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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

A photo finish

A Photo Finish
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Diese Geschichte hat mich vor allem durch ihre ruhige, warme Atmosphäre überzeugt. Ruby Creek fühlt sich beim Lesen sofort wie ein Ort an, an dem man gerne ein wenig bleiben möchte – mit der Ranch, den ...

Diese Geschichte hat mich vor allem durch ihre ruhige, warme Atmosphäre überzeugt. Ruby Creek fühlt sich beim Lesen sofort wie ein Ort an, an dem man gerne ein wenig bleiben möchte – mit der Ranch, den Pferden und diesem Gefühl von Weite, das die Handlung angenehm trägt.
Violet ist eine, die mir schnell sympathisch war. Sie wirkt unabhängig, arbeitet hart und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Dass sie Cole zunächst eher kühl begegnet, fühlt sich nachvollziehbar an, denn ihre gemeinsame Vergangenheit im Online-Chat ist für sie längst abgeschlossen – zumindest glaubt sie das.
Cole dagegen hat sich über die Jahre eine gewisse Distanz angewöhnt. Er wirkt kontrolliert und zurückhaltend, fast so, als würde er seine Gefühle bewusst auf Abstand halten. Gerade deshalb ist es spannend zu beobachten, wie Violet es schafft, diese Fassade nach und nach ins Wanken zu bringen.
Die Verletzung beim Rennen wird zum Wendepunkt der Geschichte. Plötzlich verbringen die beiden mehr Zeit miteinander, und zwischen ihnen entsteht eine neue Nähe. Die Entwicklung ihrer Beziehung wirkt dabei angenehm ruhig und glaubwürdig – kein überstürztes Drama, sondern ein langsames Wiederannähern zweier Menschen, die sich vielleicht nie ganz vergessen haben.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders schön fand ich die Mischung aus Ranch-Setting, kleinen emotionalen Momenten und der Frage, ob alte Gefühle wirklich einfach verschwinden können.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Christina Rain

Magic Drowned in Blood
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Lark ist keine Heldin, die sich begeistert in dieses Spiel stürzt. Als Halbvampirin und Außenseiterin betrachtet sie das ganze Ritual eher kritisch. Gerade deshalb wirkt ihre Rolle in der Auswahl umso ...

Lark ist keine Heldin, die sich begeistert in dieses Spiel stürzt. Als Halbvampirin und Außenseiterin betrachtet sie das ganze Ritual eher kritisch. Gerade deshalb wirkt ihre Rolle in der Auswahl umso interessanter. Als ihr Name plötzlich fällt, wird sie in eine Welt hineingezogen, in der Macht, Tradition und Intrigen eng miteinander verwoben sind.
Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre rund um den Hof der Prinzen. Hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich ein Netz aus politischen Interessen, Geheimnissen und unausgesprochenen Regeln. Man spürt schnell, dass es hier nicht nur um ein romantisches Spiel geht, sondern um Einfluss, Loyalität und Überleben.
Die beiden Brüder, Loras und Tarabas, bringen zusätzlich Spannung in die Geschichte. Beide wirken auf ihre eigene Weise faszinierend und gefährlich, und Lark gerät immer tiefer in das Machtspiel zwischen ihnen. Gerade diese Dynamik sorgt dafür, dass man beim Lesen ständig überlegt, wem man wirklich trauen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Die Mischung aus Fantasy, höfischer Intrige und verbotener Anziehung funktioniert gut und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Twisted Truth

Twisted Truth
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Manche Geschichten beginnen mit einem Moment, der alles verändert. In diesem Fall ist es eine Rettung im Meer – ein Augenblick, der zunächst unscheinbar wirkt, aber den Weg in eine völlig andere Welt öffnet.
Die ...

Manche Geschichten beginnen mit einem Moment, der alles verändert. In diesem Fall ist es eine Rettung im Meer – ein Augenblick, der zunächst unscheinbar wirkt, aber den Weg in eine völlig andere Welt öffnet.
Die Protagonistin gerät durch Obsidian Voss in eine Realität, die gleichzeitig faszinierend und beängstigend ist. Er ist ein Mann, der nach außen hin alles verkörpert, was Macht und Erfolg bedeuten. Doch je näher man ihm kommt, desto deutlicher wird, dass hinter dieser glänzenden Oberfläche etwas Dunkleres lauert. Gerade diese Spannung zwischen Faszination und Gefahr macht ihn so interessant. Man spürt, dass er sich selbst als Monster sieht – und genau das wirft die Frage auf, ob er wirklich so ist oder ob er sich nur längst damit abgefunden hat, so gesehen zu werden.
Was mich besonders an der Geschichte berührt hat, ist der innere Konflikt. Sie ist nicht zufällig in Midnight Manor gelandet. Sie hat einen Plan, ein Geheimnis, das alles verändert, sobald es ans Licht kommt. Dieses Wissen begleitet jede Szene zwischen ihr und Obsidian. Während sich Gefühle entwickeln, wächst gleichzeitig die Angst vor dem Moment, in dem die Wahrheit unausweichlich wird.
Die Beziehung der beiden ist keine leichte Romanze. Sie lebt von Spannung, Misstrauen und einer Anziehung, die beide selbst nicht vollständig kontrollieren können. Es ist dieses Spiel aus Nähe und Distanz, aus Vertrauen und Verrat, das die Geschichte so fesselnd macht.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Pretty monster

Pretty Monster
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Dieses Buch ist definitiv nichts für zarte Gemüter. Schon die ersten Seiten machen klar, dass hier eine Geschichte erzählt wird, die bewusst an moralische Grenzen geht. Die Beziehung zwischen der Protagonistin ...

Dieses Buch ist definitiv nichts für zarte Gemüter. Schon die ersten Seiten machen klar, dass hier eine Geschichte erzählt wird, die bewusst an moralische Grenzen geht. Die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrem Stalker ist verstörend, intensiv und gleichzeitig faszinierend – genau diese Mischung macht den Reiz der Geschichte aus.
Eine rebellische Tätowiererin, wirkt zunächst stark und unabhängig. Doch je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass sie selbst in einem inneren Konflikt steckt. Sie weiß, dass das, was zwischen ihr und dem Mann vor ihrem Fenster entsteht, falsch und gefährlich ist. Trotzdem zieht es sie immer wieder zu ihm hin. Diese Zerrissenheit ist spürbar und macht ihre Gedanken und Entscheidungen nachvollziehbar, auch wenn sie manchmal schwer zu ertragen sind.
Der Stalker selbst bleibt lange ein Rätsel. Seine Präsenz ist bedrohlich, unberechenbar und gleichzeitig von einer dunklen Anziehung geprägt. Gerade weil man sein Gesicht und seine Geschichte kaum kennt, entsteht eine unheimliche Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Man weiß nie genau, ob der nächste Moment von Angst oder von Nähe geprägt sein wird.
Der Schreibstil ist direkt und sehr intensiv. Die Autorin scheut sich nicht davor, unangenehme Gefühle hervorzurufen oder Charaktere in moralische Grauzonen zu führen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die einen ständig zwischen Faszination und Unbehagen schwanken lässt.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Sadie Kincaid

Chicago Ruthless (Band 3) - Hopeful
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Diese Geschichte hat mich mehr berührt, als ich erwartet hatte. Schon der Einstieg ist schwer zu lesen, weil Mia aus einer Situation flieht, die viel zu lange von Gewalt und Angst geprägt war. Gerade deshalb ...

Diese Geschichte hat mich mehr berührt, als ich erwartet hatte. Schon der Einstieg ist schwer zu lesen, weil Mia aus einer Situation flieht, die viel zu lange von Gewalt und Angst geprägt war. Gerade deshalb wirkt ihr Neuanfang in Chicago so bedeutend. Sie kommt nicht als starke Heldin an, sondern als jemand, der erst wieder lernen muss zu atmen. Und trotzdem bringt sie etwas mit, das mich sofort beeindruckt hat: ihre Wärme. Trotz allem, was sie erlebt hat, hat sie sich ihre offene, lebendige Art bewahrt.
Lorenzo steht auf der anderen Seite dieses emotionalen Spektrums. Nach dem Tod seiner Frau ist er innerlich erstarrt. Er funktioniert, erledigt seine Aufgaben innerhalb der Mafiafamilie, aber wirklich leben tut er nicht mehr. Seine Welt wirkt grau und still – bis Mia auftaucht und mit ihrer direkten, manchmal fast unbeschwerten Art genau diese Stille durchbricht.
Die Dynamik zwischen den beiden ist für mich das Herz der Geschichte. Mia redet, lacht, versucht die Schwere des Lebens nicht überhandnehmen zu lassen. Lorenzo dagegen ist zurückhaltend, vorsichtig, fast misstrauisch gegenüber allem, was ihm wieder Hoffnung geben könnte. Gerade dieses Aufeinandertreffen zweier so unterschiedlicher Menschen fühlt sich sehr echt an. Ihre Verbindung entwickelt sich langsam, aus kleinen Momenten und Gesprächen, aus Blicken und Gesten.
Gleichzeitig schwebt über allem die Realität der Welt, in der Lorenzo lebt. Die Macht der Moretti-Familie ist spürbar, und man merkt schnell, dass diese Umgebung keine einfachen Entscheidungen zulässt. Mia sucht Schutz und einen Neuanfang, doch sich auf jemanden wie Lorenzo einzulassen bedeutet auch, Teil dieser gefährlichen Welt zu werden.
Der Schreibstil ist spannend, es geht nicht nur um Spannung oder Drama, sondern vor allem um Emotionen und Entwicklung. Man begleitet zwei Menschen, die beide verletzt wurden und sich trotzdem langsam wieder öffnen.

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