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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2019

Toll geschrieben, aber zu viele Nebenplätze...

Sinfonie der Lust | Erotischer Roman
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Das Cover ist sehr ansprechend gemacht, man merkt, dass es nicht so nur auf die erotischen Stellen ausgelegt ist, es ist ein passendes sinnliches Cover.
Marc hat sich auf seine alte Liebe Lara eingeschlossen, ...

Das Cover ist sehr ansprechend gemacht, man merkt, dass es nicht so nur auf die erotischen Stellen ausgelegt ist, es ist ein passendes sinnliches Cover.
Marc hat sich auf seine alte Liebe Lara eingeschlossen, Lara hat sich in einer unerfüllten Ehe verfangen und so kommt es zwischen Marc und Lara zu einer Erfüllung ihrer Träume und dann sind da noch Ben und Vanessa, die Freunde von Marc, die das unterstützen, dass sie sich in ihr Abenteuer stürzen...
Das Lesen ist sehr angenehm, der Schreibstil ist sehr flüssig und man verfällt in das erotische Netz, das das Autorenduo Ayana Hunter spannt. Man erlebt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und das ist man etwas anderes, das macht das Buch auch spannend. Der Sog, der sich auch durch die verschiedenen Sichtweisen ergibt, ist schon recht gross.
Etwas negativ fallen aber die vielen kleinen Nebenhandlungen auf, die manchmal etwas stören.
Die Altersempfehlung ab 16 Jahre ist auch passend, es gibt schon einige Stellen, die diese Altersempfehlung rechtfertigen.

Fazit:
Sehr schön gespinnte Geschichte um Lust und Sinnlichkeit, die sich sehr gut lesen lässt und auch von sehr interessante Charakteren begleitet wird, leider lenken die Nebenhandlungen immer wieder etwas ab, weswegen es eine kleinen Minuspunkt gibt, aber trotzdem ist es eine solide Geschichte mit ansprechenden Beziehungen zwischen den Charakteren und eine Prise Erotik.

Veröffentlicht am 08.07.2019

Reisen macht glücklich...

Wie uns Reisen glücklich macht
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Das Cover ist total schön gestaltet, es schaut nach Urlaub aus. Auch der Untertitel Vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen lässt einen schon in eine andere Welt abtauchen.
Man merkt dem Buch an, dass ...

Das Cover ist total schön gestaltet, es schaut nach Urlaub aus. Auch der Untertitel Vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen lässt einen schon in eine andere Welt abtauchen.
Man merkt dem Buch an, dass Julia Lassner über das Reisen wie bei einer Herzensangelegenheit schreibt und das sie das macht, was sie liebt. Der Schreibstil von ihr ist sehr entspannt und fröhlich, man fliegt so durch die Seiten, auch die Mischung zwischen Zitaten zum Reisen, Interviews und Platz für einige Eintragungen passt sehr gut. Gerade die Seiten für die eigenen Eintragungen regen zum Nachdenken und Nachsinnen über das Buch an.
Neben der eigenen Geschichte erzählt uns Julia Lassner in Interviews auch von anderen Menschen, die das Reisen zu ihrem Beruf gemacht haben.
Das Buch ist in 5 Kapitel aufgeteilt: Träume verwirklichen, Aufbrechen, Loslassen & Annehmen, Eintauchen und Ankommen. Passende zu den Kapitelüberschriften ist der Inhalt sehr schön zusammengestellt, gerade die Top 10 Listen helfen sehr weiter, weil man damit ein wirkliches Handwerkszeug an die Hand bekommt. Aufgelockert wird der Text immer wieder durch Bilder und auch Seiten mit Zitaten, die sich absetzen.
Durch das handliche Format des Buches kann man es auch sehr gut einpacken und mit auf eine Reise nehmen, einfach um nochmal nachzusehen oder einfach mal ein Zitat für den Tag für sich selber mitnehmen.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Da hätte man mehr erwartet...

Faith
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Das Cover ist wirklich schön gemacht, es hat etwas mystisches und man hat das Gefühl, dass die Funken mehr sind als nur das Umwehen der Frau darstellen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Cover mit ...

Das Cover ist wirklich schön gemacht, es hat etwas mystisches und man hat das Gefühl, dass die Funken mehr sind als nur das Umwehen der Frau darstellen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Cover mit tollem Lichtspiel.
Faith erwacht 9 Monate nach dem Ende von Teil 1, aber ihre Welt hat sich verändert, Lie ist nicht mehr da, er wurde von Tristan entführt und nun setzt Faith alles daran, um ihn wieder frei zu bekommen und so macht sie sich mit Freunden auf nach England um Lie wieder an der Seite zu haben.
Faith ist eine sehr spannende und starke Protagonistin und auch wenn sie manchmal etwas naiv ist, schliesst man sich ins Herz, weil sie einfach authentisch ist.
Lie ist in diesem Teil der Geschichte wenig vertreten, was schade ist, er fällt einfach nicht mehr so auf und Tristian ist nur noch durchweg böse.
Die Idee der Geschichte und auch deren Umsetzung ist J. K. Bloom sehr gut gelungen, allerdings zeigt sich immer wieder, dass Faith in ihrer Art durch einige Alleingänge auffällt und das stört so ein bisschen den Lesefluss, weil man dann manchmal zu sehr die Naivität von ihr spürt.
Etwas, was aber in dem Buch wirklich etwas fehlt, sind die Funken zwischen Faith und Lie, die man aus dem 1. Teil kennt, das kommt zwar gegen Ende etwas auf, aber irgendwie fehlt da einfach etwas, man erwartet nach Teil 1 da etwas mehr.
Der Schreibstil von J. K. Bloom ist locker und leicht, man liest ihn einfach so weg und kann daher das Buch auch schlecht aus der Hand legen, der Sog, den der Schreibstil auswirkt, ist wirklich enorm. Allerdings fallen auch immer mal wieder ein paar kleine Logikfehler in der Geschichte auf, aber die sind wirklich unauffällig. Trotzdem schafft es J. K. Bloom immer wieder, der Geschichte etwas Tiefgang zu verleihen.
Man sollte allerdings beide Bände in naher zeitlicher Abfolge lesen, weil man verliert sonst etwas den Faden, also wäre es ratsam, erst Teil 1 und dann gleich Teil 2 zu lesen, weil die Geschichte sehr zusammenhängt und Teil 2 logischerweise auf Teil 1 aufbaut.

Fazit:
Mit Erwacht schafft J. K. Bloom einen soliden Abschluss der Dilogie, die Idee ist gut, in der Umsetzung gibt es aber ein paar Schwachstellen, aber mit einem tollen Schreibstil liest man den 2. Teil wirklich gut weg. Allerdings sollte man beide Teile wirklich zeitnah lesen, weil die Geschichte sehr zusammenhängt.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Ein echtes Wohlfühlbuch...

Inselküsse
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Das Cover ist total schön, es lässt einen an Urlaub denken und man fühlt sich sofort etwas entspannt, mit der Möwe und den kleinen Wolken rundet man das wirklich schöne Cover noch ab.
Marie ist als Protagonistin ...

Das Cover ist total schön, es lässt einen an Urlaub denken und man fühlt sich sofort etwas entspannt, mit der Möwe und den kleinen Wolken rundet man das wirklich schöne Cover noch ab.
Marie ist als Protagonistin wirklich eine Frau, die einem ans Herz wächst, trotz des Stress mit ihren drei Kindern und ihrem Ex-Mann hat sie den Blick für die Menschen um sich und das ist einfach nur schön. Doch als dann dort eine Sanierung im Wohnhaus und damit eine heftige Mieterhöhung ansteht, doch da kommt Ruth Marie zur Hilfe. Ruth, ihre kranke Nachbarin, führt sie dann nach Rügen, wo Ruth noch ein Haus besitzt, was aber in einem wirklich schlechten Zustand ist und Marie ist sich unsicher, ob sie das schafft, aber da ist ja noch Tischler Christian und der könnte nicht nur bei dem Haus helfen...
Evelyn Kühne hat einen wunderbaren Stil, sie schreibt sehr bildhaft und man fühlt sich das ganze Buch an die Ostsee versetzt und kann fast den Sand unter den Füssen spüren. Dabei bleibt aber alles realistisch und authentisch, man hat nie das Gefühl, dass die Geschichte grosse Sprünge macht, es ist alles flüssig geschrieben und immer mit einer leichten Brise von Humor und Romantik. Sie treibt die Geschichte sehr gut voran, es sind zwar etwas viele "Zufälle", aber das stört nicht weiter, weil man sich das Ende ja schon ausmalen kann, aber der Weg zum Ende ist eben nicht gerade ein leichter Weg.
Die Charaktere gelingen ihr sehr gut, sie werden wirklich lebendig mit Stärken und Schwächen und gehen einen ans Herz, weil sie einfach authentisch sind. Auch die Umstände, unter denen Evelyn Kühne ihre Charaktere leben lässt, also Mietpreiswahnsinn, Existenzängste, Probleme zwischen den Generationen und das Finden einer neuen Liebe, sind wirklich aktuell und das macht das Buch auch sehr lebensnah.

Fazit:
Mit Inselküsse schafft Evelyn Kühne einen locker-leichten Ostseeroman mit viel Herz, sehr charmanten Charakteren und einer realistischen Geschichte, die einfach ein Wohlfühlgefühl vermittelt, einfach das Buch schnappen, auf die Couch und in die Geschichte abtauchen.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Das Biest in ihm, 2. Band...

Jagdfieber
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Das Cover ist echt spannend gemacht, man erkennt nicht alles auf den ersten Blick, aber dieses Auge ist echt auffallend, auch die Rose an der Seite zieht die Blicke auf sich, sonst ist das Cover ja eher ...

Das Cover ist echt spannend gemacht, man erkennt nicht alles auf den ersten Blick, aber dieses Auge ist echt auffallend, auch die Rose an der Seite zieht die Blicke auf sich, sonst ist das Cover ja eher unauffällig.
Vincent ist nicht ganz normal, er ist manchmal ein Monster und manchmal nicht, er kann das aber auch nicht wirklich kontrollieren und kann sich auch an die Handlungen, die er als Monster begeht, auch nicht erinnern. Im normalen Leben ist er zu Hause in Berlin sehr zurückgezogen und züchtet in seiner Villa Rosen, was schon die Rose auf dem Cover etwas mehr erklärt. Doch das Monster in ihm wird immer stärker und so kann er bald nicht mehr verbergen, was er ist, doch er trifft auf Nina, die für ihn aber Segen und Fluch gleichzeitig sein soll...
Innerhalb des Buches wird die Charakterendichte immer höher, deswegen muss man etwas schauen, dass man sich die Namen gut merken kann, weil die Beziehungen zwischen den Protagonisten auch immer komplexer werden, aber das löst Swantje Berndt sehr gut auf. Die anfängliche Verwirrung um die vielen Namen legt sich recht schnell, wenn man weiss, wie die Personen zueinander stehen. Natürlich ist Vincent die Hauptperson, aber es wird auch anderen Charakteren Raum gegeben - gerade durch die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven - und so lernt man die Clique um Vincent, die nach und nach entsteht, sehr gut kennen. Natürlich hat das auch den Effekt, dass man einige Charakter lieber mag als andere, was aber völlig normal ist.
Swantje Berndt hat einen sehr schönen Stil, sie schafft Bilder und lässt den Leser alle Emotionen hindurch erleben, so finden sich in den beiden Teilen Freundschaft und Liebe, aber auch Verrat und Gewalt, gemixt mit einigen echt schönen Fantasyelementen, die aber sehr gut passen. Man merkt, dass sich die Autorin mit der Reihe im Vorfeld beschäftigt hat und so vieles aufbaut, was im Verlauf des 2. Bandes erst wichtig oder bedeutend wird.
Das Buch ist ein Zweiteiler, also man hat praktisch Band 1 und Band 2 in einem Buch, so kann man erst Nachtjäger und Jagdfieber gleich in einem Zug geniessen, man muss also nicht lange warten um zu erfahren, wie das recht offene Ende von Band 1 weitergeht.

Fazit:
Swantje Berndt schafft es mit diesem wirklich komplexen Buch alle Emotionen zu bedienen und das auch in einer schriftstellerischen Weise, die einfach nur schön und wie ein Sog ist. Leider gibt es etwas Abzug durch die wirklich hohe Dichte an Charakteren und da sich die Verbindungen erst aufbauen, begleitet diese Verwirrung den Leser einige Zeit und dann hat mich das Buch nicht komplett gepackt, es baut sich zwar gut aus im Verlauf des Buches, aber darunter leidet der Sog des des Lesens einfach etwas.