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NadKni

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

Herzlektüre

Und dann war es Liebe
2

Dieser Roman ist gut geeignet für den Sommer am See oder auf der Gartenliege. Die Autorin nimmt uns mit nach Paris uns lässt Hannah und Leo in einem schnellen Tempo durch diese schöne Stadt reisen. Und ...

Dieser Roman ist gut geeignet für den Sommer am See oder auf der Gartenliege. Die Autorin nimmt uns mit nach Paris uns lässt Hannah und Leo in einem schnellen Tempo durch diese schöne Stadt reisen. Und Leo schafft es, durch seine reflektierenden Fragen, dass Hannah ihr über ihr Leben nachdenkt und ihr somit klar wird, dass sie nicht wirklich glücklich ist und etwas ändern möchte. Und das tut sie dann auch... Zugegeben, einiges ist etwas kurios und weit hergeholt in dieser Geschichte , aber insgesamt tut es dem Roman keinen Abbruch. Der Erzählstil ist flüssig und klar, die kurzen Kapitel sind schnell gelesen. Und am Ende gibt es ein Happy End. Wie gesagt, ein Buch , welches man wunderbar auf einem Liegestuhl verschlingen kann, während einem die Sommerbrise um die Nase weht.

  • Cover
  • Handlung
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 11.04.2021

Eine Liebe fürs Leben

Die Hofgärtnerin − Frühlingsträume
0

Für ihre große Liebe ist Marleene bereit, alles zu tun. Sie möchte unbedingt Gärtnerin werden, wie ihr Vater. Diese Leidenschaft teilt sie seit Kindesbeinen an mit ihm und das verbindet sie mit ihrem Vater ...

Für ihre große Liebe ist Marleene bereit, alles zu tun. Sie möchte unbedingt Gärtnerin werden, wie ihr Vater. Diese Leidenschaft teilt sie seit Kindesbeinen an mit ihm und das verbindet sie mit ihrem Vater über dessen Tod hinaus. Aber da sie eine Frau ist, reichte es nur zu einer Anstellung als Zimmermödchen in einem Hotel, wo sie grad genug Geld verdient, um sich die Kammer zu leisten, die sie sich mit ihrer Cousine Frieda teilt. Sie träumt davon, als Frau mehr Anerkennung zu bekommen, aber in dem Zeitalter ist das ein gewagtes Unterfangen. Kurzerhand geht sie ein großes Risiko ein, verschafft sich eine neue Identität und bekommt somit eine Anstellung in der Hofgärtnerei. Marleene beeindruckt durch ihr Können und ihr Wissen und geniesst schnell das Vertrauen des Chefs und dessen Söhnen. Aber das glücl6wärt nicht lang und somit findet sich Marleene zwischen Lügen und Intrigen wieder. Ob sie das Glück wieder einfangen kann?

Und genau das hat mich am Ende überrascht. Der sehr flüssige und klare Schreibstil, der sehr poetisch die Blumen und deren Düfte beschrieben kann, kommt eigentlich immer zügig zu Sache und verliert sich nicht in Ungereimtheiten. Nur das Ende ist offen gehalten, das wunderte mich. Aber dann lass ich auf der Homepage der Autorin, dass es einen Nachfolger gibt. Das erklärte mir vieles und nun freue ich mich auf den Nachfolger.



Zusätzliche Pluspunkte dieses Romans:

Die Autorin hat den Roman eingebettet in das Ende des 19. Jahrhunderts. Die Sozialisten streben auf, die Arbeiterklasse lässt sich nicht mehr alles bieten, die Frauen stehen auf und fordern ebenfalls mehr Rechte.

Norddeutsche Gepflogenheiten spielen häufig eine Rolle, ein finden Kohkfahrten uns Bosseltouren statt. Und als i Tüpfelchen wird die plattdeutsche Sprache mit eingebunden. Herrlich!

Am Ende des Buches werden in einem umfangreichen Nachwort die Traditionen und norddeutschen Sitten und Bräuche erläutert. Und es gibt wundervolle Tipps für den Flieder im eigenen Garten.



Von mir 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Camille kämpft sich frei

Die Bildhauerin
0

Camille ist siebzehn Jahre alt, als sie mit ihrer Familie nach Paris zieht, um, unterstützt von ihrem Vater, ein Studium der Bildhauerei an der Akademie Colarossi aufzunehmen. Hier lernt sie ...

Camille ist siebzehn Jahre alt, als sie mit ihrer Familie nach Paris zieht, um, unterstützt von ihrem Vater, ein Studium der Bildhauerei an der Akademie Colarossi aufzunehmen. Hier lernt sie die Engländerinnen Jessie, Amy und Emily kennen. Auf Anraten ihrer Lehrers mieten sie ein Atelier, um dort in Ruhe, und geschützt vor den Anfeindungen ihrer männlichen Kommilitonen, in Ruhe zu arbeiten und lernen zu können.
Und dann wird Auguste Rodin ihr Lehrer. Camille lernt durch ihn eine andere Welt, abseits ihrer behüteten Umgebung kennen und verliert sich fortan in ihren Emotionen und in dem Widerspruch zu den Werten, mit denen sie erzogen wurde.
So wird aus Camille eine junge Frau, die sich vielen Widrigkeiten ausgesetzt sieht.
Die Geschichte erzählt von einer grossem Liebe, eingebettet in die Anfänge der Industrialisierung und gespickt mit vielen kunstgeschichtlichen Details. Der Erzählstil von Pia Rosenberger ist flüssig und klar, die kurzen Kapitel lassen sich zügig lesen. Das Cover ist ansprechend gestaltet und zeichnet die Protagonistin zu Beginn des Romans. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, aber teilweise war es im Handlungsablauf doch vorhersehbar. Das Ende ist dann doch überraschen offen gestaltet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere