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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine einzigarige, fesselnde Geschichte

Limerence
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Limerence von H.C. Dolores hat mich ehrlich gesagt komplett überrascht. Schon nach der Leseprobe war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte, aber dass sie mich von der ersten Seite an so packen ...

Limerence von H.C. Dolores hat mich ehrlich gesagt komplett überrascht. Schon nach der Leseprobe war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte, aber dass sie mich von der ersten Seite an so packen würde, hätte ich nicht erwartet. Normalerweise brauche ich bei Dark-Romance Geschichten ein paar Kapitel um wirklich in die Handlung einzutauchen bzw. ""anzukommen".
Hier war ich schnell mittendrin und konnte das Buch kaum weglegen (auch wenn ich es durch den Verlust + die Rückkehr meines Kindles musste).

Ich hatte bereits früh beim Lesen eine Menge Theorien im Kopf, wohin sich die Geschichte entwickeln könnte. Was mir aber sehr guut gefiel war, dass vieles einfach ganz anders kam als erwartet, gerade sowas macht für mich eine Geschichte reizzvoll. Dieses Gefühl ständig überrascht zu werden oder falsch zu liegen ist gerade bei solchen Geschichten/Handlungen toll!


Im Mittelpunkt der Geschichte steht Poppy, eine Stipendiatin am Elite-Internat Lionswood Prep. Als ein Mitschüler tot aufgefunden wird, ist sie überzeugt, den Täter gesehen zu haben: Adrian Ellis – reich, beliebt und scheinbar unantastbar. Während Poppy versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist, gerät sie immer tiefer in seinen Bann. Diese Beziehung zwischen den beiden, dass Poppy Adrian verdächtigt, hat die Beziehung und die Hauptfiguren an sich für mich faszinierender gemacht.

Adrian ist für mich einer der interessantesten Charaktere, seine ruhige Art, seine bedachten Worte und dieses ständige Gefühl, dass hinter seiner Fassade noch viel mehr steckt, haben mich beim Lesen unglaublich neugierig gemacht. Je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto deutlicher wird auch, wie viel Schmerz und Dunkelheit er mit sich herumträgt.

Poppy mochte ich dagegen sofort. Ihre sarkastische Art, ihr trockener Humor und die Tatsache, dass sie sich trotz ihrer Außenseiterrolle nicht unterkriegen lässt, haben sie für mich sehr greifbar gemacht. Gleichzeitig merkt man die ganze Zeit, dass auch sie ein Geheimnis mit sich trägt. Man ahnt, dass etwas in ihrer Vergangenheit passiert ist – aber was genau, bleibt lange im Dunkeln. Genau diese Spannung hat mich ständig weiterlesen lassen.

Am meisten hat mich aber die Dynamik zwischen Poppy und Adrian gepackt. Zwischen ihnen entsteht eine Anziehung, die gleichzeitig faszinierend und irgendwie beunruhigend ist. Sie ziehen sich gegenseitig an, testen Grenzen aus und bewegen sich beide immer wieder in moralischen Grauzonen. Gerade das fand ich unglaublich spannend, weil keiner von beiden perfekt ist. Die Figuren fühlen sich dadurch viel echter an.

Trotz der teilweise düsteren Themen hat mich der Schreibstil immer wieder überrascht. Es gibt viele humorvolle Momente und Dialoge, bei denen ich tatsächlich laut lachen musste – etwas, das ich bei dieser Art von Geschichte überhaupt nicht erwartet hätte.

Eine Szene, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist der Moment mit Poppys Mutter. Wie sie mit ihrer Tochter umgeht, tat beim Lesen richtig weh. Umso stärker war für mich Adrians Reaktion darauf. Als er sich für Poppy einsetzt und sagt, er würde all ihre Bilder kaufen, war das für mich ein echter Schlüsselmoment. Ab da hatte ich das Gefühl, dass zwischen den beiden etwas Besonderes entsteht – auch wenn es alles andere als einfach oder gesund ist.

Für mich lässt sich Limerence auch gar nicht so leicht in eine Schublade stecken. Es ist keine klassische Dark Romance, aber auch keine typische Liebesgeschichte. Irgendwo dazwischen – mit Thriller-Elementen, moralischen Grauzonen und einer intensiven, manchmal verstörenden Verbindung zwischen zwei Figuren, die beide ihre eigenen Abgründe mitbringen.

Gerade diese Mischung hat für mich so gut funktioniert. Die Geschichte ist emotional, düster und manchmal auch unbequem – aber genau deshalb bleibt sie im Kopf.

Freue mich bereits sehr auf Band 2! Bitte Triggerwarnings betrachten, das Buch ist in meinen Augen wirklich ab 18.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.03.2026

Neues aus dem Hunting Souls Universe

Wicked Souls (Bd. 1)
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Wicked Souls war mein erstes Buch der Autorin Tina Köpke und gleichzeitig auch mein erster Ausflug in die Welt von "Hunting Souls". Die Dilogie stand bereits auf meiner Liste, aber irgendwie bin ich nie ...

Wicked Souls war mein erstes Buch der Autorin Tina Köpke und gleichzeitig auch mein erster Ausflug in die Welt von "Hunting Souls". Die Dilogie stand bereits auf meiner Liste, aber irgendwie bin ich nie wirklich dazu gekommen, was sich jetzt aber wohl ändern wird.

Schon das Cover von Wicked Souls hat mich angesprochen und dazu dann der wunderschöne Farbschnitt erst - mir gefällt das optische Gesamtpaket und das Buch wirkt sehr wertig von der Verarbeiung. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht: Romantasy, Dark Acedemia/magisches Institut und eine Art Auffangstation für magische Wesen? Klingt spanennd und das wollte ich dann auch unbedingt lesen.

Der Einstieg ist mir überraschend leicht gefallen, obwohl ich die Dilogie Hunting Souls nicht kenne, ich hatte nicht das Gefphl das ich zu viele wichtige Informationen verpasst habe. Der Schreibstil von Tina Köpke ist angenehm und flüssig, weshalb ich förmlich durch die Seiten geflogen bin!

Im Mittelpunkt der Handlung steht die 17-jährige Hexe Lyn, die mit einem Fluch lebt: Immer wenn sie sich verliebt, bricht um sie herum Chaos aus. Die Idee fand ich sehr spannend und verspricht Action, es führt auch dazu das Lyn ihre Gefühle ständig unter Kontrolle halten muss. Als Protagonistin wirkt sie sympathisch, manchmal etwas naiv, aber auch reflektiert und nahbar.

Das Setting rund um das Institut für Moderne Magie hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Umgebung wird so beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann.

Ein großer Teil der Geschichte dreht sich um die Dynamik zwischen Lyn und den Zwillingen Gabriel und Sebastian. Während Gabriel offener wirkt, erscheint Sebastian eher kühl und distanziert. Besonders die Entwicklung zwischen Lyn und Gabriel fand ich schön beschrieben, da sie sich eher langsam über Gespräche und kleine Momente entwickelt.

Allerdings waren einige Wendungen für mich recht vorhersehbar, vor allem im Hinblick auf die Liebesgeschichte und die Ereignisse rund um die Einbrüche am Institut. Auch die Handlung selbst bleibt stellenweise eher ruhig und die großen Spannungsmomente lassen etwas auf sich warten.

Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Die Geschichte lässt sich schnell lesen, die Figuren sind sympathisch und das Setting ist interessant gestaltet.

Fazit:
Wicked Souls ist eine unterhaltsame Romantasy-Geschichte mit sympathischen Figuren, einem interessanten Fluch und einem atmosphärischen Magieschul-Setting. Auch wenn mir etwas mehr Spannung und weniger Vorhersehbarkeit gefallen hätten, habe ich das Buch gerne gelesen und werde vermutlich auch die Fortsetzung lesen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2026

Wunderschöne Geschichte - auch als Einzelband lesbar.

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke ist der erste Band der "The Hand and the Heart" Trilogie von V.L. Bovalino und entführt uns in eine düstere, faszinierende Welt voller Magie, politischer Intrigen wie auch emotionalen ...

The Second Death of Locke ist der erste Band der "The Hand and the Heart" Trilogie von V.L. Bovalino und entführt uns in eine düstere, faszinierende Welt voller Magie, politischer Intrigen wie auch emotionalen Bindungen. Den Band "The Second Death of Locke" wie auch die anderen Bände der Reihe kann man wol unabhängig voneinander lesen.
Die Geschichte rund um die Hauptcharaktere Grey und Kier hat mich mit dem einzigartigen Worldbuilding, dem spanenden Magiesystem und der packenden Liebesgeschichte überzeugt.

Besonders das Magiesystem gefällt mir sehr gut - dieses Zusammenspiel aus "Quellen" und "Magiern", zwei Menschen mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten, ist eine spannende Idee denn es ist ein integrales Element der Handlung. Ein Magier kann ohne eine Quelle keine Magie wirken, die Magie einer Quelle kann erschöpfen und sie können gewissermaßen darüber auch kommunizieren. Es führt zu einer Art Symbiose zwischen den Charakteren und gerade bei Grey & Kier stärkt es die Beziehung der beiden.

In vielen Geschichten bin ich nicht der Fan von Beziehungen zwischen Kindheitsfreunden bzw. Sandkastenfreunden, in diesem Fall gefiel sie mir aber sehr gut.
Grey ist eine "Quelle" während "Keir" ein Magier ist, die Geschichte der beiden ist von Kindheitserinnerungen und unausgesprochenen Gefühlen geprägt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter und ich habe endlich mal den Reiz hinter der Trope "Yearning" also SEHNEN verstanden.

Gelegentlich war der Slowburn doch etwas frustrierend, was aber eher von der fehlenden Kommunikation und die nicht ausgesprochenen Wünsche verursacht wurde.

Der Plot selbst ist von politischen Intrigen, Geheimnissen und Wendungen geprägt. Zwar lässt sich der eine oder andere Plot-Twist erahnen, dennoch bleibt die Geschichte spannend und unterhaltsam. Die emotionalen Höhen und Tiefen, die Grey und Kier durchleben, ziehen einen in ihren Bann. Besonders gelungen ist die Balance zwischen der aufregenden Handlung und den emotionalen Momenten – von dramatischen Schlachten bis hin zu ruhigeren, zwischenmenschlichen Szenen.

Was die Charaktere betrifft, so sind sowohl Grey als auch Kier vielschichtig und authentisch. Grey zeigt nicht nur Stärke und Mut, sondern auch Unsicherheit und Zerrissenheit zwischen Pflicht und eigenem Glück. Kier, anfangs schwerer greifbar, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte zu einem charismatischen und moralisch komplexen Charakter. Ihre Dynamik ist einfach fantastisch – sie würden alles füreinander tun, und dieser Aspekt der bedingungslosen Loyalität ist das Herzstück der Geschichte.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die Repräsentation: Die Protagonisten sind queer, mit einer bisexuellen Protagonistin und einem pansexuellen Protagonisten. Diese Diversität wird sensibel und ohne Vereinfachungen behandelt, was zu einer sehr positiven Sichtbarkeit in der Fantasy-Literatur beiträgt.

Die Atmosphäre des Buches ist durchweg stimmig, die düstere Welt und die politischen Konflikte bilden einen spannungsgeladenen Hintergrund für die emotionalen Erlebnisse der Charaktere. Die Welt selbst ist jedoch sehr komplex und verlangt zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungszeit, was den Einstieg für manche Leser etwas erschwert. Doch sobald man sich in der Geschichte zurechtfindet, ist man vollends gefesselt und möchte wissen, wie es weitergeht.

Das Cover und der Wendeumschlag des Buches spiegeln die Atmosphäre perfekt wider – düster, aber auch wunderschön. Die detaillierten Beschreibungen der Welt, der Magie und der Charaktere machen das Buch zu einem intensiven Erlebnis. Auch die Briefe oder Nachrichten zu Beginn der Kaputel gefielen mir sehr gut - ich mag auch die Zeitrechnung mit dem "Vor der Zerstörung" oder danach. Der Farbschnitt der Verlagsausgabe und auch der Farbschnitt der Bücherbüchse sind ein Traum. Optisch ist es ein wunderschönes Buch und auch vom Inhalt kann es sich sehen lassen.

Fazit:
The Second Death of Locke ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie, der durch tiefgründige Charaktere, eine fesselnde Liebesgeschichte und ein einzigartiges Magiesystem besticht. Die Mischung aus romantischer Spannung, politischer Intrige und düsterer Magie macht das Buch zu einem echten Highlight für Fans von Romantasy. Auch wenn der Einstieg etwas langatmig sein kann und die Handlung phasenweise vorhersehbar wirkt, überzeugt die Geschichte durch emotionale Wucht und Charaktertiefe. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und vergebe 4,5 von 5 Sternen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Eher Spicy Geschichte

He Sees You When You´re Sleeping
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Die Grundidee klng interessant - eine düstere Weihnachtszzeit, eine Influencerin mit Geheimnissen und ein Feuerwehrmann, dessen "Fürsorge" eher in die Obsession kippt. Zu Beginn hat mich die Atmosphäre ...

Die Grundidee klng interessant - eine düstere Weihnachtszzeit, eine Influencerin mit Geheimnissen und ein Feuerwehrmann, dessen "Fürsorge" eher in die Obsession kippt. Zu Beginn hat mich die Atmosphäre direkt gepackt, diese scheinbar besinnliche Weihnachtsstimmung wurde immer beklemmeneder und das Gefühl, das etwas nicht stimmt hat zugenommen.

Chloe war eine interessante Figur, leider nicht immer greifbar für mich. Ich mochte ihren Mix aus Stärke, Verletzlichkeit und fand erst auch die Idee hinter der Online-Identität spannend - als jedoch das Thema mit der Moralklausel kam, fand ich sie als Hauptfigur irgendwie dämlich.

Jack hat mich mit zwiegespaltenen Gefühlen zurück gelassen: Einerseits wirkte er so beschützend und aufmerksam, dass es fast schon süß war, andererseits war das Verhalten sehr klar grenzüberschreiend.

Der Schreibstil war leicht und flüssig, stellenweise fast ein wenig cozy was zur Weihnachtskulisse passt. Zwischendurch hatte ich aber das Gefühl, das der Fokus sehr stark auf den expliziten Szenen mag und die Handlung mehr in den Hintergrund gerückt wurde. Ich lese auch gerne mal smuty Bücher, in dem hier hatte ich nur das Gefühl, das es fast "zu viele" waren. Es gab auch immer wieder Wiederholungen und Logikfehler, die mich dann zusätzlich gestört haben. Auch fehlte mir dann die Spannung, weil man sehr früh wusste, das Jack der Stalker ist. Das Ende kam mir dann etwas zu schnell und ließ mich mit offenen Fragen zurück.


Ich bin mit gemischten Erwartungen an dieses Buch herangegangen, denn die Grundidee klang richtig spannend:
InIch bin mit gemischten Erwartungen an dieses Buch herangegangen, denn die Grundidee klang richtig spannend: sgesamt hatte ich beim Lesen durchaus gute Unterhaltung und mochte die düstere Grundstimmung sehr. Trotzdem hat mich die Geschichte emotional nicht ganz abgeholt und ihr Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft. Für eine dunklere Weihnachtsromanze zwischendurch ist das Buch absolut okay – für mich aber eher ein solides Mittelfeld.

Ich bin ohne riesige Erwartungen an das Buch herangegangen, denn die Grundidee klang nicht schlecht. Leider konnte mich die Geschichte emotional nicht vollständig erreichen, und ich hatte das Gefühl, dass ihr vorhandenes Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde. Als dunklere Weihnachtsromanze für zwischendurch funktioniert das Buch gut – für mich bleibt es jedoch eher im soliden Mittelfeld. 3 Sterne

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Toller Reihenauftakt!

Heir of Illusion
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Das Cover von Heir of Illusion ist total schön gestaltet und verziert. Im Mittelpunkt steht das Schwert, der Whisperer, was einen einen wichtigen Punkt in der Handlung einnimmt und auch die Schlangen sind ...

Das Cover von Heir of Illusion ist total schön gestaltet und verziert. Im Mittelpunkt steht das Schwert, der Whisperer, was einen einen wichtigen Punkt in der Handlung einnimmt und auch die Schlangen sind eine schöne Symbolik. Allgemein bin ich ein großer Fan davon wenn die Cover zur Handlung passen oder Symbole aus dieser darauf versteckt sind (was ja auch nicht immer leicht ist). Optisch wie auch farblich ist das Design stimmig, die Farben und Verzierungen wirken edel bzw. königlich. Können wir auch mal über den wunderschönen Farbschnitt reden? Das Gesamtbild wird einfach vom schönen Farbschnitt vervollständigt und macht das Buch optisch zu einem echten Hingucker. Ich hab es physisch noch nicht aber hätte es schon gerne im Regal stehen!

Heir of Illusions ist Band 1 der Verran Isles Trilogie/Reihe - der Hauptcharakter ist Ivy, die seit ihrer Kindheit dem grausamen König Baylor dienen muss und durch einen magischen Halsring an ihn gebunden ist. Stück für Stück erfahren wir bruchstückhaft mehr von Ivy's Vergangenheit, erfahren mehr über ihre Komplexen Gefühle und die ganze Last, die sich mit sich trägt. Ivy wird gezwungen für den König als Assasinin zu arbeiten und sucht währenddessen verzweifelt nach einem Ausweg, aus ihrer Situation zu fliehen und den Halsreif loszuwerden. Ein zentraler Punkt in der Handlung ist die Suche nachdem sagenumwobenen Schwert, dem Whisperer, welches sie eventuell sogar befreien kann von dem Halsreif.

Eine weitere zentrale Figur der Handlung ist der geheimnisvolle Seelenfänger Thorne, der Iva bei der Suche unterstützt aber selber eigene Ziele verfolgt.

Mehr möchte ich inhaltlich aber nicht verraten, insgesamt ist die Geschichte fesselnd und spannend. Es gab hier und da Momente die sich etwas langgezogen gefühlt haben, dann kamen wiederum Wendungen die mich total überrascht haben. Gerade das Ende habe ich so nicht erwartet und fand den Cliffhanger wirklich fies! Es gibt so viele offenen Fragen, deswegen kann ich den nächsten Band kaum erwarten.

Den Schreibstil von Madeline Taylor empfinde ich als sehr angenehm, flüssig und sehr gut zu lesen. Man findet sich schnell in die Charaktere und Geschehnisse hinein - die Autorin streut immer wieder Hinweise, die zu "Aha" Momenten führen. Ivy war mir sehr schnell sympathisch - sie ist stark, kämpferisch aber gleichzeitig verletzlich und von Selbstzweifeln geprägt. Die Erzählperspektive sorgt dafür, dass wir die Gedanken und Emotionen besser nachvollziehen können. Auch die Kapitellänger empfinde ich als angenehm.

Das Worldbuilding bleibt eher schlicht, was ich persönlich als angenehm empfunden habe. Man bekommt genau die Informationen, die man benötigt, ohne von einer komplexen Welt erschlagen zu werden. Magie, Götter, Intrigen und Machtspiele bilden eine düstere, passende Kulisse für die Handlung.

Die Dynamik zwischen Ivy und Thorne ist geprägt von Misstrauen, Anziehung und unausgesprochenen Gefühlen. Thorne bleibt lange rätselhaft, was ihn als Figur umso interessanter macht. Der König Baylor hingegen ist durchgehend unangenehm und genau so verhasst, wie man es von einem Antagonisten erwarten würde.

Insgesamt hat sich Heir of Illusion überzeugt - es war ein spannender und fesselnder Reihenauftakt der mich sehr gut unteralten hat. Es gab vereinzelte Momente, die sich in die Länge gezogen oder sehr vorhersehbar angefühlt haben. Die Überraschenden Wendungen haben sehr gut gefallen und insgesamt ist der Band ein spannender Reihenauftakt mit viel Potenzial.


Fazit:
Spannender Auftakt mit interessanten Charakteren, düsterer Atmosphäre und einem fiesen Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte und den nächsten Band. Ivy erinnert ein wenig ans Aelin aus ToG und Thorne an Rhysand aus Acotar - hat mich nicht gestört aber habe parallelen gesehen. 4 STERNE ⭐⭐⭐⭐

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