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Veröffentlicht am 07.03.2019

Wunderschön verpackt

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte
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Was für ein Augenschmaus! Das Cover von „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ hat uns sofort angelacht und wir waren sehr erfreut, dass wir das Buch in der Lovelybooks Leserunde kennenlernen durften.

Das ...

Was für ein Augenschmaus! Das Cover von „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ hat uns sofort angelacht und wir waren sehr erfreut, dass wir das Buch in der Lovelybooks Leserunde kennenlernen durften.

Das Buch erschien vor kurzem im Oetinger Verlag und es ist unser erstes Buch von Kirsten Boie. Wir sind total überrascht und erfreut, was Frau Boie hier gezaubert hat. Die Leseprobe hatte uns aber schon im Vorfeld neugierig gemacht.

Die tierischen Waldbewohner sind auf der Flucht, als ein Feuer im Wald ausgebrochen ist. Allerdings haben es wohl nicht alle Tiere rechtzeitig rausgeschafft, denn Mama Reh findet ein keines Fuchskind einsam und verlassen unter einem Busch. Sie nimmt es auf, obwohl sie viel Gegenwind erhält, denn Füchsen kann man doch nicht trauen! Der kleine Blau-Auge, wie Mama Reh ihn nennt, findet jedoch in Vielpunkt, seinem neuen Rehkitz-Bruder einen guten Freund. Dennoch vermisst er seine Familie ganz schrecklich. Als ein Mäuslein verschwindet, gerät Blau-Auge dann aber ins Visier, denn „Ein Fuchs bleibt ein Fuchs!“. Ob er seine Unschuld beweisen kann? Und was ist mit seiner Familie geschehen? Wird er sie jemals wiedersehen?

Das Buch hat 192 Seiten, die in 40 Kapiteln unterteilt sind. Die Kapitel haben eine angenehme Länge zum (Vor-)Lesen. Die Schrift ist allerdings ziemlich klein, sodass sie für Erstleser nicht geeignet ist. Ein 8-jähriges Kind sollte aber seine Freude daran haben!

Der Schreibstil flüssig und angenehm. Die Kinder werden stellenweise direkt angesprochen, was meiner Tochter sehr gefallen. So hat sie sich noch besser damit identifizieren können ?

Die Illustrationen passen perfekt zum Inhalt. Sie sind richtig schön gestaltet, kindgerecht und weich gezeichnet.

Der kleine Blau-Auge hat uns stellenweise schon sehr leidgetan. Er wird sofort ohne die Möglichkeit zur Verteidigung verdächtigt und anschließend verstoßen. Dabei ist er so ein liebenswerter Charakter, den man ab der ersten Seite ins Herz schließt.

Die Idee, aus Sicht der Waldtiere zu erzählen, hat mir persönlich extrem gut gefallen. So gibt es wunderbare Gedanken zum Mond und dem Licht im Haus, aber auch die Zweifüßler (Menschen) werden bezaubernd beschrieben. Ganz wunderbar, was sich Frau Boie hier einfallen hat lassen! Wir haben so oft über die Gedanken der Tiere geschmunzelt, und obwohl es sehr kindgerecht verpackt ist, beinhaltet es so einige wichtige Botschaften.

Die Geschichte um Blau-Auge hat uns sehr gut gefallen! Wir können sie Klein und Groß uneingeschränkt empfehlen! Es geht um Mut, Freundschaft und Zusammenhalt. Perfekt für schöne Lesestunden!

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Oetinger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars für die Lovelybooks Leserunde. Es ist wirklich eins der tollsten Bücher, die wir in letzter Zeit gelesen haben. Vielen Dank!

Veröffentlicht am 04.03.2019

Eine lustige Geschichte für kleine Pferdefreunde

Superpony Murphy
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Pony Murphy kommt auf einem neuen Hof an. Leider hat er sich sofort den Spott auf sich gezogen, als er von der Rampe geflogen ist. Die anderen Pferde veräppeln ihn deshalb, wo es nur geht. In Leonardo, ...

Pony Murphy kommt auf einem neuen Hof an. Leider hat er sich sofort den Spott auf sich gezogen, als er von der Rampe geflogen ist. Die anderen Pferde veräppeln ihn deshalb, wo es nur geht. In Leonardo, der kleinen Stall-Maus, und Tini, einem Mini-Pony, findet er jedoch schnell treue Freunde. Als sich Pferdediebe ankündigen, nimmt Pony Murphy seinen ganzen Mut zusammen und stellt sich den Dieben mit seinen neuen Freunden entgegen.

Mit „Superpony Murphy“ startet eine neue Kinderbuch-Reihe der Autorin Jesse Schwarz.

Da meine Tochter aktuell in die 1. Klasse geht und das Lesen zwar immer besser, aber noch nicht richtig flüssig ist, habe ich ihr das Buch vorgelesen. Pferde stehen seitdem wir Sternenschweif gelesen haben, ganz hoch im Kurs ? Und mit Pony Murphy hatten wir riesigen Spaß.

Die Schrift ist etwas größer gehalten, was auch Vorlesern zugutekommt. Allgemein konnte man das Buch gut vorlesen, da der Schreibstil eher einfach gehalten ist. Er ist flüssig zu lesen und die Dialoge sind teilweise echt witzig. Allgemein ist es eher ein humorvolles Buch, bei dem die Kinder öfters mal lachen müssen. Die Geschichte wird komplett aus Murphys Sicht erzählt, so konnten wir gleich mal seinen Gedanken und Gefühlen folgen und uns in ihn hineinversetzen. Vor allem als ihn die anderen Pferde ständig aufgezogen haben und unfreundlich zu ihm waren, hat er uns sehr leidgetan. Aber er ist ein starkes Pony und hat das nicht an sich rangelassen. Super stark!

Die Charaktere Murphy und Leonardo haben wir sofort ins Herz geschlossen. Auch das lustige Minipony Tini hat es uns angetan, weil es mit seiner freundlichen Art für gute Laune gesorgt hat.

Die Illustrationen sind richtig toll gestaltet, sehr farbenfroh und in ausreichender Anzahl vorhanden. Auch wenn meine Tochter gerne noch mehr gesehen hätte ?

Wir empfehlen das Buch jedem Pferdefreund, der auf lustige Geschichten mit liebevollen Charakteren steht!
Übrigens kann man Superpony Murphy auch auf Instagram und Facebook finden ?

Vielen Dank an den edel kids books Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars für die Leserunde auf Lovelybooks! Wir hatten viel Freude bei der Leserunde und freuen uns schon auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 27.02.2019

Konnte mich nicht packen

My Dead Sister's Love Story (Roman)
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Ich bin durch Instagram mehrere Male über dieses Buch gestolpert. Der Klappentext hat mich sehr beeindruckt und ich wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt und hinter die Geheimnisse der einzelnen ...

Ich bin durch Instagram mehrere Male über dieses Buch gestolpert. Der Klappentext hat mich sehr beeindruckt und ich wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt und hinter die Geheimnisse der einzelnen Protas gelangen. Wie und ob das Buch mir gefallen hat, werde ich euch nun näher erzählen. Ich muss jedoch gleich vorweg sagen, dass es mir unheimlich schwer fällt, diese Rezi zu schreiben.

Das Cover ist passend zur Story gewählt und ein kleiner Eye-Catcher. Die geschriebenen Zeilen im Hintergrund stellen das Tagebuch dar, um das sich vieles in der Geschichte dreht. Außerdem sieht man die Brücke, auf der Zoe und Max ums Leben kamen. Die Farbkombi mit rosa und rot gefällt mir ausgesprochen gut.

Es war einmal die kleine Schwester, die von allen immer nur als die „brave“ und liebe Schwester bekannt war. So oder so ähnlich würde ich beginnen, wenn es sich bei Lea Melchers Buch „My Dead Sister’s Lovestory“ um ein Märchen handeln würde. Antonia, genannt Toni, ist genau diese kleine Schwester, die nun nach dem rätselhaften Tod ihrer Schwester Zoe in deren Fußstapfen tritt. Mehr dazu aber später.

Die 17-jährige Antonia, genannt Toni, steht vor einem Rätsel. Vor kurzem starb ihre große Schwester Zoe, als sie gegen einen Brückenpfeiler fuhr. Auf dem Beifahrersitz saß ihr Freund Max, von dem bis dahin keiner wusste. Während sich die Eltern der beiden jungen Erwachsenen gegenseitig die Schuld zuspielen und mit Vorwürfen um sich werfen, lernt Toni Max‘ Bruder Theo kennen und aus den trauernden Jugendlichen werden schnell Verbündete. Gemeinsam wollen sie die Geheimnisse rund um ihre Geschwister mit Hilfe von Zoes Tagebuch lüften. Warum sind sie gestorben? War es Absicht oder ein Unfall? Woher kamen sie und wo wollten sie hin? Wie gut kannten sie ihre Geschwister überhaupt? Fragen über Fragen, die ihnen keiner (mehr) beantworten kann… Was werden sie über ihre Geschwister erfahren – und auch über sich selbst?

Toni ist das genaue Gegenteil ihrer Schwester. Und doch wird sie von Kapitel zu Kapitel mehr wie sie. Sie bricht Regeln, lehnt sich gegen ihre Eltern auf und schwänzt immer mehr die Schule. Ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und ich konnte ihren Kummer ein wenig spüren, was vor allem daran lag, da das Buch (außer dem Prolog) ausschließlich aus Tonis Perspektive in der Ich-Form geschrieben wurde. So richtig kamen die Emotionen bei mir jedoch nicht an.

Mein Mitgefühl für Toni war sehr groß, immerhin ist ihre große Schwester gestorben und obwohl sich die beiden schon lange nicht mehr so nahestanden, muss es wohl eines der schrecklichsten Dinge sein, die man erleben kann. Das gleiche gilt für Tonis und auch Max‘ Eltern.

Was den „romantischen“ Anteil des Buches angeht, war ich sehr enttäuscht. Mit Romantik hatte das ganze m. E. nichts zu tun. Die beiden „spielen“ die Liebe von Zoe und Max nach, warum auch immer. Erschreckend vor allem die Szene, als es um Sex ging. „Ach, die beiden hatten Sex, dann lass uns auch…“ Ich fand das Ganze ziemlich eigenartig und erschreckend, um es mal gelinde gesagt auszudrücken. Gefühle habe ich bei beiden weder spüren noch sehen können. Schade! Hier hätte ich mir mehr erhofft. Auch blieb Theo extrem blass. Seine Motive verstand ich nicht so wirklich und dadurch, dass er nie zu Wort kam, weiß ich auch nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Wie steht er zu Toni? Fühlt er etwas für sie? Keine Ahnung!

Ich muss auch erwähnen, dass ich ein paar Punkte etwas unlogisch fand. Aus Spoilergründen möchte ich jedoch nicht näher darauf eingehen (gerne per Email oder dergleichen).

Der Weg, den Toni geht, um zu sich selbst zu finden, sollte der stärkste Teil sein und wäre so wichtig gewesen – und ging jedoch irgendwie unter. Denn darum sollte es gehen: Nicht in der Trauer zu versinken, sondern seinen Weg dennoch gehen! Das Leben geht weiter. Auch wenn man vielleicht in Ungewissheit leben muss…

Das Ende kam dann für mich ziemlich abrupt, da das eBook schon bei 91% endet. Die restlichen Seiten sind nur noch Leseproben und Empfehlungen.

Ich bin sehr zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Stellenweise fand ich es ein wenig langatmig und langweilig. Der Schreibstil war jedoch ansonsten flüssig zu lesen, jedoch nicht so einfach gehalten, wie man bei einem Jugendbuch evtl. vermutet. Zumindest hatte ich wirklich Schwierigkeiten, am Ball zu bleiben. Teilweise habe ich quergelesen, weil ich es zu langweilig fand.

Im Großen und Ganzen komme ich auf 2 solide Sterne, da mich das Buch leider nicht wie erwartet abholen konnte, dafür fehlten mir einfach die Emotionen. Ich kann das Buch nur empfehlen, wenn die Leseprobe zusagt. Schade, ich hatte mir mehr erhofft!

Ich bedanke mich bei Impress bzw. Carlsen und Netgalley für das Rezi-Exemplar!

Veröffentlicht am 27.02.2019

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit ernstem Thema

Mein Jahr mit Dir
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Nachdem sich in den letzten Jahren meine Genres verändert – oder besser gesagt: erweitert – hatten, waren es zuletzt vor allem Psychothriller, die mich fesseln konnten. Nun habe ich mich aber darauf gefreut, ...

Nachdem sich in den letzten Jahren meine Genres verändert – oder besser gesagt: erweitert – hatten, waren es zuletzt vor allem Psychothriller, die mich fesseln konnten. Nun habe ich mich aber darauf gefreut, mal wieder einen „richtigen“ Liebesroman zu lesen, ganz wie früher. Bei diesem tollen Cover und dem Klappentext fiel mir die Auswahl nicht schwer.

Wie schon oben gesagt, handelt es sich um ein hübsches Cover, aber wer genau hinsieht, wird auf dem unteren Viertel zwei Personen in einem Boot erkennen. Ich war gespannt, was dieses Bild darstellt.

Vorab möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich eine locker-leichte Liebesgeschichte zwischen Studentin und Professor erwartet habe. Allerdings geht die Geschichte um Ella und Jamie so viel tiefer und wartet nicht mit einem rosa-roten Happy End auf. Ich überlege schon seit einer Ewigkeit, wie ich die passenden Worte finden kann, ohne zu spoilern. Aber ich glaube, wir fangen einfach mal von vorne an, bevor ich wieder alles lösche. Wie gesagt: ohne Spoiler!

Eleanor Durran, genannt Ella, hat seit ihrer frühen Jugend einen Traum: ein Studienjahr in Oxford. Als dieser Traum wahr wird und sie ein Rhodes-Stipendium erhält, hinterlässt sie ihre verwitwete Mutter in Amerika. Doch bevor sie überhaupt einen Fuß in Oxford absetzt, erhält sie einen Anruf von Gavin Brookedale. Ella soll ihm bei der Wahlkampagne für die neue Präsidentschaftskandidatin unterstützen. Ihr Jahr in Oxford möchte sie jedoch nicht schmeißen, bevor es überhaupt begonnen hat und so entschließt sie sich, neben ihrem Studium den Wahlkampf zu managen… Bis sie Jamie begegnet und sich verliebt.

Julia Whelan beschreibt die Atmosphäre in Oxford so detailreich, dass man wirklich meint, man wäre vor Ort. Der Ausdruck der vornehmen englischen Sprache kam ebenso gut zur Geltung wie die örtlichen Gegebenheiten und das Studium. Das hat mir gut gefallen und mich richtig in Stimmung gebracht.

Weniger gut gefallen hat mir zeitweise Ella, aus deren Perspektive das Buch ausschließlich erzählt wird. Sie ist eine Perfektionistin und folgt ihrem Lebensplan. Die wenigen Szenen mit ihrer Mutter haben mir überhaupt nicht gefallen, denn Ella ist ihr gegenüber total gleichgültig und gefühlskalt. Den „Grund“ konnte ich nicht ganz nachvollziehen und ich hätte mir hier ein wenig mehr erhofft. Auf der anderen Seite war sie aber eine gute Freundin und Zuhörerin. Das hat ihr dann doch ein paar Sympathiepunkte eingebracht.

Ihre neuen Freunde waren gut gewählte Charaktere, die sich optimal in die Geschichte gefügt haben. Besonders Maggie hat es mir angetan. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und steht für ihre Ansichten ein.

Das Geheimnis rund um Jamie wird nach langer Zeit gelüftet. Wie und was genau – puh, ich hatte mit etwas anderem gerechnet und wäre gerne darauf vorbereitet gewesen, wobei ich sagen muss, dass ich die Hinweise während der Erzählung hab kommen sehen. Dennoch: bei „Mein Jahr mit Dir“ handelt es sich um ein Buch mit ernstem Thema.

Jamie ist gutaussehend, kommt aus gutem Hause und arbeitet als Literaturprofessor. Beziehungen geht er nicht ein, lediglich flüchtige Bekanntschaften säumen sein bisheriges Leben. Und auch Ella aus Ohio (wie er sie nennt) soll nun solch eine Bekanntschaft werden, immerhin passt es gut, da sie bald schon wieder abreist.

Um sich zu schützen, würde Jamie sein Geheimnis eher mit ins Grab nehmen, statt sich jemanden außerhalb seiner Familie anzuvertrauen. Ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen und war von seiner Lebenseinstellung sehr angetan.

Wer Angst hat, es könnte sich zu viel um Politik drehen, den kann ich beruhigen. Politik spielt so eine kleine Rolle und der Wahlkampf wird nur immer kurz angerissen, ohne genauere Details. Die Konzentration liegt mehr auf Ellas Leben in Oxford und der beginnenden Liebe zu Jamie.

Vor jedem Kapitel wird ein Gedicht bzw. ein Vers genannt. Ich konnte nicht viel damit anfangen und wären sie nicht vorhanden gewesen, wäre es für mich aufs gleiche hinaus gelaufen.

Zum Ende kann ich nur sagen: es kam anders als gedacht. Die Geschichte rund um Ella und Jamie wurde für mich befriedigend abgeschlossen.

Fazit:
Wer eine Liebesgeschichte mit ernsterer Thematik sucht und das besondere Oxford-Flair genießen möchte, hat mit „Mein Jahr mit Dir“ genau das richtige Buch in der Hand. Lasst euch von Jamie und Ella verzaubern.

Zum Schluss möchte ich mich beim Penguin Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Reziexemplars bedanken.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Nette Unterhaltung für Zwischendurch

Ein Affe an der Angel
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Mit „Ein Affe an der Angel“ haben wir unser erstes Buch von Jonny Bauer gelesen. Es besitzt 3 Geschichten, die in 6 Kapitel unterteilt sind und unabhängig voneinander gelesen werden können. Alle Kapitel ...

Mit „Ein Affe an der Angel“ haben wir unser erstes Buch von Jonny Bauer gelesen. Es besitzt 3 Geschichten, die in 6 Kapitel unterteilt sind und unabhängig voneinander gelesen werden können. Alle Kapitel weisen eine nicht allzu lange Länge auf. Wir haben das Buch als Gute-Nacht-Geschichte an wenigen Tagen ausgelesen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und eignet sich hervorragend zum Vorlesen.

Am Anfang des Buches lernen wir Darko kennen, der im 8. Stock eines Hauses wohnt und später mal Tierforscher werden möchte. Gerade aber hat er das Problem, dass es regnet und seine Mutter ihm verbietet, das Haus zu verlassen. Er geht in sein Zimmer und überlegt, was er stattdessen machen könnte. Und so kommen ihm allerhand Ideen, um sich die Zeit zu vertreiben, bis der Regen nachlässt…

Gleich zu Beginn möchte ich auf die wunderschönen und detailreichen Illustrationen eingehen. Sie wurden von Stephan Lomp angefertigt und man findet fast auf jeder Seite eine davon. Manche Seiten sind sogar komplett illustriert. Das hat uns gut gefallen, denn es gab so viel zu entdecken, dass wir während des Lesens ziemlich oft „hängengeblieben“ sind und die Bilder studiert haben. ?

Weniger gefallen hat (zumindest mir, der Mama), dass die Geschichte ein wenig zu abenteuerlustig wurde. Ich hoffe mal nicht, dass eines der Kinder nun das Fenster öffnet und selbst „ein Tier angeln möchte“ oder aber sogar ein Buch oder etwas anderes aus dem Fenster wirft. Sorry, aber sehr gefährlich. Natürlich eignet sich die Lektüre, um diese gefährlichen Situationen mit dem Kind zu besprechen, aber eigentlich hatte ich gedacht, dass es einfach eine lustige Geschichte für zwischendurch ist. Der Klappentext suggeriert hier etwas anderes. Daher ziehe ich einen Stern ab.

Im Großen und Ganzen kann ich das Buch allen Eltern empfehlen, deren Kinder nicht jeden Blödsinn gerne mal nachmachen. ? Fantasievolle Geschichten für fantasievolle Kinder ?

Wir bedanken uns ganz herzlich bei arsEdition Verlag für dieses Buch, das wir im Rahmen einer Buch-Verlosung auf Lovelybooks gewonnen haben.