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Veröffentlicht am 29.03.2025

tolles Drachenabenteuer

Smaragour – Der Bund der Drachen
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„Smaragour – Der Bund der Drachen“ ist der zweite und auch der letzte Band der Drachenreiter-Fantasy-Dilogie von der Autorin Anja Habschick.

Jamie ist nach Band 1 weiterhin in den Drachendocks, obwohl ...

„Smaragour – Der Bund der Drachen“ ist der zweite und auch der letzte Band der Drachenreiter-Fantasy-Dilogie von der Autorin Anja Habschick.

Jamie ist nach Band 1 weiterhin in den Drachendocks, obwohl er die Möglichkeit gehabt hätte zu den Drachenreitern aufsteigen zu können. Doch nur unten in den Drachendocks und den Drachenunterkünften kann er heimlich den Kontakt zu Big Blue halten. Big Blue ist die Drachenanführerin und sehr geschwächt von dem letzten Treffen mit dem Erzfeind Rönrök. Die Beziehung zwischen Jamie und Big Blue entwickelt sich immer weiter und wird zum Schlüsselelement. Denn die Drachen spüren die wachsende Hoffnung in Big Blue und sind selbst wieder bereit sich zu erheben. Dabei spielen aber die Calmer immer noch eine wichtige Rolle, die die Emotionen der Drachen unterdrücken und kontrollieren. Die Machenschaften von Rönrök werden auch weiterhin erläutert und vor allem werden die Hintergründe zu den Calmern deutlich.

Auch die Freundschaft mit Tex und Noah intensiviert sich und sie haben bereits einiges gelernt, dass sie aktiv auch gegen Rönrök nutzen können. Die Charaktere sind vielseitig und vielschichtig und ergänzen sich auch im zweiten Band wirklich gut. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet diesen zweiten Band lesen zu dürfen, auch wenn ich gehofft habe, dass die Reise weitergeht.

Das Lesealter ist wieder mit 10 Jahren angebenden und der Schreibstil, sowie auch die Kapitellängen und Wortwahl passen wunderbar zu diesem 272 Seitenstarken Buch. Insgesamt hat mir der 2. Band wieder wirklich gut gefallen und diese Dilogie ist mein Geheimtipp für neugierige kleine Drachenfans.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Auf dem Meer der Wünsche

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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„Artemis- Abenteuer auf dem Meer der Wünsche“ ist ein tolles Kinderbuch von der Autorin Fabiola Turan. Das angegebene Lesealter ist 10 Jahre und passt auch gut zu meiner Einschätzung.

Artemis ist eine ...

„Artemis- Abenteuer auf dem Meer der Wünsche“ ist ein tolles Kinderbuch von der Autorin Fabiola Turan. Das angegebene Lesealter ist 10 Jahre und passt auch gut zu meiner Einschätzung.

Artemis ist eine interessante Protagonistin und hat zunächst mit einigen Problem zu kämpfen. Ihre beste Freundin ist weggezogen und sie scheint keine Freude mehr zu haben. Daher werden auch ihre schulischen Leistungen immer schlechter. In dem Feriencamp auf Schloss Falkenfels soll sie den Lernstoff nachholen und natürlich ist sie erst einmal nicht erfreut ihre Ferien mit lernen zu verbringen. Doch ein spannendes Abenteuer wartet bereits auf sie. Denn schon bald findet sie eine Strickleiter im Wald und klettert diese durch die Wolken hinauf bis auf das fliegende Schiff Dreamcatcher. Hier sind bereits andere Kinder und zusammen versuchen sie gegen das Böse zu bestehen. Dabei haben die Kinder magische Fähigkeiten und daher muss Artemis selbst versuchen die Wolkenmagie in sich zu erwecken, um in der Crew bestehen zu können.

Die Charaktere sind wirklich interessant und toll ausgearbeitet worden. Gerade zu Artemis kann man eine wunderbare Beziehung aufbauen und ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Die unterschiedlichen Kinder fand ich auch gut und auch insgesamt ist die Handlung wirklich toll ausgearbeitet worden. Doch gerade in der Mitte kamen keine neuen Inhalte mehr und die Geschichte hat sich etwas gezogen.

Wie oben bereits erwähnt ist das Lesealter mit 10 Jahren angegeben und dies ist durchaus passend für die Kapitellängen und den Schreibstil. Das Buch hat knapp 290 Seiten und ist damit schon ein richtig gutes Vorlese- und Erst-Lesebuch für Kinder. Insgesamt ein tolles und phantasievolles Buch mit spannenden Wendungen und viel Magie.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Eine Stadt in der Kohle den Himmel und die Hoffnung verschleiert

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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" Stadt unter Ruß" ist ein toller erster Band der Dystrophie Trilogie-„Lichterloh“ von der Autorin Sarah M. Kempen und Illustratorin Melanie Korte.

Rußstadt ist eine Stadt in der Kohle den Himmel und ...

" Stadt unter Ruß" ist ein toller erster Band der Dystrophie Trilogie-„Lichterloh“ von der Autorin Sarah M. Kempen und Illustratorin Melanie Korte.

Rußstadt ist eine Stadt in der Kohle den Himmel und die Hoffnung verschleiert. Ein kleiner Funke und es kommt zu verehrenden Bränden. Die Schwestern Cleo und Gwynnie träumen von einem besseren Leben und versuchen ihre Welt aktiv zu verbessern. Cleos größter Wunsch ist es den Beruf der Schornsteinfegerin zu lernen, doch als einfache Fabrikarbeiterin ist es schwer in diesen elitären Berufstand aufsteigen zu können. Ein schrecklicher Brand scheint Cleo eine überraschende Chance zu bieten, allerdings sehen es einige nicht gern, dass sie diesen Aufstieg schafft. Doch Cleo hält an ihrem Traum fest und ist fest entschlossen Schornsteinfegerin zu werden.

Der Weltenaufbau hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen sind detailliert und emotional, dabei merkt man regelrecht wie der Sauerstoff in der Luft weniger wird. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig und man hat einen guten Lesefluss. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Gerade Cleo überrascht immer wieder durch ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen auch wenn es mal unbequem wird. Insgesamt sind viele Charaktere sehr vielschichtig und machen auch eine große Charakterentwicklung durch.

Es gibt sehr viele spanende Höhepunkte und vor allem der Berufsstand der Schornsteinfeger überrascht und hält sehr viele Intrigen und spannende Wendungen bereit. Es ist alles in sich sehr stimmig und wirklich toll ausgearbeitet worden. Das Lesealter ist ab 14 Jahren angegeben und ich finde, dass diese Einschätzung wirklich gut passt. Zu einem Jugendbuch passen auch die 320 Seiten und die angenehmen Kapitellängen. Zudem wurde von der Illustratorin ein wunderschönes Cover und Bucheinschlag illustriert. Gerade auch die Karte ist sehr detailliert und doch übersichtlich erstellt worden.

Ein tolles Jugendbuch mit Dystrophie-Atmosphäre, das ich auf jeden Fall empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

toller Krimi mit humorvollem Schreibstil

Tödliches Gebet
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„Tödliches Gebet“ ist der zweite Band der „Campanard ermittelt in der Provence“- Serie von dem Autor René Anour.

Wir begleiten Campanard und sein Team diesmal in die Abtei Notre-Dame de Sénanque in der ...

„Tödliches Gebet“ ist der zweite Band der „Campanard ermittelt in der Provence“- Serie von dem Autor René Anour.

Wir begleiten Campanard und sein Team diesmal in die Abtei Notre-Dame de Sénanque in der Provence. Dort scheint der Teufel sein Unwesen zu treiben und einem Mönch die Zukunft zuflüstern. Campanard meint einen guten Draht zur Abtei zu haben, denn dort lebt Frère Bernard, der ihm schon vor Jahren in schweren Zeiten beigestanden hat. Doch das unmögliche scheint schnell Gewissheit zu werden und Frère Bernard scheint ermordet worden zu sein. Campanard wird nun alles unternehmen, um die Umstände aufzuklären und macht sich selbst auf den Weg ins Kloster.

Der Schreibstil von René Anour ist wirklich sehr spannend und locker. Der Humor hat definitiv festen Einzug in die Schreibweise und Handlung unternommen und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, ohne lächerlich zu wirken. Es kommen hier und da vereinzelnde französische Begriffe und Ausdrücke vor, die aber den Lesefluss nicht sonderlich beeinflussen, sondern zu seiner Authentizität für den Schauplatz fördern.

In diesem zweiten Band lernen wir die Charaktere etwas genauer kennen und gerade die Beziehung und das Kennenlernen zwischen Campanard und Frère Bernard wird immer wieder mit kurzen Rückblicken erklärt und steigert den emotionalen Bezug zu dem Fall. Wir erfahren auch Details aus Campanards früheres Leben und wie bedeutsam seine Freundschaft zu Bernard wirklich ist.

Der Kriminalfall an sich ist auch sehr interessant mit einer humorvollen Note, die aber doch sehr passend zum Gesamtbild des Buches ist. Ich hatte sehr viel Spaß beim Rätzeln und wurde dennoch durch die Wendungen sehr überrascht. Ein wirklich toller Krimi mit genau der Extra-Portion Humor, um die Zeit zu vergessen. Eine große Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Konsequenzen unserer Entscheidungen

Stromlinien
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„Stromlinien" von Rebekka Frank ist ein spannender Roman über Familie, Geheimnisse und die Konsequenzen unserer Entscheidungen.

Die beiden Zwillinge Enna und Jale leben bei ihrer Großmutter Ehmi und sind ...

„Stromlinien" von Rebekka Frank ist ein spannender Roman über Familie, Geheimnisse und die Konsequenzen unserer Entscheidungen.

Die beiden Zwillinge Enna und Jale leben bei ihrer Großmutter Ehmi und sind 17 Jahre alt. Seit sie 5 Jahre alt sind, fiebern sie auf die Entlassung ihrer Mutter Alea hin. Doch am Tag der Entlassung verschwinden Alea und Jale spurlos. Enna bleibt mit ihrer Großmutter zurück und kann sich nicht erklären was passiert sein könnte. An diesem Tag verunglückt auch noch ein Motorboot und ein Mann stirbt, die Polizei geht von einem Verbrechen aus und schnell stehen Alea und Jale unter Tatverdacht. Enna versteht die Welt nicht mehr und fühlt sich von allen in Stich gelassen, sie macht sich auf den Weg die Wahrheit herauszufinden und sie muss dafür viele Jahrzehnte zurück in der Vergangenheit suchen, die ihre Wirklichkeit in der Gegenwart für immer verändern wird.

Die Geschichte wird von mehreren Charakteren in verschiedenen Zeitlinien erzählt. Zunächst rätselt man noch wie die Zeitlinien endgültig zusammen laufen könnten, dabei werden die Zusammenhänge Schritt für Schritt aufgeklärt und fügen sich am Ende harmonisch zusammen. Immer wieder erhalten wir Einblicke in die Familiengeschichte, die nicht nur spannend ist, sondern wie erfahren wie sich einzelne Erlebnisse und Entscheidungen auf die nachfolgenden Generationen auswirken.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und die Elbmarsch und die Gefühle der Protagonistin sind wirklich toll beschrieben. Man spürt selbst die Weite des Meeres und den Wind im Gesicht, wenn man den Beschreibungen der Autorin folgt. Die Handlung ist sehr gut konstruiert und die Familiengeheimnisse haben eine starke emotionale Tiefe.

Mir hat dieses Buch sehr viele tolle Lesestunden bereitet und man hat immer mit Enna mit gefiebert und ein Geheimnis nach dem anderen aufgedeckt. Insgesamt ein tolles Buch und die Anmerkungen der Autorin über die Hintergründe und den Funken Wahrheit in der Geschichte, sind abschließend richtig toll gelungen.

„Stromlinien" kann ich nur jedem ans Herz legen, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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