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Veröffentlicht am 12.09.2021

Nichts für mich

SCHWEIG!
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Die Handlung hätte mir möglicherweise mehr zugesagt, wenn ich Esther, Sue und Martin noch intensiver kennengelernt hätte. Von Esther und Sue habe ich ein klares Bild, ich habe sie richtig kennengelernt, ...

Die Handlung hätte mir möglicherweise mehr zugesagt, wenn ich Esther, Sue und Martin noch intensiver kennengelernt hätte. Von Esther und Sue habe ich ein klares Bild, ich habe sie richtig kennengelernt, hätte sie nur authentischer gefunden, wenn ich ihre Emotionen wie gesagt noch intensiver hätte wahrnehmen können. Martin dagegen kommt mir zu kurz bzw. zu spät zu Wort, wobei sich dies (aus meiner Sicht leider) aus der Handlung ergibt.
Schade ist eben, dass ich niemanden sympathisch finden kann und das Ende für mich keine Überraschung gewesen ist. Mir persönlich hätte ein positiverer Plot-Twist zugesagt und wahrscheinlich weniger Thriller. Das letzte Kapitel hat mir überhaupt nicht gefallen, dafür ist mir eine gewisse Beziehung zu kaputt (mir ist in dieser Beziehung zu viel des Schlechten gewesen).
Ich denke, dass ich das Buch im Vergleich zum Hörbuch (bei dem Emotionen über die Stimmen vermittelt werden, auf die mir im Buch zu wenig eingegangen werden) früh wieder abgebrochen hätte. Zwischenzeitlich bin ich mir nicht sicher gewesen, ob die Handlung zu dialoglastig abläuft, aber das stört mich in diesem Setting doch nicht und die herrschende Atmosphäre sowie die Kapitel über die Vergangenheit sind für mich der passende Ausgleich.

Eine Empfehlung spreche ich wegen des Settings sowie der einzelnen Schicksale von Esther und Sue und wie diese Schicksale zusammenhängen dennoch aus.

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Von allem begeistert (vermisse nur einen Epilog schmerzlich!)

Der Sucher
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Von allem, dem Abschluss ganz knapp an erster Stelle vor den Charaktern und ihrem (Gefühls-)Leben, der Handlung, der Umsetzung, ... ich bin von der Geschichte vollkommen gefangen gewesen. Den Roman habe ...

Von allem, dem Abschluss ganz knapp an erster Stelle vor den Charaktern und ihrem (Gefühls-)Leben, der Handlung, der Umsetzung, ... ich bin von der Geschichte vollkommen gefangen gewesen. Den Roman habe ich schon vor einigen Monaten vorab gelesen und geglaubt, dass zu viel Zeit für eine Rezension vergangen ist, aber genau dadurch habe ich wieder alles vor Augen, durchlebe meine Gefühle erneut, und das dürfte alles über 'Der Sucher' und mich sagen. Oh, und wäre mir beim und nach dem Lesen jemand geworden, dass ich keine Dorfbewohnerin bin, hätte ich das auf keinen Fall geglaubt.
Zum Cover: Der Autorinnenname sollte meiner Meinung nach auf keinen Fall größer als der Buchtitel sein, ich verstehe diese Entscheidung nicht. Die Farbe von Titel und Autorinnenname trifft meinen Geschmack und harmoniert mit dem Hintergrund, den ich passend gewählt finde, da er Erinnerungen an mehrere Kapitel weckt.

Die größten Lobe spreche ich für Cal, Trey und die beiden als, hm, Team aus. Da fällt mir auch glatt noch ein winziger Kritikpunkt ein - was aus Cal, Trey und allen anderen wird, erfahren wir nicht. Der "fehlende" Epilog schmerzt, aber dennoch: dürfte ich dieses Jahr nur ein Buch empfehlen, wäre dieses eine Buch 'Der Sucher' von Tana French.

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Mitten ins Herz getroffen

One Last Song
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Lange, wirklich lange, habe ich mich gar nicht getraut, die Rezension zu schreiben, überzeugt, unmöglich die richtigen Worte finden zu können! One last Song hat mir einfach gut getan. Im Vorfeld habe ich ...

Lange, wirklich lange, habe ich mich gar nicht getraut, die Rezension zu schreiben, überzeugt, unmöglich die richtigen Worte finden zu können! One last Song hat mir einfach gut getan. Im Vorfeld habe ich mir keine Gedanken gemacht, aber eine so tiefgründige Geschichte hätte ich, wenn, wohl nicht erwartet. Und New York - New York an sich muss auch Erwähnung finden. Klar, die Stadt stelle ich mir immer noch laut und anstrengend vor (was sie im Buch auch ist), aber das Gefühl von Zuhause, das Nicole Böhm schafft, ist nicht verflogen und wird nicht verfliegen.

Ich weiß, wenn ich nun alle meine Gefühle hier teile, öffne ich nur wie immer Spoilern Tür und Tor ... Also, fünf Sterne für alles, was die Geschichte ausmacht - der Schreibstil, die Handlung und ihre Umsetzung, New York, jeder Musikmoment, die Charaktere. Die Protagonisten Riley und Julian vor allem habe ich einfach ins Herz schließen müssen. "Leider", hehe, ist Ethan mein (mir fällt kein treffenderes Wort ein) mein Superstar.

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Veröffentlicht am 25.12.2020

Gerichte zum Genießen, aber ...

Super fresh
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... der sich über Tage ziehende Einkauf wäre entspannter gewesen, würden die spezielleren Zutaten wenigstens in mehr Rezepten vorkommen.

Die Gestaltung der Rezepte hat mir vollkommen zugesagt, auch die ...

... der sich über Tage ziehende Einkauf wäre entspannter gewesen, würden die spezielleren Zutaten wenigstens in mehr Rezepten vorkommen.

Die Gestaltung der Rezepte hat mir vollkommen zugesagt, auch die Fotos regen den Appetit an.
Nur schade, dass die einzelnen Schritte überwiegend so knapp wie möglich formuliert worden sind - dafür fehlt mir einfach die Selbstsicherheit beim Kochen und Backen, denke ich.
Der einzige richtige Minuspunkt für mich sind die Fotos ohne Bezug zu den Gerichten. Das an sich ist völlig in Ordnung und habe ich auch nicht als Platzverschwendung empfunden, aber die Fotos habe ich fast alle als nichtssagend empfunden, denn Bezug zu einem Koch- und Backbuch habe ich nicht erkannt. Leider!

Ich liebe die Rezepte, ja, und nachdem ich endlich alles für meine drei Proberezepte zusammen hatte, ist es auch recht zügig gegangen. Zwei davon habe ich fest in mein Leben integriert und sicher, es stehen noch genügend auf meiner Liste ... also hat sich "Super fresh" durchaus gelohnt.

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Veröffentlicht am 31.10.2020

Men Highlight im September, mit dem ich mich am wohlsten gefühlt habe ...

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung ...

... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung getroffen hat, ist mein i-Tüpfelchen.
Jetzt von Anfang an - und der Anfang ist großartig! Genau richtig, denn schon mit dem Instagram-Post bin ich mittendrin in Julias Leben und weiß, wer sie ist. Direkt ins Herz geschlossen, wie es mir am liebsten ist. Beim allerletzten Punkt - also, ja, ich sollte mich eigentlich beschweren, dass Julia (und Co., glasklar!) nicht (wenigstens einen Roman) länger bleiben, oder?
Ihre beste Freundin Elif ist ebenfalls Schatz und ihre eigene Geschichte hat mich völlig vom Hocker gehauen. Danke, liebe Valerie Korte! Ja, ein Danke alleine wegen Elif.

Dann: Die Gefühle und wie sie an die Leser weitergegeben worden sind. Frau Schmitz. Frau Schmitz und Pitter. Der Humor. Die zwei für mich größten Rettet-Julia!-Momente. Ich liebe alles in "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich", anders kann ich es nicht sagen.

Auf Cover - und deswegen zum Abschluss - gehe ich so gut wie nie ein. Mir geht es in erster Linie um die Geschichte. Das Cover von "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich" sehe ich viel zu gern an, das für mich zu behalten wäre unmöglich von mir.

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