Profilbild von Naddulein

Naddulein

Lesejury Profi
offline

Naddulein ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Naddulein über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Was passiert, wenn ein Serienmörder nach langer Zeit wiedererscheint?

Bodenfrost
0

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles ...

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles bringt mehrere Ebenen und Tiefe ins Cover. Das Highlight ist natürlich der glitzernde erhabene Frost, was sich auch noch toll anfühlt. Das Buch ist von allen Seiten ein richtiger Hingucker.

Für mich war es sowohl das erste Buch der Reihe, als auch das erste vom Autor überhaupt. Es lässt sich ohne Problem unabhängig von den anderen lesen, außer man möchte alle privaten Details der Ermittler kennen.
Polizeihauptmeister Kreuthner schafft es immer wieder sich durch seine mehr als unorthodoxen Ermittlungsmethoden in Momente mit bester Situationskomik zu manövrieren, die mich laut auflachen lassen haben. Der gesprochene bayrische Dialekt macht die Geschichte authentisch und gibt den Charakteren das gewisse Etwas. Die Geschichte ist spannend, lässt einen zwischendurch mit vielen Fragezeichen im Gesicht schnell weiterlesen und nimmt sich Zeit für die Privatleben der Ermittler. Ich habe den Plot nicht kommen sehen und stand bis zum Ende auf dem Schlauch. Geschrieben ist das Buch in der dritten Form und wechselt hauptsächlich zwischen den zwei Ermittlern Wallner und Kreuthner hin und her, mit ein paar wenigen Ausnahmen.

Fazit: Eine Leseempfehlung für alle, die urige Krimis mit Humor, serviert mit bayrischem Dialekt mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2025

Was passiert, wenn ein Serienmörder nach langer Zeit wiedererscheint?

Bodenfrost
0

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles ...

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles bringt mehrere Ebenen und Tiefe ins Cover. Das Highlight ist natürlich der glitzernde erhabene Frost, was sich auch noch toll anfühlt. Das Buch ist von allen Seiten ein richtiger Hingucker. Es hat die „Floppyness“, sodass man sich keine Gedanken um Leserillen machen muss.

Für mich war es sowohl das erste Buch der Reihe, als auch das erste vom Autor überhaupt. Es lässt sich ohne Problem unabhängig von den anderen lesen, außer man möchte alle privaten Details der Ermittler kennen.
Polizeihauptmeister Kreuthner schafft es immer wieder sich durch seine mehr als unorthodoxen Ermittlungsmethoden in Momente mit bester Situationskomik zu manövrieren, die mich laut auflachen lassen haben. Der gesprochene bayrische Dialekt macht die Geschichte authentisch und gibt den Charakteren das gewisse Etwas. Die Geschichte ist spannend, lässt einen zwischendurch mit vielen Fragezeichen im Gesicht schnell weiterlesen und nimmt sich Zeit für die Privatleben der Ermittler. Ich habe den Plot nicht kommen sehen und stand bis zum Ende auf dem Schlauch. Geschrieben ist das Buch in der dritten Form und wechselt hauptsächlich zwischen den zwei Ermittlern Wallner und Kreuthner hin und her, mit ein paar wenigen Ausnahmen.

Fazit: Eine Leseempfehlung für alle, die urige Krimis mit Humor, serviert mit bayrischem Dialekt mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Eine emotionale Hommage an die Liebe

Die Königin der Nacht
0

Ganz klare Leseempfehlung! Ich hab es geliebt!

Zuerst Mal: Was für ein unglaublich schönes Cover! In echt ist es nochmal schöner als hier digital. Die Farben leuchten nahezu. Ich liebe es einfach und ...

Ganz klare Leseempfehlung! Ich hab es geliebt!

Zuerst Mal: Was für ein unglaublich schönes Cover! In echt ist es nochmal schöner als hier digital. Die Farben leuchten nahezu. Ich liebe es einfach und könnte es ewig anschauen.

Der Schreibstil ist emotional und aus der Ich-Perspektive von Noa geschrieben. Ich konnte nachfühlen was bei ihm los ist, die Umgebungsbeschreibungen lassen einen mittendrin sein und komplett in die Geschichte eintauchen.
Noas Geschichte hat mich durch und durch berührt, sowohl seine Rückblicke in die Vergangenheit, als auch seine aktuellen Erfahrungen mit Elias, seine inneren Kämpfe und tiefgründigen Gedanken, die er immer mal wieder in sein Notizbuch schreibt.
Man fühlt sich selber zurückversetzt in die Zeit direkt nach dem Abschluss, geprägt von Zukunftsplänen, Nostalgie an die Schulzeit und gemeinsame Momente mit Schulkameraden und die Angst vor Veränderung.

In der romantischen Beziehung zwischen Noa und Elias gibt es so viele süße Momente, die mein Herz erwärmten. Ich gebe zu, dass ich an der einen oder anderen Stelle eine Träne verdrückt habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Technik überlagert Gefühl.

Quintessenz von Wagemut
0

Die Schreibweise wirkt für mich, trotz der Ich-Perspektive eines Charakters, emotionslos und wie eines Erzählers mit einem gewissen Abstand zu den Personen. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu den Protagonisten ...

Die Schreibweise wirkt für mich, trotz der Ich-Perspektive eines Charakters, emotionslos und wie eines Erzählers mit einem gewissen Abstand zu den Personen. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu den Protagonisten aufbauen und habe Entscheidungen der Protas nicht nachvollziehen können. Einige Übergänge sind zu abrupt. Man springt ohne wirkliche Textformatierung oder sichtbaren Absatz, sowohl in der Zeit, als auch perspektivisch hin und her, was es schwer macht der Geschichte zu folgen und ich musste einige Stellen wiederholt lesen. Die Kapitel waren mir persönlich zu lang und hätten auch sichtbarer getrennt werden können. Gespräche gab es so gut wie keine, wenn dann mal Anführungszeichen kamen, waren es meist nur Gedanken.
Der Autor selber ist Erfinder und Automechaniker was sich in der seeeehr detailliert beschriebenen Autoreparaturen wiederspiegelt. Ich habe das seitenweise überflogen.
Was mir extrem negativ aufgestoßen ist, war der K.O.-Tropfenmissbrauch.
Die Botschaft der Hauptgeschichte kam trotzdem durch: Zwei Menschen müssen sich nicht unbedingt suchen, um sich zu finden, Menschen können gegenseitig das Beste aus sich herausholen, egal ob in einer freundschaftlichen oder romantischen Beziehung und dass aufgeben, keine Option ist.

Fazit: Die Hauptstory fand ich gut durchdacht, das technische Drumherum und der Schreibstil hat es für mich schwer gemacht, wirklich die Geschichte mitzufühlen. Es gab zu viele Handlungspunkte, die ich nicht nachvollziehen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Was wäre, wenn Tiere rechtlich mehr als nur Sachen sind?

Animal
0

Kurz zum Inhalt: Was wäre, wenn Tiere offiziell als denkendes, fühlendes Lebewesen eingestuft werden und nicht rechtlich als Sache gelten? Die Tieraktivistin Enna und ihr Anwaltfreund Henrik kämpfen in ...

Kurz zum Inhalt: Was wäre, wenn Tiere offiziell als denkendes, fühlendes Lebewesen eingestuft werden und nicht rechtlich als Sache gelten? Die Tieraktivistin Enna und ihr Anwaltfreund Henrik kämpfen in diesem Buch für diese Rechte, indem sie Rosa, ein Schwein aus der Massentierhaltung, als Klägerin gegen ihre Farmbesitzer vertreten. Der junge karrieregetriebene Anwalt Ben soll für die Gegenseite kämpfen. Was für ihn als einen sicheren Gewinn beginnt, entwickelt sich sowohl als geschäftliche, als auch private und emotionale Herausforderung. Als dann auch noch die Mafia und eine KI, die Tiersprache übersetzen kann, ins Spiel kommen, geht die Verhandlung erst richtig in die Vollen.

Fazit: Achtung, nichts für Fleischliebhaber, denn dieses Buch regt zum Nachdenken über den Fleischkonsum an.
Bei dem Buch handelt es sich um das erste von dem Autor für mich und sein Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Die Erzählperspektive erfolgt hauptsächlich aus der Sicht von Enna, der Aktivistin und Ben, dem jungen Anwalt, allerdings aus der dritten Form, nicht der Ich-Perspektive. Ab und zu teilt auch Rosa ihre bedrückenden Gedanken und Gefühle mit dem Leser. Wie grausam die Tierhaltung ist, kommt in diesem Buch sehr gut rüber. Bei einem Besuch von Rosas Stall hat man als Leser die Grausamkeit vor Augen und beinahe den abartigen Gestank in der Nase.
Der KI-Ansatz zum Übersetzen von Tiersprachen finde ich wahnsinnig spannend und ich bin überzeugt davon, dass das eines Tages möglich sein wird. Den Beitrag allerdings, die diese Technik zur Klage beiträgt, ist mir am Ende doch zu unrealistisch. Das Ende allgemein war mir etwas zu überspitzt. Die Geschichte war zwar spannend, aber jetzt nicht unbedingt mit krassen Thrillervibes. Sie startet mit einigen Handlungssträngen, die dann im Laufe der Zeit alle zusammenlaufen, wovon ich großer Fan bin.

Zusammenfassend ein wirklich gutes Buch, mit zwei spannenden Ansätzen wie die rechtliche Sicht auf die Tiere, sowie die KI. Es regt zum Nachdenken an und ist absolut empfehlenswert für alle, die mehr als nur gute Unterhaltung wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere