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Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein fantastisches Abenteuer

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1)
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Wieder so ein Buch, dass ich nur wegen des grandiosen Covers unbedingt lesen wollte! Ist es nicht fantastisch? Es sprüht nur so vor Abenteuerlust, verspricht Geheimnisse und Spannung in einer magischen ...

Wieder so ein Buch, dass ich nur wegen des grandiosen Covers unbedingt lesen wollte! Ist es nicht fantastisch? Es sprüht nur so vor Abenteuerlust, verspricht Geheimnisse und Spannung in einer magischen Welt und wer sind eigentlich diese Elfe und der Biber mit dem Buch im Bauchbeutel!? Und – zum Glück! – das Buch ist genau so: Ein echter Abenteuerroman mit jeder Menge Fantasie.

Lukas zieht mit seiner Familie aus der Großstadt in einen winzigen Ort auf dem Land. Die Begeisterung geht gegen Null. Bis er mitten in der Nacht aufwacht und auf jede Menge Geheimisse trifft. Magische, fantastische Abenteuer, die ihm bei weitem nicht immer freundlich gesonnen sind und ihn tief in den Flüsterwald führen…

Das ganze Buch ist mit den tollen Bildern von Timo Grubing illustriert. Das macht das Lesen noch einmal so spannend. Aber die Geschichte muss sich keineswegs hinter den – ich kann es nicht oft genug sagen – fantastischen Illustrationen verstecken. Im Gegenteil. Das Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, Witz, fiese Cliffhanger an jedem Kapitelende, die es schwer machen, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Und natürlich jede Menge Fantasie! Ich jedenfalls habe Lukas und seine magischen Freunde schon ins Herz geschlossen und warte gespannt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Fast perfekt

Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht
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Ausgerechnet in Mistle End tritt Cedriks Vater seine neue Stelle als Lehrer an. Ein Ort, der nicht einmal auf einer Karte verzeichnet ist. Doch warum packt den Schaffner im Zug schon bei der bloßen Erwähnung ...

Ausgerechnet in Mistle End tritt Cedriks Vater seine neue Stelle als Lehrer an. Ein Ort, der nicht einmal auf einer Karte verzeichnet ist. Doch warum packt den Schaffner im Zug schon bei der bloßen Erwähnung des Ortes das nackte Grauen? Sollte es doch spannend werden, hier, am Ende der Welt? Und plötzlich steckt Cedrik mitten im Abenteuer seines Lebens, dass alles, was er bisher zu wissen glaubte, auf den Kopf stellt. Gefahren lauern, Misstrauen und Geheimnisse, aber auch neue Freunde!

Manchmal liest man ein Buch, dass wirklich fantastisch ist. Spannend, gut durchdacht, witzig im passenden Moment, toller Schreibstil, und so weiter und so fort. Aber irgendwie springt der Funke nicht so ganz über. So ging es mir leider mit Mistle End. Es ist eine spannende Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe. Und ich war wirklich gespannt auf das Buch! Allein das Cover ist ein echter Hingucker und verspricht durchaus nicht zu viel. Aber irgendwie wurde ich mit den Charakteren nicht so ganz warm. Liegt es an der Handlung, die mir zum Teil fast schon zu schnell erzählt wurde? Oder an den Geschwistern Elliot und Emily, die mir irgendwann irgendwie nicht mehr ganz so sympathisch waren (ich hatte und habe immer noch das Gefühl, sie verbergen irgendetwas…). Oder war es einfach die falsche Jahreszeit für ein Treffen mit Mistle End? Während es hier 30°C Außentemperatur hatte, fiel im magischen Dorf ununterbrochen der Schnee. Zumindest bei mir gibt es jedenfalls Bücher, die nur zu bestimmten Jahreszeiten perfekt sind. Und Mistle End ist für mich eindeutig ein Winterbuch!

Trotzdem, es bleibt dabei: Band 1 von Mistle End ist packend, spannend, gut! Auch wenn für mich ein Quentchen zu „perfekt“ fehlt, bin ich super gespannt auf Band 2. Viele Fragen sind noch offen, Cedrik steht erst ganz am Anfang von etwas ganz Großem. Und ich bin sicher: Band 2 lese ich dann im Winter!

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Nette Verwechslungsgeschichte mit Magie

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle
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Eben noch ist Lia eine ganz normale 11-jährige. Okay, sie ist vielleicht manchmal etwas einsam. Aber schließlich ziehen sie und ihre Mutter auch ständig um. Da lohnt es sich einfach nicht, Freundschaften ...

Eben noch ist Lia eine ganz normale 11-jährige. Okay, sie ist vielleicht manchmal etwas einsam. Aber schließlich ziehen sie und ihre Mutter auch ständig um. Da lohnt es sich einfach nicht, Freundschaften zu schließen. Doch auf einmal sieht Lia sich selbst ins Gesicht. Eine Gehirnerschütterung? Mitnichten! Ein verunglückter Zauber hat sie in den Körper einer Elfenprinzessin geworfen. Und was für einer Elfe! Eingebildet und auf gar keinen Fall gewillt, ihren Körper zurück zu tauschen. Außerdem fehlen für den Rückzauber ganz bestimmte Kristalle. Also macht sich Lia auf in die Elfenwelt an eine magische Schule für alle Elfenwesen. Und hier merkt sie, dass Freunde doch etwas ganz Besonderes sind. Doch auch eine Konkurrentin wartet hier auf sie. Wird Lias Tarnung standhalten oder wird sie als Mensch erkannt werden?

Die Geschichte startet sehr flott. Lia wundert sich kaum darüber, dass es Elfen, Magie und ein magisches Reich gibt, sondern startet sofort in ihr Abenteuer. Dieses ist häufig recht vorhersehbar. Aber Aniela Ley schreibt die Geschichte spannend, so dass man doch immer weiterlesen möchte. Und am Ende gibt es doch die ein oder andere unerwartete Wendung. Lia selbst ist sehr sympathisch und auch ihre neuen Freunde sind alle sehr nett. Da tut es direkt gut, dass es ein paar unsympathische Korkurrenten gibt. Leider bleiben diese recht blass. Allgemein handeln viele Figuren recht stereotyp und erfahren kaum eine Entwicklung: Lia ist immer lieb und hilfsbereit, ihre Konkurrentin immer eifersüchtig und böse. Zum Glück scheinen aber einige Freunde von Lia noch ein paar Geheimnisse zu haben.

Insgesamt ein nettes Buch, mehr leider auch nicht. Es liest sich flott und ist auch nicht langweilig. Große Überraschungen fehlen aber wie gesagt – leider. Das Ende ist nicht direkt ein Cliffhanger, verspricht aber eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Eine spannende Reise durchs Weltall

Die Nadel im Galaxienhaufen
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Das Weltall. Unendliche Weiten. Wir befinden uns in einem Buch von Michael Büker – seines Zeichens Diplom-Physiker und Science-Slammer. Gleich vorweg: es handelt sich bei diesem Buch um eine Neuauflage ...

Das Weltall. Unendliche Weiten. Wir befinden uns in einem Buch von Michael Büker – seines Zeichens Diplom-Physiker und Science-Slammer. Gleich vorweg: es handelt sich bei diesem Buch um eine Neuauflage des bereits 2016 erschienenen Buches „Ich war noch niemals auf Saturn“. Allerdings handelt es sich hier um eine überarbeitete und aktualisierte Fassung.

Das Buch ist aufgebaut wie eine Reise ins Weltall. Wir starten in unserem Sonnensystem und fliegen von der Sonne bis zu den äußersten Planeten. Unterwegs erfahren wir allerhand über unsere Nachbarplaneten und das viele Nichts dazwischen. Anschließend geht es weiter zu den Sternen und im letzten Abschnitt wird das Universum mit seinen Galaxien betrachtet.

Was sich zunächst einmal sehr trocken und eher nach dem verstaubten Astronomiebuch aus der Schule anhört, entpuppt sich schnell als spannende Lektüre, die dem Fernsehkrimi am Abend durchaus in Sachen Unterhaltung die Stirn bieten kann. Natürlich hat man vieles bereits irgendwann einmal gehört, irgendwo einmal gelesen oder irgendwie einmal versucht zu verstehen. Doch wie bei vielem, macht es auch hier die Art des Erklärens aus. Und erklären kann Michael Büker! Vor allem die vielen anschaulichen Vergleiche machen es leicht, seinen Ausführungen zu folgen. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein ums andere Mal musste ich schmunzeln. Und das macht es wahrscheinlich auch gerade zu einem guten Buch: die Mischung aus Humor, Wissen und Anekdoten bleibt hängen und lässt mich nun ein bisschen mehr unser Weltall verstehen.

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Anders, als erwartet

Die Maitresse
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Anfang des 18. Jahrhunderts: Anna Constantia, spätere Gräfin von Cosel, verliebt sich unsterblich in den König. Friedrich August macht sie zu seiner Maitresse und Constantia wird zur mächtigsten Frau am ...

Anfang des 18. Jahrhunderts: Anna Constantia, spätere Gräfin von Cosel, verliebt sich unsterblich in den König. Friedrich August macht sie zu seiner Maitresse und Constantia wird zur mächtigsten Frau am Hofe. Doch das bringt ihr nicht nur Freunde und Bewunderer… Mehr als 20 Jahre später: Conrada hat einen Plan. Einen tollkühnen, gewagten und mehr als aussichtslosen Plan. Sie will die Cosel befreien, die seit Jahr und Tag auf der Burg Stolpen gefangen gehalten wird. Hilfe bekommt sie dabei von unerwarteter Seite. Doch werden sie wirklich die gut bewachte Gefangene unter der Nase des Königs befreien können?

Ich muss zugeben: ich bin zunächst sehr schwer in die Geschichte gekommen. Abwechselnd wird Conradas Geschichte und das Leben der Gräfin von Cosel am Hof erzählt. Und das war wahrscheinlich auch zunächst mein Problem. Ausgehend vom Klappentext hatte ich eine spannende Geschichte über das Leben der Gräfin erwartet. Tatsächlich wird ihr Werdegang aber eher nacherzählt. In jedem Kapitel über Anna Constantia werden meist 1 bis 2 Jahre beschrieben. Logisch, dass da kaum ins Detail gegangen werden kann. Einzelne besondere Begebenheiten werden beschrieben, aber eben im Großen und Ganzen ist es eher eine Zusammenfassung. Detailliert wird die Geschichte um Constantia und die Befreiungsaktion erzählt. Hier kam dann für mich auch nach und nach Spannung auf. Und nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde ich auch warm mit dem Buch und konnte es am Ende kaum noch aus der Hand legen. Alles in allem ein schönes Buch, dass sich fast komplett an historische Tatsachen hält und somit einen tollen Einblick ins beginnende 18 Jahrhundert gibt.

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