheiten der Autorin beeinflusst wurde, jedoch hätte ich gerne mehr über Seans Reaktion und sein gesamtes Verhalten erfahren, da es mir doch zu sehr um Blythe ging.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Zwischen China und Chinatown in New York

Cinema Love
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Das Cover passt mit dem abgebildeten Kino perfekt zum Thema, wirkt aber auch eher ruhig und melancholisch durch die dunkle, menschenleere Umgebung, die nur durch die Kinowerbung etwas Licht erhält. Einzigartig ...

Das Cover passt mit dem abgebildeten Kino perfekt zum Thema, wirkt aber auch eher ruhig und melancholisch durch die dunkle, menschenleere Umgebung, die nur durch die Kinowerbung etwas Licht erhält. Einzigartig finde ich, was oft bei Büchern des Verlages vorkommt, dass der Buchrücken weiß gestaltet ist, aber ein kleines Stück auch das Motiv des Covers zeigt, das sieht im Bücherregal sehr besonders aus.

Das Erstlingswerk des Autors, das sich über vierzig Jahre von China bis nach Chinatown in New York erstreckt. Man verfolgt das Leben mehrerer Personen sowie Paare, die etwas mit dem Arbeiterkino zu tun haben, in dem schwule Männer ihre Gefühle ausleben durften, im Gegensatz zu anderen Orten in ihrem Land.

Die Kapitel sind relativ kurz und haben keine Absätze, was ich etwas störend fand, da es etwas ermüdend war. Von der Geschichte selbst habe ich erwartet, dass der Fokus nur auf Old-Second und Shun-Er liegt und nicht auf den anderen Charakteren, das war etwas unerwartet und deshalb fand ich es an manchen Stellen nicht so spannend.

Ansonsten war es ein interessantes Werk, dass mit viel Gefühl erzählt wurde über mehrere Jahrzehnte, sodass man die Charaktere gut kennenlernen konnte.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Tolles Cosy-Crime in der Schweiz mit italienischen Einflüssen

Der Schädel von Sant'Abbondio
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Mein erstes Buch in der Reihe Moira Rusconi und auch mein erstes Buch, das in der Schweiz spielt, obwohl der Kanton die Besonderheit hat, durch die Nähe zum Nachbarland noch viele italienische Einflüsse ...

Mein erstes Buch in der Reihe Moira Rusconi und auch mein erstes Buch, das in der Schweiz spielt, obwohl der Kanton die Besonderheit hat, durch die Nähe zum Nachbarland noch viele italienische Einflüsse zu haben.

Der Anfang war gleich spannend, mit einem Blick auf die letzten Momente des Toten und dem Fund der Schädel. Obwohl ich die Charaktere vorher nicht kannte, bin ich gut in die Handlung reingekommen, da es nicht zu viele Charaktere gab und ich dadurch nicht durcheinander kam mit den Personen. Die Atmosphäre selbst ist durch die Lage des Ortes sehr italienisch, was vor allem durch das Essen und die Sprache verkörpert wurde. Das fand ich sehr gut vermittelt, so dass man sich als Leser alles gut vorstellen konnte.

Alles in allem ein interessanter Krimi, der gut in das Genre Cosy Crime passte, da er vom Ton her eher ruhig gehalten war, zwar mit einigen Wendungen, aber nicht blutrünstig oder ähnliches.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Mehr als nur Sommer, Sonne und Sonnenschein

The Surf House
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Dass es auf Marroko nicht nur Meer, Strand und Sonnenschein gibt, muss unsere Protagonistin Bea feststellen, als sie ihren Modeljob an den Nagel hängt und prompt überfallen wird.

Doch eine Retterin ist ...

Dass es auf Marroko nicht nur Meer, Strand und Sonnenschein gibt, muss unsere Protagonistin Bea feststellen, als sie ihren Modeljob an den Nagel hängt und prompt überfallen wird.

Doch eine Retterin ist in Sicht und sie findet eine Bleibe im Surf House, einer Ferienunterkunft direkt am Meer. Doch ist wirklich alles so perfekt wie es scheint oder gibt es doch dunkle Geheimnisse im vermeintlichen Paradies?

Die Geschichte ist angenehm geschrieben und von Anfang an spannend, Beas Wege auf einer ihr fremden Insel und ihr Aufbau von Beziehungen und Misstrauen. Die Thrilleraspekte werden im Laufe der Handlung immer stärker und es ist spannend, dem Geheimnis des Buches auf die Spur zu kommen, da immer wieder neue Aspekte auftauchen, die einen von der Spur abbringen, wenn man einen Täter vermutet. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und machten neugierig, ob sie etwas mit dem Verschwinden zu tun haben oder ob sie andere Geheimnisse verbergen.

Alles in allem ein spannendes Werk, dass in Marroko angesiedelt ist mit vielfältigen Charakteren, immer wieder neuen Wendungen und einem befriedigenden Ende, sodass es sicherlich nicht mein letztes Werk der Autorin ist.

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