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Veröffentlicht am 17.07.2018

Überraschendes Ende... sonst leider nicht so viel

Mädchen, Mädchen, tot bist du
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Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht.
Es schaut spannend und düster aus und vermittelt indirekt die Handlung des Buches

Die Story beginnt mit dem Tod von Leila Westerhof.
Man beginnt zu lesen und ...

Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht.
Es schaut spannend und düster aus und vermittelt indirekt die Handlung des Buches

Die Story beginnt mit dem Tod von Leila Westerhof.
Man beginnt zu lesen und wird mitten ins Geschehen gezogen.

Die Geschichte wird aus insgesamt 5 Perspektiven erzählt. Den der Opfer, des Täters und des Toten Mädchens am Anfang der Geschichte.
An sich ist das eine gute Idee, eine Geschichte zu erzählen. Meiner Meinung nach war dies eher ein Nachteil, denn dadurch wurden - meiner Meinung nach - die einzelnen Charaktere viel zu oberflächlich behandelt und beschrieben.
Man konnte nicht so richtig mit ihnen warm werden.

Der Schreibstift ist sehr einfach zu lesen und bedient sich der englischen Jugendsprache... meiner Meinung nach hier etwas zu viel.
Durch die ganzen englischen Wörter bzw. Sätze kommen mir die Charaktere noch oberflächlicher vor und es sorgt dafür, dass das Lesen zwischendrin doch etwas holprig wird.
Außerdem habe ich mich zwischendrin richtig fremdschämen müssen über die englischen Ausruf der Charaktere... kein normaler Mensch würde so sprechen...

Was mich dann doch noch positiv überrascht hat war das Ende. Mit dieser Wendung habe ich persönlich nicht gerechnet und das Ende verzeiht auch - zumindest ein wenig - die zu oberflächlichen Charaktere zu Beginn des Buches

Fazit: Meiner Meinung nach nicht das gelungenste Werk von Mel Wallis... aber durch die Interessante Idee an sich und das Ende gab es dann doch noch 3 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 31.05.2018

Ein Thriller, der Überaschungen bereithält

Stirb, mein Prinz
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Dieses Buch ist mir in einer Herberge in die Hände gefallen und das Cover hat mich so sehr angesprochen, dass ich beschlossen habe es zu lesen. Das Cover ist auffallend, einfach und wirkungsvoll. Durch ...

Dieses Buch ist mir in einer Herberge in die Hände gefallen und das Cover hat mich so sehr angesprochen, dass ich beschlossen habe es zu lesen. Das Cover ist auffallend, einfach und wirkungsvoll. Durch das dunkle Rosa wirkt es sehr düster…

Der Schreibstil des Buches ist einfach gehalten, trotzdem ist es sehr spannend geschrieben und gut ausgeschmückt. Vor allem die im Buch beschriebenen Schauplätze hatte ich direkt vor Augen.
In dieser Geschichte handeln sehr viele Personen und durch die vielen Perspektiven wird es zwischendrin immer wieder spannend-auch wenn einem anfangs nie so wirklich klar ist, aus wessen Perspektive man im Moment die Dinge sieht. Man schlüpft in jede Figur des Buches – sowohl in die der Ermittler als auch in die des Täters. Während dem lesen meint man zu glauben wer gut und wer böse ist, aber im Laufe der Geschichte bekommt man eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Leider konnte ich wegen der riesigen Anzahl an Personen anfangs mit dem Buch nicht so richtig warm werden. Nichtsdestotrotz sind Phil und Marina sehr starke Persönlichkeiten, die nicht so schnell aufgeben und einem – gegen Ende des Buches – ans Herz wachsen.

Ich persönlich hatte – wie bereits erwähnt – anfangs meine Schwierigkeiten ins Buch reinzukommen, obwohl man quasi direkt ins Geschehen hineingeworfen wird. Und trotzdem und – obwohl ich vieles sehr vorhersehbar fand – ist es ein verdammt spannendes Katz- und Mausspiel mit Intrigen und Überraschungen, mit traurigen und grausamen Momenten und einem sehr spannenden Ende.

Alles in allem also ein gelungenes Buch. Ich habe es nach dem Lesen in ein offenes Bücherregal gestellt und hoffe, dass es jemanden findet der sich mit dem Buch ein paar spannende Stunden verschaffen kann. ?

Veröffentlicht am 31.05.2018

Unglaublich spannend!

Battle Royale
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Eine sehr brutale und spannende Story über eine Schulklasse, die während eines Schulausflugs im Bus betäubt und auf eine einsame Insel verschleppt werden. Dort angekommen erfahren sie, dass sie für das ...

Eine sehr brutale und spannende Story über eine Schulklasse, die während eines Schulausflugs im Bus betäubt und auf eine einsame Insel verschleppt werden. Dort angekommen erfahren sie, dass sie für das Experiment Battle Royale ausgewählt wurden. Jedem ist das Experiment bekannt, welches jedes Jahr stattfindet. Die Schüler müssen der Reihe nach im Abstand von wenigen Minuten den Klassenraum mit einem Rucksack verlassen, in dem sich eine zufällige Waffe befindet. Sobald sie aus dem Gebäude sind, beginnt das Spiel.

Am Anfang ist es schwierig „reinzukommen“, da diese Schulklasse aus 42(!!!) Schülern besteht. Jeder einzelne wird -mehr oder weniger- im Buch beschrieben, die Hobbys, familiäre Hintergründe und vor allem die Inneren Vorgänge der Schüler werden dem Leser näher gebracht. Da die Anzahl der handelnden Personen im Buch sehr groß ist, ist es also selbst verständlich (wenn auch etwas schade) dass nur vereinzelte Schüler sehr gut und ausführlich ausgearbeitet worden sind. Trotzdem kommen die Beziehungen zwischen den Schülern untereinander im Buch nicht zu kurz und man kann sehr gut herauslesen, wer wen mag bzw. wer wen als potentielle Bedrohung sieht. Gut finde ich auch dass man durch all diese Charaktere die Geschichte aus vielen verschiedenen Blickwinkel betrachten kann, man aber immer wieder zurück zum Protagonisten „Shuya“ kommt.

Der Schreibstil ist einfach, spannend und man fiebert bis zum Ende des Buches mit. Die Szenen in denen die Schüler ums Leben kommen sind sehr brutal und detailliert beschrieben, was einen ein wenig an einen Manga bzw. Anime erinnert. Am Ende eines jeden Kapitels wird dem Leser angezeigt wieviele Schüler der Klasse noch übrig sind, was ich einerseits sehr gut finde da man sonst schnell den Überblick verliert. Auf der anderen Seite verleitet das Wissen über die Anzeige einen aber auch, einen kurzen Blick aufs Seitenende zu erhaschen und ich persönlich habe mir in manchem Kapitel schon die Überraschung verdorben weil ich einen kurzen Blick darauf geworfen habe und sofort wusste: „Okay Mist, jetzt stirbt noch jemand!“

Das einzig Negative, dass mir aufgefallen ist – und worüber ich mich immer sehr ärgere: Das Buch hat teilweise Grammatikfehler, es fehlen Worte oder es hat sich mal hier mal da ein Tippfehler eingeschlichen – aber wie wir alle wissen ist ja niemand perfekt ?

Fazit: Ein sehr brutales, spannendes Katz- und Mausspiel mit Intrigen, Verrat und Schülern, die Altersgemäß und aufgrund dieser Ausnahmesituationen entweder völlig korrekt oder aber auch total hirnrissig handeln ?

Veröffentlicht am 31.05.2018

Eine unglaublich fesselnde Geschichte

Die letzten Tage von Rabbit Hayes
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ICH LIEBE DIESES BUCH!!!! Es ist so eine herzerweichend traurige Geschichte, die aber mit so viel Witz und Humor geschrieben ist, dass man zeitweise vergisst, worum es in dem Buch eigentlich geht. Man ...

ICH LIEBE DIESES BUCH!!!! Es ist so eine herzerweichend traurige Geschichte, die aber mit so viel Witz und Humor geschrieben ist, dass man zeitweise vergisst, worum es in dem Buch eigentlich geht. Man baut sofort eine sympathische Bindung zur Protagonistin auf und auch ihre Familienmitglieder und ihr Freunde wachsen einem allesamt ans Herz – so ging es mir zumindest.

Die Geschichte von Rabbit Hayes – ihre Gegenwärtige als auch ihre Vergangene – wir nach jedem Kapitel von einer anderen Person erzählt, sei es nun Elternteil, Tochter, Schwester, Bruder, Freundin oder aber von ihr selbst. Dadurch gewährt die Autorin einen nicht nur einen Blick in Rabbit’s Inneres, sondern auch auf das ihrer engsten und liebsten Menschen.

Die Geschichte ist so erzählt als würde man ein Puzzle zusammensetzen, dabei aber nicht zuerst den Rahmen puzzeln und sich dann Stück für Stück weiterarbeiten, sondern mit einem Teil in der Mitte anfangen und dann einfach wild drauflos puzzeln, bis sich schließlich ein fertiges Bild ergibt.

Ich habe während dem Lesen so oft weinen müssen. Und zwar vor Trauer UND vor Lachen.

Fazit: Ein wundervolles, trauriges, humorvolles Buch, dass einem den Atem raubt und die Geschichte einer kämpfenden Mutter, Tochter, Schwester und Freundin erzählt. Ich würde und WERDE es auf jeden Fall wieder lesen! ?

Veröffentlicht am 31.05.2018

Mehr Survival als Thriller, trotzdem fesselnd!

Die Moortochter
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Zunächst einmal war ich von dem Cover fasziniert. Es zaubert eine düstere Stimmung und hat meine Neugier geweckt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich sehr angetan und ich konnte es kaum erwarten, dieses ...

Zunächst einmal war ich von dem Cover fasziniert. Es zaubert eine düstere Stimmung und hat meine Neugier geweckt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich sehr angetan und ich konnte es kaum erwarten, dieses Buch zu lesen.

Das Hauptthema ist hier die Vergangenheit von Helena, welche die Protagonistin dem Leser Etappenweise näher bringt, während sie sich auf der Suche nach ihrem Vater befindet. Man kann sich in das Kind von damals hineinfühlen und die Gedankengänge von ihr als Kind sind dem Alter angemessen. Sie kannte damals nur ihre Mutter, ihren Vater und das Moor, alles andere war ihr fremd.

Helena ist im Buch rational, sie denkt analytisch und handelt instinktiv. Dementsprechend ist ihr Bericht nüchtern und mit wenig emotionen ausgeschmückt. Trotzdem ist die Geschichte fesselnd! Man erkennt ihren Zwiespalt zwischen Hass und Liebe für ihren Vater!

Ich hätte sehr gerne mehr über die jetztige Familie von Helena erfahren! Da es in dem Buch aber um ihre Vergangenheit geht, wirken die Charaktere aus ihrer Gegenwart eher blass!

Am Anfang eines jeden Kapitels gibt es kleine Auszüge aus „Die Tochter des Moorkönigs“ von Hans Christian Andersen. Meiner Meinung nach perfekt für dieses Buch, da diese Geschichte viele parallelen zu unserer Helena aufweist.

Fazit: Ich muss schon sagen ich fande das Buch auf seine eigene Weise gelungen, obwohl ich finde dass das Genre „Psychothriller“ nicht zum Buch passt. Viel eher ist es ein „Survival“ Genre. Es gibt keine Wendungen, keine packenden Überaschungen, keinen Grusel in der Geschichte. Es ist eine gelungene Geschichte über eine Entführung aus sicht eines Kindes und nicht aus Sicht des Opfers. Dafür dass es mir an Spannung, Grusel etc. gefehlt hat, wurde der Sumpf und das leben aus Helenas Vergangenheit gut beschrieben. man konnte sich das Moor, das Haus, und das Leben dort sehr gut bildlich vorstellen :).