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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2018

Langatmig, dann aber doch noch spannend

Hasenjagd
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In Hasenjagd ermittelt Joona Linna bereits in seinem 6. Fall. Das Buch kann aber auch losgelöst von den vorherigen Teilen gelesen werden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Zeilen lassen sich dadurch ...

In Hasenjagd ermittelt Joona Linna bereits in seinem 6. Fall. Das Buch kann aber auch losgelöst von den vorherigen Teilen gelesen werden.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Zeilen lassen sich dadurch gut lesen. Die Szenen sind sehr detail- und umfangreich beschrieben, was dann natürlich auch auf die Gewaltdarstellungen zutrifft. Wer eher zartbesaitet ist, könnte damit Probleme haben.
Die Geschichte selbst ist breit und mit vielen Nebensträngen und Charakteren, sowie deren Blickwinkeln angelegt. So ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Was mir gut gefällt, ist dass der Leser mit den Ermittlern zusammen in die Irre geführt wird und man eine Weile lang auf der falschen Fährte ist. Die spannenden Szenen sind mitreißend und das Ende packt einen richtig. Leider trifft dies nur auf das letzte Drittel des Buches zu. Der mittlere Teil ist viel zu zähflüssig und langwierig. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wird. An dieser Stelle fing ich an die Seiten etwas zu überfliegen. Und es hat sich gelohnt. Das Ende war richtig packend. Ich hätte mir das für das gesamte Buch gewünscht.
Als Fazit kann ich sagen, dass Hasenjagd ein solider nordischer Thriller/Krimi mit spannenden Szenen und einigen Verwirrungen und Wendungen ist. Wer sich nicht von der Länge abschrecken lässt und mit einem langatmigen Mittelteil zurecht kommt, dem kann ich das Buch empfehlen.
Ich gebe Hasenjagd 3,5 Sterne, da mir der mittlere Teil einfach zu zähflüssig und langgezogen war und mir die Spannung fehlte. Der Schluss hat mich jedoch dann doch noch gepackt und war voller Spannung.

Veröffentlicht am 01.10.2018

Historische Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy und Krimi

The Dark One - Versuchung der Finsternis
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The Dark One - Versuchung der Finsternis ist ein eine historisch erotisch angehauchte Liebesgeschichte die im London des 19. Jahrhunderts spielt. Die junge Lady Rosalind stürzt sich in die Arme des verrufenen ...

The Dark One - Versuchung der Finsternis ist ein eine historisch erotisch angehauchte Liebesgeschichte die im London des 19. Jahrhunderts spielt. Die junge Lady Rosalind stürzt sich in die Arme des verrufenen Armond Wulf, der sie ehelicht, obwohl ein Fluch auf seiner Familie liegt und er schwor, nie zu heiraten.

Das Cover des Buches ist mir persönlich etwas zu kitschig, aber das ist Geschmackssache. Die Autorin hat einen guten und flüssigen Schreibstil und wechselt zwischen Armond und Rosalind beim Erzählen. Trotz der Liebes- und Fantasyelemente, schafft sie es auch humorvolle Elemente elegant einzubauen. Auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz und sind interessant gestaltet. Die Darstellung des Fluches war jedoch etwas verwirrend und die Auflösung ging mir zu schnell. Ich hätte mir mehr Fantasy gewünscht und auch erwartet. Leider war dies nicht der Fall. Trotz kleinerer Schwächen ist die Geschichte spannend und man möchte einfach weiterlesen.

Wer auf historische Liebesgeschichten mit einem Hauch Erotik und etwas Fantasy, sowie Krimi steht, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 19.09.2018

Geschichte mit Potenzial, aber der Auftakt der Saga konnte nicht ganz überzeugen

The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt
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Die Idee von "The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt" ist gut und hat Potenzial. Andurion ist eine Welt in der verschiedene Völker von Elementen leben. Einst hatten sich diese bekriegt, leben aber jetzt ...

Die Idee von "The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt" ist gut und hat Potenzial. Andurion ist eine Welt in der verschiedene Völker von Elementen leben. Einst hatten sich diese bekriegt, leben aber jetzt in Frieden, jedoch ohne Kontakt zueinander. Erst als eines der Völker um Hilfe ruft, machen sich von jedem Volk Botschafter auf, um diesem zu Helfen und eine alte Prophezeiung zu erfüllen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm. Die Sätze sind nicht kompliziert gestaltet und lassen sich daher gut und schnell lesen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von verschiedenen Charakteren erzählt, so kann man jedes Volk kennenlernen. Das ist gut, aber da dies jedoch ein Kurzband ist, sind es meiner Ansicht nach zu viele Erzählsichten für den 1. Band und die Tiefe geht verloren. Nur zwei Charaktere haben es geschafft, mich zu fesseln, zu den anderen konnte ich leider keine Beziehung aufbauen. Manche Geschehnisse werden einfach nicht deutlich bzw. ausführlich genug dargestellt. Der Anfang ist nett, die Mitte des Buches flacht ab und ist für mich nicht spannend gewesen, wohingegen das Ende wieder interessant wurde.
Der Effekt "ich muss unbedingt weiterlesen und das Buch verschlingen" blieb leider aus.
Da das Ende interessant war, werde ich wahrscheinlich noch den 2. Band lesen.



Diese Buch wurde mir im Rahmen einer Schnell-Leserunde als EBook zur Verfügung gestellt.