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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2019

2. Teil leider schwächer als der Auftakt der Reihe

The Offer
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"The Offer" ist der 2. Teil der Being-with-you-Reihe von Karina Halle. Das erste Buch "The Pact" hatte mir wirklich sehr gut gefallen und obwohl Bram McGregor, Lindens großer Bruder, mir im 1. Teil nicht ...

"The Offer" ist der 2. Teil der Being-with-you-Reihe von Karina Halle. Das erste Buch "The Pact" hatte mir wirklich sehr gut gefallen und obwohl Bram McGregor, Lindens großer Bruder, mir im 1. Teil nicht so zugesagt hat, wollte ich dem Buch, in dem er Protagonist ist, eine Chance geben.

Seine und Nicolas Geschichte beginnt auf der Hochzeit von Steph und Linden. Bram ist fasziniert von Nicolas Körper und ihre kühle Art fordert ihn heraus, anstatt abweisend auf ihn zu wirken. Den Bram ist ein Playboy und daraus macht er kein Geheimnis ...

Bald begegnen sie sich wieder, doch der Abend endet mit einem Schock. Nicolas Tochter bekommt einen Zuckerschock und muss ins Krankenhaus. Nicola, die alleinerziehende Mutter ist und jeden Monat jeden Dollar zwei Mal umdreht, steht ohne Krankenversicherung vor dem Ende ihrer finanziellen Existenz. Da überrascht Bram sie mit einem Angebot, das sie nicht ablehnen kann - er lässt sie kostenlos in seinem Haus wohnen. Doch was will er als Gegenleistung dafür?

Bram hat sich meiner Ansicht nach im Laufe des Buches sehr gemacht, doch habe ich die knisternde Stimmung aus dem 1. Teil vermisst, die zwischen Steph und Linden einfach phänomenal war. Nicola empfinde ich als etwas zu passiv. Sie lässt sich gerne erobern, was an sich auch in Ordnung ist, doch nimmt das der Geschichte den Drive. Trotzdem mochte ich die Geschichte. Ob ich den 3. Teil lesen werde, weiß ich noch nicht. Zumindest nicht sofort. Eine Leseempfehlung spreche ich dennoch aus, denn schlecht ist das Buch auf keinen Fall.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Treffen sich ein Buchling und ein Bücherdrache im Ormsumpf ...

Der Bücherdrache
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Mir hat das Hörbuch ausnehmend gut gefallen! Dies liegt vor allem an der lebhaften Erzählweise des Synchronsprechers Andreas Fröhlich, den ich auch schon live erleben durfte.

"Der Bücherdrache" ist mein ...

Mir hat das Hörbuch ausnehmend gut gefallen! Dies liegt vor allem an der lebhaften Erzählweise des Synchronsprechers Andreas Fröhlich, den ich auch schon live erleben durfte.

"Der Bücherdrache" ist mein erstes Buch von Walter Moers, und damit auch aus dem Zamonien-Universum, gewesen. Zu Beginn hat mich dessen Schreibweise etwas verwirrt, da er sich sehr eloquent ausdrückt, jedoch lockert er es an den richtigen Stellen mit amüsanten Formulierungen auf. Man kommt sich als Leser bzw. Hörer daher nicht durchweg überfordert ob der hoch angesiedelten Sprache vor.

In der Geschichte begleiten wir den Buchling Hildegunst Zwei, der in einer Geschichtslehrstunde von dem Ormdrachen Nathaviel erfährt. Nach der Stunde prahlen sechs Klassenkameraden, die als Gruppe schlicht "Die Klassiker" genannt werden, damit, dass sie nicht nur von dem Drachen wissen, sondern ihn sogar schon einmal gesehen haben. Dort draußen, im Ormsumpf! Der Lehrer hatte ihnen aufgegeben, sich eine Frage für Nathaviel auszudenken, der aufgrund seines über Jahrtausende hinweg entstandenen Buchpanzers und des damit aufgesaugten Wissens zum Ohrakel aufgestiegen ist. Die Klassiker finden Hildegunst Zwei's Frage so gut, dass sie ihm die Aufnahme in ihren Geheimbund "Die Ormlinge" versprechen, wenn er eine Aufgabe erfüllt. Er soll zum Drachen gehen, ihm seine Frage stellen ("Die ist gut, wirklich guuut!") und ihm auch noch ein Buch aus dem Panzer entfernen als Beweis, dass er wirklich dort war.
Hildegunst Zwei wagt den Weg hinaus aus der Ledernen Grotte, hinein in den Ormsumpf. Ob das so klug war? ...

Ich gebe der Geschichte volle fünf Sterne, weil ich mich von vorne bis hinten unterhalten gefühlt habe und die Lesung durch Andreas Fröhlich einfach gigantisch ist!

Veröffentlicht am 19.06.2019

Prickelnde Geschichte mit ehrlichen Charakteren

The Pact
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Der Klappentext von "The Play" hat mich sofort angesprochen, trotzdem bin ich eine Zeitlang um das Buch herumgeschlichen, bis ich es schlussendlich gelesen habe.

Stephanie Robson wird von ihrem besten ...

Der Klappentext von "The Play" hat mich sofort angesprochen, trotzdem bin ich eine Zeitlang um das Buch herumgeschlichen, bis ich es schlussendlich gelesen habe.

Stephanie Robson wird von ihrem besten Freund Linden McGregor mit einem Pakt überrascht - wenn beide 30 Jahre alt sind und weder verheiratet noch in einer ernsten Beziehung sind, werden sie einander heiraten! Nun, jetzt sind sie 25 und fünf Jahre scheinen Steph eine lange Zeit zu sein ... Doch die Männer kommen und gehen. Im Gegensatz zu Linden, der immer bleibt und sie bei allem unterstützt, was sie sich vornimmt.

Ich habe die Zeit mit den beiden und ihren Freunden sehr gerne verbracht. Die erotischen Momente waren genau richtig gestreut und nicht zu "übersexy", sondern schön zu lesen. Auch der Schreibstil hat mir zugesagt, auf den ich immer sehr achte.

Ich spreche eine klare Leseempfehlung für diesen 1. Teil der Reihe aus - es hat mir wirklich sehr gefallen!

Veröffentlicht am 10.05.2019

Darf's ein bisschen Pleasure sein?

Pleasure Park. Zu deinem Vergnügen
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Die Protagonistin Ally ist in einer langjährigen und mittlerweile leidenschaftslosen Beziehung, als vor den Toren von Las Vegas ein Abenteuerpark für Erwachsene eröffnet - der Pleasure Dome. Ally wird ...

Die Protagonistin Ally ist in einer langjährigen und mittlerweile leidenschaftslosen Beziehung, als vor den Toren von Las Vegas ein Abenteuerpark für Erwachsene eröffnet - der Pleasure Dome. Ally wird von dem Ort magisch angezogen, denn die mittlerweile nur noch freundschaftliche Beziehung zu ihrem Partner regt ihre Fantasien unverhältnismäßig an.

Ihre beste Freundin besorgt ihr also eine Eintrittskarte zu dem Ort ihrer Träume. Dort läuft sie Jonas über den Weg, der sofort ihre Aufmerksamkeit erregt. Jonas geht es mit Ally nicht anders. Nach einem gemeinsamen leidenschaftlichen Tag im Pleasure Dome kann Ally an nichts anderes mehr als an den dominanten Mann denken, der sie ihre Grenzen überschreiten lässt.

Doch da ist auch noch ihr Freund, der ihr überstürzt einen Heiratsantrag macht, als Allys Vater ihn überraschend zum stellvertretenden Geschäftsführer der familieneigenen Firma macht. Was wird nun aus Allys Plänen, die prüde Beziehung zu verlassen, um mit Jonas zusammen sein zu können?

Mir ist bewusst, dass man von Büchern dieses Jahres keine literarischen Höhenflüge erwarten darf. Die Geschichte ist solide geschrieben, weist aber auch einige Schwächen auf. Das Buch hat mich nicht derart mitgenommen, wie es Calendar Girl getan hat, doch war es eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Gegen Ende hatte ich sehr das Gefühl, dass die Autorin die Geschichte einfach nur zu Ende bringen wollte, was man extrem gemerkt hat.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Toller Start, aber der Absturz kam schnell - und immer wieder "Greensleeves" ...

Die Tochter der Hexe
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Das Buch hat mich aufgrund des Covers sowie des Klappentextes sehr angesprochen. Auch die Idee, dass die Erzählung zeitlich hin und her springt, fand ich reizvoll. Also begann ich es zu lesen ...

Ich ...

Das Buch hat mich aufgrund des Covers sowie des Klappentextes sehr angesprochen. Auch die Idee, dass die Erzählung zeitlich hin und her springt, fand ich reizvoll. Also begann ich es zu lesen ...

Ich muss zugeben, zu Beginn war es mir ein bisschen zu viel Gartenarbeit, aber nicht wirklich langweilig. Man lernt die Protagonistin ausgiebig kennen. Das Haus, in dem sie zu Beginn des Buches einzieht, konnte ich mich sehr gut vorstellen. Tegan fand ich ein bisschen zu naiv und dadurch nervig, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Was dann im Jahr 1627 passiert, hat mich absolut mitgerissen. Jedes Gefühl konnte ich super nachvollziehen, der Beschreibung hat nichts gefehlt. Die Dramatik war für mich sehr mitgenommen und ich habe mich in die Geschichte hineinversetzt gefühlt. Dann kam wieder ein Sprung ins Jahr 2007 und das Tempo nahm ab, was okay war.
Dann ging es weiter im Jahr 1888 mit London als Schauplatz. Auch hier ging es gewohnt spannend weiter, aber wie die Autorin dann derart plump und fantasielos historische Ereignisse einbauen konnte, entbehrt jeder Logik. Ab da musste ich mich durch die Seiten quälen, bis zum Schluss. Da konnte auch Flandern nichts rausreißen ...

Was ich nicht verstehe ist, warum die Protagonistin über die Jahrhunderte zwar ihren Vornamen abwandelt, aber immer den gleichen Nachnamen trägt. Nicht gerade klug, wenn man verzweifet auf der Flucht vor jemandem ist, weil ...? Ja, weswegen eigentlich? Und immer wieder "Greensleeves"! Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin vom Leser erwartet, dass alleine beim Erwähnen des Wortes man eine Gänsehaut bekommt. Tja, Pustekuchen!

Der Anfang des Buches war echt stark, aber das ist auch alles. Ich kann hier leider keine Leseempfehlung aussprechen. Doch wie man an den anderen Rezensionen sieht, ist dies natürlich alles Geschmackssache.