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Veröffentlicht am 12.01.2018

Mal eine Zeitreise ohne 1000 Paradoxen

Departure
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Mal ein überraschender Ausflug in das Science-Fiction Genre für mich. Aber wie ich immer wieder feststelle, lohnt es sich öfters mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Departure war in der ...

Mal ein überraschender Ausflug in das Science-Fiction Genre für mich. Aber wie ich immer wieder feststelle, lohnt es sich öfters mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Departure war in der Hinsicht ein Volltreffer.

Der Klapptext hatte mich sofort angesprochen. Ein tragischer Flugzeugabsturz, Überlebende die sich in einer Extremsituation wiederfinden und noch eine Zeitreise. Ich mag ja auch Katastrophen und Postapokalyptische Romane, da muss noch nicht mal was Übernatürliches oder Mystisches wie Zeitreisen, Zombies oder Ähnliches dabei sein. Die Zeitreise war also für mich noch das Sahnehäubchen.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil dreht sich alles um den Flugzeugabsturz und dem Kampf der Überlebenden um Schutz, Wärme, Nahrung und vor allem Orientierung. Zunächst wird vermutet, dass man in einer äußerst abgelegenen Gegend von England gestrandet ist, doch als die Rettungskräfte nicht auftauchen und sämtliche Handys kein Netz haben, wird schnell klar: Hier stimmt was nicht.
Durch Erkundungen kommen sie dem Unglaublichen auf die Spur: Sie sind in die Zukunft katapultiert worden. Ab da beginnt der zweite Teil und es geht rasant weiter. Das Buch ist sehr spannend, durch die immer neuen Fragen die aufkommen : Warum sind sie in der Zukunft? Was ist der Menschheit Schreckliches passiert? Und und und.

Getragen wird das Buch von 5 Hauptcharakteren. Zwei von Ihnen, nämlich die mutige, aber unschlüssige Biografin Harper Lane und der führungsstarke Nick Stone erzählen in wechselnden Perspektiven die Geschichte. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch. besonders Harper hat einen trockenen Humor, was das Ganze bei all der Dramatik und der Action wieder aufgelockert hat. Auch die sich anbahnende Liebesstory fand ich gut gesetzt und nicht zu übertrieben.

Was Einige wahrscheinlich als langweilig empfinden könnten, sind die mitunter schon sehr fachspezifischen und tiefer in die Quantenphysik gehenden Erklärungen. Mich störten sie nicht und ich hab auch alles gut verstanden (an dieser Stelle ein Dank an meinen klasse Physiklehrer). Mir ist so was lieber, als fadenscheinige Ansätze in Zeitreisen bei denen einem von den ganzen Paradoxen schwindelig wird.

Am Besten fand ich die Art, wie das Buch endet. Endlich mal wieder ein Buch, dass ein für sich perfektes Ende findet. Das ist selten. Das Ende ist ausgewogen, befriedigend, ohne kitschig zu sein. Es lässt einen das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zuklappen.

Fazit
Departure ist ein rundum zufrieden stellendes Buch das spannend und ab den zweiten Teil auch recht achtiongeladen ist. In der Mitte hängt es durch den Erklärpart minimal, aber das stört kaum.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Auch für Erwachsene überraschend lustig

Plötzlich It-Girl - Wie ich aus Versehen das coolste Mädchen der Schule wurde
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Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu lesen. Aus der Altersgruppe bin ich definitiv raus. Glücklicherweise gibt es aber diese Wesen, die nennen sich Buchblogger. Das sind zauberhafte ...

Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu lesen. Aus der Altersgruppe bin ich definitiv raus. Glücklicherweise gibt es aber diese Wesen, die nennen sich Buchblogger. Das sind zauberhafte Geschöpfe mit der Superkraft einem im Vorfeld zu verraten, ob sich ein Buch lohnt oder nicht. Und bei Plötzlich It-Girl sind sich fast alle Blogger, inklusive mir, einig: Es lohnt sich!

Die Handlung an sich ist nichts weltbewegendes. Jeder der den Film Plötzlich Prinzessin kennt, hat eine ungefähre Vorstellung. Der Stoff wurde ja schon oft genug aufgegriffen. Aber das macht ja nichts. Bücher sind wie Musik: Die Noten sind immer dieselben, es kommt darauf an zu welcher Melodie man sie zusammenstellt. Im Falle von Plötzlich It-Girl hat Katy Birchal eine Symphonie aus grandiosem Humor, einer nerdig, sympathischen Heldin und einem umwerfenden Hund zusammengestellt.

Anastasia, Anna genannt, ist mir ihrer tollpatschigen Art, der Vorliebe für Comics und Filme, sowie ihrer ausgeprägten Hundeliebe nicht gerade das beliebteste Mädchen an ihrer Schule, und das ist ihr auch schmerzlich bewusst. Ihre größte Angst ist es, ihre zwei Freunde zu blamieren, sodass diese nicht mehr mit ihr befreundet sein wollen. Ihre Mission lautet daher: unbedingt nicht wie ein Looser zu wirken. Als sie dann über Nacht zum It-Girl erklärt wird, wittert sie die Chance endlich beliebt zu werden um ihre Freunde stolz zu machen.
Ich habe Anna gleich ins Herz geschlossen, den mit ihrer sarkastischen Art und der leichten Schrulligkeit erobert sie jeden, auch den erwachsenen Leser. Hin und wieder waren mir ihre Beliebtheitskomplexe und das mangelnde Selbstbewusstsein etwas zu oberflächlich, aber das liegt eher daran, dass ich dafür zu alt bin. Jüngere Leserinnen werden Annas Gefühlswelt sicher vollends nachvollziehen können.
Auch die Nebencharaktere glänzen mit individuell ausgearbeiteten Charakterzügen. Sei es Annas Vater, ihre Freundin Jess oder ihre plötzliche Stiefschwester Marianne. Sie alle überzeugen mit Witz und Charme.

Der Humor ist die ganz große Stärke dieses Buches und der Grund, warum auch Leser über 20 es nicht mehr aus der Hand legen können. Nicht nur einmal habe ich herzhaft lachen müssen (was mir den ein oder anderen seltsamen Blick der Kollegen eingebracht hat) Der größte Comedyfaktor ist dabei definitiv der Labrador "Hund". Ich liebe dieses treudoofe Tier.
Unterstützt wird das ganze durch den unterhaltsamen locker leichtem Schreibstil, der Autorin.

Fazit
Eines der witzigsten Bücher die ich je gelesen habe. Auch wenn manche Teenieprobleme den älteren Leser etwas unverständlich erscheinen mag, lohnt es sich trotzdem! Ich werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück

Young Elites (Band 1) - Die Gemeinschaft der Dolche
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Ein gewöhnlicher Weltenentwurf
Mit Young Elites schickt uns Marie Lu in eine Fantasywelt in der das sogenannte Blutfieber fürchterlich wütete. Erwachsene starben daran, Kinder überlebten, doch waren sie ...

Ein gewöhnlicher Weltenentwurf
Mit Young Elites schickt uns Marie Lu in eine Fantasywelt in der das sogenannte Blutfieber fürchterlich wütete. Erwachsene starben daran, Kinder überlebten, doch waren sie von nun an mit besonderen Merkmalen wie z.B ein Mal auf der Haut oder eine ungewöhnliche Haarfarbe gezeichnet. In den folgenden Jahren wurden diese Gezeichneten, die nun Malfettos genannt wurden, immer mehr ausgegrenzt und verachtet. Doch Manche von ihnen entdecken besondere Fähigkeiten an sich und eine Gruppe von diesen Begabten will nun das Leid der Malfetos beenden und den König stürzen.

Wir haben also eine mittelalterlich anmutende Welt, ein König der gestürzt werden soll und Leute mit besonderen Fähigkeiten. Alles in allem ein recht gewöhnlicher Weltenentwurf für alle, die schon ein bisschen länger in diesem Genre unterwegs sind. Das muss ja prinzipiell nichts Schlechtes sein, es gibt durchaus Einige Bücher mit ähnlichem Setting, die trotzdem zu begeistern wissen. Meist mit einem interessanten Plot. Leider gestaltete sich die erste Hälfte dieses Buches von der Handlung her ebenso gewöhnlich wie der Weltenentwurf.
Mir war zwar nirgendwo wirklich langweilig, aber mir fehlte der Pepp, das gewisse Etwas, der kleine Funke der mich in seinen Bann schlägt. Immerhin: in der zweiten Hälfte wurde das Buch kontinuierlich interessanter und spannender.

Eine protagonistin mit Potenzial
Der Grund warum dieses Buch trotz der bisher genannten Kritikpunkte doch etwas anders ist als Andere, ist die Protagonistin. Adelina ist keine Heldin, noch nicht mal eine Antiheldin. Wäre die Geschichte nicht aus ihrer Sicht, wäre sie die Antagonistin. Sie ist voller Hass und Zorn, ist an vielen Stellen rücksichtslos, handelt unüberlegt und impulsiv. Das macht sie nicht gerade zu einem Sympathieträger und auch ich hatte etwas Schwierigkeiten mit ihr, aber durch dieses Finstere hat dieser Charakter unglaublich viel Potenzial, wie ich finde. Denn hin und wieder gibt es auch Momente, wo sie aufrichtige und liebevolle Seiten zeigt. Mit fortlaufender Handlung wird der innere Konflikt von Adelina immer deutlicher und ausgeprägter. In diesen Kampf mit sich selbst und ihren selbstbewusster werdenden Auftritt sehe ich das Potenzial für die Folgebände und sie sind der Grund, warum ich trotz anfänglicher mangelnder Begeisterung, diese Reihe unbedingt fortführen möchte.

Fazit:
Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite hat es mir in der ersten Hälfte, aufgrund der Durchschnittlichkeit nur mäßig gefallen, auf der anderen Seite sehe ich so viel Potenzial in dieser sehr düsteren Protagonistin, dass ich doch zügig den zweiten Band lesen will.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Ein berührender Roman

Ich werde immer da sein, wo du auch bist
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Selbstmord, Verlust und Trauer sind immer schwierige Themen, umso mehr wenn sie sich an ein jugendliches Publikum richten. Mit ihren Buch gelingt es Nina LeCour dieses sensible Thema treffend und berührend ...

Selbstmord, Verlust und Trauer sind immer schwierige Themen, umso mehr wenn sie sich an ein jugendliches Publikum richten. Mit ihren Buch gelingt es Nina LeCour dieses sensible Thema treffend und berührend zu verarbeiten.

Mit dem Selbstmord ihrer besten Freundin Ingrid ist für die 16-jährige Caitlin eine Welt auseinandergebrochen. Das Mädchen, dass früher lebensfroh und offen war zieht sich zurück. Sie redet kaum noch mit jemanden, schottet sich ab in ihrer Trauer. Als eines Tages das Tagebuch ihrer verstorbenen Freundin findet lernt sie eine ganz neue Seite von der Person kennen, von der sie dachte sie kenne sie in und auswendig. Mit der Unterstützung der Neuen Dylan und des Jungen Tylors beginnt für Caitlin eine Zeit des Trauerns, des Verarbeitens, des Verstehens und Hoffens.

Dieser Roman hat mich sehr berührt. Die Autorin findet die genau richtigen Worte um die unterschiedlichsten Gefühle der Protagonisten zu veranschaulichen. Dabei fasst sie sich weder zu kurz, noch driftet sie ins melodramatische ab. Sie findet eine jugendliche Sprache die mit gelungenen Metaphern ausgeschmückt ist, aber an keiner Stelle zu dick auftragen wirkt, wie es bei vielen Büchern dieser Art passiert.

Der Fokus der Handlung weniger auf den Hintergründen von Ingrids Selbstmord (wobei man auch da einiges erfährt) sondern vielmehr um den Schmerz und die Trauer der Zurückgebliebenen, speziell ihrer besten Freundin Caitlin.
Caitlin die trauert, die wütend, die unglücklich ist. Sie hat einen tiefen Verlust erlitten und weiß nicht wohin mit ihrer Trauer und ihren Schmerz. Sie schläft nur noch draußen im Auto, wiederholt im Geiste Biofakten um nichts zu denken und schottet sich von allen und jedem ab. Hinzu kommen Fragen der Schuld und „Hätte ich mehr tun können?“ Das finden des Tagebuch und das Lesen der ersten Einträge verstärken diese Gefühle noch.
In diese ersten Phase ist Caitlin sicher nicht der einfachste Charakter, aber das war auch gut so. Denn Trauer und Schmerz sind nicht einfach und da ist es nur realistisch, dass sie auch mal unsinnig wütend oder schroff ist.
Der Unterschied zu nervtötenden Charakteren liegt in der Entwicklung! Und diese ist in diesem Buch ganz hervorragend gelungen. Man ist an Caitlins Seite, wie sie immer mehr von Ingrids dunkler Seite kennen lernt, wie sie zarte Anfänge einer Freundschaft zu Dylan knüpft und erste romantische Erfahrungen mit Tylor sammelt. Schritt für Schritt findet sie sich selbst und nimmt wieder am Leben teil.
Die Entwicklung geschieht in einem sehr realistischen Tempo. Es gibt Höhen und Tiefen und auch Rückschläge und das ist völlig ok, sogar richtig gut.

Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass die Nebenhandlungsstränge wie z.B die Beziehung zu Tylor oder die neue Freundschaft zu Dylan zwar eine wichtige Rolle spielen und entscheiden für den „Heilungsprozess“ von Caitlin sind, sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Caitlins Selbstfindung ist der rote Faden und alles andere fügt sich harmonisch darin ein.

Und trotz der ernsten und schmerzvollen Themen schafft das Buch es auch einen Eindruck von tiefer Freundschaft, von Hoffnung und Lebensmut zu erwecken. Besonders mit dem Thema Fotografie, dass eine wichtige Rolle spielt, wird die Freude am Leben und die Schönheit des Simplen betont. Dieser Kontrast verleiht dem Buch trotz trauriger Grundstimmung eine gewisse Leichtigkeit und etwas künstlerisches.

Fazit:
Ich werde immer da sein, wo auch du bist ist ein berührender Roman über Verlust und Trauer aber auch über Freundschaft und Hoffnung, der mich seinen realistischen Charakteren überzeugt hat.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Einzigartig und faszinierend

Das Spielhaus
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Mit einem Wort: Einzigartig
Dieses Buch ist in drei Novellen unterteilt. (Die ursprünglich einzeln erschienen)

Die erste Novelle entführt uns nach Venedig im frühen 16. Jahrhundert. Wir begleiten die ...

Mit einem Wort: Einzigartig


Dieses Buch ist in drei Novellen unterteilt. (Die ursprünglich einzeln erschienen)

Die erste Novelle entführt uns nach Venedig im frühen 16. Jahrhundert. Wir begleiten die junge Kaufmannstochter Thene, deren Mann der Spielsucht unterlegen immer mehr vom Familienvermögen verprasst bis er sich eines Tages in das Geheimnisvolle Spielhaus wagt. Doch nicht er ist es, der sie Aufmerksamkeit der mysteriösen Herrin des Spielhauses weckt.
Was einem als Leser als erstes ausfällt ist, der ungewöhnliche Stil und die noch ungewöhnlichere Perspektive dieses Buches. Der Schreibstil ist schwierig zu beschreiben. Er ist gewandt, faszinierend, nicht für jedermann etwas, aber in jedem Fall einzigartig. Noch dazu verändert er sich mit den Novellen. Wo er am Anfang in Venedig noch steifer (aber wie ich finde auch am raffiniertesten war), wird er zunehmend moderner.

Und auch die Perspektive unterscheidet dieses Buchs ehr von anderen, denn der Erzähler in den ersten beiden Novellen nimmt den Leser direkt an die Hand. Man ist selbst physisch in der Geschichte drin und fühlt sich fast schon als Voyeur.

"Kommt. Wir wollen hineingehen und zuschauen, gemeinsam, ihr und ich. Wir teilen den Vorhang von Zeit und Raum und treten ein, treten auf, inszenieren unser Erscheinen: Sehet, wir sind da, wir sind gekommen."
Das Spielhaus. Clair North Bastei Lübbe Verlag S.10


Was zunächst ungewohnt erscheint, entwickelt sich zu einem faszinierenden und tiefen Leseerlebnis, bei dem man sich in den Momenten, in denen die Protagonisten die Anwesenheit ihrer Beobachter spüren fast schon tatsächlich entdeckt fühlt.

Drei Novelen, drei Charaktere, eine Geschichte.



Wie bereits erwähnt ändert sich der Schreibstil mit jeder Novelle und auch sonst sind diese drei Teile recht abgeschlossen und autonom zu lesen. Auf den ersten Blick zu mindestens, denn im Hintergrund schlängelt sich ein roter Faden, der die Geschichten verbindet und seine volle Tragweite erst zum Ende durchscheinen lässt.

Meine Lieblingsnovelle war die erste rund um Thene. Das intrigante Spiel um Venedigs Herrscher war herrlich strategisch elegant und ausgeklügelt. Mir fällt kein anderes Wort als raffiniert dafür ein, sowohl was den Stil, als auch die Handlung angeht.

In der zweiten Novelle begibt sich der Leser auf eine abenteuerliche Hetzjagd quer durch Thailand. Hier brauchte ich etwas um mit dem Protagonisten Remy warm zu werden. Auf den ersten 100 Seiten dieser Geschichte hatte ich einen ganz schönen Hänger, aber ab der zweiten Hälfte wurde es wieder besser. Besonders gut gefallen hat mit an dieser Geschichte die vielen kurzen und doch einprägsamen Auftritte der unterschiedlichsten Menschen. Vom Opium Schmuggler, zur geächteten Witwe. Sie alle haben ihre Geschichte und auch wenn sie nur kurze Momente in der Geschichte sind, lassen sie doch das, uns exotische, Land Siam ungemein lebendig werden.

In der dritten und letzten Novelle führen die Fäden in der modernen Welt zusammen und es gibt viel Action und Gefahr. Realistischer wird es dadurch, dass viele Ereignisse erstaunlich nah an aktuelle Welt Ereignisse angelegt sind, sodass man sich unweigerlich fragt, wer wohl in der Realität die Fäden im Hintergrund zieht.
Leider konnte mich das Ende nicht ganz zufrieden stellen. Zwar hatte ich eine solche Art von Ende schon erwartet und konnte mich dementsprechend darauf einstellen, aber selbst dann war es mir noch ein wenig zu offen.

Fazit:


Ungewöhnlich und einmalig. Während mich die erste Novelle völlig begeistert hat, hatte ich bei den restlichen Zwei die ein oder anderen schwachen Momente. Dennoch ist das Buch in seiner Gesamtheit eine durchaus zu empfehlende und bestimmt einzigartige Leseerfahrung, solange man bereit ist sich darauf einzulassen.

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