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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2021

Mitten ins Herz getroffen

One Last Song
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Lange, wirklich lange, habe ich mich gar nicht getraut, die Rezension zu schreiben, überzeugt, unmöglich die richtigen Worte finden zu können! One last Song hat mir einfach gut getan. Im Vorfeld habe ich ...

Lange, wirklich lange, habe ich mich gar nicht getraut, die Rezension zu schreiben, überzeugt, unmöglich die richtigen Worte finden zu können! One last Song hat mir einfach gut getan. Im Vorfeld habe ich mir keine Gedanken gemacht, aber eine so tiefgründige Geschichte hätte ich, wenn, wohl nicht erwartet. Und New York - New York an sich muss auch Erwähnung finden. Klar, die Stadt stelle ich mir immer noch laut und anstrengend vor (was sie im Buch auch ist), aber das Gefühl von Zuhause, das Nicole Böhm schafft, ist nicht verflogen und wird nicht verfliegen.

Ich weiß, wenn ich nun alle meine Gefühle hier teile, öffne ich nur wie immer Spoilern Tür und Tor ... Also, fünf Sterne für alles, was die Geschichte ausmacht - der Schreibstil, die Handlung und ihre Umsetzung, New York, jeder Musikmoment, die Charaktere. Die Protagonisten Riley und Julian vor allem habe ich einfach ins Herz schließen müssen. "Leider", hehe, ist Ethan mein (mir fällt kein treffenderes Wort ein) mein Superstar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2020

Gerichte zum Genießen, aber ...

Super fresh
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... der sich über Tage ziehende Einkauf wäre entspannter gewesen, würden die spezielleren Zutaten wenigstens in mehr Rezepten vorkommen.

Die Gestaltung der Rezepte hat mir vollkommen zugesagt, auch die ...

... der sich über Tage ziehende Einkauf wäre entspannter gewesen, würden die spezielleren Zutaten wenigstens in mehr Rezepten vorkommen.

Die Gestaltung der Rezepte hat mir vollkommen zugesagt, auch die Fotos regen den Appetit an.
Nur schade, dass die einzelnen Schritte überwiegend so knapp wie möglich formuliert worden sind - dafür fehlt mir einfach die Selbstsicherheit beim Kochen und Backen, denke ich.
Der einzige richtige Minuspunkt für mich sind die Fotos ohne Bezug zu den Gerichten. Das an sich ist völlig in Ordnung und habe ich auch nicht als Platzverschwendung empfunden, aber die Fotos habe ich fast alle als nichtssagend empfunden, denn Bezug zu einem Koch- und Backbuch habe ich nicht erkannt. Leider!

Ich liebe die Rezepte, ja, und nachdem ich endlich alles für meine drei Proberezepte zusammen hatte, ist es auch recht zügig gegangen. Zwei davon habe ich fest in mein Leben integriert und sicher, es stehen noch genügend auf meiner Liste ... also hat sich "Super fresh" durchaus gelohnt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Men Highlight im September, mit dem ich mich am wohlsten gefühlt habe ...

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung ...

... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung getroffen hat, ist mein i-Tüpfelchen.
Jetzt von Anfang an - und der Anfang ist großartig! Genau richtig, denn schon mit dem Instagram-Post bin ich mittendrin in Julias Leben und weiß, wer sie ist. Direkt ins Herz geschlossen, wie es mir am liebsten ist. Beim allerletzten Punkt - also, ja, ich sollte mich eigentlich beschweren, dass Julia (und Co., glasklar!) nicht (wenigstens einen Roman) länger bleiben, oder?
Ihre beste Freundin Elif ist ebenfalls Schatz und ihre eigene Geschichte hat mich völlig vom Hocker gehauen. Danke, liebe Valerie Korte! Ja, ein Danke alleine wegen Elif.

Dann: Die Gefühle und wie sie an die Leser weitergegeben worden sind. Frau Schmitz. Frau Schmitz und Pitter. Der Humor. Die zwei für mich größten Rettet-Julia!-Momente. Ich liebe alles in "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich", anders kann ich es nicht sagen.

Auf Cover - und deswegen zum Abschluss - gehe ich so gut wie nie ein. Mir geht es in erster Linie um die Geschichte. Das Cover von "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich" sehe ich viel zu gern an, das für mich zu behalten wäre unmöglich von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Pageturner

Der Winter des Bären
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Der Winter des Bären hat mich so begeistert, dass mir die passenden Worte kaum einfallen wollen. Am meisten dürfte mir gefallen haben, dass das Magische und das Realistische ausgewogen sind. Und die Schwestern, ...

Der Winter des Bären hat mich so begeistert, dass mir die passenden Worte kaum einfallen wollen. Am meisten dürfte mir gefallen haben, dass das Magische und das Realistische ausgewogen sind. Und die Schwestern, die sich alle in mein Herz geschlichen haben. Die Geschichte ist von Traurigkeit durchzogen - wodurch die Liebe und die Tapferkeit der Schwestern aber erst recht eine Wohltat ist.
Zum Nachdenken über den (eigenen) Umgang mit der Umwelt regt Der Winter des Bären auch an.
Oh, der Schreibstil! Meine Begeisterung bezieht sich auf ihn ebenfalls. Wunderschön (und oft auch schmerzhaft) bildhaft. Ich habe jedes Wort lesen wollen und auch gelesen.
Schade finde ich nur den Verzicht auf einen Epilog. Epiloge brauche ich einfach fürs Herz.

Eine uneingeschränkte Empfehlung dieses nicht aus der Hand zu legenden Buches für alle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Geschichte und Charaktere hätten mehr Raum zur Entfaltung gebraucht

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Auf mich wirkt „A Fate Darker Than Love“ gehetzt, was meinem Eindruck nach insgesamt doch nicht am Schreibstil liegt, auch wenn ich weiterhin finde, dass zu wenig Worte für das Gefühlsleben der Charaktere ...

Auf mich wirkt „A Fate Darker Than Love“ gehetzt, was meinem Eindruck nach insgesamt doch nicht am Schreibstil liegt, auch wenn ich weiterhin finde, dass zu wenig Worte für das Gefühlsleben der Charaktere aufgebracht worden ist und auch, um die Welt näherzubringen. Ohne Kopfkino kann ich einfach nicht gefesselt und berührt sein – ich bin gar nicht erst in der Welt angekommen und vor allem Blair ist eine Fremde für mich geblieben. Sonderlich sympathisch ist sie mir außerdem nicht, doch ich bin überzeugt, dass dieses Problem keines wäre, wäre sie (ihre Persönlichkeit, ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Handlungen, …) greifbar.
Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass von der Handlung zu viel im ersten Band untergebracht worden ist.
Der Plot an sich gefällt mir dennoch und nach diesem Ende von Band 1, das die Geschichte für mich gerettet hat, muss am Ball geblieben werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere