Mir fällt die Bewertung schwer
Lake of Lies – HiddenBei diesem Buch fällt mir die Bewertung erstaunlich schwer. Einerseits mochte ich es wirklich gerne, andererseits war ich stellenweise genervt und habe auch einiges als übertrieben empfinden, gepaart mit ...
Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung erstaunlich schwer. Einerseits mochte ich es wirklich gerne, andererseits war ich stellenweise genervt und habe auch einiges als übertrieben empfinden, gepaart mit der ein oder anderen langatmigen Stelle.
Kurz zum Inhalt:
Miles versucht am Lake Tahoe wieder zur Ruhe zu kommen und den Tod seiner Schwester zu verdauen. Als eines Tages Via trifft, ist er gleich in ihrem Bann, doch auch sie verbirgt etwas und kämpft mit den Schatten ihrer Vorgeschichte.
An sich lässt sich die Story angenehm lesen, auch wenn es ein paar kleinere Längen gibt und es sich dadurch stellenweise etwas zieht. Dennoch konnte es mich nicht vollends mitreißen und im Nachhinein bekomme ich die Story auch nicht mehr komplett zusammen. Was mir wiederum gefallen hat, ist der Wechsel der Perspektiven zwischen Via und Miles, beide in Ich-Form. So bekommt man nach und nach endlich tiefere Einblicke, was sie so beschäftigt und warum. Mit dem Ende habe ich dann so nicht gerechnet und es reißt die Story nochmal in eine andere Richtung und doch verspüre ich nicht das dringende Bedürfnis mit dem Folgeband direkt weiter zu machen. Da lasse ich wohl etwas Zeit vergehen, bis ich mal zu ihm greife.
Gut, aber mit Längen und konnte mich nicht vollständig in den Bann ziehen.