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Veröffentlicht am 20.09.2019

Wann beginnt Bevormundung?

Gestern ist ein ferner Ort
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Ich habe mich sehr gefreut an dieser Leserunde teilnehmen zu können.
Die "Hauptperson" Celia, eine Journalistin und Autorin hatte einen Schlaganfall, mit einer längeren Zeit im Koma aus welcher sie mit ...

Ich habe mich sehr gefreut an dieser Leserunde teilnehmen zu können.
Die "Hauptperson" Celia, eine Journalistin und Autorin hatte einen Schlaganfall, mit einer längeren Zeit im Koma aus welcher sie mit Amnesie wieder in den Alltag starten musste.
Körperlich hat sie das ganze gut verpackt. Ihr zur Seite steht Ihr Ihre Tochter Paule, zufällig Ärzti.
Man bekommt den Eindruck das die Tochter die Mutter in eine Richtung aufgrund der Amnesie schieben will, in der sie Ihre Mutter immer schon haben wollte nach den ersten Seiten, sie entscheidet was das Umfeld Celia wissen lassen darf aus dem alten Leben und enthält Ihr neben den Bildern auch weiteres vor, liest man zwischen den Zeilen und Gedanken von Celia heraus.
Die Haushälterin Rosaria wird Celia im laufe des Buches neben Ihrem Hund zu einer Freundin und die schlichte nicht theatralische Schreibweise des Autores macht es einen schwer das Buch aus der Hand zu legen. Mit der Zeit, durch Reisen und Rückreisen in die Vergangenheit - an Stellen und zu Personen an die sie sich erinnert findet Celia dann doch das meiste Ihres Lebenspuzzels wieder (ich werde das hier nicht verraten - sonst bringe ich Euch ja um den Lesespaß). Leider endet das Buch für mein persönliches Empfinden dann sehr abrupt - schade.

Es ist ein Buch, welches mich - auch aus eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung im Umfeld sehr angefasst hat und ich kann es als gut lesbar empfehlen. und freue mich das es ich es hier lesen durfte - denn im Laden selber, glaube ich, wäre es eher weniger in meinen Radius gekommen, obwohl ich das Cover sehr schön finde - aber der Klappentext hätte mich vielleicht verschreckt..

Veröffentlicht am 14.07.2019

Heile Welt in Bella Italia

Das Licht der Toskana
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Ich liebe Italien mein eigener Traum wäre ein kleines Haus in Umbrien oder der Marema von daher lese ich Bücher die in der Toskana / Umbrien usw. spielen sehr gerne und es sind schon unzählige die mich ...

Ich liebe Italien mein eigener Traum wäre ein kleines Haus in Umbrien oder der Marema von daher lese ich Bücher die in der Toskana / Umbrien usw. spielen sehr gerne und es sind schon unzählige die mich in meinem Leseleben begleitet haben und mich rausgebeamt haben aus dem Alltagsstress.


Dieses ist nun meine allerste Leserunde (und dann noch eine Schnellleserunde) gewesen.
Aber ich habe mich sehr schwer mit dem Einstieg (bedingt durch privates noch oben drauf - daher auch erst heute, auf den letzten Drücker meine Rezession - sie soll ja fair und ehrlich sein) in das wunderschöne Buch getan.
Das Cover - Italien pur, so wie man es sich wünscht.
Das Buch es wäre eine leichte lockere Sommerlektüre, wenn die Autorin nicht jedem Protagonisten einen eigenen Schreibstil aufgedrückt hätte - das erschwert den Leseflow ein wenig, besonders wenn man die 600 Seiten nicht am Stück weg lesen kann, sondern in Etappen (5 Abende) liest, dann muss man / musste ich immer erst bei den einzelnen Damen ankommen um wirklich abtauchen zu können.

Es ist ein nettes Werk über Italien was die Welt ein wenig verklärter darstellt als sie im normalen Leben meistens ist. Aber dafür lesen wir ja, um uns aus dem Alltag abholen zu lassen in andere Welten.

Es ist ein Buch was man getrost unter "leichte Kost" einordnen kann und wer Itlaienbücher mag oder verschenken will, macht hier wenig falsch.