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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2017

Ein Fantasievolles und magisches Buch, auch wenn ich vom Hype her etwas mehr erwartet hätte

Caraval
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Die junge Frau Scarlett und ihre Schwester Donatella werden von ihrem brutalen Vater tyrannisiert. Als kleines Mädchens schrieb Scarlett an den sagenumwobenen Legend, dem Master von Caraval und bat darum, ...

Die junge Frau Scarlett und ihre Schwester Donatella werden von ihrem brutalen Vater tyrannisiert. Als kleines Mädchens schrieb Scarlett an den sagenumwobenen Legend, dem Master von Caraval und bat darum, dessen einzigartige Vorstellung zu besuchen. Mittlerweile ist dieser Traum ausgeträumt und Scarlett bereitet sich auf ihre bevorstehend Hochzeit vor, von der sie sich die Flucht vorm Vater erhofft, als unverhofft eine Antwort von Legend eintrifft: Scarlett und Donatella sind zum magischen Spiel Caraval eingeladen!. Zusammen mit dem geheimnisvollen Seeman Julian fliehen sie von der Isnel, doch als sie die Welt von Caraval betreten müssen sie feststellen, dass hinter der glitzernden Fassade ein düsteres Geheimnis lauert.


Meine Meinung:

Nach all den begeisterten Rezensionen und den super interessantem Klapptext habe ich mich so wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Das Buch hat mcih gut unterhalten, auch wenn ich nicht ganz auf den Begeisterungszug aufspringen konnte

Caraval ist ohne Frage ein farbenprächtiges, fantasievolles und magisches Leseerlebnis. Sobald Scarlett das magische Spiel betritt entfaltet sich sowohl vor ihr, als auch vorm Leser eine mysteriöse und geheimnisvolle Welt voller Farben, Gerüche und Gefühlen. Passend dazu verwendet die Autorin oft Farben um Gefühle auszudrücken und auch sonst ist der Schreibstil reich an Metaphern und Verbildlichungen.

Doch trotz dieser Fantasie und Vielfalt hatte och in der ersten Hälfte des Buches doch meine Probleme in die Geschichte reinzukommen. Ich denke das lag vor allem an Scarlett. Sie ist ein sehr vorsichtiger und ängstlicher Mensch, der kein Risiko eingeht. Ihr Denken und Handeln ist von ständigem Zweifel jeglicher Art, Selbstvorwürfe und Angst geprägt. Zwar kann man sehr gut nachvollziehen warum sie so geworden ist,d denn ihr Vater ist wirklich ein Despot wie er im buche steht, das ändert jedoch nichts daran, dass das ewige Zögern und die ellenlangen Diskussionen einem auf Dauer auf die Nerven gehen. An sich war mir Scarlett gleich sympathisch aber dieses ständig hin und her in Gedanken und in ihren Aussagen belasteten doch meinen Lesefluss.

Aus diesem Grund fand ich auf den ersten 200 Seiten Donatella, Julian und die Spieler von Caraval viel interessanter. Besonders Julian empfinde ich als einen gut gelungenen Charakter. Er hat etwas düsteres. Ein „Bad Boy (Gott wie ich dieses Wort hasse) der wirklich mal auf lange Strecken des Buches ein solcher ist und nicht schon nach den ersten 100 Seiten zu einem hörigen ach so fürsorglichen Sunnyboy mutiert. Nein Auch wenn er durchaus sanftere Seiten durchblicken lässt, hat er bis fast zum Ende eine gewisse verschlagene „Aura“

In der zweiten Hälfte wurde ich dann auch zunehmend wärmer mit Scarlett, die an Selbstvertrauen und Mut gewinnt. Von da an zog mich Caraval komplett in seinen Bann. Das Ende empfand ich zwar als interessant,a aber auch als ein wenig überfüllt. So viele Plottwist. Plottwist everythere! Dennoch hat es mir viel Spaß gemacht und der Epilog macht neugierig auf Band zwei.


Fazit:
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Protagonistin konnte mich Caraval ab der zweiten Hälfte in seine farbenprächtige und magische Welt ziehen. Wer durchhält wird belohnt!

Veröffentlicht am 05.05.2017

Besser als sein Vorgänger

Die Saat der Schatten
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Die Pforte der Schatten hatte mich zwar gut unterhalten, aber nicht absolut vom Hocker reißen können. Grund dafür waren vor allem einige zähe Passagen und da bei den meisten Trilogien der zweite Band die ...

Die Pforte der Schatten hatte mich zwar gut unterhalten, aber nicht absolut vom Hocker reißen können. Grund dafür waren vor allem einige zähe Passagen und da bei den meisten Trilogien der zweite Band die schlecht Angewohnheit hat der schwächste zu sein blicke ich mit gemischten Gefühlen auf diese Fortsetzung. Glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet.

Die Saat der Schatten beginnt nahtlos da, wo die Pforte der Schatten aufgehört hat. Das war schon mein erster positiver Eindruck, denn ich kam wieder gut in die Geschichte rein, ohne mit zu viel Wiederholungen genervt zu werden. Conolly schafft es hier genau das richtige Maß zwischen Auffrischung und langweiligen Wiederholungen zu finden.
Auch was die gesamte Handlung angeht, so hat der Autor offenbar hinzu gelernt. Es finden sich diesmal keine langweiligen Passagen, Es wird das erzählt, was relevant ist. Die Geschichte beginnt sehr rasant und hält ihr Tempo auch gut durch, sodass ich von Anfang bis Ende neugierig und interessiert dabei war.

Allerdings muss ich sagen, dass diesmal mir die Cazia Kapitel etwas besser gefallen haben als die von Tejohn. Ich mag ihn als Charakter zwar nach wie vor , aber bei Cazia passiert einfach viel mehr. Ihre abenteuerliche Reise durch das Qorrtal fand ich sehr spannend. Die drei Mädels Cazia, Ivi und Kinz stellen ein sehr dynamisches und interessantes Trio dar, dass sowohl für Spannung und Konflikt, als auch für rührende Momente der Freundschaft sorgt.
Tejohns Reisegefährten fand ich hingegen etwas nichtssagend bisher. Er ist ganz nett, aber nichts was mir im Gedächtnis bleiben würde. Das Gleiche kann ich auch nur von Tejohns bisherige Reise sagen (mal abgesehen von einer sehr berührenden Szene mit Grunzeropfern).
Alles in allem ist die Handlung in diesem zweiten Band aber wesentlich interessanter und ohne die langen Stellen, mit dem sein Vorgänger zu kämpfen hatte.

Was ich auch sehr schön finde ist, dass diesmal die Karte ebenfalls übersetzt wurde. Ich hatte ja meiner Rezension angemerkt, dass ich es doof fand die Ortsnamen im Text zu übersetzten, die Karte aber nicht. Ganz oder gar nicht halt. Ich war sehr erfreut, dass dies nun im zweiten Band behoben wurde.

Fazit:
Der Zweite Band vom Strahlenden Weg hat mir deutlich besser gefallen als sein Vorgänger. Zwar war Tejohns Handlungsstrang diesmal etwas schwächer, aber insgesamt ist die Handlung wesentlich spannender und das Buch auf alle fälle lesenswert.

Veröffentlicht am 20.04.2017

Es muss nicht immer das brachiale Epos sein!

Maresi
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Dieses Buch habe ich bei meinen Vorbereitungen für den Neuerscheinungspost für Mai entdeckt. Schon als ich den Klapptext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Und wisst ihr ...

Dieses Buch habe ich bei meinen Vorbereitungen für den Neuerscheinungspost für Mai entdeckt. Schon als ich den Klapptext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Und wisst ihr was? Ich bereue nichts. Denn mit Maresi hielt ein traumhaft schönes Fantasybuch bei mir Einzug.

Als das Buch bei mir ankam, war ich ja zunächst überrascht, wie dünn es ist. 230 Seiten sind wirklich nicht viel. Das macht aber nichts, denn für die Geschichte ist es genau die richtige Länge.
Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort von Maresi selbst, die schildert, warum sie die Ereignisse niederschreibt. Das Buch ist sozusagen ein Bericht in der ich-Perspektive über das Geschehen für die altehrwürdige Klosterbibliothek. Hier kommt dann auch schon auf den ersten Seiten einer der großen Stärken des Buches ans Licht: Der Schreib- und Erzählstil. Ich hatte nämlich nicht das Gefühl das Buch einer Autorin zu lesen, sondern eben wirklich Maresis Bericht. Man vergisst nur all zu leicht, dass es Frau Turtschaninoff's Worte sind die man liest. Maresis Persönlichkeit spiegelt sich im gesamten Buch in „Ihrer“ Wortwahl wieder, was trotz der ruhigeren Handlung das Buch sehr lebendig macht.

Ebenfalls eine Stärke sind die Charaktere. Im Vordergrund stehen natürlich Maresi und Jai. Maresi ist ein freundliches, aufgewecktes Mädchen mir einem schier unersättlichen Wissensdurst und einer ausgeprägten Liebe zu Büchern. Schon nach den ersten 5 Seiten war sie mir sehr sympathisch. Unterstrichen wird das noch durch liebenswerte „Macken“ wie ihre große Vorliebe fürs Essen (Was angesichts ihrer Vergangenheit nicht weiter verwunderlich ist) oder einer ungezügelten Neugierde, die sie sogar an einer Tür lecken ließ,weil diese so sehr nach Brot roch. All das erfährt man immer wieder in Anekdoten, die Maresi ihren Bericht hinzufügt.
Mit der Ankunft von Jai verändert sich Maresis Alltag. Jai ist zunächst sehr verschlossen und lässt so gut wie niemanden an sich ran. Ihre Vergangenheit hart schwere Narben sowohl auf Körper als auch Seele hinterlassen. Mit der Zeit entwickelt sich aber eine wunderbare, tiefgreifende Freundschaft zwischen den Mädchen, die ein Grundstein der Handlung bildet. Aber auch die Nebencharaktere bleiben nicht blass, sondern ergänzen das Gesamtbild des Klosters und geben einen guten Eindruck wie innerlich stark und selbstsicher Frauen sein können.

Die Handlung selbst ist eher ruhig, aber keinesfalls langweilig. Dank Maresis lebhaften und bilderreichen Schilderungen, erlebt man den Alltag im Kloster hautnah. Dieses Buch kommt ganz ohne Aktion, übermäßiger Gewalt oder „Quests“ von epischer Tragweite aus. Es ist wie eine sanfte Sommerbrise, die einen zart umfängt und wärmt. Dennoch schafft das Buch auch zum Nachdenken anzuregen. Denn diese Welt, in der Frauen nichts zählen und von Bildung ausgeschlossen werden, mag uns so grausam und unwirklich erscheinen, ist in manchen Ländern unser Welt aber immer noch bittere Realität.
Zum Ende hin, wird es dann nochmal etwas dramatischer, aber auch hier wird auf übermäßige Gewalt und Schrecken verzichtet. Es sind und bleiben die Charaktere, die im Vordergrund stehen. Maresi und Jai wachsen an tiefer Freundschaft, Liebe zur Familie und Mut und machen beide eine schöne Entwicklung durch. Sodass man mit einem befriedigten Gefühl das Buch zuschlagen kann.

Fazit:
Dieses Fantasybuch zeigt deutlich, dass es nicht immer eine epochale Reise, Schlacht oder Heldentat benötigt, um den Leser zu berühren. Maresi ist ein Buch, federleicht und eindringlich zugleich.

Veröffentlicht am 20.04.2017

Tolle Charaktere

Empire of Storms - Pakt der Diebe
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Seit längerem endlich mal wieder ein Klapptext, der neugierig macht ohne zu viel zu verraten. Als ich ihn als wurde ich sofort neugierig auf Hope und Red. Besonders Hope sprach mich an, denn ich erhoffte ...

Seit längerem endlich mal wieder ein Klapptext, der neugierig macht ohne zu viel zu verraten. Als ich ihn als wurde ich sofort neugierig auf Hope und Red. Besonders Hope sprach mich an, denn ich erhoffte mir mit ihr eine starke Heldin zu finden. Empire of Storms hat meine Erwartungen sogar übertroffen.

Wir befinden und im Imperium der Stürme. Ein facettenreiches Inselreich. Die junge Hope stammt von den südlichen Inseln, eine kalte und unwirtlicher Ort im Imperium. Hilflos muss sie mit ansehen wie ihr gesamtes Dorf von den gefürchteten Biomanten, Magier des Imperiums, ausgelöscht wird. Sie findet Zuflucht bei den Vinchen, ein strenger Orden von Kriegermönchen. Und obwohl es verboten ist ihre Kunst an Frauen zu lehren, erhält Hope von einem mitfühlenden Mönch die Ausbildung zur Kriegerin. Sie schwört Rache an den Mördern ihres Dorfes.
Auf der anderen Seite ist da Red. Als er unvermittelt verwaist muss er lernen auf den harten Straßen New Lavens klar zu kommen. In der Paradieskehre, dem Armenviertel der Stadt lernt er die unerschrockene Sadie kennen, die ihn lehrt mit List und Tücke auf den Straßen zu überleben.
Zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nichts ein können, und doch führt das Schicksal sie zusammen.

Die Handlung beginnt ganz von vorne. Man lernt Charaktere Hope und Red und ihre Schicksalsschläge kennen. Die ersten 200 Seiten begleiten man die Beiden auf ihren Weg in das Erwachsen sein. Das klingt jetzt vielleicht langweilig, aber das war es überhaupt nicht. Im Gegenteil, dadurch wachsen einem die Charaktere noch viel enger ans Herz, da man haargenau weiß warum sie so sind wie sie sind. Warum sie so denken, fühlen und handeln. Außerdem ist der Werdegang der beiden wirklich interessant gestaltet. Allgemein ist das Tempo der Geschichte für Fantasyromane ungewöhnlich langsam, aber der Autor schafft es die Handlung dennoch spannend zu gestalten. Es fühlt sich nach dem genau richtigen Tempo an und zu mindestens bei mir kam zu keinem Punkt Langeweile auf.

In die Charaktere habe ich mich verliebt. Hope und Red sind beide wundervolle und starke Protagonisten und die Beziehung zwischen den beiden baut sich ebenfalls im passenden Tempo auf. Beide sind nicht frei von Fehlern, aber das macht sie menschlich und da man als Leser ihren Werdegang kennt fühlt man mit ihnen. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es die „Gossenbraut“ Sadie, die temperamentvolle Nessel oder der treue Filler. Sie alle wirken sehr gut ausgearbeitet.
Genauso wie das Setting. Die Stadt und die Charaktere wirken lebendig. Besonders auch durch die ganz eigene Gossensprache (für die es glücklicherweise ein Glossar gibt). Es sind genügend Ausdrücke dabei, um der Stadt ihren Flair zu verleihen, aber nicht zu viel, als dass es gezwungen wirken würde.

Das Ende hält dann einen kleinen Cliffhanger bereit. Glücklicherweise ist der aber nicht so gravierend, dass es einen ganz kirre macht. Aber verdammt neugierig, wie es weitergeht bin ich schon =).

Fazit:
Ein toller Fanatsyroman, der zwar ein ganz eigenes Tempo hat, dass vielleicht nicht jedem behagt, aber mit starken Charakteren und einer wundervoll ausgearbeiteten Welt zu überzeugen weiß.

Veröffentlicht am 20.04.2017

Wieder etwas anderes

Faunblut
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Umso mehr ich von Nina Blazon lese, umso mehr werde ich ein wahrer Fan von ihr. Zwar konnte mich Faunblut nicht so restlos überzeugen wie Ascheherz, aber ich kann dennoch ohne schlechten Gewissens sagen, ...

Umso mehr ich von Nina Blazon lese, umso mehr werde ich ein wahrer Fan von ihr. Zwar konnte mich Faunblut nicht so restlos überzeugen wie Ascheherz, aber ich kann dennoch ohne schlechten Gewissens sagen, dass Blazon hier wieder ein gelungenen Fantasyroman liefert.

Das Buch spielt in der selben Welt wie Ascheherz, wobei Faunblut c.a 10-20 Jahre zuvor spielt. Wobei ich mir bei der Größe der Welt doch eine Karte gewünscht hätte. Wir lernen gleich Jade und ihr Leben im Hotel Larima kennen. Auch treffen wir gleich zu Beginn die geheimnisvollen Echos. In gewohnter Blazon Manier wird man also mitten ins Geschehen geworfen.
Die Stadt in der Jade mit ihrem Vater lebt wird von Lady Mar tyrannisch beherrscht und noch dazu töten die Echos immer wieder Menschen. Es gibt also von Anfang an so einiges an Konfliktpotenzial. Das Leben in der Stadt und der Aufbau der Welt mit der toten Stadt, den Flussleuten oder den Winterpalast sind wieder sehr schön beschrieben und ausgearbeitet. Ich hatte alles sehr genau vor meinem inneren Auge.

Auch die Charaktere sind wieder sehr individuell. Jade war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine starke, wenn auch manchmal sehr dickköpfige junge Frau. Sie steht zu ihren Entscheidungen, das hat mir besonders an ihr gefallen. Auch die Nebencharaktere konnten überzeugen (allen voran Moira, die auch in Ascheherz wieder ihren Auftritt hat) Lediglich Faun blieb etwas blass. Was sehr schade ist, immerhin geht es ja um Jade und Faun.

Die Liebesgeschichte ist auch der gravierendste Punkt, warum ich nicht die volle Punktzahl gebe. Faun und Jade können sich zunächst nicht ausstehen. Sie hassen sich! Und auf einmal, ohne ersichtlichen Grund, ohne Erklärungen küssen sie sich und es ist die ganz große Liebe. Diesen Verlauf als holprig zu bezeichnen ist noch eine Untertreibung. Ich finde das sehr schade, denn eigentlich (als es denn magischerweise soweit war) ist die Beziehung zwischen Faun und Jade sehr süß und aufrichtig. Sie kam mir einfach nur zu schnell. Sie entwickelte sich nicht, sondern war einfach da.

Im Gegensatz zu diesen plötzlichen Umschwung, verläuft die Handlung in Faunblut etwas langsamer, an manchen Stellen auch etwas schleppend. Noch nicht so weit, dass es langweilig gewesen wäre (dafür machten verschiedene Geheimnisse viel zu neugierig), aber ein wenig mehr Tempo, hätte dem Buch doch gut getan, denke ich.
Alles in Allem ist es aber Meckern auf hohem Niveau. In seiner Gesamtheit ist Faunblut durchaus gelungen, nur eben, wie ich finde, nicht der beste Blazon Roman.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Fantasyroman, der zwar ein wenig in der Liebesgeschichte schwächelt, aber trotzdem zu empfehlen ist.